Kurz hackt auf PKK, aber hofiert Islamisten-Emir

Nachdem sich Kurz wochenlang über die widerlichen Identitären und rechte Stadtratten erregt hat, sind zur Abwechslung die linken Kurden dran:

Die steht auf d EU-Terrorliste, hat eine Unzahl v Terrorakten zu verantworten &deren Symbole sind in Ö seit März verboten. Es ist inakzeptabel, dass d SPÖ trotz d Verbrechen eine Abordnung dieser linksextremistischen Organisation auf d Wiener Ringstraße aufmarschieren lässt.

(Sebastian Kurz – Twitter)

Die PKK hatte zwar zweifellos eine Terrorvergangenheit.  Wie andere nationale Unabhängigkeitsbewegungen im westlichen Einflussbereich wurde die PKK von den Sowjets im Kalten Krieg zur Terrororganisation hochgerüstet. Die Staaten des feindlichen Blocks sollten durch linken Terror (RAF, Rote Brigaden) oder nationalistischen Terror (IRA, ETA, PLO, PKK) destabilisiert werden.

Während die IRA, ETA, PLO nach Ende des Kalten Krieges in den politischen Prozess eingebunden werden konnten, wurde die PKK von der Türkei weiterhin geächtet. Im Gegensatz zu England, Spanien und Israel hatte die Türkei kein Interesse an einer friedlichen Lösung mit ihrer militanten Minderheit.

Während die Palästinenser schließlich ihren Autonomie-Status erhielten und der PLO-Führer Arafat den Friedensnobelpreis verliehen bekam, wurden die Rechte der Kurden ignoriert, und ihr Anführer wurde als Terrorist eingesperrt.

Wäre die PKK wie die PLO behandelt worden, hätte sie wohl längst ein autonomes Gebiet und ihre Führung wäre trotz kommunistischer Terror-Vergangenheit international anerkannt. Das hindert Erdogan freilich nicht daran, sich gegenüber Israel als Moralapostel aufzuspielen und eine palästinensische Terrororganisation zu hofieren, welche sowohl die PLO als auch die PKK an Fanatismus und Gewaltbereitschaft deutlich übertrifft.

Wie bei der palästinensischen Hamas ist heute der meiste Terror nicht mehr durch Linksextremismus, sondern durch politischen Islam motiviert.

Dass die heute demokratisch orientierte PKK noch auf der Terrorliste steht, während die von Islamisten beherrschte Türkei noch immer nicht aus der Nato entfernt wurde, ist ein Anachronismus.

Der größte Förderer des politischen Islam ist der Emir von Katar, der von Kurz am 05.03.2019 mit allen Ehren empfangen wurde. Da verwundert es nicht, dass Kurz die Verhetzungs-Anzeige der IGGÖ gegen seinen Regierungspartner Strache vom 20.03.2019 mit keinem Wort erwähnt hatte, obwohl Kurz sich sonst über jeden Furz wie keppelnde Omas oder dichtende Provinzvizebürgermeister auslässt.

 

 

7 Antworten to “Kurz hackt auf PKK, aber hofiert Islamisten-Emir”

  1. American Viewer Says:

    Kaum ein Tag vergeht, an welchem Kurz nicht irgendeinen Schwachsinn produziert. Wohl denen, die dieses U-Boot gewählt haben.

    Im Zweifel beim nächsten Mal einfach auf die Parteizugehörigkeit gucken, dann weiß man schon vorher wohin die Reise gehen wird, war bei Merkel auch nicht anders.

    • aron2201sperber Says:

      Seit Strache das böse Wort sagte, ist Kurz ziemlich schmähstad:

      https://kurier.at/politik/inland/strache-bekraeftigt-begriff-vom-bevoelkerungsaustausch/400481032

      Eigentlich wolle er genau dasselbe wie die FPÖ. Nur passe ihm der Begriff „Austausch“ nicht, weil er „von Rechten“ wäre und ja im Austausch zur Massenzuwanderung aus Afrika und Asien keine österreichische Bevölkerung nach Afrika oder Asien gezogen wäre.

      • American Viewer Says:

        So ist es richtig, Strache muss wieder in die Offensive gehen. Er hat sich von Kurz in eine Ecke treiben lassen, aus der man nicht mehr herauskommt, wenn man sich nicht wehrt.

        Dieser Vilimsky sollte mal bei Strache in die Lehre gehen und dort dann lernen wie man sich äußert und wie nicht.

        Scheint ja ein ziemlicher Vollidiot zu sein dieser Vilimsky. Ein Stürmervergleich ist doch eine ideale Steilvorlage, da kann man sich gut als Opfer darstellen, stattdessen ist er ausgerastet und hat mit irgendwelchem Blödsinn gedroht. So ein VOLLIDIOT. Als Strache würde ich kochen vor Wut.

        Wolf ist kein Journalist, aber dafür ein großer Selbstdarsteller, so jemand ist ein idealer „Partner“, wenn man sich selbst gut darstellen will. Vilimsky hat es total verbockt, das ist schwer gegen Wolf, das muss man erst einmal hinbekommen.

      • Olaf Says:

        Dieser linke Lügen-Wolf wird jetzt in der BRD als „Zecke des Jahres“ gehypt. Die linken Hetzer sind an der Macht und behaupten sie würden verfolgt, und wären „mutig“. Totale Lügenwelt, in der die leben.

  2. Benjamin Goldstein Says:

    Ich bin gegen Symbolverbote wegen der Meinungsfreiheit. Aber dass die Türken auf die PKK schlechter reagiert haben als Israel auf die Fatah wag ich zu bezweifeln. Außerdem ist die PKK immernoch terroristisch. Auch in Deutschland. Gilt hier nur immer als „normale Straftat“ und macht nicht viel Wind.

    • Olaf Says:

      http://www.taz.de/!5583868/

      Die Kurden machen sowas, und niemand in der „Empörungs-BRD“ interessiert es. Tote Geflüchtete sind den Linken scheißegal, wenn sie es nicht benutzen können. Aber wehe eine leere Hütte wird abgefackelt, von wem auch immer.

      • Benjamin Goldstein Says:

        Die halbe „libanesische Mafia“ in Berlin ist auch kurdisch. Ich mein aber schon die PKK, die dicke mit der Antifa ist und den ein oder anderen Brandsatz bei türkischen Einrichtungen platziert.

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