Kurdistan statt Guantanamo

Trump will, dass Europa sich selbst um seine Jihadisten kümmert.

Wenn man an die europäische Dankbarkeit für Guantanamo denkt, hat Trump völlig recht. In unzähligen Artikeln und TV-Sendungen wurde das Schicksal von armen deutschen Staatsbürgern, die völlig unschuldig bei den Taliban erwischt worden waren, beklagt.

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Warum sollten sich die Amis so etwas noch einmal für die Europäer antun?

Für Europa gäbe es allerdings eine elegante Lösung des Problems.

Die Jihadisten-Monster werden auch jetzt schon provisorisch von den Kurden vor der Zivilisation weggesperrt. Würde man die Kurden entsprechend entlohnen und militärisch unterstützen, könnten sie diese für unsere Zivilisation so wichtige Aufgabe auf Dauer ausüben.

Die Kurden hätten sich mit ihrem Kampf gegen den IS schon jetzt die EU-Milliarden wesentlich mehr verdient als Erdogan, der für uns absolut nichts geleistet hat.

 

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12 Antworten to “Kurdistan statt Guantanamo”

  1. besucher Says:

    Ich bezweifle dass irgendjemand auf diese elegante Lösung kommt.

    • aron2201sperber Says:

      Wir schmeißen lieber Erdogan Milliarden in den Rachen, der Millionen seiner Brüder zu uns geschleust hat.

    • Olaf Says:

      In der BRD sind die Kurden genauso kriminell und asozial wie die Türken. Also das Geld sollte man lieber für Raketen und Drohnen ausgeben.

      • salamshalom Says:

        Geile Idee. Aber gleiches Recht für alle, oder?
        Wie wäre es mit türkischen Drohnen und Raketen über Deutschland? Viele Türken finden immerhin, dass Deutsche richtige Eseks sind, so richtig asozial…

      • Olaf Says:

        Wir deutschen Eseks leben in unserem Land. In ihrem Land können Türken Dröhner bauen und Ziegen fliegen lassen, soviel sie wollen, das ist der Unterschied.

      • salamshalom Says:

        Verstehe ich nicht… du willst doch auch europäische und amerikanische Drohnen und Raketen über Türkei und Kurdistan??

      • Olaf Says:

        Über dein Land? Bin doch nischt Mistgeburt. Den Dröhner soll fliggen uber Syria, wallah, Alta SS.

  2. American Viewer Says:

    Klar inhaltlich hat Trump natürlich recht, aber ich verstehe Trumps Strategie in diesem Fall überhaupt nicht. Offenbar hat er gar keine???

    Die 800 IS-Terroristen sind eine große Trumpfkarte für uns. Ein echtes Pfund, damit könnte man Europa gehörig unter Druck setzen und einige sinnvolle Dinge für Amerika (und die Welt) herausschlagen. Und was macht Trump aus diesem Verhandlungspfund??? Aktuell leider gar nichts.

    Er führt die Europäer nur vor, demütigt sie, zieht sie am Nasenring durch die Manege. Die große Trumpfkarte wird für ein paar kurzfristige Twitter-Belustigungen verschwendet. Was soll denn das? Wohin soll das führen? Was springt dabei am Ende für Amerika heraus???

    • aron2201sperber Says:

      würde Trump die Kurden bedingungslos unterstützen, wären sie ihm wahrscheinlich kaum dafür dankbar.

      genauso wie wir Europäer nicht dafür dankbar wären, wenn sich Trump um unsere Jihadisten kümmern würde, sondern wir würden die USA von A bis Z dafür bekritteln und anprangern.

      ich weiß nicht, ober da nur zufällig das Richtige macht, aber die Aufforderung, sich nicht auf die USA zu verlassen, sondern selbst Verantworung zu tragen, ist nicht ganz falsch.

      • American Viewer Says:

        aber die Aufforderung, sich nicht auf die USA zu verlassen, sondern selbst Verantworung zu tragen, ist nicht ganz falsch.

        Wir wissen ja worin das endet. Europa ist ein Kindergarten, dem man so wenig Eigenverantwortung übertragen sollte.

        würde Trump die Kurden bedingungslos unterstützen, wären sie ihm wahrscheinlich kaum dafür dankbar.

        Ich hatte schon den Eindruck, dass die Kurden uns sehr bis extrem dankbar sind. Deshalb waren sie von Trumps Verrat auch so schockiert.

        Aber selbst wenn sie es nicht wären: Dankbarkeit kann ja wohl nicht der Maßstab sein, schon gar nicht gegenüber einer einzelnen Person wie Trump. Der Maßstab sollte sein, ob eine Unterstützung im Interesse Amerikas liegt oder nicht. Und die Unterstützung der Kurden liegt sehr in unserem Interesse.

        Ich habe zunehmend den Eindruck Trump ist in einigen Punkten auf einem schlechten Weg. Selbst in den durchaus zahlreichen Fällen wo er inhaltlich recht hat (z.B. europäische IS-Terroristen), spielt er seine Karten falsch aus.

        Wenn er die europäischen Politiker öffentlich so maßregelt, bleibt denen öffentlich fast nichts anderes übrig als maximal ablehnend zu reagieren. Wenn sie sich öffentlich unterwerfen würden, verlören sie gegenüber ihren Wählern ihr Gesicht. Das können sie nicht machen, Trump lässt ihnen keine wirklich Wahl. Es wirkt auf mich so, als könne Trump sich nur sehr schlecht bis gar nicht in andere Personen hineinversetzen. Besonders nicht in Personen, die eine gegenteilige politische Meinung haben. Ähnlich denkende Menschen/Autokraten wie Putin/Kim/Xi scheint er besser zu verstehen. Wenn er seine vielen westlichen Gegner besiegen will, dann muss er sie erst einmal so gut wie möglich verstehen. Andersherum ist es genauso: Die westlichen Gutmenschen verstehen Trump erst recht nicht, deshalb finden sie auch kein Mittel gegen ihn.

      • aron2201sperber Says:

        Auch richtig.

        Die EU ist ein Saftladen.

        Und die Kurden hängen zu lassen, wäre sehr mies.

  3. aron2201sperber Says:

    die Kurden wollen – anders als von Trump behauptet – die IS-Terroristen nicht auf Europa loslassen:

    https://www.tagesschau.de/ausland/kurden-is-101.html?fbclid=IwAR00pbekbKal1NYKN4celYFEbtlgHzgb-G9orreA2wBhcKP4P-STVi7jcPc

    YPG-Kurden sind schließlich keine Erdogan-Türken, die uns mit IS-Anhängern überschwemmen und erpressen würden.

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