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Grüne schreit nach Rassisten-Polizei gegen Türken?

Juni 26, 2020

Auf einmal herrscht auf grünlinker Seite das große Entsetzen über die Grauen Wölfe, die die kurdischen Genossen im EKH belagert haben.

Wenn Faschisten, wie d Grauen Wölfe, gewalttätig gg KurdInnen auftreten; Augenzeugen von verbotenen Wolfsgrüßen berichten, dann ist neben einem offensiven Einschreiten d Polizei auch ein klares Statement unserer Stadt wichtig: Schutz & Solidarität. Kein Platz für Faschismus. #EKH

(Birgit Hebein – Twitter)

Wenn linke Genossen von rechten Türken angegriffen werden, solle die Polizei offensiv einschreiten. Wenn die Türken sich dann als Opfer der „rassistischen Polizei“ darstellen, sind die Grüninnen dann wieder die Ersten, die auf die Polizeibeamten einprügeln.

Birgit Hebein on Twitter: "Wien hält zusammen. #BlackLivesMatter… "

Die wochenlange Delegitimierung der Polizei durch grünlinke Medien und Politiker hat ethnische Gruppen dazu ermutigt, ihre Grenzen neu auszutesten.

Linke Kurden sind zwar nicht wie von Erdogans Propaganda dargestellt lauter Terroristen. Um Extremisten handelt es sich jedoch allemal. Gewalt gegen österreichische Polizisten ist leider auch bei PKK-Demos keine Seltenheit.

Ob das Entsetzen über die grauen Wölfe zu einem grünlinken Umdenken bezüglich der Erdogan-hörigen türkischen Community führen wird, die sich immer wieder mit grünlinker Hilfe erfolgreich als Rassismus-Opfer darstellten kann, darf bezweifelt werden.

Solange sich Erdogans Abgesandte auf Deutsch als grünlinke Genossen präsentieren, die brav gendern, ignoriert man sowohl islamistische Verschleierung als auch rechte Wolfsgrüße, und sieht die doppelzüngigen Erdogan-Türken weiterhin als gute Genossen im Kampf gegen Rechts an.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu (Mitte) formt seine Hand zum "Wolfsgruß"

(Türkischer Außenminister grüßt in Hamburg die rechten Wölfe. Sein neuer grünlinker Botschafter in Wien steht ganz rechts daneben)