Katar beherbergt WM 2022, aber nur 22 Asylanten

Fußball ist heute bis zum Niederknien politisch korrekt. Die WM an eine Scharia-Diktatur zu verschachern, war aber trotzdem kein Problem. Schließlich schäkern auch die bestbezahlten Menschenrechtler der Welt gerne mit dem Emir von Katar, obwohl sein Emirat um nichts demokratischer ist als etwa Saudi-Arabien.

Human Rights Watch hatte 2018 den großzügigen Emir für das modernste Asylrecht der Golfregion angepriesen. Und bekanntlich ist Asyl-Migration ja das wichtigste Menschenrecht, auch wenn es (noch) in keiner Konvention so steht. Tatsächlich wurden im Jahr 2019 gerade einmal 22 Asylverfahren in Katar durchgeführt. Kein einziger davon aus Syrien, obwohl im Jahr 2020 trotz Corona-Pandemie 5.000 Syrer den Weg (über mindestens 5 sichere Drittstaaten) ins vom „islamophoben Rassisten“ Kurz regierte Österreich fanden.

Warum ist das Emirat gut genug für unsere Fußball-WM, aber nicht für schutzsuchende Muslime aus Syrien?

Im superreichen Katar lässt sich der Emir seine WM-Stadien von Indern oder Nepalesen errichten, in Europa baut der Emir Moscheen für seine syrischen Muslimbrüder. Schutzsuchende Brüder unterstützt der Emir lieber durch Infrastruktur zur Islamisierung des europäischen Asyl-Mekkas als durch Asylgewährung im eigenen Emirat.

We will die': Hundreds of refugees freezing in Bosnia camp - YouTube

3 Antworten to “Katar beherbergt WM 2022, aber nur 22 Asylanten”

  1. Olaf Says:

    -Warum ist das Emirat gut genug für unsere Fußball-WM, aber nicht für schutzsuchende Muslime aus Syrien?-

    Gute Frage, wieso stellt die keiner der Milliarden Euro teuren Dschurnalisten aus den Altmedien?

    Die teuersten Penner aller Zeiten machen hren Job nicht, den müssen dann unbezahlte Blogbetreiber machen.
    Was für eine teure Clownwelt, Geld wird verbrannt und Lügen werden verbreitet.

  2. aron2201sperber Says:

    Die Kritik an Katar ist in Wahrheit eine Verharmlosung.

    Statt Katar als eine totalitäre Scharia-Diktatur anzuprangern, die weltweit Islamisten fördert, wird Katar als normales Land dargestellt, das lediglich beim Stadionbau seine Arbeitsmigranten nicht fair genug bezahle.

    Gastarbeiter werden in Katar vermutlich nicht schlechter behandelt als in ihren Herkunftsländern Indien, Nepal etc. Wäre es in Katar wirklich so mies, würden sie wohl kaum freiwillig dort arbeiten.

    Die Fokussierung auf die angebliche Gastarbeiter-Ausbeutung für den Stadionbau geht komplett an der wahren Katar-Problematik vorbei.

    Katar ist zwar selber wie alle anderen Golfmonarchien eine absolutistische Diktatur, spielte sich aber groß als Förderer des angeblich demokratischen „arabischen Frühlings“ auf, der in Wahrheit auf eine Ersetzung der säkularen Diktaturen durch Islamisten abzielte.

    Katars Staatssender Al-Jazeera, der auch als Sprachrohr der Muslimbruderschaft gilt, spielte bei den diversen Revolutionen, die oft in einem jahrelangen Bürgerkriegs-Chaos endeten, eine entscheidende Rolle.

    In fremden Ländern ließ Katar die Islamisten revoluzzern. Im eigenen Land schützte sich die katarische Diktatur vor den „demokratischen“ Islamisten, indem man keine geflüchteten Syrer oder Iraker aufnahm.

    Katar fördert zwar weltweit die Islamisten. Im eigenen Land hält man sich jedoch lieber Inder als Arbeitstiere.

    Im arabischen Katar sind Araber nur eine Minderheit. Lediglich 10% der Einwohner des superreichen Emirats haben überhaupt die eigene Staatsbürgerschaft. Zwar beherbergt Katar die Führungsriege und den größten Propaganda-Sender der Muslimbruderschaft, nicht jedoch die einfachen Brüder, die nach diversen von Katar geförderten Revolutionen lieber weiter in den Westen ziehen sollen, um ihr Asylglück zu suchen.

    Ohne das Fußvolk der Muslimbruderschaft im eigenen Land, kann man es sich erlauben, den politischen Islam weiter weltweit zu promoten.

    Der Emir von Katar spielt sich dabei als großer Fürsprecher der im Westen „Schutz suchenden“ Brüder auf (und wird dafür von westlichen Linken als Genosse angesehen).

    Katar war nicht nur der größte Förderer des Jihads in Syrien, sondern auch der größte Lobbyist für islamische Migration. Nur halt nicht ins eigene Emirat.

    Dass für die Aufnahme von Muslimen stets der Westen zuständig bleibe müsste, ist jedoch ein Punkt, in dem sich die Interessen des Emirs mit der Haltung der westlichen Linken ohnehin deckt.

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