Metternich und 1848

Dumbos linke Hand Blümel ist mindestens genauso autoritär wie die deutsche Stasi-Maus Maas:

Medien-Kultur-Europa-undsonstnochallesmögliche Minister Gernot Blümel hat ein Klarnamengesetz durch die Regierung gebracht. Das ist das dümmste und schlimmste Gesetz, das diese anfangs zu so vielen Hoffnungen Anlass gebende Regierung Kurz bisher produziert hat. Das erinnert lebhaft an den einstigen Vormärz-Kanzler Metternich und seinen Polizeiminister Gentz, deren totalitäre Bürger-Kontroll-Politik Hauptanlass zu Österreichs einziger echter Revolution, zum Kampf der Bürger 1848 für Grundrechte und Meinungsfreiheit geworden ist.

Es kommen einem aber auch andere noch düsterere Gestalten der Geschichte in den Sinn, die die Menschen drangsaliert und sich vor ihren Meinungsäußerungen gefürchtet haben. Jedenfalls sollte der Blümel zustimmende Koalitionspartner FPÖ umgehend die Bezeichnung „Freiheitlich“ ablegen. Denn vom Begriff Freiheit – deren wichtigster Kern die Meinungsfreiheit ist – entfernt sich diese Regierung mit Siebenmeilenstiefeln. Und durch das von Blümel vorgelegte Zensur- und Knebelungsgesetz ganz besonders.

(Andreas Unterberger)

Dieselben Leute, die überall die Meinungsfreiheit gefährdet sehen, wo linke Medien nicht mehr gefördert oder der Staatsfunk zurückgestutzt wird, reiben sich zufrieden die Hände, wenn jetzt in Österreich wie zuvor in Deutschland die Anonymität im Internet prophylaktisch abgeschafft wird, ohne dass zuvor ein strafrechtlich relevantes Handeln gesetzt werden muss.

Medienförderung und Staatsfunk gehören nicht unbedingt zur Meinungsfreiheit. Das Recht, sich frei (und anonym) zu äußern, solange man damit nicht gegen Strafrecht verstößt, hingegen schon.

Statt wie von den eigenen Wählern erwartet, gehen Kurz und Blümel nicht gegen den mächtigen roten Staatsfunk, sondern gegen die freie Meinungsäußerung im Internet vor. Und zwar nicht gegen irgendwelche bösen russischen Trolle (die ja immer gerne von ORF & Co. als Ausrede für den eigenen Bedeutungsverlust hervorgekramt werden), sondern ausschließlich gegen die eigene Bevölkerung.

Ich habe noch nie die FPÖ gewählt. Tatsache ist leider, dass die einzige Hoffnung für die Meinungsfreiheit in Österreich darin liegt, dass sich die FPÖ auf ihre freiheitlichen Wurzeln aus 1848 besinnt und die neuen Metternichs vom hohen Roß holt.

8 Antworten to “Metternich und 1848”

  1. caruso Says:

    Eine Sauerei sondergleichen!!!
    lg
    caruso

    • aron2201sperber Says:

      ich werde bei der EU-Wahl zum ersten Mal FPÖ wählen. Leider sind sie die einzige Hoffnung für Bürgerrechte:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2019/04/05/kurz-habe-ich-kurz-gewaehlt/

      • American Viewer Says:

        Ich kann schon verstehen, wenn man das böse Original wählt, aber deine Begründung verstehe ich nun überhaupt nicht.

        Weil sie dieses blödsinnige Gesetz von Kurz unterstützen, willst du nun FPÖ wählen??? Soll das eine Scherz sein???

      • aron2201sperber Says:

        ich weiß eh nicht, ob ich das schaffen würde. Die FPÖ war für mich immer das Böse und sie ist es in meinem Umfeld immer noch.

        Vililmsky hat sich aus der Diskussion, so weit wie möglich, herausgehalten.

        Strache ist ein fauler Typ. Das wäre mir grundsätzlich sympathisch. Ehrgeiz-zerfressene Typen wie Kurz sind extrem unsympathisch.

        in dem Fall war es falsch, klein beizugeben.

        Falls du einen Rat für die Wahl hast, lese ich den gerne. Ich bin derzeit ziemlich ratlos.

      • American Viewer Says:

        Falls du einen Rat für die Wahl hast, lese ich den gerne. Ich bin derzeit ziemlich ratlos.

        Ich sehe seit einigen Jahren keine große Alternative zu Parteien wie AfD und FPÖ, auch nicht zu Politikern wie Trump.

        HC und Trump sind mir als Personen nicht gerade sympathisch, die genannten Parteien haben auch keine endgültigen Lösungen (oder gar falsche), und es gibt wohl Politiker bei AfD und FPÖ, die man schon unter „Neonazi“ einordnen darf/muss.

        Aber letztendlich geht es bei diesen Wahlen nur um die großen groben Linien, um einen klaren Fingerzeig, in welche Richtung es ein bisschen mehr gehen muss und in welche Richtungen ein bisschen weniger.

        Wenn man sich das vor Augen führt, ist die Entscheidung aus meiner Sicht nun wirklich nicht schwer, zumal bei den aktuellen EU-Wahlen.

        Wer in der aktuellen Situation immer noch die bisherigen Parteien und Politiker wählt, hat die Schüsse nicht gehört.

        Und warum sollte man Kurz wählen, das ist ein Wendehals, der ein bisschen auf der FPÖ-Welle mitgeschwommen ist, als es trendy war. Inhalte sind ihm egal. Der schwimmt auf jeder Welle mit, die durch den Hafen rollt.

      • Olaf Says:

        Es gibt in US-Wettershows ja die Regenwahrscheinlichkeit.
        Auf deutsche Politik bezogen würde ich sagen,
        AfD, FPÖ – Killwahrscheinlichkeit für Normalbürger wie mich :
        1 %
        Killwahrscheinlichkeit durch die Blockparteien :
        99 %

        Also da hält sich meine Angst vor den Nazis in AfD und FPÖ in engen Grenzen.

  2. caruso Says:

    Obwohl mir der Gedanke die FPÖ zu wählen höchst unsympathisch ist, werde ich es wahrscheinlich doch tun. Deine Verantwortung:-))))))))))))))
    lg
    caruso

    • Olaf Says:

      Ich würde die Sellner-Partei wählen, wenn sie denn kommt. Es gibt 2 Kriterien für gute Erfolgsaussichten einer neuen Partei.

      1. Mediale Aufmerksamkeit – die hat Sellner jetzt soviel wie nie.
      2. Ein abschöpfbares Wählerpotential – das gibt es in Österreich eh, und jetzt noch die verstimmten FPÖ-Wähler, die Straches Verrat ablehnen.

      Also, Sellner sollte jetzt handeln, Wahlparolen gegen Kurz und Strache liegen auf der Hand.

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