„Nur“ ein Prozent?

In Katar ist seit heute das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in der Öffentlichkeit Pflicht.

Die Regelung ist mit strengen Strafen verbunden. Bei Verstößen drohen Haftstrafen von bis zu drei Jahren und Geldbußen bis zu 55.000 Dollar (51.000 Euro).

Nach offiziellen Angaben sind mehr als 30.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden – dies entspricht etwas mehr als ein Prozent der Bevölkerung. Neben Saudi-Arabien zählt Katar damit zu den am stärksten betroffenen Ländern in der arabischen Welt. 14 Menschen seien an den Folgen der Krankheit bislang verstorben, teilte das Gesundheitsministerium mit.

(tagesschau.de)

1% der Bevölkerung klingt natürlich nicht nach viel (aus jenem Grund wird auch in Deutschland nicht mit Prozent- bzw. Promille-Angaben vor Corona gewarnt). Mit den 1% will uns die Tagesschau suggerieren, wie entschlossen das tapfere, kleine Emirat trotzdem handle. Tatsächlich ist Katar mit 1% nicht nur in der Region das „neben Saudi-Arabien am stärksten betroffene Land“, sondern Katar hat (von San Marino und dem Vatikanstaat abgesehen) die höchste Infektionsrate der gesamten Welt.

Katar hat jedoch die westlichen Medien so gut geschmiert, dass die Berichterstattung fast immer positiv ist und selbst wenn einmal etwas (leicht) Negatives berichtet wird, auf jeden Fall auch die Saudis „daneben“ genannt werden müssen. Ein Land, das wegen lächerlicher 1% so rigoros handelt, darf natürlich weiterhin den Flughafen Frankfurt täglich anfliegen, während die Landgrenzen zu den EU-Nachbarn seit Monaten nicht ohne gute Begründung passiert werden dürfen.

Di., 19. Mai
08:40 bis 14:15
Qatar Airways
6 h 35 Min.
DOH–FRA

https://www.qatarairways.com/de-at/book.html

Katar hat zwar bislang nur 14 Tote, weil es in Katar kaum zur Risikogruppe zählende ältere Bewohner gibt. 90% der Bevölkerung Katars besteht aus jungen indischen und nepalesischen Arbeitssklaven, welche die nicht mehr als 300.000 katarischen Staatsbürger bedienen (muslimische Araber wie die syrischen Flüchtlinge, die Ansprüche einfordern könnten, fördert der Emir nur außerhalb der eigenen Landesgrenzen).

Wenn die Krankheit per Flieger wieder nach Deutschland eingeschleppt wird, ist sie jedoch aufgrund der deutschen Bevölkerungsstruktur wieder genauso gefährlich wie immer.

Berlin: Merkel und Gauck ermahnen Emir von Katar - WELT

6 Antworten to “„Nur“ ein Prozent?”

  1. besucher Says:

    Hier wäre eine Katar-sis vonnöten.

  2. Olaf Says:

    Die Islam-Mutti könnte die Flüchtlinge ja zu den Scheichs schicken, aber das wäre zu nah und logisch. Und jetzt holt sie auch noch die Viren rein. Und die Lügenmedien lügen dazu, immer der gleiche Kamelhaufen.

  3. American Viewer Says:

    Allein in den nächsten Stunden gibt es mindestens fünf Verbindungen Doha Deutschland in fünf verschiedene deutsche Städte, namentlich Hannover, Köln, Berlin, Frankfurt, München.

    Einreisen in das Land selbst sind laut Auswärtigem Amt aber gar nicht möglich.

    Das ist offenbar reiner Transitverkehr, man darf den Flughafen dort gar nicht verlassen.

    Ich frage mich nur in welche Länder der Transit stattfindet und warum DL das ermöglicht, weil wie du richtig sagst, selbst die Grenzen innerhalb der EU konnten plötzlich wochenlang geschlossen werden. Aber Qatar Germoney? Das geht natürlich nicht.

  4. Corona Airways | Aron Sperber Says:

    […] weder erfährt man im ORF-Artikel, dass Katar die höchste Ansteckungsrate der Welt hat, noch wird erwähnt, dass auch heute wieder ein Flieger aus Doha in Wien gelandet […]

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