WM in Katar. Asyl in Germoney.

Zweieinhalb Jahre vor der Winter-WM in Katar werden der umstrittene Gastgeber und der Fußballweltverband (FIFA) von brisanten Details im US-Prozess erschüttert. Dabei geht es um Bestechung von insgesamt vier Ex-Funktionären, verschwörerische E-Mails und Zahlungen über Strohfirmen in der Karibik.

(ORF)

Mit teuren Bestechungsgeldern erkaufte Fußballs-WMs kann sich der Emir von Katar locker leisten. Bei der Finanzierung des Jihads der syrischen „Brüder“ stand er ebenfalls an vorderster Stelle. „Brüder“, die aus Syrien flüchten mussten, hat Katar jedoch keine aufgenommen. Asyl-Migration ist zwar bei Katars Staatssender Al-Jazeera eine beliebte Agenda. Allerdings nicht ins eigene Emirat.

Obwohl die Intergration von syrischen „Brüdern“ aufgrund der gemeinsamen Sprache, Religion und Kultur kein Problem darstellen sollte, lässt sich der Emir seine WM-Stadien lieber von anspruchslosen Indern oder Philippinos als von verfolgten „Brüdern“ aus Syrien bauen. Da die arabischen „Brüder“ vom Emir am Ende womöglich Bürgerrechte einfordern könnten, lässt er bei der Aufnahme (und Milliarden teuren Versorgung) von syrischen Flüchtlingen den westlichen Ländern gerne den Vortritt.

Dafür kümmert sich Katar rührend um das geistige Wohl der von den Kuffar in Europa leiblich versorgten Brüder und errichtet ihnen um (vergleichsweise günstige) 70 Millionen Moscheen und Dialügzentren, um eine gelungene Integration in die Umma, statt in die Gesellschaften der Asyl-Länder sicherzustellen.

Katar wird dabei nicht müde, die westlichen „islamophoben“ Sünden bei der Erfüllung der westlichen Asylgewährungs-Pflichten anzuprangern. Der Emir setzt dabei nicht nur auf den eigenen Staatssender Al-Jazeera, sondern fördert auch westliche Medien und Institutionen, die sich für jene Agenda einspannen lassen.

Im Dialüg mit dem Westen verschleiert sich Katar als liberaler Partner, der scheinbar ohnehin die gleichen Ziele wie westliche Linke verfolge. Die englische Version von Al-Jazeera, die sich an westliche Progressive richtet, ist von anderen westlichen progressiven Medien kaum zu unterscheiden.

In den von Katar bei uns errichteten Moscheen und Islamzentren wird jedoch auf Arabisch gepredigt. Auf Arabisch unterscheidet sich Katars Ideologie fundamental von der für den Westen bestimmten englischen Version.

Bildergebnis für emir katar sebastian kurz

2 Antworten to “WM in Katar. Asyl in Germoney.”

  1. Fliegt Corona auf Qatar? | Aron Sperber Says:

    […] 300.000 die eigene Staatsbürgeschaft. Der Großteil der Erkrankten sind Gastarbeiter, die auf den WM-Baustellen des Emirs geschuftet […]

  2. NATO als Untergebene der UNO? | Aron Sperber Says:

    […] und man sich mit diesen Vereinen Legitimität erkaufen kann, auch wenn in Wahrheit niemand eine WM in Katar oder Islamisten in Libyen […]

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