Archive for 5. Mai 2019

Aus Berlin auf Jerusalem gehetzt

Mai 5, 2019

Der ORF hat eine israelische „Kultursoziologin“ hervorgekramt, die von Orban bis Netanjahu allen bösen „Rechtspopulisten“ das „Manipulieren des Shoah-Gedenkens“ vorwerfen darf.

In verurteilenden Aussagen über das Grauen der Schoah von Politikern wie dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, Italiens Innenminister Matteo Salvini und FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und deren Bekenntnissen zu einem „Nie wieder“ sieht Dekel vor allem Lippenbekenntnisse, nicht ehrliche Überzeugung oder gar einen Sinneswandel. Vielmehr manipulierten sie das Holocaust-Gedenken „für ihre eigenen Zwecke“.

In diesem Zusammenhang übt Dekel auch Kritik am eben erst wiedergewählten israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Dieser knüpfte enge Beziehungen etwa zu Ungarns rechtspopulistischem Regierungschef Orban.

(ORF)

Die Nachfahren der jüdischen Opfer haben allerdings nicht diese an der Berliner Humboldt Universität angestellte „Wissenschaftlerin“ gewählt, sondern Netanjahu. Dass ihr Bashing gegen den demokratisch gewählten israelischen Staats-Chef von Berlin finanziert wird, ist eine Ironie der Geschichte.

Eine Nichtswisserin, die in Israel niemand kennt und niemand braucht, darf in Deutschland über Israel herziehen und wird in Österreichs Staatsfunk als Kronzeugin gegen mit Netanjahu befreundete Staats-Chefs genützt.

Der Holocaust sei ein zivilisatorischer „Weltzusammenbruch“ gewesen, so Dekel. Umso gefährlicher sei es, wenn Juden und das Gedenken an die Schoah „objektifiziert“ würden – also instrumentalisiert würden für andere Zwecke, etwa gegen muslimische Bürger oder Migranten sowie im politischen Kampf gegen islamistische Bewegungen, warnt die Soziologin im ORF.at-Interview.

Der Hass auf Juden ist heute nirgendwo schlimmer ausgeprägt als in der islamischen Welt. Dieser Hass wird jedoch von Linken (auch von linken Israelis, die es bisser wissen sollten) geleugnet, da er nicht ins linke Weltbild der westlichen Schuld und Erlösung durch islamische Migration passt.

Muslime und sogar Islamisten mit den jüdischen Opfern der Nazi-Verfolgung gleichzusetzen, um die islamische Massenmigration zu rechtfertigen, ist wohl die schlimmste Instrumentalisierung, die man den jüdischen Opfern antun kann.

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Große Säuberung auf Facebook

Mai 5, 2019

Unter dem Jubel der sozialistischen Medien fand die wohl größte Säuberungswelle gegen „Hate-Speech“ (so nennt man politisch unkorrekte Meinungsäußerungen politisch korrekt) in den sozialen Medien statt.

Prominenteste Opfer waren die 9/11-Truther von Info-Wars.

Die 9/11-Verschwörungstheorien waren für mich einst ein Grund, selbst im Internet zu kommentieren. Und zwar gegen die Truther. Für mich widersprachen die herkömmlichen Journalisten den abstrusen Theorien viel zu wenig.

Der amerikanischen Regierung zu unterstellen, das schlimmste Verbrechen gegen das eigene Land selbst inszeniert zu haben, war jedoch (zu Recht) nie ein Grund für eine Sperre. Auch Verschwörungstheorien gehören (zu Recht) zur Meinungsfreiheit. Falsche Meinungen soll man widerlegen, nicht verbieten.

Während die 9/11-Theorien gegen die US-Regierung erlaubt waren, ist Kritik an Islamisierung und Massenzuwanderung, wie sie vom ehemaligen Truther Paul Joseph Watson in seinen Videos heute geübt wird, Grund für eine Löschung.

Wäre diese große Säuberung bereits vor zwei Jahren gekommen, wäre wohl kein Trump und kein Brexit möglich gewesen (was vielen Guten wie ein schöner Traum erschiene).

Ist es den Guten wirklich wert, das wohl entscheidenste Grundrecht in der Demokratie abzuschaffen, nur um Wahlen wieder gewinnen zu können?