Archive for the ‘Österreich’ Category

Image und Selbstbild der Tschetschenen

Mai 22, 2016

Wie wollen Tschetschenen ihr „schlechtes Image“ als brutale Schläger bekämpfen?

Mit Kampfsport:

Er, selbst Tschetschene und seit zwölf Jahren in Wien, hat gegen das schlechte Image und gegen Probleme mit Jugendlichen etwas unternommen. In Wien hat er erst einen Karateklub aufgemacht und ist dann via Sport zur sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gekommen.

(Die Presse)

Auch wenn Tschetschenen ständig als Täter in Erscheinung treten, sehen sie sich selbst als leidende Opfer:

Wenn etwas passiert, dann sind 0,1 Prozent der Tschetschenen vielleicht in so etwas involviert. 99,9 Prozent leiden darunter“, sagt Bisaev.

Würden sich tschetschenische Mädels auch in Wien sittsam wie in Tschetschenien benehmen, gäbe es gar kein Problem mit tschetschenischen Sittenwächtern:

„In Tschetschenien sind Frauen nach 22 Uhr nicht mehr allein auf der Straße. Disco, freier Sex, das geht in unserer Religion nicht“, sagt Bisaev, der meint, eines führe da zum anderen, und die Einstellung vertritt, auch in Wien sollten tschetschenische Frauen nachts nicht allein unterwegs sein.

Überhaupt seien für das schlechte Image der Tschetschenen in Österreich nicht die Tschetschenen, sondern die Russen verantwortlich:

Für dieses Image habe, so sagt er, nicht die Community mit 30.000 Tschetschenen in Österreich gesorgt, das hätten schon die Russen zu Kriegszeiten aufgebaut.

Doch welches Bild vermitteln Tschetschenen in ihren eigenen Medien von sich selbst?

Die größte deutschsprachige Facebook-Seite (über 24.000 Fans) strotzt vor Gewaltverherrlichungen un Lobpreisungen des Dschihad.

 

Jesiden auch in Deutschland vom IS bedroht

Mai 22, 2016

Die Jesiden mussten vor Verfolgung durch den IS nach Deutschland flüchten.

Der Krieg in Tschetschenien ist hingegen seit mehr als 10 Jahren beendet.

Was haben Tschetschenen also in Deutschland zu suchen?

Die Tschetschenen nehmen echten Flüchtlingen wie den Jesiden nicht nur die Plätze weg, sondern sie setzen die Verfolgung, der die Jesiden durch den IS im Irak ausgesetzt waren, auch in Deutschland weiter fort:

Bielefeld (WB). An der Potsdamer Straße in der Nähe der Flüchtlingsunterkunft Oldentruper Hof hat es am frühen Samstagabend eine Schlägerei unter Flüchtlingen gegeben, bei der nach ersten Angaben fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Muslimische Tschetschenen sollen jesidische Iraker angegriffen haben. Insgesamt sollen 30 Menschen beteiligt gewesen sein.

Dabei sollen die tschetschenischen Muslime mit Stichwaffen und Schlagwerkzeugen bewaffnet gewesen sein. Die fünf Verletzten sollen ausschließlich Jesiden sein.

(Westfalen-Blatt)

In Österreich begnügen sich Tschetschenen nicht mehr damit, nur andere Minderheiten wie die Jesiden zu terrorisieren, sondern sie spielen sich bereits in aller Öffentlichkeit als Scharia-Wächter auf und attackieren auch Österreicher, die sich nicht an ihre „Sitten“ halten wollen.

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Österreich einen deutlich höheren Anteil an IS-Kämpfern als Deutschland.

Bei über der Hälfte dieser IS-Kämpfer aus Österreich (250) handelt es sich um Tschetschenen.

Während die Söhne nach Syrien kämpfen gehen, werden Frauen und Kinder im sicheren Asyl-Mekka geparkt, wo sie von den österreichischen Dhimmis bestens versorgt werden.

Demo Wien

(Wiener Tschetschenen-Demo für die Boston-Attentäter)

 

Tschetschenische Wölfe zum russischen Bären zurückschicken

Mai 12, 2016

Prügelattacken, Verletzte, Drohungen vor Gericht – selbst ernannte „Sittenwächter“ in der Nähe der Millennium City schauen schon, dass Gesetze eingehalten werden. Wenn auch nicht unbedingt die österreichischen.

(Kronen Zeitung)

Vier Tschetschenen schlugen dort auch einen österreichischen Familienvater krankenhausreif, weil er sich nicht den eingeschleppten Sitten beugen wollte:

Die jungen Männer sollen einer Gruppe angehören, die sich „Die Wölfe“ nennt – ein beliebtes Wappentier in Tschetschenien. Die Verbindung sei sehr gewaltbereit und „waffenaffin“, die Mitglieder verfügen über Kampfsportausbildungen, hieß es. Die Gruppe ist auf Facebook vernetzt, wo die jungen Männer mit dem Codenamen „Wolf“ statt dem eigentlichen Familiennamen auftreten.

(Kurier)

Wenn es gegen österreichische Schafe geht, reicht den tschetschenischen “Wölfen” schon ein “blöder Blick”, um loszubeißen:

In dem sozialen Netzwerk posierten die Mitglieder mit Schusswaffen auf Fotos, dazu posteten sie Sprüche wie: „Es gibt 1.000 Gründe, warum ich dich töten muss, doch der plausibelste Grund von allen ist, wie blöd du guckst“

Werden die Tschetschenen jedoch von einem Rudel Afghanen angegriffen, verwandeln sich die stolzen Wölfe in feige Hunde, die erst bei ihrem “Ältestenrat” nachfragen müssen, ob sie sich dafür rächen dürften.

Der tschetschenische „Ältestenrat“ jammert dann bei Österreichs Medien über die jungen Afghanen (die sich wie die reinsten Tschetschenen benommen haben) – und beschwert sich über die österreichische Polizei, welche die armen jungen Wölfe nicht beschützt hätte.

Das afghanische Rudel hat sich schlimmer als die Tschetschenen benommen – ist mit Messern und Eisenstangen in einer Übermacht bei den Tschetschenen eingerauscht – und auf einmal verhalten sich die wilden Wölfe wie friedliche Lämmchen.

Was sollte man aus der Angelegenheit lernen?

Müssen wir jetzt auch wieder zu Wölfen werden, um mit unseren eingewanderten Wölfen zurecht zu kommen?

Der zivilisierte Mensch ist dem Wolf weit überlegen. Der Wolf musste sich entweder an den Menschen anpassen, oder er musste sich in irgendwelche weit abgelegenen Wälder zurückziehen.

Unsere Zivilisation ist allerdings den Umgang mit Wölfen nicht mehr gewöhnt, und wir verhalten uns den Wölfen gegenüber nicht wie Menschen, sondern wie Schafe.

Wenn wir schon massenhaft Wölfe einwandern lassen, müssen wir auch die Gene reaktivieren, die uns sagen, wie man als Mensch mit solchen Raubtieren umzugehen hat.

Die eingewanderten Rudeln aus Tschetschenien oder Afghanistan müssen sich unserer Zivilisation anpassen, oder sie müssen sich mit ihrer ursprünglichen Lebensweise dorthin zurückziehen, wo sie hergekommen sind.

Wer sich wie ein Wolf benimmt, muss abgeschoben werden, egal ob er in seinem Heimatwald Probleme mit einem Bären hat.

Schulz macht Wahlwerbung für die FPÖ

Mai 6, 2016

Kein anderer Politiker symbolisiert den miesen Charakter der EU stärker als Schulz.

Wenn Schulz gegen etwas ist, muss man fast dafür sein:

Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), warnt vor einem Sieg des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer bei der Bundespräsidenten-Stichwahl in Österreich am 22. Mai. „Wenn die extremistische Rechte die Wahlen in Österreich und in Europa gewinnt, wird dies Europas Charakter ändern“, sagte er in der vom italienischen Kanal RAI 3 gesendeten Polit-Show „Agorá“ am Freitag.

(Die Presse)

Ich werde trotzdem nicht wählen gehen.

Da mir weder die FPÖ passt, ich aber auch nicht zum Missverständnis beitragen will, dass man mit einer grünen „Haltung“ die Mehrheit hinter sich hätte, werde ich diesmal passen.

Nicht zu wählen, ist mein gutes Recht, wenn ich beide Kandidaten ablehne.

Ich beanspruche dieses Recht übrigens zum ersten Mal, und bei der nächsten Nationalratswahl kann man hoffentlich Sebastian Kurz wählen.

Merkels neues Faymännchen

Mai 5, 2016

Renzi empört sich bei der großen Merkel über die bösen Österreicher, die das Flüchtlings-Volk nicht ins gelobte Merkel-Land weiterziehen lassen wollen:

Unmissverständlich haben am Donnerstag Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi in Rom ihre Ablehnung der österreichischen Grenzpolitik zum Ausdruck gebracht. Weder sei diese nötig, noch sei sie zielführen, meinten beide im Hinblick auf den Konflikt um eine mögliche Abriegelung der Brenner-Grenze zwischen Österreich und Italien.

(ORF)

Es ist ein Déjà-vu.

Nur war letzten September noch unser Faymännchen Merkels kleiner Liebling, der für sein irres Frauchen den bösen Orban rabiat ankläffte.

Italiens Medien unterstützen ihren tapferen Premier bei seiner Mission gegen die herzlosen Österreicher, so wie Österreichs Medien letzten Sommer auch Faymanns Kurs der billigen Humanität als „Jausenstation“ auf der Balkanroute nach Deutschland unterstützt hatten.

Italien ignoriert allerdings, dass die Deutschen trotz ihrer durchgedrehten Kanzlerin die Grenze zu Österreich bereits seit letzten Oktober wieder kontrollieren, und Österreich daher auf Zehntausenden von Flüchtlingen sitzen blieb, was Faymann im Jänner zu einem grundlegenden Umdenken zwang.

Faymann ist heute politisch am Ende.

Renzi wird es im Sommer genauso gehen, wenn er sich wie Faymann auf Merkel verlässt.

Merkel labert zwar weiter den gleichen Stuss wie im letzen Sommer, die Grenzkontrollen zu Österreich hat sich Deutschland jedoch trotzdem bereits auf Dauer von der EU absegnen lassen.

Um Österreich an der Errichtung von Grenzkontrollen zu Italien zu hindern, müsste Merkel die eigenen Grenzkontrollen zu Österreich wieder aufheben lassen.

Das würde Merkel trotz ihrer edlen Worte weder wollen, noch würden es ihr die Deutschen erlauben.

Die Schafe der tschetschenischen Wölfe

Mai 4, 2016

Vier Tschetschenen prügelten einen österreichischen Familienvater krankenhausreif, weil er sich nicht den tschetschenischen Sitten beugen wollte:

Die jungen Männer sollen einer Gruppe angehören, die sich „Die Wölfe“ nennt – ein beliebtes Wappentier in Tschetschenien. Die Verbindung sei sehr gewaltbereit und „waffenaffin“, die Mitglieder verfügen über Kampfsportausbildungen, hieß es. Die Gruppe ist auf Facebook vernetzt, wo die jungen Männer mit dem Codenamen „Wolf“ statt dem eigentlichen Familiennamen auftreten.

(Kurier)

Wenn es gegen österreichische Schafe geht, reicht den tschetschenischen “Wölfen” schon ein “blöder Blick”, um loszubeißen:

In dem sozialen Netzwerk posierten die Mitglieder mit Schusswaffen auf Fotos, dazu posteten sie Sprüche wie: „Es gibt 1.000 Gründe, warum ich dich töten muss, doch der plausibelste Grund von allen ist, wie blöd du guckst“

Werden die Tschetschenen jedoch von einem Rudel Afghanen angegriffen, verwandeln sich die stolzen Wölfe in feige Hunde, die erst bei ihrem “Ältestenrat” nachfragen müssen, ob sie sich dafür rächen dürften.

Der tschetschenische „Ältestenrat“ jammert dann bei Österreichs Medien über die jungen Afghanen (die sich wie die reinsten Tschetschenen benommen haben) – und beschwert sich über die österreichische Polizei, welche die armen jungen Wölfe nicht beschützt hätte.

Das afghanische Rudel hat sich schlimmer als die Tschetschenen benommen – ist mit Messern und Eisenstangen in einer Übermacht bei den Tschetschenen eingerauscht – und auf einmal verhalten sich die wilden Wölfe wie friedliche Lämmchen.

Was sollte man aus der Angelegenheit lernen?

Müssen wir jetzt auch wieder zu Wölfen werden, um mit unseren eingewanderten Wölfen zurecht zu kommen?

Der zivilisierte Mensch ist dem Wolf weit überlegen. Der Wolf musste sich entweder an den Menschen anpassen, oder er musste sich in irgendwelche weit abgelegenen Wälder zurückziehen.

Unsere Zivilisation ist allerdings den Umgang mit Wölfen nicht mehr gewöhnt, und wir verhalten uns den Wölfen gegenüber nicht wie Menschen, sondern wie Schafe.

Wenn wir schon massenhaft Wölfe einwandern lassen, müssen wir auch die Gene reaktivieren, die uns sagen, wie man als Mensch mit solchen Raubtieren umzugehen hat.

Die eingewanderten Rudeln aus Tschetschenien oder Afghanistan müssen sich unserer Zivilisation anpassen, oder sie müssen sich mit ihrer ursprünglichen Lebensweise dorthin zurückziehen, wo sie hergekommen sind.

Wer sich wie ein Wolf benimmt, muss abgeschoben werden, egal ob er in seinem Heimatwald Probleme mit einem Bären hat.

 

Familiennachzug ins Sozialsystem

April 29, 2016

So schlecht die Migranten aus den Asyl-Ländern für den europäischen Arbeitsmarkt qualifiziert sind, so gut harmonieren sie mit ihren kinderreichen Familien mit unserem Wohlfahrtsstaat:

Dieser Fall sorgt im Wiener AKH für Aufregung: Ein Ehepaar aus Afghanistan, der Mann seit 2011, die Frau seit 2013 in Österreich, hat neun Kinder und will jetzt ein zehntes, per künstlicher Befruchtung. Angeheizt wird dadurch auch die Debatte um Mindestsicherung und Beihilfen: Die Familie kassiert monatlich 5682,6 Euro.

(Kronen Zeitung)

Dass das afghanische „Ehepaar“ jetzt eine künstliche Befruchtung für ein zusätzliches (eigenes) Kind  benötigt, spricht übrigens stark dafür, dass die vom afghanischen „Ehemann“ importierte Familie gar nicht seine eigene gewesen sein dürfte. DNA-Tests wurden vermutlich keine verlangt, und die Behörde hatte sich bei der „Familienzusammenführung“ wohl auf die afghanischen Dokumente verlassen.

Einheimische und legale Migranten müssen für  Familienangehörige, die sie nachholen wollen, ein ausreichendes Familieneinkommen nachweisen (um eine Zuwanderung ins Sozialsystem zu verhindern).

Bei Asylanten würde es jedoch gegen das „Recht auf Familienleben“ (Art. 8 EMRK) verstoßen, solche herzlosen Hürden für den Familiennachzug aufzustellen.

Somit wird das Recht auf Familienleben von Asylanten gleichheitswidrig höher gestellt als das Familienleben von Österreichern, EU-Bürgern und anderen legalen Migranten, bei denen die verlangte Erfüllung der Voraussetzungen für die Familienzusammenführung eben keinen Eingriff in die EMRK darstellt.

Obwohl diese Familien von unseren Transfer-Zahlungen leben, werden sie uns nicht dankbar sein, sondern sich von uns gedemütigt fühlen.

Das gilt besonders für die Kinder, die erleben müssen, wie die eigenen Eltern ein würdeloses Schmarotzerdasein fristen müssen.

Jene Kinder sind dann die ideale Beute für Seelenfänger, die ihnen durch den radikalen Islam die Wiedererlangung ihrer Würde versprechen.

IS als Mainstream bei Österreichs Tschetschenen

April 27, 2016

Obwohl der Tschetschenien-Krieg in Russland bereits vor 10 Jahren beendet wurde, halten sich über 30.000 Tschetschenen als Dauer-Asylanten in Österreich auf, und es werden sogar stetig mehr.

Tschetschenen jammern zwar gerne über ihr “schlechtes Image” in Österreichs Medien.

In ihren eigenen Medien vermitteln sie allerdings selbst ein Bild von sich, das jenem Image voll entspricht.

Die größte deutschsprachige Facebook-Seite (fast 24.000 Fans) strotzt vor Gewaltverherrlichungen un Lobpreisungen des Dschihad.

Al-Qaida-Fahnen und IS-Zeigefinger werden von den Betreibern der Seite stolz gepostet und von Tausenden Fans gelikt:

Selbst stellen sich die Tschetschenen stets als das arme Opfer der Russischen Übermacht dar, auch wenn die Tschetschenen heute über weitgehende Autonomierechte verfügen, von denen die Kurden nur träumen können.

Den türkischen Brüdern wünscht man bei der Unterdrückung der kurdischen Minderheit hingegen viel Erfolg.

Solidarität gibt es nur für Glaubensbrüder, die ebenfalls für ihre Gewalttätigkeit und ihren islamischen Extremismus immer wieder auffallen:

An Österreich mögen die Tschetschenen ausschließlich den Sozialstaat, den sie mit großer Kreativität ausbeuten.

Im Österreicher-Sektor die Fahne der Türken-Brüder zu schwenken, stellt eine tolle Gelegenheit dar,  den großzügigen Versorgern frech auf den Kopf zu scheißen und den Undank für die kassierten Asyl-Leistungen würdig auszudrücken:

Harakiri mit Wehsely

April 25, 2016

Man müsse tabulos über jede Personalie diskutieren können, fordert Tanja Wehsely, Vizeklubchefin der SPÖ im Wiener Rathaus: In Deutschland hätte es nach einem solchen Wahldebakel bereits „mindestens zwei Rücktritte gegeben“. Ob Kanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann also abtreten solle? „Ja, ich finde schon“, antwortet Wehsely dem STANDARD.

Wehselys Stimme hat mehr Gewicht, als es ihre Funktion vermuten lässt. Die Schwester der Stadträtin Sonja Wehsely ist eine der Wortführerinnen des linken Flügels in der Wiener SPÖ. Für diese Fraktion ist klar: Eine Hauptursache für das Debakel sei der „Schlingerkurs“ der SPÖ, die sich in der Flüchtlingsfrage an die FPÖ anbiedere.

(Standard)

Häupl hatte es letzten Herbst geschafft, die Wahl zu einem großen Showdown gegen Strache zu stilisieren und damit seine Wähler zu mobilisieren.

Die Wiener wollten aus guten Gründen (das meine ich nicht sarkastisch) keinen blauen Bürgermeister.

Aber wollten die Wiener wirklich das Gegenteil von Straches Politik?

Häupl oder Van der Bellen gegen die FPÖ zu wählen, heißt noch lange nicht, eine rotgrüne Asylpolitik zu befürworten.

Ich wünsche mir zwar keinen blauen Bundespräsidenten, ein Erfolg Van der Bellens könnte jedoch für den linken Flügel der SPÖ ein fatales Signal sein.

Bei den letzten deutschen Wahlen wurde jede Stimme, die nicht für die AfD abgegeben wurde, von den Medien als Unterstützung von Merkels Asyl-Kurs interpretiert.

Ähnlich falsche Schlussfolgerungen würden wohl auch die Wehsely-Schwestern ziehen. Faymann ist ein zwar nur ein mittelmäßiges Männchen. Immerhin hat er jedoch erkannt, dass die SPÖ nicht gegen den Willen der klaren Bevölkerungsmehrheit Politik machen kann.

Was Häupl in Wien gelungen  ist, und Van der Bellen vielleicht bei der Bundespräsidentenwahl noch gelingen könnte, wird eine Wehsely-SPÖ bei Neuwahlen zum Nationalrat jedoch mit Sicherheit nicht schaffen.

Der Einzige, der Strache bei Neuwahlen schlagen könnte, ist Sebastian Kurz. Die taktischen Anti-Strache-Stimmen würde daher wohl er kassieren.

Mit ihrem grünlinken Kurs würde Wehsely selbst die treuesten Stammwähler, die Pensionisten, vertreiben. Die Grünen würden jedoch weiter grün wählen, da sie keine Protestwähler sind, sondern mit der grünen Politik ja ohnehin zufrieden sind.

Nicht einmal Hundstorfers hundsmiserables Ergebnis traue ich einer Wehsely-SPÖ daher zu:

Mein Tipp wäre einstellig.

Eine heilige Kuh der ÖVP

April 25, 2016

Die ÖVP lässt sich bei den Verhandlungen zur Deckelung der Mindestsicherung offenbar gehörig über den Tisch ziehen:

Am strittigsten war zuletzt vor allem der Wunsch von Teilen der ÖVP nach einer Deckelung der Mindestsicherung bei 1.500 Euro im Monat.

Nun wurde ein Vorschlag auf den Tisch gelegt, der zwar nicht auf eine betragsmäßige Deckelung hinausläuft, aber auf eine leichte Kürzung bei echten Großfamilien. Konkret sollen die Kinderzuschläge ab dem siebten Kind reduziert werden – von 15 auf zwölf Prozent des Mindestsicherungsgrundbetrags.

(Standard)

Wie man das österreichische Dilemma der ausufernden Mindestsicherung am vernünftigsten lösen sollte, kann man  in einer Schweizer Zeitung lesen:

Es gibt jedoch sinnvolle Alternativen, die in der Politik bisher kaum Beachtung gefunden haben. Der Steuerexperte Gottfried Schellmann schlägt etwa vor, dass Bezieher von Mindestsicherung keine Familientransfers mehr erhalten sollen. Laut Schellmann ist das allein von der Steuersystematik her geboten, weil die Transfers prinzipiell als Ausgleich dafür dienen, dass in Österreich Unterhaltspflichten für Partner und Kinder bei der Steuerberechnung nicht berücksichtigt werden. Wer nichts verdient und keine Steuern zahlt, soll also die Transfers auch nicht erhalten. Dass dies keineswegs abwegig ist, zeigt das Beispiel Deutschland. Dort wird den Hartz-IV-Beziehern das sogenannte Kindergeld auch nicht gewährt, bzw. es wird ihnen auf Hartz IV angerechnet.

(Neue Zürcher Zeitung)

Familienbeihilfe wird in Österreich auch an Milliardäre ausgezahlt.

Doch nicht nur “oben” ist diese staatliche Wohltat asozial.

“Unten” kassieren die Bezieher der Familienbeihilfe gleich doppelt, da Kinder von Sozialhilfe-Empfängern bei der Höhe der Mindestsicherung bereits berücksichtigt werden.

Die kumulative Auszahlung von Mindestsicherung pro Kind plus Familienbeihilfe pro Kind macht die ganze Sache erst richtig ungesund.

Für Steuerzahler bedeutet jedes zusätzliche Kind eine große finanzielle Belastung.

Für Sozialhilfe-Empfänger bedeuten Kinder hingegen stets einen finanziellen Gewinn.

Dass die Armut in Österreich wächst, liegt zu einem großen Teil daran, dass Sozialhilfe-Familien durch solche falschen Anreize zum Wachsen (und natürlich auch zum Einwandern) animiert werden.

Entweder man streicht den Sozialhilfe-Empfängern die Mindestsicherungsleistungen für ihre Kinder, oder man streicht ihnen die Familienbeihilfe – konsequenter und sozial gerechter wäre es, die Familienbeihilfe komplett für alle zu streichen.

Stattdessen sollte man arbeitende Familien steuerlich entlasten (welche sich die Familienbeihilfe in Form hoher Lohnsteuern ohnehin selbst bezahlen).

Die Familienbeihilfe ist leider eine heilige Kuh der ÖVP, weil sie glaubt, damit das ureigene Klientel (kinderreiche Adelige und Bergbauern) zu bedienen.

Tatsächlich sind ein paar Tausend Euro Familienbeihilfe für Milliardäre (nicht unbedingt die große Wählerschicht) kaum ein Grund, der ÖVP den Rücken zu kehren.

Und idyllische Bergbauern sind heute wohl mehr ein Werbe-Sujet als ein realer Faktor.

Mindestsicherungsbezieher sind zwar eine bedeutsamere Wählerschicht, sie würden jedoch trotzdem nie ÖVP wählen, auch wenn jene für ihre Extraportion an Staatsknete verantwortlich ist.

Wer die ÖVP noch wählt, sind die arbeitenden Menschen, welche lieber steuerlich entlastet werden würden, statt vom Staat mit einer selbst finanzierten Familienbeihilfe beglückt zu werden.


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