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Raniah als neuer Relotius?

März 25, 2019

Seit die Libyer mit der italienischen Küstenwache zusammenarbeiten, konnten die Überfahrten über die Mittelmeerroute drastisch reduziert werden, was der Migrations-Lobby natürlich ganz und gar nicht gefiel.

Wenn es darum geht, die Abholung von „Flüchtlingen“ vor der libyschen Küste zu rechtfertigen, darf gegen ein muslimisches Volk gehetzt werden, was das Zeug hält.

Die Libyer wurden für den guten Zweck der „Rettung im Mittelmeer“ als „Sklavenhalter“ und „KZ-Betreiber“ dämonisiert.

Nun sind sie auch noch „Massenvergewaltiger“:

Inzwischen scheinen die brutalen Übergriffe dermaßen verbreitet, dass fast jeder betroffen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der renommierten internationalen Organisation „Women’s Refugee Commission“, die in Italien Überlebende befragt und mit humanitären Helfern gesprochen hat.

Die Details der Studie sind kaum zu ertragen: Vergewaltigungen mit Stöcken. Verbrennungen der Genitalien. Männer, denen der Penis abgeschnitten wird. Jungen, die gezwungen werden, ihre Schwester zu vergewaltigen.

(Raniah Saloum – SPON)

Die einzige Quelle, die von Raniah Saloum gespiegelt wurde, war eine angeblich „renomierte“ Asyl-NGO. Eigene Recherchen, um die Angaben zu verifizieren, fehlten völlig.

Die Bedingungen in den von den libyschen Schleppern zur Verfügung gestellten Lagern, in denen die Afrikaner auf ihre Überfahrt warteten, waren mit Sicherheit miserabel. Niemand wurde jedoch dort festgehalten, sondern es handelte sich um einen provisorischen Aufenthalt, für den weder die libyschen Schlepper noch die geschleppten Afrikaner viel Geld investieren wollten.

Dauerte der Aufenthalt ungeplant länger, stieg natürlich auch der Druck, während des Aufenthaltes Geld zu verdienen. Hier kommen wir wieder zum „Sklavenmarkt“.

So wie miese Schlepperunterkünfte keine KZs sind, handelt es sich bei Tagelöhnern nicht um Sklaven, auch wenn in der Leidenschaft des Agenda-Journalismus solche feinen Unterschiede leicht verschwinden können.