Archive for 15. Juni 2020

Agitation statt Information im ORF

Juni 15, 2020

Afroamerikaner Brooks starb durch zwei Schüsse in Rücken

(ORF)

Dass der Getötete einem Polizisten zuvor den Taser gewaltsam entrissen hatte und damit auf die Polizeibeamten gezielt hatte, wird vom ORF einfach weggelassen. Mit der reduzierten Information lässt es sich einfach viel besser agitieren.

Bei uns muss zwar keine rechte Regierung durch linken Protest gestürzt werden (dies wurde viel eleganter durch das Ibiza-Video inszeniert).

Einen „Kulturwandel“ bei der Polizei kann man jedoch trotzdem immer gut gebrauchen, wie Florian Klenk und der ORF finden:

Die Polizeispitze teilt ihren PolizistInnen mit, dass sie Misshandlungen nicht decken wird. Ein bemerkenswertes internes Schreiben, das möglicherweise einen Kulturwandel einleiten könnte.

(Florian Klenk – Twitter)

Der Wiener Landespolizeivizepräsident Michael Lepuschitz hat in einem internen Brief unter anderem mutmaßliche Übergriffe durch Polizisten kritisiert und gewarnt: „In solchen Fällen enden Verständnis und Schutz durch Vorgesetzte und Behörde.“

„Wir stehen zu euch, vor euch und hinter euch, solange wir uns sicher sind, dass innerhalb des Rechtsrahmens gehandelt wird“, formulierte er.

Lepuschitz lobte allerdings auch das deeskalierende Vorgehen der Polizei bei der #BlackLivesMatter-Kundgebung am 4. Juni. Einen aktuellen Anlass für das an alle Wiener Polizisten gerichtete Schreiben, das „Falter“-Chefredakteur Florian Klenk am Sonntag auf Twitter veröffentlicht hatte, habe es nicht gegeben.

(ORF)

Die abgehobenen Polizei-Bosse fallen ihren kleinen Beamten auf der Straße in den Rücken. Dabei geriet erst gestern wieder ein Beamter bei einer mit abgebrochenen Flaschen geführten Auseinandersetzung zwischen ethnischen Banden (diesmal Somalier gegen Syrer) zwischen die Fronten und wurde dabei verletzt.

Der Propaganda-Krieg gegen die Polizei wird die US-Metropolen wieder in die Zustände der frühen 80er-Jahre zurückführen, als die 60er-Ideologie gepaart mit der 70er-Wirtschaftskrise zu einer Kriminalitätsexplosion geführt hatte, die dann eine „Zero Tolerance“-Politik unvermeidbar machte. Jene „Zero Tolerance“-Politik wird von Linken bs heute beklagt. Wie es dazu gekommen war, wurde hingegen ausgeblendet und ist (von Linken gewollt) in Vergessenheit geraten.

When The New York City Subway Was The Most Dangerous Place On Earth

Viele europäische Metropolen sind mittlerweile ethnisch ähnlich bunt zusammengesetzt wie die US-Metropolen. Bei uns gibt es zwar weniger Schwarze. Dafür gibt es mehr Islamismus, der für Gang-Kriminalität und zusätzlichen politischen Aufruhr wie geschaffen ist.

Die einfache Bevölkerung, die es sich nicht leisten kann, den Zuständen in den Polizei-freien Stadtteilen zu entfliehen, zählt zu den Leidtragenden. Dies gilt für Einheimische wie für Migranten. Ohne Polizei herrscht wie in Kabul oder Mogadischu das Recht des Stärkeren. Also genau die Zustände, vor denen man geflüchtet ist.

Als tschetschenische Jugendliche in Wien von einer noch brutaleren Gruppe Afghanen überfallen und niedergestochen wurden, war auf einmal auch von tschetschenischer Seite der Ruf nach der österreichischen Polizei und dem Rechtsstaat zu vernehmen, denen man zuvor jahrelang mit linker rechtlicher Unterstützung auf der Nase herumgetanzt war.