Burka als neues Edelweiß?

Der IS habe nix mit dem Islam zu tun, versichern uns gemäßigte Islam-Sprecher und Linke im Chor. Genau sie (und nicht etwa die saudische Regierung) sind es aber dann, die sich hier für die IS-Burka einsetzen, weil sie zum Islam gehöre.

Von Nigeria bis zu den Philippinen tritt der Islam offensiv und extrem gewalttätig auf, auch wenn die Opfer jener Gewalt oft selbst Muslime sind, die dann bei uns Schutz suchen (und den Islam mitnehmen). Solange Islamisten bei uns noch in der klaren Minderheit sind, versuchen sie sich trotz ihrer weltweiten Gewalttätigkeit als zartes Pflänzlein zu verkaufen, das als gefährdete Art vor einheimischen islamophoben Rassisten geschützt werden müsste.

Der ländliche Hausverstand hat sich in der Schweiz zwar noch knapp durchgesetzt. Die woken Städter wären jedoch schon verblendet genug gewesen, in der Burka das neue schützenswerte Edelweiß der Schweiz zu sehen.

Chancen für Verhüllungsverbot in der Schweiz bei 50:50 | Europa | DW |  07.03.2021

4 Antworten to “Burka als neues Edelweiß?”

  1. hanswernerklausen Says:

    Die „woken“ Städter sollten sich mal darüber informieren, wie es den iranischen Linken vor 40 Jahren erging, nachdem sie als Chomeinis nützliche Idioten nicht mehr gebraucht wurden

  2. aron2201sperber Says:

    Facebook-Beitrag von Emrah Erken:

    Mich erreichen zahlreiche Gratulationen von Türkinnen und Türken, Kurdinnen und Kurden und Alevitinnen und Aleviten wegen der angenommenen Initiative „Ja zum Verhüllungsverbot“. Es sind halt keine Islamisten, die gratulieren. Ich höre sehr ähnliche Dinge von der albanischen Community aber auch von Menschen, die aus einem arabischen oder persischen Umfeld kommen.
    Wir, Menschen mit Wurzeln in muslimisch geprägten Ländern, die sich nicht über den Scharia-Islam definieren, haben sehr wesentlich dazu beigetragen, dass diese Initiative angenommen wurde.
    Die Schweizer Linken haben einfach keine Ahnung davon, was für einen rechtsradikalen Extremismus Sie hier in Schutz nehmen und mit Grundrechten schützen wollen, welche uns die Europäische Aufklärung beschert hat. Diese Fanatiker sind nicht einfach extrem religiös wie etwa die Anhänger eines Opus Dei. Vergleichen kann man sie mit dem rechtsradikalen KKK.
    Wenn die Schweizer Sozialisten die Muslime in diesem Land über die rechtsradikale Vollverschleierung definieren, betreiben Sie genau das, was Sie bekämpfen wollen. Sie verhalten sich rassistisch und stigmatisieren Muslime! Die überwiegende Mehrheit der Muslime in diesem Land will von euch weder bekopftucht noch vollverschleiert werden! Merkt euch das!
    Daher seid versichert Ihr Linken! Und seid versichert ihr Sozialisten!
    Ihr werdet nicht weiterkommen und es wird euch nicht gelingen, diesen religiösen Faschismus länger zu fördern!
    ¡No pasarán!

  3. aron2201sperber Says:

    Auch Ahmed Mansour hat eine sehr gute Replik auf einen Spiegel-Pro-Burka-Beitrag geschrieben:

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/schweizer-verhuellungsverbot-ein-sieg-der-ignoranz-kommentar-a-f31b7eb2-1173-4660-a4b7-1a7771928364

    Zu diesem Kommentar hier ein paar Gedanken:
    1. Verhüllung zu verteidigen ist ignorant. Die Behauptung, hier gehe es um eine rechtsradikale Initiative, die kein Interesse an Frauen hat, ist auch umgekehrt richtig – das Bedürfnis Rechtsradikalen zu widersprechen, ist für die Kommentatoren wichtiger, als die Situation der Frauen.
    2. Zu behaupten, in Frankreich hat das Burkaverbot zu mehr Radikalisierung geführt, ist einfach falsch ! Diese Theorie blendet die Missionierungsarbeit, die Parallelgesellschaften, die Abwertung westlicher Werte und viele andere Faktoren komplett aus.
    3. Zu behaupten, es gehe nur um 30 Frauen, und ihnen wird nicht geholfen, ist auch falsch. Durch das Verbot vermittelt der Staat, dass solche Lebensweisen hier nicht existieren dürfen, dass man die Freiräume des Patriarchats und die Freiräume des Islamismus enger macht und ihnen selbstbewusst begegnet. Das ist die wichtigste Botschaft in Richtung Islamismus.
    4. Zu behaupten, hier gehe es gegen den Islam, ist falsch und rassistisch. Burka und Nigab sind islamistisch, nicht muslimisch. Aber es ist interessant zu sehen, wie Kommentare, die gerne moralisch wirken wollen, selbst rassistische Vorurteile bestätigen, anstatt sie zu bekämpfen
    5. Zu behaupten, Feministinnen, die dafür abstimmen, interessieren sich nicht für Burkatragende, ihnen gehe es stattdessen um Symbole, stimmt nicht. Es sind meistens feministische, muslimische Frauen, die sich dagegen engagieren, ihr Leben teilweise gefährden und im Alltag meistens in der Beratung von genau solchen Frauen aktiv sind.

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