Kein Journalismus bei grünen Politikerinnen

Wäre Annalenina nicht bei den geliebten Grünen würde ihre akademische Laufbahn von deutschen Journalisten genußvoll in allen Einzelheiten zerpflückt werden.

Am 12. Februar 2011 fand Andreas Fischer-Lescano, Rechtswissenschaftler an der Universität Bremen, bei der Durchsicht der Dissertation für eine Rezension insgesamt Passagen aus neun Quellen, die meist wörtlich und ohne Quellenangaben aus anderen Publikationen übernommen worden waren.[9] Zudem kontaktierte er Roland Preuß, einen Redakteur der Süddeutschen Zeitung.[12] Dieser veröffentlichte zusammen mit seinem Kollegen Tanjev Schultz die Vorwürfe am 16. Februar 2011 in der Süddeutschen Zeitung inklusive einer ersten Stellungnahme Guttenbergs und löste damit die Affäre aus.[3][13]

Bei Guttenberg wurden die 20% Plagiate (je mehr Seiten, desto mehr copy & paste ist eben üblich geworden) penibel ausgegraben.

Obwohl bei Annalenina die Unregelmäßigkeiten selbst ohne solche Grabungsarbeiten schon an der Oberfläche sichtbar wären, bescheinigte die FAZ, dass Alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.

Sie wird als Völkerrechtlerin bezeichnet, ist aber keine Volljuristin. Einen Bachelorabschluss hat Annalena Baerbock nicht, aber Vordiplom und Master. Dennoch: Alles ging mit rechten Dingen zu.

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/annalena-baerbocks-studium-in-london-master-ohne-bachelor-17336848.html

Sich auf der Seite des Bundestags als Völkerrechtlerin auszugeben, obwohl man nicht einmal das eigene Politikstudium abgeschlossen hat, sondern lediglich von Papi ein 2-semestriges „Law“-Postgraduate (das keinen Abschluss ersetzt, weswegen man bei der Zulassung ruhig großzügig sein konnte) bezahlt bekommen hat, ist rechtens, wenn man zu den grünlinken Lieblingen der grünlinken Journalisten gehört.

Bei Grüninnen werden nicht nur Fakten ignoriert, sondern jene, die das tun, was im Normalfall Journalisten tun würden, werden als Verbreiter von „Fake News“ und „Hass im Netz“ angeprangert.

Und zwar nicht bloß von Spiegel und taz, sondern von angeblich bürgerlichen Medien wie Tagesspiegel und FAZ.

Seit Wochen kursieren Lügen und Falschmeldungen über Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. In einem Fall hat ihre Partei nun reagiert.

https://www.tagesspiegel.de/politik/reaktion-auf-falschmeldungen-im-netz-annalena-baerbock-legt-akademische-zeugnisse-vor/27180342.html

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12 Antworten to “Kein Journalismus bei grünen Politikerinnen”

  1. Olaf Says:

    Von der Uni kommen halt nur noch linke Rätt*Innen, die Dschurnalismus simulieren wollen.
    Mein Heimatblatt aus der katholischen Provinz, einst bürgerlich-konservativ, liest sich heute wie die taz, nur noch grüne Schreiber*Innen und Fälscher*Innen.
    Einige Leserbriefe widersprechen mit letzter Kraft, aber die Gutmenschen marschieren weiter.
    Die dummdralle Anallena wird gefeiert, Fakten spielen keine Rolle, im BRD-„Dschurnalismus“.

    • aron2201sperber Says:

      selbst wenn sie nicht mit dieser Kandidatin durchkommen und sie nur wegen eines kleinen Etikettenschwindels auf die große Annalenina verzichten müssen, werden die Medien die Grüninnen dafür als große Opfer stilisieren und dann stattdessen eben um so rabiater Habeck zur Sieg*erin küren.

      • Olaf Says:

        Die Grünen wollten eine kluge Frau als Kanzler, aber sie hatten nur Habeck und Bärböck.
        Habeck als Frau zu verkaufen wäre einfacher gewesen;)
        Werbeexperten müssen jetzt ran, erinnert mich an Arthur Spooner und Captain Salty;)

      • Olaf Says:

      • aron2201sperber Says:

        neben den alten Simpsons (bis sie ab Staffel 10 komplett woke und humorlos wurden) meine absolute Lieblingsserie.

        Das Simpsons-Paradoxon

      • aron2201sperber Says:

        Trumps Wahl war eine Gegenreaktion zu einem Mainstream in Kultur, Medien und Politik, der überhaupt keinen Ausgleich mehr kennt, sondern nur noch nach links tendiert.

        Nicht irgendwelche Rechtsradikalen, sondern Amerikas normale Mitte, die sich vom Mainstream nicht mehr vertreten fühlte, hat Trump die entscheidenden Stimmen gebracht.

        Ein schönes Beispiel für den Verlust der Balance sind die Simpsons. Früher war es nicht so eindeutig, wer politisch richtig oder falsch lag.

        Tendenziell waren zwar die Demokratinnen Marge und Lisa klüger, doch auch die Republikaner Bart und Homer hatten ihre Berechtigung.

        Heute sind die Simpsons 100 % Demokraten. Dafür sind sie allerdings auch komplett humorlos.

        Ich war einmal der größte Simpsons-Fan. Bei neuen Folgen schalte ich jedoch sofort weg. So geht es wohl vielen Amerikanern mit ihrem Establishment.

  2. aron2201sperber Says:

    Einer der Europakandidaten der AfD, Gunnar Beck, trägt seinen Professorentitel in Deutschland möglicherweise zu Unrecht. Der Neusser gelte in seiner Partei als Europarechtsexperte und werde stets als Professor vorgestellt, berichtet der Deutschlandfunk. Bei einer Universität in London trete er zwar als sogenannter Reader in Erscheinung. Daraus lasse sich in Deutschland aber kein Professorentitel ableiten. Das habe das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium dem Sender bestätigt.

    Die Grünen werfen Beck und der AfD Rechtsbruch vor. „Akademische Titel vorzutäuschen, ist eine Straftat“, sagte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/die Grünen, Britta Haßelmann. Damit kandidiere Beck zu Unrecht.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/gunnar-beck-doktortitel-europakandidat-die-gruenen

  3. aron2201sperber Says:

    Dass Gunnar Beck, Nr. 10 im EU-Wahlkampf als „Professor“ betitelt wurde, obwohl er nur ein „Reader“ war, verurteilten die Grünen als Straftat.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/gunnar-beck-doktortitel-europakandidat-die-gruenen

    Annalena Baerbock, Nr. 1 im Kanzler-Rennen darf jedoch weiter als „Völkerrechtlerin“ betitelt werden.

    • aron2201sperber Says:

      Weil er aus englischem „Reader“ (laut Wikipedia „Hochschullehrer“ mit „Professor ohne Lehrstuhl“ vergleichbar) deutschen „Professor“ gemacht hatte, wurde (wie von Grünen gefordert) Strafverfahren eingeleitet und Immunität aufgehoben.

  4. hanswernerklausen Says:

    Warum wird Annalena nicht als „Physikerin“ tituliert? Sie weiß als Einzige, wie der Strom im Netzt gespeichert wird – da wäre eine Auszeichnung mit dem Physiknobelpreis überfällig

    • aron2201sperber Says:

      Greta kann Co2 sehen, Annalenina erkennt Kobold.

    • Olaf Says:

      Wie Aron richtig sagt, weil es keinen Journalismus und kritische Fragen bei linken Politikern gibt, können die alles behaupten.
      Anallena kann sich Astronaut oder Göttin nennen und Wälder roden „für die Umwelt“ (was ja tatsächlich passiert), es wird keine Nachfragen geben. Die BRD ist ein Irrenhaus.

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