Diktator spendet für Menschenrechte?

Human Rights Watch gehört zwar zur guten, also sehr weit linken Seite. Auch wenn man Kapitalismus ideologisch eigentlich ablehnt, so schätzt man schöne Kapitalspenden.

Milliardär Soros spendet 100 Millionen Dollar an Human Rights Watch

https://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/soros-spenden

So wie nicht alle Kapitalisten böse sind, gibt es auch gute Diktatoren. Nicht das kommunistische China hat es der linken Organisation besonders angetan, sondern eine absolutistische Monarchie mit ihren Petrodollars. Kenneth Roth schäkert gerne mit dem Emir von Katar.

Bildergebnis für kenneth roth emir qatar

Eigentlich sollte HRW mit seinen 100.000.000 $ von Soros mehr als ausreichend ausfinanziert sein. Offenbar gibt es jedoch immer Luft nach oben. Dafür lobte HRW das superreiche Emirat 2018 für das „erste Asylgesetz der Golfregion“.

https://www.hrw.org/news/2018/10/30/qatar-gulfs-first-refugee-asylum-law

Asylanträge wurden beim guten Diktator 2019 gerade einmal 22 gestellt.

https://www.worlddata.info/asia/qatar/asylum.php

4 Antworten to “Diktator spendet für Menschenrechte?”

  1. hanswernerklausen Says:

    Vielleicht wird daraus mal eine symbiotische Beziehung zwischen Human Rights Watch, dem Emirat und der Muslimbruderschaft. Dann lohnt es sich auch darüber zu schweigen, dass vom reichen Emirat fast keine Glaubensbrüder und Glaubensschwestern aufgenommen werden

    • aron2201sperber Says:

      diese Symbiose ist schon längst Realität.

    • aron2201sperber Says:

      Ägyptischer Soziologie „Student“ (29 Jahre) an der Soros-Privat-Uni in Wien, wurde in Ägypten wegen verbotener Meinungsäußerungen im Internet verhaftet.

      Ahmed Samir Abdelhay Ali, ein Master-Student an der Central European University (CEU) in Wien, ist am 1. Februar 2021 von der Polizei in Kairo festgenommen worden. Laut Österreichischer Hochschüler_innenschaft (ÖH) wurde er auch gefoltert.

      Ihm werde der Beitritt einer terroristischen Organisation, die Veröffentlichung von Fake-News und die Erstellung eines Fake-Profils zur Verbreitung von Fake News unterstellt.

      https://wien.orf.at/stories/3089067/

      In Ägypten werden „Fake News“ im Internet verfolgt, bei uns „Hass im Netz“.

      Würde sich die ÖH auch für einen echten österreichischen Studenten ebenso einsetzen, der wegen der neuen „Hass im Netz“-Paragraphen von der österreichischen Justiz verfolgt werden würde (selbst ohne an eine extremistische Vereinigung wie den bösen einheimischen Identitären oder den islamistischen Muslimbrüdern angebunden zu sein)?

      tatsächlich hat das linke politmediale Establishment, zu dem natürlich auch die ÖH gehört, die eigenen „Hass im Netz“-Paragraphen bejubelt, obwohl sie dasselbe Niveau wie in China, Türkei oder Ägypten haben.

      Bevor man Ägypten oder Russland wegen mangelnder Meinungsfreiheit attackiert, sollte man sich zuächst selbst kritisch prüfen.

      In Ägypten herrschen mit Sicherheit keine Demokraten. Tatsache ist, dass auch die islamistischen Muslimbrüder Demokratie nur als Zug nützen wollen, um an ihr Ziel zu gelangen, wie Erdogan vorgezeigt hat.

      Der in Ägypten verhaftete „österreichische Student“ ist wohl ein Muslimbruder (mit Soros-Stipendium in Wien). Ich bin zwar klar gegen eine Verurtelung wegen Meinungsäußerungen. Islamisten sind jedoch wie verfassungsfeindliche Rechtsextremisten auch für Demokratien ein Problem, denen man nicht uneingschränkte politische Rechte zugestehen sollte.

  2. Olaf Says:

    Human Rights danebenwatch, als Logo die 3 Affen.

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