Das antirassistische Paradoxon

Gegenüber Deutschen wollen Türken einen Opferstatus wie Juden oder wie Schwarze gegenüber den USA.

Doch wie viele deutschtürkische Ehrenmänner würden einen schwarzen Christen oder Juden auch als Schwiegersohn akzeptieren?

Tatsächlich gibt es so gut wie keine gemischten Ehen zwischen deutschen Türkinnen und deutschen Afrikanern. Antirassismus ist heute in der Regel eine Einbahnstraße, die nur für weiße Europäer oder Amerikaner gilt. Alle anderen dürfen ihren traditionellen Rassismus daheim, aber auch als Migranten im Westen weiter pflegen.

Nirgendwo auf der Welt gab es je weniger Rassismus als bei der weißen Bevölkerung der westlichen Demokratien. In den USA wurde nicht nur ein Schwarzer zum Präsidenten gewählt, sondern trotz 9/11 sogar einer, der fast genauso wie Osama hieß.

Paradoxerweise geht die Abnahme des weißen Rassismus mit einem immer schrilleren Antirassismus-Geschrei einher. „Rassistisch“ war früher die pauschale Ablehnung einer anderen Ethnie. Heute ist es bereits die politische Forderung nach einer Begrenzung der Migration.

Der linke Traum bestand einmal darin, dass Rasse und Religion immer unwichtiger werden sollten. Heute wurden Hautfarbe und Islam zum linken Fetisch. So üblich (und falsch) es früher war, Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft keine Chancen zu geben, so üblich (und falsch) ist es heute, wegen der Gefahr des Rassismus ethnische Minderheiten vor objektiver Kritik zu schützen.

Schwarze sind häufiger als der Durchschnitt Spitzensportler oder Entertainer. Wenn es Dinge gibt, in denen Schwarze oft besser sind, so kann es genauso Dinge geben, in denen der Durchschnitt eben schlechter ist.

Auch wenn es absolut geniale schwarze Professoren wie Thomas Sowell gibt, so sind die Schulleistungen der amerikanischen schwarzen Bevölkerung im Durchschnitt nun einmal deutlich schwächer – und haben sich wie Thomas Sowell darlegt, in den letzten „antirassistischen“ Jahrzehnten paradoxerweise sogar noch verschlechtert.

Dass Schwarze in den USA besonders häufig Opfer von Polizeigewalt werden, weiß heute jedes Kind. Dass Schwarze in den USA ganz klar auch die Statistik bei Gewalttätern dominieren, muss man hingegen mühsam selbst recherchieren.

Schwarzen und anderen Minderheiten wird jedoch nicht geholfen, indem man Bildungs- und Gewaltprobleme verschweigt und den weißen Rassismus als Sündenbock dafür präsentiert.

Immer mehr Schwarze in den USA weigern sich bei der gut gemeinten Bevormundung mitzumachen. So hat Trump ausgerechnet bei der schwarzen Bevölkerung deutlich Stimmen dazu gewonnen, auch wenn natürlich immer noch der Großteil mit dem Strom geschwommen ist und (wie es Biden von „echten Schwarzen“ gefordert hatte) als ethnischer Block gewählt hat.

2 Antworten to “Das antirassistische Paradoxon”

  1. hanswernerklausen Says:

    „Alle anderen dürfen ihren traditionellen Rassismus daheim, aber auch als Migranten im Westen weiter pflegen.“
    In diesen Fällen ist Rassismus eine erhaltenswerte kulturelle Besonderheit und ein Beitrag zur „Vielfalt“

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