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Westen gibt Asyl, Katar die Ideologie

April 13, 2019

Über 70 Millionen hat Katar in europäische Moscheen und Islamzentren investiert, wie französische Journalisten in ihrem Buch „Qatar Papers“ aufgedeckt haben.

Katar hat selbst keine muslimischen Flüchtlinge aufgenommen, obwohl die Integration im sagenhaft reichen Emirat aufgrund der gemeinsamen Sprache, Religion und Kultur kein Problem gewesen wäre. Die WM-Stadien lässt sich der Emir jedoch lieber von anspruchslosen Indern oder Filippinos erbauen als von den eigenen Brüdern, die womöglich irgendwelche Bürgerrechte einfordern könnten.

Für die Milliarden teure leibliche Versorgung der Brüder soll daher weiter der Westen zuständig bleiben. Dafür kümmert sich Katar rührend um das geistige Wohl der nach Europa geflüchteten muslimischen „Schutzsuchenden“ und errichtet ihnen um (vergleichsweise günstige) 70 Millionen Moscheen und Islamzentren, um die Integration in die Umma, statt in die ungläubigen Gesellschaften der Asyl-Länder zu gewährleisten.

Für Katars Staatssender Al-Jazeera ist Asyl und Migration eine Lieblings-Agenda (allerdings nur in den Westen und nicht ins eigene Emirat). Die eigene Aufgabe sieht Katar im Anprangern von westlichen „islamophoben“ Sünden bei der Erfüllung der westlichen Asylgewährungs-Pflichten für die muslimischen Brüder an.

Katar setzt dabei nicht nur auf den eigenen Staatssender, sondern fördert auch westliche Medien und Institutionen, die sich für ihre Agenda einspannen lassen.

Im Dialüg mit dem Westen verschleiert sich Katar als liberaler Partner, der scheinbar ohnehin die gleiche Agenda wie westliche Linke verfolge. Die englische Version von Al-Jazeera, die sich an westliche Progressive richtet, ist von anderen westlichen progressiven Medien kaum zu unterscheiden.

In den von Katar bei uns errichteten Moscheen und Islamzentren wird jedoch auf Arabisch gepredigt. Auf Arabisch unterscheidet sich Katars Ideologie fundamental von der für den Westen bestimmten englischen Version:

Zwei Wochen bevor der Mann das Video mit der Anleitung zum Frauenschlagen hochlud, hatte er zwei Videos veröffentlicht, in denen er Juden für den Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch verantwortlich machte. „Wer profitiert von dem Massaker? Wer schaut zu und lacht uns aus? Was denkt ihr? Cohen und die Gang. Cohen, Mohen, Begin, Megin.“ Es sei das Ziel der Juden, mit dem Attentat Zwietracht zwischen Muslimen und Christen zu säen. Niemand profitiere von dem Leid der Opfer, „außer diese unreinen Menschen, die Juden“.

(SPON)

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