Warum mag Erdogan Merkel nicht?

Durch Merkel ist Erdogan in eine Machtposition gekommen, in der er Europa seit Jahren finanziell und politisch beliebig erpressen kann.

Ist Herr Erdogan Frau Merkel dafür dankbar?

Betrüger verachten stets die Betrogenen. Die Verachtung hat sich bei Erdogan sogar in einen besonderen Hass gegenüber Merkel gesteigert.

Dass Erdogan Merkel stets nur mit türkischen Fahnen empfing, war noch der geringste Affront. Erdogan hat jedoch die deutsche Kanzlerin auch als „Nazi“ beschimpft und einen deutschen Mainstream-Journalisten demonstrativ eingesperrt, was einer maximalen Respektlosigkeit nach heutigen deutschen Werten gleich kommt.

Erdogan fühlt sich durch Merkels Milliarden gedemütigt, weil ihm damit die eigene Miesheit und Wertlosigkeit vor Augen geführt wird. Je mehr Merkel ihm bezahlt, desto mehr denkt er, dass sie sich für etwas Besseres hält.

Mit Putin, der sich zwar schon ordentlich mit Erdogan prügelte, aber Erdogan damit auf gleicher Augenhöhe begegnete, kommt Erdogan grundsätzlich viel besser klar. Auch mit Orban, der die Aufnahme von Erdogans „Brüdern“ strikt verweigert hatte, hat Erdogan kein Problem.

Bildergebnis für erdogan orban

Ein ähnliches Phänomen zeigt sich bei besonders gut versorgten Asylanten, die sich zwar gern erhalten lassen, sich aber letztlich dadurch gedemütigt fühlen.

Die Kinder solcher Familien reagieren oft mit besonderem Hass auf die Aufnahmegesellschaft. Dort wo es die höchsten Sozialleistungen gab und am wenigsten dafür gefordert wurde, war die Zahl der IS-Anhänger am höchsten:

Nachdem die Terrormiliz Islamischer Staat im März 2019 weitgehend zerschlagen wurde und das Medienecho rund um den IS verstummt ist, lebt die Ideologie noch im Untergrund weiter. Auch in Wien. „Du würdest dich wundern, in wie vielen Gemeindebau-Wohnungen im 20. oder 21. Bezirk in Wien noch heute die IS Fahne hängt“, sagt Aslan. „Nur jetzt passiert das halt unauffällig.

Als Jugendlicher trug Aslan so viel Wut und Hass in sich – gegen „den Westen“, wie er selbst sagt, gegen den Staat und vor allem gegen die Ungerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft – die hat er von klein auf mitbekommen.

In Österreich war er von Anfang an mit polizeilichem und pädagogischem Rassismus konfrontiert, wie er selbst erzählt. Er fühlte sich ausgegrenzt und angegriffen. „Wenn die mich als Teufel sehen, gebe ich mich auch als Teufel“, war Aslans Credo. Er fing an, die Schule zu schwänzen, geriet schnell auf die schiefe Bahn: Prügeleien, Sachbeschädigung – die klassische Kleinkriminellen-Karriere eben. Die Anzeigen häuften sich – bis Aslan kurz vor seinem 15. Geburtstag schließlich im Gefängnis, der JVA Josefstadt, gelandet ist. Während seiner siebenmonatigen Haft wurde sein Hass auf den Staat und das System noch größer. „Ich habe dort im Gefängnis ältere Afghanen kennengelernt, die eigentlich weit über 30 waren, sich aber als Siebzehnjährige ausgegeben haben“, erklärt Aslan. Sie bekräftigten ihn in seiner Ansicht, dass ihn hier in Österreich niemand will und dass er gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen muss.

(Das Biber)

Islamische Gesellschaften neigen gegenüber dem Westen (aus nachvollziehbaren Gründen) zu Minderwertigkeitskomplexen.

Nicht nur die versuchte „Demokratisierung“ von Bush und Blair wurde als Demütigung empfunden, sondern auch die Aufnahme von Flüchtlingen wird nicht als selbstlose Hilfe wahrgenommen, sondern negativ ausgelegt, da sie die Unterlegenheit der eigenen Kultur unterstreicht.

Mit dieser Einstellung gegenüber dem Westen und seiner „Hilfe“ haben Islamisten nicht das geringste schlechte Gewissen, jene Hilfe auszunützen und dabei gleichzeitig die Helfer immer stärker zu verachten.

 

6 Antworten to “Warum mag Erdogan Merkel nicht?”

  1. idiota Says:

    Ihre Frage ist rasch beantwortet, Merkel ist eine häßliche, alte Bratze ohne jeden Charme, Eloquenz oder Charisma.
    Sie beantworten stattdessen die Frage warum Erdoğan keinen Respekt vor Merkel hat, inhaltlich kann man dem nicht viel hinzufügen.

  2. besucher Says:

    Letztendlich werden wir durch diese Despotengestalten um uns herum gezwungen, ähnlich zu agieren.

  3. aron2201sperber Says:

    der BLÖD-Zeitung passt es nicht, dass der Krieg wohl zu Ende ist:

    https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/tuerkei-im-syrien-krieg-erdogan-zum-krisengespraech-bei-putin-in-moskau-69213470.bild.html

    offenbar hatte sich die BLÖD auf einen großen Showdown mit ganz vielen Flüchtlingen für Merkel gefreut.

    Selbst Erdogan ist eine Leuchte gegen diese schreibenden Flaschen.

  4. caruso Says:

    Ich mag die Merkel auch nicht, obwohl ich weder türkisch bin noch ein Mann, den Merkel in gewissem Sinn gekauft hat. Ein Mann, der sich aus welchem Grund immer kaufen ließ, kann gar nicht anders als die Käuferin zu hassen. Er fühlt sich dann minderwertig, ob es ihm bewußt ist oder nicht.
    lg
    caruso

  5. aron2201sperber Says:

    Trotz der getöteten türkischen Soldaten küsst Erdogan Putin wieder die Stiefel.

    Seinen Zorn lässt der berechnende Irre kontrolliert an der schwachen EU aus.

    • Olaf Says:

      Der irre Islamist ist ein dressiertes Hündchen, wenn die Peitsche Putins droht. Anspringen und rammeln traut er sich nur bei Honeckers Rättchen.

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