Spalter gegen Verbinder?

Der ORF ist wieder voll in den US-Wahlkampf eingestiegen. Während Trump ein „hetzerischer Spalter“ ist, weil er die Gewalttaten von Linksradikalen verurteilte, ist Biden der „Verbindende“, obwohl er alle Trump-Wähler als Rassisten diffamierte und dabei Trumps schwarzen Wählern sogar abgesprochen hatte, echte Schwarze zu sein.

https://orf.at/stories/3172283/

Der US-Wahlkampf ist für den österreichischen Staatssender die ideale Gelegenheit, auch alle einheimischen Hetzer und Spalter abzuwatschen. In Österreich hatte vor wenigen Jahren die Mehrheit genauso falsch wie in den USA gewählt. Für die Migrationspolitik jener Regierung hatte es Zustimmungsraten von 80% gegeben. Diese Spaltung der Gesellschaft konnte in Österreich dank dem Ibiza-Video gerade noch rechtzeitig korrigiert werden, und die guten 20% haben wieder zu 100% das Sagen.

Nun ist es Aufgabe des Staatsfunks, zukünftige Spaltungen zu verhindern, indem man Rassisten wie Trump und seine Wähler täglich anprangert. Damit kann man auch die Bösen im eigenen Land elegant treffen, welche oft gar nicht bemerken, dass auch sie gemeint sind und die ORF-Hetze gegen Trump für harmlosen linken Antiamerikanismus (den auch FPÖler oft selbst teilen) halten.

President Donald Trump meets with leaders from historically black colleges and universities in the Oval Office, Feb. 27, 2017.

4 Antworten to “Spalter gegen Verbinder?”

  1. salamshalom Says:

    K. West möchte US-Präsident werden.
    Immer her mit den gut ausgebildeten Piloten 🙂
    Warte noch auf die Kandidatur von Long Dong Silva. Würde dem Land wieder Größe und Härte zurückgeben. Herrliche Zeiten.

  2. caruso Says:

    Ich habe die Rede von Trump am 4.7. bei achgut.com auf Deutsch gelesen. (Ich kann ja nicht Englisch). Mein Eindruck: Für mich zu pathetisch, sonst ok. Die von T. anerkennend erwähnten Menschen waren/sind natürlich keine perfekten. Solche gab es nie, gibt es heute nicht und wird es in der Zukunft auch nicht geben. Das andere: Früher lebende Menschen nach heutigen Maßstäben zu beurteilen ist dumm, zeugt nur von Unbildung. Die Frage ist, ob einer das eigene Land oder auch mehrere – trotz aller Fehler – in ihrer Entwicklung weiter gebracht hat oder nicht. Bei allen von T. anerkennend erwähnten Politiker kann man dies bejahen. Die Dinge, wo sie nach heutigen Maßstäben – aus persönlichen und zeitbedingten Gründen – fehlten, kann und soll man korrigieren. Mehr zu tun ist kaum möglich. Bilderstürmerei ist keine Lösung, sondern ein Versuch, die Geschichte zu verfälschen, nichts anderes, auch wenn die Wut noch so berechtigt ist. Wohin gehört die Wut? Wegen der Vergangenheit wütend zu sein ist sinnlos. Daran kann man nichts ändern. Nur am Heute kann man was ändern, aber nicht mit Bilderstürmerei. Diese ist auch sinnlos. Ändern kann man u.a. durch Erziehung, durch Gesetze. Beide sind sinnvoll.
    lg
    caruso

    • Olaf Says:

      Die Lügenpresse ist mal wieder unbelehrbar und zieht die gleiche Show wie vor 4 Jahren ab. Alles kleine deutsche Hitlers, die im Bunker vor sich hin spinnen. Trump hat angeblich keine Chance, Hillary wird wiedergewählt.

  3. hanswernerklausen Says:

    Das gleiche Strickmuster wie in deutschen „Qualitätsmedien“ : Trump, Johnson, Orban oder Netanjahu „spalten“. Für die Charakterisierung von Obama, Biden, Merkel, „Fridays for Future“ oder „Black Lives Matter“ wird diese Vokabel nie verwendet

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