Dürfte heute auch Hitler für WP und NYT schreiben?

Das Erdogan-Regime ist wieder einmal zu Gast in der Washington Post und darf dort seinen Vernichtungskrieg gegen die Kurden bewerben:

Das türkische Militär werde zusammen mit der oppositionellen Freien Syrischen Armee in Kürze die syrische Grenze überschreiten, twitterte Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun am Mittwoch. Er schrieb das auch in einem Gastbeitrag für die „Washington Post“.

(FAZ)

Die mit dem Erdogan-Regime verbündeten Jihadisten, die zum Großteil aus übergelaufenen IS-Veteranen bestehen, dürfen in der sonst (vor allem gegen Trump) so kritischen Zeitung als „oppositionelle freie Syrische Armee“ verharmlost werden.

Fighters from the Free Syrian Army pose for a photo near the town of Qabasin,northeast of Al-Bab, some 30km from Aleppo/AFP

(Die in Al-Bab zu Erdogan übergelaufene Jihadisten zeigen immer noch den gleichen IS-Finger)

Würde eigentlich auch ein Hitler dauernd Gastbeiträge in der WP und der NYT bekommen?

How Turkey sees the Crisis with the US (NYT – By Recep Tayyip Erdogan)

Turkey will continue its efforts to shade light on the Kashoggi Murder (WP – By Recep Tayyip Erdogan)

Wäre Hitler heute ein Trump-Gegner, wäre er wie Erdogan mit Sicherheit auch ein gern gesehener Gast in den feinsten Redaktionsstuben der Welt.

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16 Antworten to “Dürfte heute auch Hitler für WP und NYT schreiben?”

  1. aron2201sperber Says:

    Der Überfall auf die Kurden ist nur ein Vorgeschmack auf was uns durch Erdogans Neo-Osmanismus noch erwartet.

    • Olaf Says:

      Die Finanzierung der osmanischen Eroberungen ist auf jeden Fall gesichert. Merkel zahlt alles, mit deutschem Steuersklavengeld.

  2. American Viewer Says:

    Terroranschlag des Nazis groß auf allen GEZ-Sendern. SpOn schreibt sogar, er habe zwei Menschen „erschossen“.

    Man vergleiche das mit dem Terroranschlag vor einigen Tagen: Kaum Berichterstattung, kaum Schlagzeilen, noch nicht einmal Anerkennung als Terroranschlag.

    • besucher Says:

      Stimmt. Und es steckt ein riesiges Netzwerk dahinter. Von der „Werte-Union“ bis zur NPD sind alle mit dabei.
      Den Begriff „psychopathischer Einzeltäter“ wird man nicht vernehmen.

      • American Viewer Says:

        Die westliche Journaille und Politiker können einem seitenweise Vorträge halten wie reale oder eingebildete Repression bei Islamisten (und Linksextremen) real oder angeblich zu immer mehr Radikalisierung führe.

        Dann kann man am Ende die Frage stellen: „Und wie ist das bei Rechtsextremen und Nazis???“
        —> Ähhh, genau andersherum natürlich!

        Ja ne, ist klar.

    • salamshalom Says:

      Hmmm… erinnert ein wenig an die Jemen-Berichterstattung. Nada! Dafür aber Sondersendungen in allen Kanälen rauf uns runter wegen der Türkei.
      Scheint die gleiche Agenda zu sein.

      • Olaf Says:

        Es gab keine einzige Sondersendung, im Gegenteil, es wurde die Lügensprache von Erdogan übernommen und von „Offensive“ statt von Überfall oder Angriff gesprochen.

        Die Medienmacher sind Linke, und die lieben ihre Islamisten. Fakten und Wahrheit spielen bei BRD-Dschurnalisten keine Rolle, sondern nur „Haltung“, ein neues Wort für Lüge und Manipulation.

    • aron2201sperber Says:

      das hatte ich anlässlich der Morde von Paris gepostet:

      Zu Recht werden nicht alle Muslime für den Terror von Paris zu Mitschuldigen erklärt.

      Wie wäre es jedoch gewesen, wenn der Täter ein Rechter gewesen wäre? Hätte man dann gleichermaßen „differenziert“ und auf die Ausrufung eines pauschalen „Kampfes gegen Rechts“ verzichtet?“

      Der Spiegel hat rasch die Antwort gegeben:

      https://www.spiegel.de/panorama/justiz/halle-saale-anschlag-auf-synagoge-einzeltaeter-sind-nicht-allein-a-1290818.html

      „Der Einzeltäter, der nicht allein war“

      …allerdings allein wenn der Einzeltäter rechts war.

      • Olaf Says:

        Der Täter hasst Juden, Frauen und deutsche Arbeiter, also ein Spiegel-Leser. Seine geistige Heimat sind die Blockparteien, auch wenn es dem Bub nicht bewußt ist.

      • American Viewer Says:

        Man würde es nicht glauben, wenn es nicht überall stehen würde. Bei ZEIT und Co genau so. Angeblich „liberale“ Zeitung. Wirklich sehr witzig.

        Wie habe ich kürzlich in einem netten Essay gelesen: all modern regimes are Orwellian thought-control regimes. Im Deutschen würde man wohl sagen: Deutungshoheit.

        Deshalb reagiert die aktuelle Politiker-Medien-Kaste auch so extrem aggressiv auf das Internet. Deutungshoheit und Gedankenkontrolle ging Dank dem Internet verloren.

  3. besucher Says:

    Die Kurden haben nicht in der Normandie mitgekämpft. Pech gehabt.

    • American Viewer Says:

      Wie Trump die Kurden verrät, ist kriminell, und schlimmer noch, es ist ein Fehler.

      Das muss an dieser Stelle ruhig mal so offen sagen.

      Wenn ein Kurde ihm eine Kugel in den Kopf jagen würde, müsste man wohl sagen: Aus juristischer Sicht verboten aber moralisch nachvollziehbar.

      • Olaf Says:

        Robert Kennedy wurde von einem Palästinenser erschossen, also Trumps Security sollte die Ölaugen im Auge behalten.

      • American Viewer Says:

        oder beide Augen zudrücken

      • besucher Says:

        Die Kurden haben jetzt Assad um Hilfe gerufen. Das heißt Russland und Iran sind jetzt in der Region auch wieder dick im Geschäft. Man könnte meinen Putins bester Mann sitzt im Weißen Haus, hahaha.

      • American Viewer Says:

        Ich glaube Türkei und Russland haben sich schon im Vorfeld relativ intensiv abgesprochen. Das ist ein abgekartetes Spiel. Und eine erneute Niederlage des Westens auf ganz vielen Ebenen. Kann man nicht anders sagen.

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