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Feministische Solidarität mit Burka?

Februar 16, 2021

Die islamische Frau wird durch die islamische Verschleierung zum Besitz des islamischen Mannes erklärt. Die Rechtsstellung der Frau wird dabei gemäß Rechtsmeinungen geregelt, die nicht einmal nach den Maßstäben des siebenten Jahrhunderts, in dem sie verfasst wurden, besonders progressiv waren.

In einer Verschleierungskultur sind Frauen, die sich nicht verschleiern, Freiwild. Wird eine Frau in einem islamischen Staat (wie Taliban-Afghanistan, Saudi-Barbarien, Katar, Iran, IS) vergewaltigt, ist sie selbst schuld und hat ihre Besitzer entehrt. Gemäß der Scharia droht ihr für ihre eigene Schuld an der Vergewaltigung und der dadurch verletzten Ehre ihres Besitzers die Todesstrafe.

Warum stellen sich progressive Feministinnen trotzdem schützend vor die Burka?

Die Burka wird nicht als reaktionäre Unterdrückung von Frauen wahrgenommen, sondern die Burka-Trägerinnen werden als von weißen Rassisten verfolgte Rasse angesehen. Viele westliche Progressive sind nicht dazu in der Lage, Reaktionäre zu erkennen, wenn sie nicht christlich oder weiß sind. Islamisten werden als Genossen angesehen, egal wie reaktionär und frauenfeindlich ihre Ideologie ist. Statt sich mit der real existierenden und immer stärker auch in des Westen importierten reaktionären Unterdrückung der Frau auseinanderzusetzen, führen sie lieber stur ihren alten Krieg gegen den Sexismus des weißen Mannes weiter.

Was Islamisten mit ihren vermeintlichen Genossinnen anstellen, sobald sie ihre Dienste nicht mehr brauchen, weil sich der Islam als Staatsmodell durchgesetzt hat, konnte man allerdings schon im Iran und anderen islamisierten Staaten beobachten.