Putin gibt seinen Gegnern Recht

Putin hat sich durch seinen Überfall auf die Ukraine auf dieselbe Stufe des Hitlers von 1939 gestellt.

Einen größeren Gefallen hätte er seinen Gegnern nicht machen können.

Putin hat allen, die ihn nie verstehen wollten, nachträglich Recht gegeben und er ist allen, die je Verständnis für ihn geäußert haben, in den Rücken gefallen.

Putin argumentierte in seiner Begründung für seinen Angriffskrieg allen Ernstes, dass sich auch westliche Journalisten gegen westliche Propagandalügen über ihn ausgesprochen hätten.

Was ein Tucker Carlson im guten Glauben für eine Propagandalüge gegen Putin gehalten hatte, wurde von Putin leider in die Realität umgesetzt. Er hat sich damit nicht nur selbst delegitimiert, sondern auch den populärsten Journalisten der USA, der sich aus persönlicher Überzeugung für ihn eingesetzt hatte.

5 Antworten to “Putin gibt seinen Gegnern Recht”

  1. Olaf Says:

    Leider hat Putin sein Hobby Poisening und Bluefacing jetzt erweitert.
    Aber mit Hitler würde ich ihn nicht vergleichen, ich denke er will nur die klassischen, russischen Grenzen beherrschen. Also ins Baltikum wird er nicht einmarschieren, was natürlich auch ein Angriff gegen die NATO wäre.
    Mal sehen, wann Selenskij flüchtet. Er versichert ja ständig, dass er noch vor Ort ist, weil es da offenbar Zweifel gibt und die Ukrainer gerne die Flinte ins Korn werfen wollen.

  2. American Viewer Says:

    Sehr gut, freut mich, eine schnelle Korrektur. Dass Tucker so populär ist, naja, ich weiß nicht. In bestimmten Kreisen halt, aber sonst nicht.

    Seine Position war ja noch nie haltbar, ob Putin nun einmarschiert oder nicht.

    Erstens waren schon die extremen Drohungen von Putin noch nie akzeptabel. Da musste man sich schon viel Schönreden.

    Zweitens war die angebliche „Propaganda-Lüge“ des Westens ja keine Außenseitermeinung von Carlson. Bis einen Tag vor dem Einmarsch haben viele Politiker im deutschen ÖRF so einen Unsinn erzählen

    Drittens gab es ja mehr als genug konservative Kritikpunkte, die nur nie jemand richtig artikuliert hat. Das wäre eigentlich Carlsons Aufgabe gewesen. Das ging schon beim Minsker Abkommen los, wo Merkel und Obama mal wieder total einseitig einen kompletten Stuss ausgehandelt haben. Und dann haben sie die Ukrainer jahrelang verarscht mit Waffenexportverboten (Merkel) oder mit Obamas fixer Idee, die Ukraine bekomme nur „nicht-tödliche Waffen“.

    — „Nicht-tödliche Waffen“. So einen unfassbaren Stuss haben die sich ausgedacht. McCain hat schon damals gesagt, er schäme sich in Grund und Boden, dass amerikanische Präsidenten solche unsinnigen Abkommen aushandeln. Das ging ja beim Thema Iran nahtlos so weiter.

    • aron2201sperber Says:

      Tucker Carlson hatte seit einem Jahr die besten Quoten. Insofern war er schon der populärste, auch wenn er bzgl. Putin einen Außenseiterkurs vertrat, der aber bei den Sehern gut ankam.

      Nachdem was in der Ukraine passiert, wird sich bei der Republikanern die klassisch antirussische Linie wieder klar verfestigen. Putin hat sich dies selbst zuzuschreiben.

  3. aron2201sperber Says:

    Bis jetzt hatte Putin stets starken Rückhalt in der russischen Bevölkerung. Das ist diesmal, glaube ich, nicht mehr der Fall.

    Das eigene Narrativ der „Entnazifizierung“, warum man das angeblich macht, ist unglaublich schwach. Russland wurde von Putin nicht geführt wie Nordkorea. Die Russen haben halbwegs frei und gut gelebt. Sie werden wohl kaum wegen des politischen Irrsinns Putins auf Wohlstand und Anerkennung verzichten und sich daher hoffentlich rasch gegen ihren völlig aus der Spur geratenen Anführer wenden.

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