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Nächstenliebe oder Selbsthass?

September 13, 2020

Auf den Fotos von Moria sieht man zumeist kleine Mädchen. Wenn die „Kinder“, hier am Flughafen landen, schauen sie jedoch etwas anders aus. Die durch Moria von Europa „geschändeten Kinder“ haben in der Regel zwar keine Pässe, aber dafür schon Bartwuchs.

Die Migration ist noch vor dem Klima die beliebteste Ersatzreligion für dekadente Westler geworden. Dabei bedient man sich alter Versatzstücke aus dem Christentum. Die „Hölle“, die man bei Christen eben noch total lächerlich fand, ist auf einmal wieder sehr präsent, wenn es um die „Kinder von Moria“ geht.

Das Christentum ist zwar wirklich sehr geeignet, Armuts-Migration zu rechtfertigen. Es hatte jedoch seinen guten Grund, dass das Christentum im Gegensatz zum Islam keinen weltlichen Herrschaftsanspruch erhob. Wenn eine Kanzlerin beginnt, wie Jesus oder eine christliche NGO handeln zu wollen, hat man ein Problem. Aus der christlichen Nächstenliebe kann dann leicht Harakiri werden.

Westliche Linke und islamische Rechte haben bei der islamischen Massenzuwanderung ein gemeinsames Interesse. Al-Jazeera, das in Katar ansässige Sprachrohr der Muslimbruderschaft, klingt beim Migrations-Thema wie ein beliebiges West-Medium.

Die Aufnahme von Migranten wird jedoch nicht vom eigenen Emirat eingefordert, sondern immer nur vom Westen. Bevor Katar selbst ein paar Brüder aufnimmt, kauft man sich lieber noch ein paar europäische Fußballvereine und baut den in Germoney aufgenommenen Brüdern noch ein paar Moscheen.

Am meisten würde natürlich Erdogan von einer Wiedereröffnung der Balkanroute profitieren. Zwar handelt es sich um eine Lüge, dass die Türkei 3,5 Millionen Syrer versorge. Rund 500.000 leben allerdings tatsächlich in Zeltlagern an der türkischen Grenze in den türkisch besetzten Gebieten Syriens.

Sobald die Balkanroute offen wäre, würde Erdogan jene Brüder sofort wieder Richtung Germoney durchschleusen. Dies entspräche der Menge an „echten Flüchtlingen“ von 2015. Damals waren bei den 1,5 Millionen auch rund 500.000 Syrer dabei, nachdem die Vorhut aus Pakistanern und Afghanen durchgekommen war.