MMA als Sport?

Ein Schüler (natürlich unbenannter Herkunft) hatte an einer Polytechnischen Schule in der Brigittenau einen körperlich unterlegenen Klassenkameraden von September 2018 bis April 2019 beinahe täglich geschlagen, geohrfeigt und getreten. Der wegen Raubes bereits vorbestrafte Jugendliche war Anfang April festgenommen worden, nachdem der malträtierte Mitschüler in Begleitung seiner Mutter bei der Polizei Anzeige erstattet hatte.

Das Opfer habe als „leibeigener Boxsack“ fungiert, wie der Betroffene in einer polizeilichen Einvernahme erklärte. Einmal bekam der Betroffene mit einer Schere einen Stich in den Oberarm versetzt – die Narbe war deutlich sichtbar, während der mit einem T-Shirt bekleidete Bursch als Zeuge aussagte. Auch mit einem Zirkel fügte der Angeklagte dem Unterlegenen eine Wunde zu – an der rechten Hand.

Natürlich verließ der wegen Raubes vorbestrafte, junge Folterknecht unbenannter Herkunft den Gerichtssaal als freier Mann:

Seither saß er in U-Haft (also 3 Monate). Da ihm dieser Zeitraum auf den unbedingten Strafteil anzurechnen war, wurde der Bursch nach der Verhandlung auf freien Fuß gesetzt. Das Gericht erteilte ihm jedoch die Weisung, sich einer Psychotherapie zu unterziehen.

Psychotherapie und eine bedingte Verurteilung sind natürlich schwer zu verkraften. Besonders hart muss ihn aber die Spitze der Richterin zum Kampfsport getroffen haben:

„Üben Sie den Kampfsport dort aus, wo er hingehört“, meinte Richterin Martina Frank unter Bezugnahme auf die Mitgliedschaft des 15-Jährigen in einem Verein, wo er Mixed Martial Arts (MMA) betreibt. Das Urteil ist rechtskräftig.

MMA als Sport zu bezeichnen, zeigt, wie lebensfremd jene Richterin ist.

MMA ist für junge Tschetschenen kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung.

MMA, Islam und Mindestsicherung sind die Säulen der tschetschenischen Parallelgesellschaft in Österreich.

Unser richterlicher Linksstaat mit seinen bedingten Strafen, Psychotherapie-Verordnungen und Sport-Tipps wird dieses geschlossene System wohl kaum erschüttern.

 

5 Antworten to “MMA als Sport?”

  1. aron2201sperber Says:

    Kickl weg – Herkunft von Täter und Opfer auch wieder weg.

    außer das Opfer ist Nicht-Österreicher und der Täter Österreicher:

    Bei der anschließenden Rangelei auf einem Gehsteig vor dem Wohnhaus des 13-jährigen russischen Staatsbürgers zückte der österreichische Tatverdächtige schließlich ein Messer und stach zu. Danach flüchtete er mit den zwei weiteren involvierten Burschen – einem 15-jährigen Österreicher und einem 16-jährigen Kolumbianer.

    https://wien.orf.at/stories/3010587/

  2. American Viewer Says:

    MMA an für sich wäre schon ein Sport.

    Spontan würde ich sagen, dass ein Kampfsport vorliegt, wenn zwei halbwegs trainierte, halbwegs gleich starke Menschen in einem sportlichen Wettkampf nach bestimmten Regeln freiwillig gegeneinander kämpfen. Also ist MMA ein Sport.

    Ich finde MMA auch logischer als Boxen. Ich habe die ganzen künstlichen Schranken beim Boxen noch nie wirklich nachvollziehen können. Entweder man kämpft richtig gegeneinander oder gar nicht.

    Der Skandal besteht für mich darin, dass die Richterin offenbar die Folter eines Schülers mit Kampfsport vergleicht und sogar gleichsetzt!!!

    Was sollen solche Aussagen? Die Richterin sollte mal eine Sekunde überlegen, was sie da für einen Unsinn erzählt.

    Immerhin saß der Typ 3 Monate in U-Haft, da war dann wohl ein anderer Richter zuständig.

    Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie der Fall in Deutschland verlaufen wäre. So jemand kommt in Germoney niemals in U-Haft. Da dauert es erst einmal mindestens 1-2 Jahre bis es ein Gerichtsverfahren gibt, wenn es überhaupt eines gibt, und dann gibt es allenfalls eine Bewährungsstrafe, also in anderen Worten: gar nichts.

    • aron2201sperber Says:

      auch bei Boxen und Kick-Boxen war immer schon ein großer Graubereich zwischen Sportplatz und Straße gegeben.

      als Käfig-Kampf ist dieser Graubereich bei MMA noch ausgeprägter.

      nur bei den asiatischen Kampfsportarten, besonders beim defensiven Judo. ist der Sport-Faktor glaubwürdig – bzw. der rein defensive Einsatz auf der Straße.

      • Flax Says:

        Inwiefern kann mma nicht defensiv auf der Straße eingesetzt werden?
        Was ist daran nicht sportlich, wenn zwei Athleten nach bestimmten Regeln gegeneinander antreten?

    • Olaf Says:

      Wenn ein fairer Sportsmann sowas macht, dann ist es ein Sport. Wenn allerdings Musels sowas machen, dann ist selbst Fußball kein Sport mehr. Wie man es aus der Kreisklasse mit den speziellen Vereinen kennt.

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