Clan-Kriminalität aus Bild verbannt

BERLIN taz | Der Medien-Negativpreis „Goldene Kartoffel“ geht in diesem Jahr an „Spiegel TV“. Die Organisation Neue deutsche Medienmacher*innen verleiht ihren Preis für „unterirdische Berichterstattung“ an das Magazin für dessen Berichterstattung über sogenannte „Clan-Kriminalität“, wie sie am Mittwoch bekanntgegeben hat.

Zur Begründung hieß es: „Die Berichterstattung über organisierte Kriminalität in deutschen Medien und insbesondere bei ‚Spiegel TV‘ ist unterm Strich verzerrt, stigmatisierend und rassistisch.“

Auch die böse BILD spricht nun wie von den guten „Medienmacher*innen“ vorgegeben nicht mehr von „Clans“, sondern von „Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Gruppen oder Familien“:

Vier Schwerverletzte nach Schießerei in Berlin-Kreuzberg

In Berlin gibt es immer wieder Auseinandersetzungen auch zwischen einzelnen Gruppen oder Familien. Zuletzt hatte es in Kreuzberg nach Schüssen auf einen 29-Jährigen eine Attacke von etwa zehn Männer auf eine Erdgeschosswohnung und ein Auto gegeben.

(Bild)

So kann man Probleme wie „Clan-Kriminalität“ aus der Welt schaffen und Deutschland vor der rassistischen Bedrohung retten. „Wir schaffen das“. Probleme mit einzelnen „Familien“ oder „Männergruppen“ gab es schließlich immer schon.

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8 Antworten to “Clan-Kriminalität aus Bild verbannt”

  1. Benjamin Goldstein Says:

    Spiegel ist auch das einzige Medium, dass sich tatsächlich mutig mit dem Thema befasst hat. Ausgerechnet Spiegel und nur Spiegel.

  2. Olaf Says:

    Diese „Medienmacher“ werden mit Steuergeld finanziert und vergeben die „goldene Drecksdeutsche Kartoffel“.
    Die Deutschen müssen also den Hass gegen sich bezahlen, weil die Politiker das so geil finden.
    Pervers, diese Politiker und „Medienmacher“.

  3. besucher Says:

    Im Tagesspiegel (Linke Zeitung aus Berlin) stand es handele sich um Clankriminalität…

  4. Benjamin Goldstein Says:

    Ich hab ein Video über die Clan-Kriminalität in Deutschland gemacht:

    • Olaf Says:

      Da sind ja alle islamischen Völkerschaften vertreten. Eine bunte Mafia, genau wie die Guten es wollen, diese Deppen.

      • Benjamin Goldstein Says:

        Ich fürchte das Problem wird massiv explodieren. Die Mhallami sind mit einem temporären Pass, den Libanon ausgestellt hat, eingereist. Kaum war er abgelaufen, will weder Libanon noch die Türkei Abschiebungen. Was denkst du, wie das läuft, wenn sich unter den Familien der 2015-Passwegwerfer die organisierte Kriminalität manifestiert?

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