Archive for Mai 2019

Böhmermanns neue Prophezeiung

Mai 20, 2019

Böhmermann prophezeit für Mittwoch eine neue Sensation.

Vielleicht wurde ja auch Kurz von einem Lockvogel heimlich abgehört?

Auch wenn Basti in der Öffentlichkeit stets strikt spaßbefreit auftritt, kann es im Privatleben anders ausschauen.

Bei Linken wissen wir ja, dass der Zweck (Kampf gegen Rechts) alle Mittel heiligt.

Auch die Rechten hätten wohl wenig Mitleid, wenn dem Kanzler dasselbe wie seinem Vizekanzler passieren würde.

 

Krone als Köder

Mai 19, 2019

Es ist bizarr, dass sich Strache ausgerechnet mit der ohnehin relativ FPÖ-freundlichen Krone ködern ließ. Noch mehr FPÖ-Nähe wäre für die Krone unauthentisch und hätte kaum mehr Stimmen gebracht, sondern eher Leser verscheucht.

Das Erfolgsgeheimnis der Krone war stets ihre Volksnähe. Im Gegensatz zu linken Medien, die sich nur so nannten, war die Krone eine echte „Volksstimme“. Die Leute haben nicht wegen der Krone die FPÖ gewählt, sondern die populistische Krone war naturgemäß auch die Zeitung der populistischen FPÖ-Wähler.

Dem alten Dichand war stets bewußt, dass die Lesermeinungen den größten Anteil am Erfolg der Krone hatten. Sowohl Dichands Erben als auch Haiders Erben sehen das anders und glauben, dass die Krone mächtiger als die eigenen Leser ist.

Wie beschränkt die Macht der herkömmlichen Medien ist, sieht man am besten am ORF, der mit 700 Millionen pro Jahr ein Vielfaches aller anderen Budgets zur Verfügung hatte, aber seine grünen Lieblinge trotzdem nicht im Parlament halten konnte.

Durch das Internet (sofern es halbwegs frei bleibt), ist die Macht aller Medien beschränkt, wenn sie am Volk vorbei berichten. Deswegen sind die sozialen Medien für alle herkömmlichen Medien von Krone bis ORF die großen Feinde, deren Einschränkung sie von der Politik einfordern.

Verhängnisvolle Trauminsel

Mai 17, 2019

Ibiza war schon immer ein Schwachpunkt von Strache. Mir war seine Schwäche für die Party-Insel allerdings immer sympathisch, denn mir sind lasterhafte Lebemänner lieber als asketische Ehrgeizler.

Wichtig wäre es jedoch gewesen, sich dabei an den Grundsatz:“Schnaps ist Schnaps und Arbeit ist Arbeit“ zu halten. Russen-Deals mit Ibiza-Räuschen zu verbinden, war definitiv eine Schnapsidee. Dass Strache sich damit sein politisches Grab geschaufelt hat, dürfte klar sein. Sebastian Kurz hat schon andere wegen viel weniger hängen lassen.

Ich hoffe jedoch, dass die FPÖ trotz der sicher folgenden schweren Depression nicht darauf verzichten wird, eine Aufklärung durch gerichtliche Klagen einzufordern, um herauszufinden, wer der Drahtzieher der Falle, die man gegen Strache – und im passenden Zeitpunkt (fast 2 Jahre nach den Aufnahmen) gegen die gesamte europäische Rechte – zuschnappen lassen konnte.

Vom Zeitpunkt der Aufnahmen (Sommer 2017) würde natürlich vieles für den SPÖ-Beauftragten Tal Silberstein sprechen. Da sein Dirty Campaigning für Christian Kern schon mehrere Wochen vor der Wahl aufgeflogen war, hätte die Veröffentlichung des Videos fast nur mehr „Saubermann“ Sebastian Kurz und kaum noch dem beschädigten Christian Kern genützt, was erklären würde, warum das Video so lange ungenützt blieb.

Auf alle Fälle ist diese EU-Wahl die schmutzigste, die es bisher gab. Die Veröffentlichung rund eine Woche vor der EU-Wahl war mit Sicherheit kein Zufall. Der deutsche ÖR-Clown Böhmermann hatte den Inhalt bereits vor einem Monat im ORF angedeutet.

Der bewußt gewählte Zeitpunkt der Veröffentlichung wird wohl massive Auswirkungen auf die EU-Wahl in einer Woche haben.

Nicht die russischen Bots, die angeblich die sozialen Medien mit Fake News verseuchen, sind die Manipulatoren der EU-Wahl.  Das Material des in die Falle gelockten Strache, welches den deutschen Leitmedien für eine Kampagne zur Verfügung gestellt wurde, wird entscheidenden Einfluss auf die EU-Wahl haben.

Phänomenbereich Antisemitismus-Statistik

Mai 14, 2019

Berlin – Die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent auf rund 7.700 gestiegen. Einen ähnlich hohen Anstieg verzeichneten die Sicherheitsbehörden bei antisemitisch motivierten Straftaten.

Seehofer betonte, dass knapp 90 Prozent der 1.799 antisemitischen Straftaten des vergangenen Jahres dem „Phänomenbereich rechts“ zuzuordnen seien.

Wer diese „Zuordnung“ in Frage stellt, begeht wohl gleich das nächste „rechte Hassverbrechen“ für die Statistik. Orwell lässt grüssen.

Selbst die politisch korrekte EU-Menschenrechtsagentur kam im Vorjahr in einer großen Antisemitismus-Studie zu einem Ergebnis, das im krassen Widerspruch zu den offiziellen deutschen Zahlen stand:

Gefragt wurde schließlich auch nach den Tätern. Knapp ein Drittel der Befragten konnte zu diesen keine näheren Angaben machen. Knapp ein Drittel gibt an, die Täter hätten einen extremen muslimischen Hintergrund gehabt – in Deutschland ist der Anteil mit 41 Prozent am höchsten –, Täter mit linkem Hintergrund werden in 21 (Deutschland sechzehn), solche mit rechtsextremem Hintergrund in dreizehn (Deutschland zwanzig) und solche mit einem extremen christlich geprägten Hintergrund in fünf Prozent der Fälle genannt.

(FAZ)

Statt 90% wurden von jüdischen Opfern lediglich 20% als Täter bei Gewalttaten genannt. Die klare Mehrheit waren jedoch mit 41% muslimische Täter. Die Zahlen betreffen Gewalttaten. Das Verhältnis könnte natürlich bei antijüdischen Schmierereien oder Postings im Internet ein wenig anders sein.

Persönlich habe ich jedoch den Eindruck, dass sich Muslime gerade im Internet besonders bedenkenlos antisemitisch äußern, da es aufgrund des Kulturbonus, den linke Richter ihnen als durch Israel gekränkte Muslime gewähren, kaum zu Verurteilungen kommt.

Wie die Zahlen vermutlich zustande kommen, wurde schon öfters aufgezeigt. Unter „Phänomenbereich rechts“ wird einfach jede Gewalttat, jede Beschimpfung, jede Schmiererei und jedes Posting, das nicht eindeutig einer linken oder islamistischen Gruppe zuordenbar ist, subsumiert, selbst wenn die Täter „Mohamed“ oder „Ali“ hießen.

Wer den Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, darf nicht seine wahren Ursachen verschleiern und den Tätern damit die Absolution erteilen.

Wenn man ein Problem nicht beim Namen nennen will, wird man es kaum ernsthaft lösen können. Warum sollten Muslime sich bessern, wenn ohnehin die Deutschen schuldig sind?

Wie man auf Todenhöfers Seite, die bei deutschen Muslimen besonders beliebt ist, beobachten kann, werden solche Zahlen zwar gern zum Anlass genommen, die Deutschen als Nazis zu beschimpfen, die auch zu Muslimen islamophob wären. Beim eigenen Judenhass braucht man sich hingegen nicht zurückzunehmen, da sowieso andere die Nazis sind.

Antisemitismus ist natürlich nicht nur ein rechtes oder islamisches, sondern oft auch ein linkes Phönomen.

Wäre diese antisemitische Karikatur in einer sächsischen Schülerzeitung erschienen, wäre vermutlich ganz Sachsen in der rechten Statistik gelandet.

Zumal die antisemitische Karikatur in der feinen, linken SZ erschien, konnte es sich um kein Verbrechen handeln, auch wenn sich manche Juden (bestimmt wie Netanjahu „rechte“) kleinlich über die Krake mit jüdischer Hakennase aufgeregt hatten.

Denn wie wir ja wissen, sind 90% der antisemitischen Verbrecher rechts. So schließt sich der Kreis.

Aktion scharf auf FB wegen EU-Wahl

Mai 13, 2019

Die Löschung rechter Meinungen wegen der EU-Wahl ist also keine rechte Verschwörungstheorie, sondern beinharte Realität, wie der ORF ungeniert verkündet:

Vor der EU-Parlamentswahl startet Facebook eine Offensive gegen „Fake News“. Das Soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg hat 23 italienische Facebook-Seiten mit politischen Inhalten und 2,46 Millionen Followerinnen und Followern geschlossen. Dabei handelt es sich um Seiten, die die italienischen Regierungsparteien Lega und Fünf Sterne unterstützten, wie italienische Medien am Montag berichteten.

Auf den geschlossenen Seiten waren zuletzt wiederholt falsche Informationen über Impfungen sowie rassistische und antisemitische Slogans erschienen, berichtete Facebook. Das Soziale Netzwerk schloss die Seiten nach Anzeigen des US-Onlinenetzwerks Avaaz, das sich gegen die Verbreitung von „Fake News“ im Internet einsetzt.

(ORF)

Dies geschah auf Zuruf der Internet-Aktivisten von „Avaaz“, einer Organisation ohne jede demokratische Legitimation, aber mit finanzkräftigen Sponsoren.

Dabei wurden wieder einmal die allmächtigen russischen „Bots“ hervorgekramt, die angeblich schon den Brexit und die US-Wahl entschieden haben sollen:

Die EU-Kommission hat seit Monaten Sorgen, dass sich vor allem Russland mit Social Bots einmischen könnte, also automatisch erstellten Beiträgen in Sozialen Netzwerken. Desinformationskampagnen könnten nach Einschätzung von Experten die Debatte vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien und den US-Wahlkampf 2016 beeinflusst haben.

Es gibt vieles, was man Putin und seinen Medien vorhalten kann. Ich halte RT nach wie vor für ganz miese Propaganda. Die Herrschaft über das Internet durch Bots ist jedoch selbst eine groteske Verschwörungstheorie auf RT-Niveau.

Ausgerechnet die „Fake News“ von der russischen Herrschaft über das Internet, nimmt man als Legitimation, um politisch unkorrekte Meinungen als „Fake News“ zu löschen.

Nicht Russland, sondern dubiose Aktivisten beeinflussen unter dem Jubel der herrschenden Politik und ihrer Hofmedien die freien Wahlen, indem sie freie Meinungsäußerungen eliminieren lassen.

Welchen Aufschrei würde es geben, wenn man die NY Times oder CNN offline stellen würde, weil Trump findet, sie hätten „Fake News“ verbreitet.

Der freie Westen begibt sich in seiner Überzeugung, rechte Ansichten im Internet bekämpfen zu müssen auf das Niveau des totalitären Chinas.

Merkel von 2014 wäre heute „Hassrede“

Mai 12, 2019

Angela Merkel stand für die unspektakuläre Politik der Mitte. Ihr Spitzname Mutti passte perfekt zu ihren etwas hausbackenen, aber stets vernünftigen Ansichten, wie man sie von einer verantwortungsbewußten Staatsfrau erwarten durfte.

Was heute als rechtsextreme „Hassrede“ in den sozialen Medien gebrandmarkt wird, entsprach in weiten Teilen genau dem, was Mutti bis kurz vor 2015 noch selbst vertreten hatte.

Mit der Flüchtlingskrise war Merkel vom eigenen Mitte-Kurs abgewichen, um sich dem Links-Kurs anzuschließen. Merkel war damit der deutschen Medienlandschaft gefolgt, die mit einem Schirrmacher bei der FAZ oder einem Blome bei BILD schon zuvor jenen Schwenk vollzogen hatte.

Entsprechend einheitlich fiel der Jubel der deutschen Medien für Merkels neue Politik aus. Entsprechend groß war das Entsetzen der Menschen, die ihre politische Mitte verloren hatten.

Merkel war nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen westlichen Welt ein Symbol für Vernunft und politische Stabilität. Ihr Schwenk bei der Migration hatte auch bei der US-Wahl und beim Brexit eine starke Auswirkung.

Dass die sozialen Medien heute so rechts dominiert sind, liegt am Vakuum der politischen Vernunft, das zunächst konservative Medien und dann Merkel durch ihren Links-Schwenk hinterlassen hatten.

Zwar dominieren linke Ansichten heute die herkömmlichen Medien fast vollständig. Gleichzeitig verlieren sie jedoch immer stärker an Vertrauen. Medien werden heute (zu Recht) nicht mehr als objektiv, ausgewogen und pluralististisch, sondern als zensuriert, bevormundend und politisch korrekt wahrgenommen.

Dem eigenen Bedeutungsverlust durch den Erfolg rechter Autoren in den sozialen Medien, begegnet man durch einen immer schärferen Kampf gegen Rechts.

Begnügte man sich bis vor kurzem damit, den sozialen Medien vorzuwerfen, von Putin unterwandert zu sein, will man Rechtsabweichler heute als „Rechtsextremisten“, die „Hassrede“ verbreiten, gleich ganz verbieten.

Facebook hatte wie seine rechten Autoren von der selbst gewählten Gleichschaltung der Medien profitiert, weswegen Facebook ein absolutes Feindbild der herkömmlichen Medien war.

Wie die antisemitische Karikatur  des deutschen Leitmediums SZ gegen den jüdischen Facebook-Boss Marc Zuckerberg zeigt, ist rassistische Hetze in den linken herkömmlichen Medien genauso zu finden wie in den rechten sozialen Medien.

Trotzdem folgt Facebook nun den Forderungen des Establishments nach einer Löschung rechter Meinungen.

Obwohl Facebook selbst Opfer von linker Hetze der Mainstream-Medien geworden war und man das eigene Erfolgsmodell damit untergräbt, stellt man sich nur allzu bereitwillig in den Dienst jener, die auch die sozialen Medien gleichschalten wollen.

 

SPÖ: im Bett mit Siemens, aber gegen Konzerne?

Mai 11, 2019

Unter dem Motto „Mensch statt Konzern“ sind wir in der Expedithalle in Wien mit voller Energie in den Europawahlkampf gestartet. Mit dabei: Unser Spitzenkandidat Andreas Schieder.

(SPÖ)

Um mit einem Andreas Schieder, dem Lebensgefährten von Sonja Wehsely, einen Anti-Konzern-Wahlkampf zu starten, braucht man schon sehr viel Chuzpe.

Ihren Posten beim Siemens-Konzern hat Skandal-Sonja wohl kaum für ihre Leistungen an den Menschen bekommen.

Nach der Umbildung der Wiener Landesregierung am 25. Jänner 2007 übernahm Wehsely die Agenden für Gesundheit und Soziales von Renate Brauner. Am 26. Jänner 2017 trat sie zurück; als Grund wurde die Aussicht auf den damals in Vorbereitung befindlichen negativen Rechnungshof-Bericht zum Krankenhaus Nord genannt.[3]

Am 1. April 2017 wechselte sie als Managerin zu Siemens Healthineers.[6]

Aufgrund der vielfältigen Geschäftsbeziehungen dieses Unternehmens mit der Stadt Wien, das auch beim Krankenhaus Nord engagiert sein soll, sorgte dieser Wechsel für heftige Kritik.[7][8]

Wehsely ist die Lebensgefährtin des SPÖ-Politikers Andreas Schieder, mit dem sie einen Sohn hat.

(Wikipedia)

Dabei wäre Andreas Schieder nicht der erste aus der SPÖ-Familie im EU-Parlament, der mit einer Siemens-Frau zusammen ist.

Auch die Lebensgefährtin des langjährigen Delegationsleiter Hannes Swoboda hatte einen sehr hübschen Posten bei Siemens erhalten.

Nach dem Ausscheiden aus der Politik Mitte Dezember 2000 wechselte Ederer in den Vorstand der Siemens AG Österreich. Mit Ablauf der Aufsichtsratssitzung vom 13. Dezember 2005 trat Brigitte Ederer die Nachfolge von Albert Hochleitner als Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende von Siemens Österreich an. Im Mai 2010 wechselte Ederer in den Vorstand der Siemens AG in München. Sie leitete den Bereich Corporate Human Resources und betreute die Wirtschaftsregion Europa einschließlich Deutschland. Im September 2013 wurde sie vorzeitig abberufen und erhielt deswegen eine Ausgleichszahlung von 5.600.000 Euro.[4]

Bildergebnis für swoboda ederer

Macht es die UNO besser?

Mai 10, 2019

Da die Versorgung von Flüchtlingen in Ländern wie Österreich gänzlich vom Staat übernommen wird, braucht die UNO selbst nichts zu leisten, und kann sich ganz auf das Kritisieren konzentrieren.

Während die Integration von syrischen Flüchtlingen in benachbarten Golfstaaten wie Saudi-Arabien oder Katar aufgrund der gemeinsamen Sprache, Religion und Kultur kein Problem dargestellt hätte, steht Österreich mit seinen 150.000 neuen Muslimen vor einer kaum verkraftbaren Herausfoderung.

Das hält die UNO jedoch nicht davon ab, sich auf Asyl-Länder wie Österreich einzuschießen, während zum Asyl für arme Bürder prädestinierte Länder wie Katar stets ungeschoren davonkommen.

Doch wie schaut es eigentlich aus, wenn die UNO selbst mit ihrem UNHCR die Versorgung von Flüchtlingen umsetzt (wie es außerhalb des gerne kritiserten Europas die Regel ist)?

Die UNRWA betreut seit 70 Jahren palästinesische Flüchtlinge in Jordanien, Syrien, Libanon und Palästina. Selbstverständlich wurden die Kosten dafür hauptsächlich von den USA und europäischen Staaten übernommen. Aus den rund 750.000 vetriebenen Palästinensern sind unter der Obhut der UNO 5 Millionen geworden.

Eine Integration in die Aufnahmeländer hat nicht stattgefunden, obwohl es sich wie bei den 1945 nach Deutschland und Österreich vetriebenen 12 Millionen Ost- und Sudetendeutschen um Menschen mit gleicher Sprache, Religion und Kultur gehandelt hatte. Die Palästinenser leben mit ihren Kindern und Kindeskindern in von der UNO zur Verfügung gestellten Lagern.

Hätten Deutschland und Österreich so erfolgreich wie die UNO agiert,  hätten wir jetzt 50 Millionen Schlesier und Sudeten. Sie würden mit ihren Kindern und Kindeskindern immer noch in von Dritten finanzierten UNO-Lagern leben und könnten sich so ganz auf ihre Ideologie und den heiligen Krieg zur Rückerorberung der verlorenen Gebiete konzentrieren.

Bei den palästinensischen Flüchtlingen ist die wundersame Vermehrung geglückt. Und auch bei den syrischen Flüchtlingen in der Türkei ist man auf einem ähnlichen Weg.

Während man bei den Palästinensern Jahrzehnte gebraucht hatte, wurden aus ein paar Hunderttausend Syrern in Zeltlagern entlang der syrischen Grenze, immerhin stolze 3,5 Millionen, obwohl dies genau zu jener Zeit geschah, als die Türkei Transitland war und die Zahl der Syrer nach logischen Gesichtspunkten daher sinken statt steigen hätte müssen.

Die EU zahlt der Türkei Milliarden für angeblich von der Türkei versorgte Syrer, die wohl längst in die EU weitergereist sind.

In den billigen Zeltlagern an der syrischen Grenze befinden sich mittlerweile kaum noch mehr als 140.000 Flüchtlinge. Trotzdem bekommen auch der UNHCR und viele Sub-NGOs etwas vom Kuchen. Trotz zurückgehender Zahlen in ihren Zelten stehen dem UNHCR auf einmal auch Milliarden zur Verfügung. Als die EU im Rahmen einer üblichen Förderkontrolle von Erdogan und seine UNO-Komplizen die Namen der Nutznießer wissen wollte, bekam sie aus „Datenschutzgründen“ nur völlig unbrauchbare anonymisierte Zahlen.

Die UNO genießt im Westen immer noch einen hohen moralischen Ruf von Überstaatlichkeit. Dabei sind beim UNHCR Türkei Erdogan nahestehende türkische Mitarbeiter tätig (so wie bei der palästinensischen UNRWA).

Sie handeln außerdem im eigenen Interesse, wenn sie Erdogans Lügen decken. Türkische Regierung und türkischer UNHCR geben sich stets gegenseitig als Quellen an. So behaupten sie in gegenseitiger Bestätigung, dass in der Region, wo sich auch die Zeltlager an der Grenze (mit 140.000) befinden, weitere 2 Millionen syrische Flüchtlinge privat untergekommen wären.

http://www.asylumineurope.org/reports/country/turkey/statistics

Das steht nicht nur im kompletten Widerspruch zur Lebenserfahrung, dass private Quartiere für Flüchtlinge viel leichter in großen Städten zu finden wären.

Es steht auch im Widerspruch zu offziellen Zahlen zur Region Ostanatolien, in welcher der Ausländeranteil gering ist und das Bevölkerungswachstum unauffällig war:

https://www.citypopulation.de/php/turkey-admin.php?adm1id=TRC21

https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/en/tr/demografia/dati-sintesi/southeast-anatolia/203/2

https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/en/tr/demografia/popolazione/southeast-anatolia/203/2

Wenn in einer Region mit 8 Millionen schlagartig 2 Millionen dazu kämen, hätte dies nicht nur statistisch, sondern natürlich auch gesellschaftlich gravierende Auswirkungen.

Warum die Türkei trotzdem auf Südost-Anatolien zurückgreift, liegt daran, dass die Flüchtlinge dort beim Grenzübertritt registriert wurden und seitdem einfach nicht mehr aus der Statistik entfernt wurden.

Iran droht mit Drogen- und Flüchtlingsflut

Mai 8, 2019

Weil Trump nicht nach der Pfeife der Mullahs tanzt, nehmen sich die Mullahs ein Beispiel am Diktatürk, der die EU seit der Flüchtlingskrise von 2015 hemmungslos erpresst hatte, und drohen Europa mit einer eigenen „Flutwelle“ von Drogen und Flüchtlingen:

Recht unverhohlen drohte der iranische Präsident den Europäern. „Wir unternehmen große Anstrengungen gegen den Drogenschmuggel und haben die Flutwelle von Flüchtlingen nach Europa gestoppt. Das hat uns Milliarden Dollar gekostet, und wir können nicht länger dafür aufkommen angesichts der Bedingungen, die die USA geschaffen haben“, sagte Rohani in seiner Rede.

Tatsächlich ist Iran das wichtigste Transitland für Heroin und andere Drogen, die aus Afghanistan nach Europa geschmuggelt werden. Vor allem aber hat Teheran rund drei Millionen afghanische Flüchtlinge aufgenommen. Angesichts der verheerenden Wirtschaftslage in Iran – maßgeblich eine Folge der US-Sanktionen – wächst im Land der Druck auf die Regierung, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

(Spiegel)

Die Bösen sind für den Spiegel natürlich trotzdem nicht die schwerkriminellen Mullahs, die uns mit Drogen und Flüchtlingen erpressen, sondern Donald Trump.

Tatsächlich zahlen die Iraner keinen Cent, um Afghanen von der Flucht nach Europa abzuhalten. Afghanen müssen allerdings bei ihren schiitischen Brüdern im Iran selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen, während sie als Asylanten in Europa eine Rundumversorgung genießen.  Nur das ist der Grund, warum sich Afghanen im Iran wie 2015 jederzeit wieder in Bewegung setzen würden, falls sich der Sesam ins Asyl-Mekka wie damals wieder öffnen sollte.

Die afghanischen Hazara sind als Turk-Volk bei der persischen Bevölkerungsmehrheit im Iran zwar unbeliebt, nicht jedoch bei der schiitischen Führung, die in der schiitischen Minderheit aus Afghanistan besonders fanatische und treue Anhänger hat.

So kam es zur paradoxen Situation, dass gerade Flüchtlinge aus Afghanistan, die wegen „Diskriminierung“ aus dem Iran „geflüchtet“ waren, hier die fünfte Kolonne der iranischen Mullahs gebildet hatten.

Im Moment ist jedoch der Sesam ins Asyl-Mekka durch Staaten wie Griechenland, Kroatien und Österreich versperrt (weswegen Migrations-Lobbyisten wie der Spiegel derzeit täglich gegen die Zustände in Griechenland und Kroatien hetzen, um für eine Öffnung der Balkanroute zu agitieren).

Solange der Sesam geschlossen bleibt, sind die iranischen Drohungen leer. Aber das hat Merkels EU auch nicht davon abgehalten, sich von Erdogan jahrelang erpressen zu lassen, obwohl Europa durch die Schließung der Balkanroute die „Flüchtlingsflut“ selbst gestoppt hatte.

Zur angedrohten Drogenflut ist anzumerken, dass der Iran selbst ein entsetzliches Drogenproblem hat. Mit jeder Fuhre Heroin, die durch den Iran durchgeht, verschärft sich auch das eigene Drogenproblem, da beim Drogenschmuggel fast immer etwas abfällt und bei den eigenen Leuten hängenbleibt.

Den Drogenschmuggel zu forcieren würde dem Iran mehr schaden als nützen, da es im eigenen Land noch mehr Süchtige produzieren würde, aber nicht viel mehr Drogen im Westen ankommen würden, da es gerade für Drogen genug alternative Schmuggelrouten gibt.

Diktatürk zeigt sein wahres Gesicht

Mai 6, 2019

Durch den inszenierten Putsch vor zwei Jahren hatte Erdogan die letzten Reste von Atatürks säkularer Türkei abgeschafft.

Mit der Missachtung des Wahlresultats von Istanbul steigt Erdogan endgültig aus dem demokratischen Zug aus, der laut eigenen Angaben lediglich dazu gedient hatte, ihn zu seinem Ziel, einer islamischen Diktatur, zu führen.

Weil sich die Israelis gerade gegen Raketenangriffe der mit Erdogan verbündeten Hamas-Terroristen wehren, werden sie von Erdogan selbst als Terroristen diffamiert.

Gleichzeitig greift Erdogan mit seinen IS-Jihadisten die Kurden in Syrien an, obwohl keine einzige Rakete der Kurden jemals von Syrien aus die Türkei getroffen hatte.

Erdogan genießt alle Vorteile als Nato-Mitglied und als EU-Beitrittskandidat, obwohl er bei jeder Gelegenheit seinen Hass auf den Westen Ausdruck verleiht. Feinde des Westens wie Iran, Venezuela und Russland sind Erdogans liebste Freunde, selbst wenn es wie zwischen Putin und Erdogan außer Hass auf den Westen kaum gemeinsame Interessen gibt.

Warum sich der Westen dies von Erdogan bieten lässt?

Europa glaubt, dass Erdogan 3,5 Millionen Syrer für Europa versorge. Die EU zahlt Erdogan für die angeblich in der Türkei aufhältigen Syrer Milliarden, obwohl Erdogan die Herausgabe der Daten verweigert hatte. Die Millionen Flüchtlinge in der Türkei exististieren nur in windigen Berichten des türkischen UNHCR, der an den EU-Milliarden für die türkische Regierung tüchtig mitkassiert.

Tatsächlich sind die Millionen Syrer, für welche wir Milliarden zahlen und mit denen uns Erdogan erpresst, schon längst zu uns weitergereist. Die Türkei war für Flüchtlinge lediglich ein Transitland auf der Balkanroute wie Griechenland, Serbien und Ungarn.

Während die anderen Länder zur Schließung der Balkanroute beigetragen haben, hat Erdogan nichts für uns getan. Griechenland wird von den Migations-Medien regelmäßig abgewatscht, weil Flüchtlinge nicht gleich aufs Festland weitergewunken werden wie 2015. Über die griechichen Inseln mit ihren 20.000 Flüchtlingen gibt es unzählige Schauerberichte.

Bei den 3.500.000, die angeblich in der Türkei versorgt werden, wurden nie irgendwelche Missstände publik. Dass es keine türkischen Missstände bei der Versorgung von Flüchtlingen gibt, liegt schlicht daran, dass es keine Flüchtlinge gibt.

Erdogan kassiert das Geld, das eigentlich Griechenland zustünde. Solange Merkel und ihre Genossen in der EU das Sagen haben, kann uns Erdogan jedoch weiter abzocken und erpressen.

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