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Gute Nachrichten schlecht für gute Agenda?

August 4, 2019

Die zivilen Opfer des Afghanistan-Konfliktes sind gemäß dem halbjährlichen UNO-Bericht um fast 30% zurückgegangen.

Diese sehr gute Nachricht ist jedoch schlecht für eine Agenda der Guten (zu denen natürlich auch die afghanische UNO gehört). Wenn die Sicherheitslage sich verbessert, wird es schwerer, gegen Abschiebungen von abgelehnten Asylwerbern ins „unsichere Afghanistan“ zu agitieren.

Also pickte man sich einen Aspekt heraus, den man den Medien als schlechte Nachricht zu Afghanistans Sicherheitslage verkaufen konnte:

„Armee und US-Truppen töten erstmals mehr Zivilisten als die Taliban“ lautete in allen deutschen Medien die Schlagzeile zum UNO-Bericht.

Die Taliban und die IS-Terroristen sind keine regulären Armeen. Folglich werden getötete Terroristen im Zweifel oft als zivile Opfer verbucht.

Wenn die Taliban erfolgreich von Afghanistans Armee bekämpft werden, sterben natürlich auch mehr solche Taliban-„Zivilisten“ durch Armee und Polizei. Insgesamt ist der Effekt für die Zivilbevölkerung jedoch klar positiv, selbst wenn man die Taliban als zivile Opfer mitrechnet.

Würde es wie bei der UNO nur um den „guten Zweck“ der Anti-Abschiebungs-Agenda gehen, wäre diese Form der Desinformation vielleicht noch vertretbar.

Tatsächlich werden solche Nachrichten jedoch auch dazu genützt, um Hass gegen den Westen zu schüren und so den islamischen Terror anzufachen.

Bei Jürgen Todenhöfer, der gerade unter deutschen Muslimen besonders viele Fans hat, werden getötete muslimische Zivilisten in Afghanistan zu Opfern der USA erklärt.

Bildergebnis für todenhöfer afghanistan  usa

Obwohl in Afghanistan der Terror gegen die eigene Zivilbevölkerung in den letzten Jahren eindeutig von den Taliban auging, was durch die langjährigen Opferzahlen eindeutig belegt wird, dürfen sich Muslime dank Todenhöfer & Co trotzdem als Opfer des Westens fühlen und sich ihrem Hass, der zu weiterem Terror führen wird, hingeben.