Haltung gegen Spaltung?

Opposition = „Spaltung“

Andere Meinung = „Hass“

Intoleranz gegenüber Andersdenkenden = „Haltung“

Die böse Spaltung soll durch die gute Haltung überwunden werden.

Tatsächlich gibt es in jeder Demokratie Spaltung. Und nur in einer Diktatur haben alle die gleiche Haltung.

Hass zu verbieten bedeutet nichts anderes als die freie Meinungsäußerung zu verbieten, die zu den Grundprinzipien unserer liberalen Demokratie gehörte.

Wer die „Spaltung“ und den „Hass“ abschaffen will, möchte in Wahrheit die Demokratie abschaffen und sie durch eine „Haltungs“-Diktatur ersetzen.

6 Antworten to “Haltung gegen Spaltung?”

  1. caruso Says:

    Danke! Genau so ist es. — Noch etwas. Gefühle kann man nicht verbieten, nur ihre Äußerungen. Die Gefühle bleiben, Verbot hin,
    Verbot her. Und die Gefahr ist groß, daß sie irgendwann durch-
    brechen.
    lg
    caruso

  2. Benjamin Goldstein Says:

    Ich bin gerade auch absolut deprimiert. Mir ist auch langsam dieses Virus wurscht. Bald hat man genug Impfstoffe und Medikamente, um jedem zwei Spritzen auf den Arsch zu setzen, aber der Totalitarismustrend bleibt.

  3. aron2201sperber Says:

    Es heißt höchstens „Kampf gegen Islamismus“, aber nie „Kampf gegen Islam“, während „Kampf gegen Rechtsextremismus“ grundsätzlich zu „Kampf gegen Rechts“ verkürzt wird.

    Dabei handelt es sich natürlich nicht um Schlampigkeit. Selbst wenn es die Sprache verhunzt, achten linksextreme Sprachpolizist*innen auf korrektes Gendern, da sie mit der Sprache ihre Ideologie durchsetzen wollen.

    „Kampf gegen Rechts“ ist kein schlampiger „Kampf gegen Rechtsextremismus“, sondern ein Kampf gegen die bürgerliche Mitte, den die bürgerliche Mitte mit ihren Steuermilliarden bereitwillig finanziert.

    • Benjamin Goldstein Says:

      Und eigentlich ist denen das auch egal. Man denkt immer, Fanatiker seien Leute, die ihre Ideen total wichtig nehmen und alles andere dafür an die Wand fahren. Dabei sind es Leute, denen es absolut wurscht ist, was ein Moslem von einem Islamisten unterscheidet und ob es noch ein paar andere Probleme außer Bomben gibt. Ein Fanatiker ist jemand, dem alles absolut am Arsch vorbeigeht und der mal diese mal jene Sache sagt, damit er in seiner Gruppe Anerkennung findet. Die Gruppe hat immer recht und die anderen müssen bekämpft werden. Das weiß er. Und dann stellt er sich hin und problematisiert das Wort „wir“, allerdings auch nur als bedeutungslose, beifallsheichende Sprachfigur. Entsprechend handelt er auch im Sinne der Gruppe. Die Konsequenzen sind ihm scheißegal. Das wäre meine Diagnose unserer Zeit.

    • Olaf Says:

      Kampf gegen das Recht. Und Demokratie und Meinungsfreiheit sind die Symptome des bösen Rechts, das bekämpft wird.

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