Archive for November 2020

Mehr Schutzgeld für Mafia?

November 29, 2020

Laut einer Studie im Auftrag der ARD soll eine Mehrheit der Menschen höhere Zwangsgebühren befürworten.

Auch eine von der Mafia beauftragte Umfrage würde wohl zum Ergebnis kommen, dass die Mehrheit gerne mehr Schutzgeld bezahlen würde.

Studien gehen immer so aus, wie sie vom Auftraggeber gewünscht werden. Sonst würde man nicht mehr beauftragt werden.

Eine echte Volksabstimmung würde für die ÖR anders als die beauftragte Umfrage aller Voraussicht nach wie der BREXIT als ÖRXIT enden.

Aber selbst wenn es mit massiver Propaganda und Gehirnwäsche gelänge, 51% von den Segnungen der Zwangsgebühren zu überzeugen, wäre es nicht sehr demokratisch, die Verlierer weiter dafür bezahlen zu lassen.

Wer ohnehin mehr bezahlen will, soll das gerne tun. Mündige Bürger sollten jedoch ohne Zwang selbst auswählen dürfen, für welche Medien sie bezahlen wollen oder nicht.

Schlampiger Kampf gegen Extremismus?

November 29, 2020

Es heißt höchstens „Kampf gegen Islamismus“, aber nie „Kampf gegen Islam“, während „Kampf gegen Rechtsextremismus“ grundsätzlich zu „Kampf gegen Rechts“ verkürzt wird.

Rechts ohne Extremismus - von Aron Sperber

Dabei handelt es sich natürlich nicht um Nachlässigkeit. Obwohl es die Sprache verhunzt, achten linksextreme Sprachpolizist*innen auf konsequentes Gendern, da sie mit der Sprache ihre Ideologie durchsetzen wollen.

„Kampf gegen Rechts“ ist kein schlampiger „Kampf gegen Rechtsextremismus“, sondern ein Kampf gegen die bürgerliche Mitte, den die bürgerliche Mitte mit ihren Steuermilliarden bereitwillig finanziert.

Zu den vielen Milliarden für die Öffentlich Rechtlichen und ähnlichen linksextremen Umerziehungsanstalten soll jetzt eine weitere Milliarde dazu geschossen werden, weil die Zahl der weltweiten rechtsextremen Terroropfer seit 2014 um 700% gestiegen sein soll.

Wieviel weltweite Opfer islamistischen Terrors und wie viele Opfer rechtsextremistischen Terrors es in realen Zahlen gab, wird natürlich verschwiegen.

Würde man im Verhältnis zu den weltweiten Terroropfern den „Kampf gegen den Islam“ finanzieren, müsste Deutschland mindestens 50 Milliarden dafür locker machen.

Haltung gegen Spaltung?

November 28, 2020

Opposition = „Spaltung“

Andere Meinung = „Hass“

Intoleranz gegenüber Andersdenkenden = „Haltung“

Die böse Spaltung soll durch die gute Haltung überwunden werden.

Tatsächlich gibt es in jeder Demokratie Spaltung. Und nur in einer Diktatur haben alle die gleiche Haltung.

Hass zu verbieten bedeutet nichts anderes als die freie Meinungsäußerung zu verbieten, die zu den Grundprinzipien unserer liberalen Demokratie gehörte.

Wer die „Spaltung“ und den „Hass“ abschaffen will, möchte in Wahrheit die Demokratie abschaffen und sie durch eine „Haltungs“-Diktatur ersetzen.

Islamisten als neue Juden?

November 23, 2020

Der an der Universität Salzburg lehrende Politikwissenschaftler, der mit EU-Geldern einen jährlichen Islamophobie-Report herausgibt, denkt nicht daran, sich für „XINJIANG AND KRISTALLNACHT IN AUSTRIA: FREEDOM OF RELIGION UNDER THREAT“ zu entschuldigen. Stattdessen verurteilt er die „selektive Lesart“ seiner islamophoben Feinde.

In Erdogans Medien, wo auch regelmäßig Beiträge des österreichischen Politikwissenschaftlers erscheinen, gehört es zum Standardprogramm Muslime als die neuen Juden darzustellen. Obwohl Juden bei Islamisten sonst ein beliebtes Feindbild sind, leiht man sich gerne ihren Opferstatus aus, um den Deutschen ein schlechtes Gewissen einzureden.

Ein Vorgehen gegen den politischen Islamismus wird als Angriff auf alle Muslime beschrieben. Wie Al-Jazeera English ruft TRT Deutsch zwar nicht selbst zum Terror auf. Die im Westen lebenden radikaleren Brüder werden jedoch durch das Narrativ von Al-Jazeera und TRT inspiriert.

Wenn es stimmen würde, dass Muslime sich wie Juden unter Hitler fühlen, würden sie in ein sicheres Land auswandern wollen und hätten dafür anders als die Juden unter Hitler über 50 muslimische Länder zur Verfügung. Darunter das sagenhaft reiche Katar oder Saudi-Arabien. Tatsächlich will jedoch niemand weg, sondern alle wollen her.

Auch wenn sich der Hass aktuell gegen Macron und Kurz richtet, kommen auch gute Deutsche wie Merkel oder Maas selten gut weg. Gerade in der Flüchtlingskrise wurde Deutschland von Erdogans Medien besonders heftig abgewatscht. Je mehr Muslime nach Deutschland kamen, desto stärker fühlte sich Erdogan gegenüber Merkel.

So wie sich Islamisten nicht vom eigenen Antisemitismus davon abhalten lassen, sich gegenüber den Deutschen als neue Juden darzustellen, ließen sie sich nicht von der deutschen Aufnahmebereitschaft gegenüber muslimischen Flüchtlingen davon abhalten, die Deutschen als islamophob anzuprangern.

2020 = 1984

November 22, 2020

Störungen des Parlaments durch Aktivisten sind in Deutschland keine Seltenheit und auch kein Skandal, solange die Störer dem grünlinken Spektrum zuzuordnen sind. Ist der Aktivismus ausnahmsweise nicht grünlinks, wird er jedoch von allen außer der AfD verurteilt.

CDU, CSU, FDP, SPD hätten es nie gewagt, grünen Klimaaktivisten im Bundestag einen Angriff auf die Demokratie vorzuwerfen oder gar deswegen ein Parteiverbot der Grünen zu fordern.

Wenn der Aktivismus ausnahmsweise von rechter Seite kommt, werden die Spießer auf einmal wehrhafte Demokraten, die gegen Störer hart vorgehen wollen. Die bürgerliche Mitte hat sich der grünlinken Deutungshoheit unterworfen.

Linke Randalierer = „Aktivisten“

Rechte Aktivisten = „Bedrohung für die Demokratie“

Gesetze gegen Migration = „Keine EU Rechtsstaatlichkeit“

17jährige ohne Dokumente = „Kinder“

Moria = „KZ“

Kommunist = „Papst“

2020 = „1984“

Muslimbrüder für Migration

November 20, 2020

Wie Erdogan setzen auch die von ihm unterstützten Islamisten in Tripolis Migration als Druckmittel ein. Die linke italienische Regierung ist dabei naturgemäß ein besonders leichtes Opfer. Die Islamisten in Tripolis nehmen ungefähr jedes 10. von ihrer Küste gestartete Schlepper-Boot wieder zurück und die linken Italiener glauben, damit einen tollen Deal abgeschlossen zu haben.

Dabei würde kein einziges Boot in Italien ankommen, wenn Italiens Regierung statt auf die Muslimbrüder in Tripolis auf General Haftar in Bengasi setzen würde, der auch ohne europäische Bezahlung nie kriminelle Schlepperei von seinem Territorium aus geduldet hatte.

Bürgerkrieg in Libyen seit 2014 – Wikipedia

Die meisten Regierungen islamischer Länder sehen sich wie General Haftar durch den politischen Islam bedroht. Die islamische Massen-Migration wird von jenen Regierungen zu Recht ebenfalls als gefährlich wahrgenommen, zumal Islamisten sehr gut darin sind, die westlichen Freiheiten für ihre Zwecke auszunützen. Khomeini hatte das Schah-Regime von seinem Pariser Exil aus gestürzt.

Die westlichen Islam-Verbände sind fest in Händen der Muslimbruderschaft, die durch die Migration von 2015 ihre Position als mächtigste politische Bewegung weiter ausgebauen konnte. Während Ägypten, Syrien, aber auch Saudi-Arabien und die Emirate sich durch die Islamisten im Exil gefährdet fühlen, sieht Erdogan die Migranten als fünfte Kolonne an.

Wären die Migranten lauter säkulare Kurden oder christliche Armenier, wäre auch Erdogan kein Fan der Migration, sondern würde sich dadurch bedroht fühlen. Erdogan ist bei der Gewährung von freiem Geleit ins westliche Asyl-Mekka nur so großzügig, weil es für seine Zwecke die richtigen Migranten sind, die als „Schutzsuchende“ im Westen seinen Einfluss steigern.

Katar ist wiederum ein ganz besonderer Fall. Katar wird nicht wie der Iran oder die Türkei von Islamisten beherrscht, sondern hat genau das gleiche politische System wie alle anderen absolutistischen Golf-Monarchien.

Warum fühlt sich Katar nicht wie alle anderen Golfstaaten von der Muslimbruderschaft bedroht?

Katar vermeidet die Gefahr im eigenen Land, indem es sunnitische Araber vom eigenen Staatsgebiet fernhält. Von den 2,7 Millionen Einwohnern Katars sind lediglich 300.000 Staatsbürger. In Katar residiert zwar die Führungsriege der Bruderschaft und auch ihr Sprachrohr Al-Jazeera sendet aus Doha. Sunnitische Araber, das Fußvolk der Massen-Organisation der Muslimbruderschaft, stellen in Katar eine klare Minderheit dar. Syrer und Iraker, die der Emir bei ihrer Migration in den Westen unterstützt, sind im eigenen Land unerwünscht.

Als Bevölkerung bzw. Arbeitstiere bevorzugt der Emir Inder, Nepalesen und Philippinos, die nicht als Anhänger des politischen Islams in Frage kommen. Solange es im eigenen Land keine Bürger mit politischen Rechten gibt, ist es für den Emir ungefährlich, den politischen Islam weltweit zu promoten.

Wasserwerfer und Seenotretter

November 18, 2020

Als Orban im März ein Notstandsgesetz gegen die Corona-Pandemie beschlossen hatte, malten deutsche Medien eine ungarische Corona-Diktatur in den schrecklichsten Farben an die Wand. Man stelle sich die deutsche Berichterstattung vor, wenn Orban sich gegen ungarische Demonstranten wie Merkel verhalten hätte.

Wasserwerfer werden in Deutschland gegen friedliche Demonstranten eingesetzt. Dafür spielen Deutsche „Seerettung“ für „Schutzsuchende“, die ihre Lager selbst abfackeln. Aber wenn Moria das neue Auschwitz ist, wie Papst Franziskus wiederholt bekräftigte, können die Covid-Demonstranten von Berlin wohl auch locker als neue Waffen-SS durchgehen. Faschismus tritt heute im Namen des Antifaschismus auf. Wiedergekommen im Namen von „Nie Wieder“.

System Spiegel

November 17, 2020

Nachdem alles vorbei ist, vergießt der Spiegel ein paar Krokodilstränen für die Armenier von Bergkarabach.

Vor der Übergabe an Aserbaidschan verlassen Tausende Armenier die Region Kelbadschar in Bergkarabach. Viele zünden ihre Häuser an, um dem Feind nichts zu lassen.

Petrosian ist wütend, wütend auf die Russen, die seiner Meinung nach den Armenier im Konflikt mit Aserbaidschan nicht genügend beigestanden hätten, und auf die Aserbaidschaner sowieso, »das sind ja gar keine Menschen«.

Der Hass, der aus den Worten des Pädagogen spricht, gärt seit dem Zerfall des Zarenreichs vor hundert Jahren und ist mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Neunzigerjahren eskaliert. Beide Seiten, Armenier und Aserbaidschaner, stehen sich in tiefer Abneigung gegenüber. Und überschütten sich mit Vorwürfen. Der nun von Aserbaidschan gewonnene Krieg ist bloß die jüngste, aber wohl kaum die letzte Episode dieser Feindschaft.

Vor 20 Jahren war Artik nach Kelbadschar gekommen, um nach dem ersten Krieg örtliche Schule aufzubauen. Zuvor waren rund 60.000 Aserbaidschaner von den siegreichen Armeniern binnen weniger Tage vertrieben worden. Die Berichte der fliehenden Familien, die, teils unter Beschuss, im Spätwinter 1993 über eine verschneite Passstraße entkommen mussten, klingen grausam. Nun sinnen die siegreichen Machthaber in Baku auf Geschichtsbereinigung und Revanche.

Quelle: Spiegel

Während man am Balkan klar Partei für die vertriebenen Muslime ergriffen hatte, übt sich der Spiegel bei Bergkarabach in kühler Äquidistanz. Die Verachtung des Spiegels für die schlechten armenischen Verlierer, die aus lauter Hass auf die siegreichen Rächer aus Baku ihre eigenen Häuser angezündet hätten, ist kaum zu übersehen.

Als Schuldige für die arminische Niederlage werden die treulosen Russen genannt. Dass sich Armenien 2018 die EU als vermeintliche Schutzmacht erwählt hatte, wird vom Spiegel hingegen mit keinem Wort erwähnt. Auch wenn es nicht für Putins Charakter spricht, dass er die Armenier von Bergkarabach wegen der prowestlichen Politik in Jerewan abstrafte, ist es schäbig von der EU und ihren Systemmedien, sich so aus der eigenen Verantwortung gegenüber den EU-orientierten Armeniern zu stehlen.

Während die schlechten christlichen Verlierer aus Bergkarabach für den Spiegel natürlich keinen Grund für eine westliche Intervention darstellen, stimmt sich der Spiegel erwartungsvoll auf eine Verlängerung des unter Obama begonnenen Kriegs diverser Jihadisten gegen das „System Assad“ durch Biden ein.

Das System Assad

Seit einem halben Jahrhundert herrscht die Dynastie der Assads über den Wüstenstaat. Wie konnte sie ihr Volk so lange unterjochen?

Quelle: Spiegel

Dann könnte man den USA nach den mageren Trump-Jahren wieder mit schonungsloser Kritik an ihren Interventionen zur Seite stehen und die Welt wäre für das „System deutscher Journalismus“ wieder in Ördnung.

Bergkarabach weniger wert als Bosnien?

November 14, 2020

Bei Bosnien/Kosovo veranstalteten deutsche Medien und Politiker ein Riesengetöse, um die Nato zu einer Intervention für die armen Muslime gegen die bösen Serben zu bewegen.

Bei Bergkarabach und der Vertreibung der armenischen Christen durch türkisch-islamische Schlächter herrschte hingegen ohrenbetäubende Stille im deutschen Blätterwald.

Was war der Dank für die auf deutschen Zuruf erfolgte Parteinahme des Westens in Bosnien/Kosovo?

Hass und Häme nach 9/11 von islamischer, aber auch von linker deutscher Seite.

Wie wird wohl der Dank für den Verrat an den christlichen Armeniern ausschauen?

Mitläufer und Rädelsführer des IS

November 12, 2020

Ein junger Tschetschene kennt die Wiener Islamisten-Szene. Dort begegnete er auch dem späteren Attentäter.

Er habe Steroide gespritzt, um sich aufzupumpen, und versucht, bei radikalen Gruppen anzudocken, sei aber von allen belächelt worden. Er selbst habe ihn vom Sehen gekannt, sich aber nicht weiter für ihn interessiert. K. sei ein „Irgendwer“ gewesen, sagt Aslan. Ein Irgendwer? „Schwach halt, ein Mitläufer.

In Aslans Augen war K. F. kein Muslim: „Aber das ist nicht wichtig. Muslim war er für die ganze Welt. „Dass er kein Tschetschene war, kümmerte die Online-Ausgabe der „Kronen Zeitung“ allerdings nicht.

Quelle: Profil

Profil ist gerne bereit, dem angeblich geläuterten Tschetschenen eine Bühne für sein Opfernarrativ zu geben. Wenn immer es irgendwie geht, suchen Tschetschenen die Schuld für ihren Ruf nicht bei sich selbst, sondern bei den bösen Medien. Die guten Medien helfen ihnen bei dieser Strategie.

Trotz des Wohlwollens des Profils ist der Artikel ziemlich selbst entlarvend. Der angeblich geläuterte IS-Anhänger teilt weiterhin andere in „echte“ und „unechte Muslime“ ein, wie es für den IS typisch war. Aus seinen Aussagen geht klar hervor, wer die Rädelsführer bei der österreichischen IS-Zweigstelle waren.

Wenn es sich bei Terroristen um Einzeltäter bzw. Mitläufer handelt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich eher um Amokläufer als um politische Täter handelt. Terror ist nur ein Mittel zum Zweck. Auch eine Ausreise nach Syrien ist nicht das Entscheidende für die Gefährlichkeit einer Gruppe.

Gefährlich sind geschlossene Gruppen, die sich hier auf einen Bürgerkrieg wie in Syrien vorbereiten, auch wenn sie dabei legalistisch agieren und vorerst auf Terror verzichten. Ich fürchte mich mehr vor einem Rädelsführer einer solchen Gruppe als vor einem (ohnehin toten) Mitläufer.