Wokismus versöhnt Linke mit Kapitalismus

Der Kapitalismus ist nicht mehr der Hauptfeind der Linken. Im Gegenteil: das schmutzige Wirtschaften dürfen ruhig andere übernehmen. Globale Konzerne sind willkommen, sofern sie die woken Projekte der Linken mit viel Schutzgeld finanzieren.

Auf Wirtschaften hatten Linke ohnhin nie wirklich Bock. Der reale Sozialismus mit seiner spießigen Planwirtschaft war schon immer unsexy und Staaten möchte man ohnehin ganz abschaffen. Das Geld soll aber trotzdem weiter fließen. Die Romanze zwischen Superreichen und Wokisten scheint langfristig zu sein. Böse Kapitalisten können nun endlich auch zu den Guten gehören. Man will nicht mehr das Wirtschaftssystem ändern, sondern es reicht, wenn man die Menschheit unter Bezahlung eines elitären Einkommens umerziehen kann.

Von der Erziehung zur Wokeness ausgenommen, sind allerdings alle, die zu woken Opfergruppen gehören. Burka-Salafisten sind z.B. per se woke genug und dürfen nicht mit der eigenen eurozentristischen Ideologie behelligt werden (abgesehen davon, dass sie den woken Gender-Kauderwelsch ohnehin nicht kapieren würden).

Ein Burka-Verbot verstößt daher gegen die wokistische Lehre.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 2019_08_05_burka_pride_f.jpg.

Während Dumbo und Pippi Langstrumpf von Wokisten gecancelt werden, darf der per se woke Koran so bleiben, wie er immer war.

Der Wokismus endet freilich, sobald die Islamisten unter dem woken Schutz stark genug geworden sind, um selbst die Macht zu übernehmen.

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11 Antworten to “Wokismus versöhnt Linke mit Kapitalismus”

  1. Benjamin Goldstein Says:

    Jein, die größte Gefahr geht immer noch von den Attacken auf die Wirtschaft aus. Preissetzungsstrategien (z.B. bei Mieten), Enteignungsdebatten, Energiepreise, Diskussion um Zucker- und Fleischverteuerung („Gesundheit“, „Tierschutz“, „Standards“), Lieferkettengesetz und andere Bürokratiemonster sind gefährlicher als die Muslime. Die Chinesen und Saudis werden nämlich ratzfatz die Brocken unserer Existenz aufkaufen. Das Wirtschaften in kleinen und mittelgroßen Unternehmen wird zunehmend verunmöglicht. Ich bin mal gespannt, wie die Bankrottwelle losbricht, wenn die Insolvenzverschleppung nicht mehr aufrecht erhalten wird.

    Wir haben nach dem Krieg in Nullkommanix die Wirtschaft hochgefahren. Aber damals waren wir nicht dumm. Wir hatten Ludwig Ehrhard. So wird es bei der Built-back-better-great-reset-green-new-deal-Großtransformation nicht mehr laufen. Wie dumm wir mittlerweile sind, liest man in der ZEIT.

    • Olaf Says:

      Die erste Generation nach dem Krieg waren keine weltfremden Laberheinis sondern Anpacker.
      Wie Bismarck sagte, am Ende studieren sie Kunstgeschichte und verkommen vollends. Diese Phase haben wir jetzt erreicht, was Bismarck allerdings nicht ahnte, dass die reichen, verwöhnten nichtsnutzigen Arbeiterhasser sich „links“ nennen.

      • Benjamin Goldstein Says:

        Das ganze Universitätswesen gehört eigentlich privatisiert und nur einzelne Studenten für einzelne, besonders relevante Forschungszwecke staatlich gefördert. Nur so ließe sich die Kreissaal-Hörsaal-Plenarsaal abstellen.

      • Olaf Says:

        Das stimmt, wieso brauchen die 5 Jahre um ein paar linke Phrasen und Textbausteine abzuspeichern, und was bringt das für einen Mehrwert für das Volk?
        Kann man ersatzlos streichen.

  2. caruso Says:

    Nicht nur in der ZEIT. In anderen Zeitungen auch. Denn nach dem Krieg gab es noch Leute, die vom Wirtschaften etwas verstanden.
    Aber heute? Es gibt doch kaum Leute, die von irgend etwas was verstehen. Leider.
    lg
    caruso

  3. Wolfgang Scharff Says:

    Der linke Frauenhass kackt mal wieder über:
    „Burkaverbot – Ein Sieg der Ignoranz“
    Ein textiles Frauengefängnis, das die Idee der Zivilisation verdreckt, soll verboten werden und die Journatollahs vom SPIEGEL befinden dieses als „Ignoranz“.
    Primitiver lässt sich Menschenverachtung wohl nicht ausdrücken.
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/schweizer-verhuellungsverbot-ein-sieg-der-ignoranz-kommentar-a-f31b7eb2-1173-4660-a4b7-1a7771928364?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    • Olaf Says:

      Linke sind Islamisten und Frauenquäler. Beim Framing sind Sie allerdings Verarschungstalente, früher Endlösung, heute Feminismus, sehr kreativ, diese Bestien;)

  4. aron2201sperber Says:

    Wokistische Säuberungswelle bei RTL rollt weiter:

    https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_89634106/dieter-bohlen-verlaesst-dsds-sein-rauswurf-war-genau-richtig.html

    „Alter weider Mann“ Bohlen muss auch weg.

    gerade die harmlose unpolitische Unterhaltung darf kein Rückzugsraum sein, sondern muss wokisiert werden.

    https://www.fischundfleisch.com/aron-sperber/ulbricht-statt-wendler-bei-rtl-69651

  5. Einziger Oligarch mit eigenem Kopf | Aron Sperber Says:

    […] eigenen Kopf. Oligarch wäre kein Problem. Oligarchen wie Bezos, Gates und Zuckerberg sind sogar wichtige Stützen des linken […]

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