Balkanroute wieder durchlässig?

Griechenland ist die erste Station auf der Balkanroute.

Ist es reiner Zufall, dass seit 2 Wochen die Ankünfte von Flüchtlingen in Griechenland  wieder stark zunehmen?

Die Zahl der Menschen, die in den Registrierlagern (Hotspots) auf den griechischen Inseln ausharren, stieg Anfang Juni wieder auf mehr als 16.000.

In den vergangenen zwei Wochen hatten Hunderte Menschen aus der Türkei zu diesen Inseln übergesetzt.

https://orf.at/stories/3126050/

Wenn Österreich wieder durchlässig wird, würden auch die anderen Länder wie Kroatien und Slowenien, die ohnehin nur Transitländer wären und außer Kritik von den deutschen Medien herzlich wenig für ihre Skrupelhaftigkeit beim Grenzschutz bekommen, auf die strenge Grenzpolitik pfeifen.

Erdogan wäre trotz seines Deals mit Merkel der Letzte, der seine Brüder an einer neuen Masseneinwanderung nach Europa hindern würde.

Je mehr Brüder Europa stürmten, desto mehr Geld bekam er ja auch nach dem letzten Mal auf Merkels Geheiß von der EU. Leisten musste er dafür rein gar nichts. Der Deal mit den Rückschiebungen von Syrern wurde so gut wie nie umgesetzt. Für die angebliche Versorgung von Millionen von Syrern erhielt er, ohne dafür Belege liefern zu müssen, viele Milliarden von der EU.

Mit den angeblichen Millionen Syrern, die von Erdogan angeblich in der Türkei bzw. von seinen Al-Qaida-Verbündeten in Idlib versorgt werden, erpresst Erdogan Europa seit Jahren.

Je mehr wieder ins deutsche Asyl-Mekka zu Mutti und ihren Grünen durchkommen, desto mehr könnte Erdogan politisch und finanziell für sich herausschlagen.

Ähnliches Foto

5 Antworten to “Balkanroute wieder durchlässig?”

  1. aron2201sperber Says:

    Bei der Auseinandersetzung um Idlib wird die Propaganda der Al-Qaida-Herrscher von Idlib von unseren Medien 1:1 wiedergegeben:

    https://www.tagesspiegel.de/politik/missbrauch-von-un-informationen-gezielte-angriffe-auf-schulen-und-kliniken-in-idlib/24416172.html

    hätte es wie von unseren verblödeten Medien behauptet, über 50 absichtliche Angriffe auf Spitäler und Schulen geben, müsste es nicht 200 tote Zivilisten, sondern 10.000 geben.

    jeder tote Zivilist ist einer zu viel, aber auch der IS wurde nicht mit Wattebällchen besiegt.

    Trump stellt sich mit seiner dummen Kritik am Kampf gegen Al-Qaida in Idlib auf dasselbe Niveau russischer Medien (und Jürgen Todenhöfers), die auch die USA beim Kampf gegen den IS stets angeprangert hatten, obwohl stets versucht wurde, so wenig Zivilisten wie möglich, zu treffen.

    Aber wenn Trump einmal etwas Dummes sagt, wird er ausnahmsweise prompt von unseren dummen Medien gelobt:

    https://www.tagesspiegel.de/politik/kampf-um-syrische-rebellenhochburg-trump-fordert-ende-der-luftangriffe-auf-idlib/24413534.html

  2. salamshalom Says:

    Die Idlib-Sache ist das (!) Spiegelbild der gesamten Geschichte des „Bürgerkriegs“ in Syrien seit 2011:
    Ein kinderfressender Diktator, der praktisch nichts anderes macht, als seine eigene Infrastruktur zu zerstören. Und hier speziell Schulen, Märkte und Hospitäler.
    Macht man (Journalist) sich nur mal fünf Minuten dran, die angeblichen Abschussorte dieser Einrichtungen konkret aufzuzeichnen, müsste man (Journalist) feststellen, dass Syrien offensichtlich weltweit über das dichteste Krankenhaus- und Kindergartennetz verfügt hat. Und das, als menschenverachtendes Monster… hmmmm!
    Und dass es in Idlib zum großen Kampf kommen würde, zwischen der syrischen Armee und den zig zehntausenden Islamisten, die zuvor mit hunderten grüner Busse aus dem gesamten Land dorthin transportiert wurden, sollte im Grunde niemand wirklich überraschen. Oder wie haben sich Trump, Bild, NZZ und Konsorten das vorgestellt? Klein-Saudi-Arabien auf syrischem Teritorium?

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