Archive for the ‘Jürgen Todenhöfer’ Category

Deutsche Justiz verfolgt arabischen Islamkritiker

März 13, 2016

Irgendjemand, den ich nicht kenne, hat eine Anzeige gegen mich wegen Volksverhetzung erstattet. Die Staatsanwaltschaft Berlin nimmt die Anzeige offensichtlich ernst. Also wurde ich geladen und vernommen.

Es geht um mein Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“, genauer gesagt um die Aussage, dass Mohamed ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ war.

Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet worden? Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer klagt hier wen an?

Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, andere Religionsgründer und historische Figuren aber durch den Kakau gezogen werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Politikern halten sie sie für „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie ausgegrenzt, diffamiert und schikaniert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an solchen Sanktionen beteiligt, ist für mich ein Skandal!

(Hamed Abdel-Samad)

Für mich auch!

Jürgen Todenhöfer hatte die deutsche Justiz übrigens bereits 2014 dazu aufgerufen, Hamed Abdel-Samal wegen Volksverhetzung strafrechtlich zu verfolgen:

Der Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad nennt in seinem neuen Buch den Islam „Faschismus“. Schon klingelt die Kasse. Eigentlich ist das Volksverhetzung nach §130 Strafgesetzbuch. Aber welcher Richter schützt heute noch die Würde einer Religion?

Samad ist (im besten Fall) kein wirklicher Islamkenner.

(Jürgen Todenhöfer)

Was weiß ein arabischer Sohn eines Imams schon vom Islam?

Bei der Verbreitung seiner IS-Propaganda wurde Todenhöfer von der deutschen Justiz niemals behelligt.

Kritik am Islam wird jedoch ganz nach Wunsch des selbst ernannten deutschen Islamkenners verfolgt.

Advertisements

Hodentöters Wahlwerbung für die AfD

März 13, 2016

Wäre ich heute wahlberechtigt, hätte mir Todenhöfer bei meiner Wahlentscheidung sehr geholfen: Wenn Hodentöter dagegen ist, kann es nicht so falsch sein, dafür zu sein.

Wählt, was Ihr wollt! Aber nicht die AfD oder die NPD! Nie mehr dürfen in Deutschland Rassisten an die Macht kommen. Das Böse darf nie mehr regieren. Bitte helft mit! Notfalls muss man eine neue Partei gründen: „Nie mehr Rassismus, nie mehr Krieg!“ Euer JT

(Jürgen Todenhöfer)

Die Gleichsetzung von AfD und NPD und das „nie wieder in Deutschland“ dürfen nicht fehlen, wenn es darum geht, das „Böse“ zu bannen.

Gut finde ich seine Idee einer eigenen Hodentöter-Partei.

Vielleicht findet auch Mutti dort eine neue Heimat, nachdem man sie endlich aus der CDU fortgejagt haben wird.

Chef könnte es zwar nur einen geben. Aber Merkel hätte sich mit Sicherheit auch ein ehrwürdiges Amt bei Todenhöfers Islam-Partei verdient, zumal sie die Wähler der Partei persönlich ins Land eingeladen hatte.

Deutsche Werbung für den Islamischen Staat

Dezember 17, 2014

Dem IS war bekannt, dass ich mich mehrfach sehr kritisch zum „Islamischen Staat“ geäußert hatte. Hier auf Facebook und in der deutschen Presse. Ich habe die Gefahren dieser Reise daher nie unterschätzt.

(Jürgen Todenhöfer)

Dem IS war wohl auch bekannt, dass Todenhöfer wie bei all seinen Reisen Werbung für seine Gastgeber (und sich selbst) machen würde.

In Afghanistan besuchte er die „gemäßigten Taliban“ und den Islamisten-Terror im Irak, der sich zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung richtete, verherrlichte er als „erfolgreichen säkularen Widerstand gegen die USA„.

Die Katastrophen, in die die USA in Afghanistan, im Irak, in Libyen und in anderen Ländern hineingeraten sind, sind auch deshalb entstanden, weil die USA nicht mit ihren Gegnern sprechen wollten und sie oft überhaupt nicht kannten. Unwissenheit darf jedoch nicht das traurige Markenzeichen der westlichen Mittel-Ost-Politik bleiben. Wer seine Feinde besiegen will, sollte sie kennen. Der IS ist mächtiger und gefährlicher als viele westliche Politiker ahnen.

Todenhöfer heuchelt zwar Betroffenheit über die „Katastrophen des unwissenden Westens, der nicht mit seinen Gegnern spreche“ vor.

Als 2008 im Irak das Morden durch die Amerikaner beendet wurde, war Todenhöfer jedoch schwer deprimiert.

Einem, der ständig das Bedürfnis hat, Werbung für die schlimmsten Feinde unserer Zivilisation zu machen, nimmt man es nicht ab, dass er diese als „Gegner“ ansieht.

Dass Todenhöfer eine Koransure, bei der es um „Kreuzigen, Hände und Füße abhacken“ geht, als seine „Lieblingssure“ bezeichnet, zeugt entweder von seiner eigenen Unkenntnis oder von seiner offenen Komplizenschaft mit den IS-Barbaren.