Türkischer Nazi-Gruß in Österreich verboten

Das türkische Außenministerium hat am Donnerstag das geplante Verbot des Wolfsgrußes in Österreich erneut aufs Schärfste verurteilt. Das Gesetz wird vermutlich am 1. März dieses Jahres in Kraft treten.

Der österreichische Nationalrat hatte im Dezember den Wolfsgruß mit in die Verbotsliste für „extremistische Symbole“ aufgenommen. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe von bis zu 4.000 Euro, bzw. 10.000 Euro im Wiederholungsfall.

Das türkische Außenministerium bezeichnete diesen Schritt als „Skandal“. Es sei nicht hinnehmbar, dass das Zeichen einer legalen politischen Partei, zusammen mit dem Symbol der verbotenen Terrororganisation PKK aufgelistet werde. Dies zeige, wie weit der Populismus in Österreich bereits fortgeschritten sei.

(Daily Sabah)

Die türkische Legalität der türkischen Nazis ist ein schwaches Argument gegen ein Verbot in Österreich. Auch in Nazi-Deutschland war die NSDAP eine legale Partei.

Wie der deutsche Nationalsozialismus ist Erdogans Ideologie, welche Elemente des Islamismus der Muslimbruderschaft und des Nationalismus der Grauen Wölfe vereint, antidemokratisch und verfassungsfeindlich..

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Als Migranten in Europa stellen sich Erdogans Anhänger als Rassismus-Opfer dar und wollen als „die neuen Juden“ gelten, da man damit speziell den Deutschen und Österreichern leicht ein schlechtes Gewissen einreden kann, um Sonderrechte für die eigene (judenfeindliche) Ideologie durchzusetzen.

Daheim hetzt Erdogan am liebsten gegen den Juden-Staat und verfolgt die kurdische Minderheit und ihre politischen Vertreter als „Terroristen“ in und außerhalb der Türkei.

Erdogans hat zwar genug Spitzeln in Österreich. Mittlerweile müssen die aber selbst verdammt aufpassen, denn wer sich nach Erhalt der österreichischen Staatsbürgerschaft einen türkischen Pass besorgt hat, muss mit einem Aberkennungsverfahren rechnen.

In einem Punkt gebe ich den Türken recht: die PKK sollte nicht wie die türkischen Nazis und Islamisten behandelt werden.

Dass die kurdische Arbeiterpartei von Österreich wie die türkischen Nazis und Islamisten behandelt wird, ist ein Anachronismus, da die Terrorvergangenheit der PKK wie bei anderen von den Sowjets geförderten Organisationen schon lange zurück liegt.

Die Staaten des feindlichen Blocks sollten durch linken Terror (RAF, Rote Brigaden) oder nationalistischen Terror (IRA, ETA, PLO, PKK) destabilisiert werden. Während die IRA, ETA, PLO nach Ende des Kalten Krieges in den politischen Prozess eingebunden werden konnten, wurde die PKK von der Türkei weiterhin geächtet. Im Gegensatz zu England, Spanien und Israel hatte die Türkei kein Interesse an einer friedlichen Lösung mit ihrer militanten Minderheit.

Während die Palästinenser schließlich ihren Autonomie-Status erhielten und der PLO-Führer Arafat den Friedensnobelpreis verliehen bekam, wurden die Rechte der Kurden ignoriert, und ihr Anführer wurde als Terrorist eingesperrt. Wäre die PKK wie die PLO behandelt worden, hätte sie wohl längst ein autonomes Gebiet und ihre Führung wäre trotz kommunistischer Terror-Vergangenheit international anerkannt.

Das hindert Erdogan freilich nicht daran, sich gegenüber Israel als Moralapostel aufzuspielen und eine palästinensische Terrororganisation zu hofieren, welche sowohl die PLO als auch die PKK an Fanatismus und Gewaltbereitschaft deutlich übertrifft.

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Eine Antwort to “Türkischer Nazi-Gruß in Österreich verboten”

  1. aron2201sperber Says:

    Erdogan ernährt sich von unserer Schwäche.

    Deutschland ist unter Merkel stets vor Erdogan in die Knie gegangen, während Putin sich nichts hat bieten lassen.
    Ergebnis: Erdogan hofiert Putin, während er Europa beschimpft und gleichzeitig abkassiert.

    Erst wenn er aus der NATO draußen ist, keinen Cent mehr von der EU bekommt, wird er auch vor uns wieder Respekt zeigen.

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