Und wo ist Bakary Daffeh?

Asylverfahren gehen in der Regel ohne Identitätsnachweise über die Bühne. Wenn der Pass keine Vorteile bringt (bei Afrikanern oder Afghanen), geht der Pass in der Regel bei der Reise verloren (anders als bei Syrern, die damit leichter Asyl erhalten). Ein jüngeres Alter bringt für die ohne Dokumente frei wählbare Asyl-Identität Vorteile, da Minderjährige nicht unter die Dublin-Bestimmungen fallen und sich so ihr Ziel-Land aussuchen können.

Solche Identitätsbetrügereien bleiben in der Regel unter dem Radar und fliegen nur auf, wenn die Fälle aus anderen Gründen Prominenz erlangen. Beim Terroristen Anis Amri wissen wir nachträglich von seinen acht Identitäten. Besonderer Erfolg kann sich allerdings ebenso als gefährlich erweisen.

Auch wenn das Märchen vom Straßen-Kicker, der als Flüchtling sein Glück im deutschen Profi-Fußball machte, vielen gefiel, fiel es doch auch seinen ehemaligen Profi-Trainern in Afrika auf. Selbstverständlich fallen Profis auch in Afrika nicht vom Himmel. Bakery Jatta konnte nur in der Bundesliga durchstarten, weil er als Bakary Daffeh dafür jahrelang hart bei afrikanischen Vereinen trainiert hatte.

Die vertrackte Geschichte fand nun durch die Beischaffung einer afrikanischen Geburtsurkunde das von Integrations-Romantikern ersehnte Happy End und die Behörde stellte die Ermittlungen ein.

Obwohl afrikanische Geburtsurkunden von finanzstarken deutschen Fußball-Profis wohl allzu leicht zu organisieren sind, wollte sich Buntland das Märchen vom geflüchteten Straßen-Kicker, der es zum deutschen Fußball-Star geschafft hatte, nicht durch die kleinkarierte Frage verderben lassen, wo der afrikanische Fußball-Profi Bakary Daffeh seit 2015 plötzlich hinverschwunden war.

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5 Antworten to “Und wo ist Bakary Daffeh?”

  1. aron2201sperber Says:

    wenn schon der Straßenkicker so gut ist, wie gut muss dann der Profi-Doppelgänger sein?

    schade, dass er nicht auch gekommen ist.

    • Olaf Says:

      Der schwarze Graf von Monte Asylo.
      Die Lüge ist ein Meister aus BRD, die man nicht hinterfragen darf. Denken verboten im linken Lala-Land.

  2. aron2201sperber Says:

    mehr aus der wunderbaren Welt des multikulturellen Sports:

    https://www.heute.at/s/fluchtling-amiri-18-fur-osterreich-bei-kickbox-wm-58708359

    angeblich als 14jähriger geflüchteter Afghane soll bei „Watsche-mit-Fuß“-WM für Österreich antreten.

    einen Fliegengewicht-Weltmeister im „Watsche-mit-Fuß“-„Sport“ hat uns wirklich noch gefehlt.

  3. aron2201sperber Says:

    auch in den USA kommt man mit den dreistesten Geschichten lange Zeit durch, wenn man auf der guten Seite steht:

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