Fehler bei Tschetschenen bei Syrern wiederholt

Zur Zeit der ersten blauschwarzen Regierung stand Österreich unter besonderer Beobachtung der EU und man bemühte sich daher besonders korrekt seinen Verpflichtungen im Asyl- und Menschenrechtsbereich nachzukommen. So wurde nicht das rotgrün regierte Deutschland für im zweiten Tschetschenienkrieg vertriebene Flüchtlinge die primäre Anlaufstation, sondern ausgerechnet das von „Bösen“ regierte Österreich. Schröders besonders enges Verhältnis zu Putin dürfte wohl auch eine Rolle gespielt haben. Die Österreicher nahmen von 2003 bis zum Ende des Krieges (April 2009) rund 20.000 Tschetschenen auf, die zu jenem Zeitpunkt tatsächlich Schutz benötigten.

Nach Beendigung des Konfliktes wäre es jedoch an der Zeit gewesen, alle, die sich in der Zeit nicht in Österreich integriert hatten, wieder zurückzuschicken. Zu Beginn hatten die Tschetschenen sich sogar durchaus bemüht, in Österreich zu funktionieren. Die eigene Kultur wurde zwar sehr hochgehalten, der Islam spielte dabei jedoch noch keine so fundamentale Rolle. Frauen waren unverschleiert und Männer tranken Alkohol. Arbeit und Schule bei den Kindern waren den Tschetschenen der ersten Generation noch wichtig.  Ein guter Teil hätte es sich daher verdient gehabt, hier zu bleiben. Tatsächlich durften so gut wie alle bleiben. Nicht einmal bei schweren strafrechtlichen Verurteilungen hatte man die Konsequenz, die Leute wieder loszuwerden.

Manche Tschetschenen erkannten, dass man im österreichischen System aus der Not einer besonders schlechten Integration eine Tugend machen konnte. Die Salafisten-Familie, die mit zahlreichen Kindern den Sozialstaat melkte und sich mit Bart und Burka vor unislamischer Arbeit schützte, wurde zu einem oft kopierten Erfolgsmodell. Und zwar nicht nur bei den bereits hier ansässigen Tschetschenen, sondern es kamen weitere 15.000 „Flüchtlinge“ hinzu, die hier auch jenen Lebensstil auskosten wollten.

Österreich hat durch seine lasche Politik das Problem der unintegrierten Tschetschenen selbst gezüchtet. Und man ist gerade dabei, den gleichen Fehler bei den Syrern zu wiederholen. Seit einem Jahr wird in Syrien nicht mehr gekämpft (davor auch nur noch in wenigen Gebieten) Statt nach Beendigung des Krieges alle Syrer, die sich in den letzten 5 Jahren nicht integriert hatten, nun zurückzuschicken, hat Österreich unter der neuen türkis-grünen Regierung trotz Corona-Pandemie im Jahr 2020 an fast 5.000 weitere Syrer Asyl in Österreich verschenkt.

Bildergebnis für syrische familie kinder

4 Antworten to “Fehler bei Tschetschenen bei Syrern wiederholt”

  1. Olaf Says:

    Boys from Brasil war nur ein Film, Islamic Boys from Vienna ist dystopische Realität. Sind die Politiker die dieses Zuchtprogramm zu verantworten haben, so dumm oder so böse?
    Auf jeden Fall ist das die teuerste Zucht, die der Malocher und Taubenzüchter sich mit seinen Steuern leistet.

    • aron2201sperber Says:

      man fällt damit nicht nur den Österreichern, sondern auch den Flüchtlingen, die sich um ihre Integration redlich bemühen, in den Rücken.

      leider durchschauen dies viele redliche Flüchtlinge nicht und glauben immer Partei für ihre asozialen Kollegen ergreifen zu müssen.

  2. aron2201sperber Says:

    Klar gibt es tschetschenische Musterknaben mit perfekten Deutschkenntnissen und guter Schulbildung (die wie bei uns in der Regel die Kinder von Akademikern sind).

    Genauso gibt es aber die 100 Tschetschenen, die sich dem IS in Syrien angeschlossen haben.

    Die entscheidende Frage ist jedoch, woran sich Mehrheit orientiert.

    Die braven Seiten der offiziellen Vorzeige-Tschetschenen haben auf Facebook kaum Zulauf. Was bei der Mehrheit der jungen Tschetschenen gut ankommt, sind Gewalt-Exzesse, nationalistische Angeberei und der IS-Finger. Die klare Mehrheit der jungen Tschetschenen orientiert sich nicht an den (in unserem Sinne) Musterknaben, sondern an martialischen Integrationsverweigerern.

    Dabei war die erste Generation der Tschetschenen, die selbst den Krieg erlebt hatte, noch wesentlich bereiter, sich in Österreich zu integrieren. Während ihres Aufenthaltes in Österreich haben die Tschetschenen jedoch gelernt, dass es nicht unbedingt die eigenen Integrationsbemühungen sind, die von unserem System belohnt werden.

    Aufgrund ihres besonderen Opferstatus als „Traumatisierte“ bekamen die als besonders bedürftig geltenden Tschetschenen alles nachgeschoben, und sie wurden niemals abgeschoben, egal was sie sich zu Schulden kommen ließen. Je asozialer sie sich in Österreich benahmen, desto mehr konnten sie vom Sozialsystem einstreichen.

    Gleichzeitig wurden der Opferstatus und die totale materielle Abhängigkeit aber auch als sehr kränkend empfunden. Jene Kränkung wurde insbesondere von der bereits in Österreich aufgewachsenen Generation durch besondere Aggressivität und totale Integrationsverweigerung kompensiert.

  3. aron2201sperber Says:

    in Berlin melden „Borz“ (tschetschenisch: Wolf) Führungsanpruch in der Unterwelt an.

    https://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-diamond-boy-und-die-woelfe-aus-dem-kaukasus_id_12871473.html

    im Artikel wird behauptet, dass die Tschetschenen durch FSB Versprechungen nach Deutschland gelockt worden wären.

    Das ist freilich Unsinn. Die Community ist ja zum großen Teil Anti-Russisch und daher für Putin/Kadyrow keine 5. Kolonne (wie z.B. unsere Syrer für Erdogan oder die afghanischen Flüchtlinge für das iranische Mullah-Regime).

    https://www.fischundfleisch.com/aron-sperber/muslimbrueder-und-migration-68661

    die Tschetschenen werden durch die hohen Sozialleistungen angelockt und der Möglichkeit hier sich selbst wie kleine Kadyrows aufzuspielen.

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