Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Ist Erdogan besser als Milosevic?

Dezember 14, 2019

Der Despot Erdogan beschimpfte den Literaten Handke als Rassisten, weil er im Balkankrieg die vom Westen dämonisierten Serben verteidigt hatte.

Unser Präsident, der sich sonst gerne überall einmischt und sogar Urteile der unabhängigen Justiz aushebelt, schwieg zu den Attacken auf den österreichischen Bürger durch den türkischen Despoten.

Handke hatte zum Balkankrieg eine Gegenposition zum Mainstream eingenommen, welcher damals die Serben als blutrünstige Schlächter verteufelte. Manchmal ist eine Sache so falsch, dass nicht einmal ihr Gegenteil richtig ist. Und so mag auch Handke im Eifer des Gefechts zu einer ebenfalls unangebrachten Idealisierung der Serben geneigt haben.

Die Serben waren im Balkankrieg bestimmt keine Heiligen und hatten nach dem Zerfall Jugoslawiens, der leider durch die vorschnelle Anerkennungspolitik Österreichs und Deutschlands zusätzlich angefacht worden war, brutal um umstrittene Gebiete, die sie als  Teile Serbiens betrachteten, gekämpft.

Würde die Türkei zerfallen und die Kurden in Ost-Anatolien von Russland, Griechenland und Syrien als eigener Staat anerkannt werden, wie es Serbien z.B. mit den Kosovaren passiert war, würde Erdogan die abtrünnigen Kurden wohl mindestens so hart bekämpfen wie es Milosevic mit den Albanern getan hatte.

Erdogan marschierte selbst wiederholt in sein Nachbarland ein, um die Freiheitsbestrebungen der Kurden bereits im Vorfeld zu unterdrücken. Seine Ziele setzt er mit ethnischen Säuberungen der überfallenen Gebiete um, wo er statt der syrischen Kurden turkmenische Jihadisten aus Zentralasien ansiedeln will.

Insgesamt war Handkes Gegenstimme zum Balkankrieg mehr als gerechtfertigt und Zeichen eines unangepassten Geistes, der nicht mit der Herde mitläuft. Erdogans unreflektierte und doppelmoralische Hetze gegen Handke bestätigt, wie richtig die Vergabe des Preises an Handke war.

 

Demokratie zeigt EUdSSR Rote Karte

Dezember 13, 2019

Die britische Demokratie hat der EUdSSR die Rote Karte gezeigt.

Deutsche Medien hetzen mit Tiervergleichen (bei anderen voll Nazi) gegen das britische Volk, das sich erdeistet hat, eine Alternative zu wählen:

Die Gänse haben für Weihnachten gestimmt

Da belügt also einer – vom ersten Tag im Amt an – sein Land und seine Königin. Widerspruch in seiner Partei begegnet er, indem er die Widersprechenden hochkant hinauswirft. Das Parlament verhöhnt er bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Quasselbude, um ihre Unversehrtheit bangende Abgeordnete gibt er der Lächerlichkeit preis. Den Medien, sobald unbotmäßig, droht er mit harschen Konsequenzen. Den Menschen, die seine Partei über bald zehn Jahre geschröpft hat, verspricht er urplötzlich das Blaue vom Himmel. Nachfragen dazu weicht er aus – oder beantwortet sie mit neuen Lügen.

Und was machen die Menschen? Sie wählen ihn mit überwältigender Mehrheit wieder ins Amt.

(Spiegel)

Wie gut, dass in der (diesmal sicher ganz echten) deutschen Demokratie mit seinen stets die Wahrheit verkündenden Medien (die niemals nie lügen würden) das Volk gar nicht erst gefragt wird.

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Ösi-Präsi schützt Bürger nicht vor Diktatürk

Dezember 12, 2019

Zuletzt hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Handke als „rassistische Person“ bezeichnet und bei einer Veranstaltung in Ankara nachgelegt: „So einen Mörder auszuzeichnen heißt, mit der Gräueltat gemeinsame Sache zu machen.“

Wenn ein Bürger unseres Landes von einem miesen Diktator, der politische Gegner verfolgen lässt, diffamiert wird, wäre es wohl angebracht, dass sich unser Staatsoberhaupt schützend vor den attackierten Autor stellt.

Während sich Van der Bellen für abgelehnte Asylwerber gegen den eigenen Rechtsstaat einsetzt, sind ihm eigene Bürger, die von einem fremden rechtlosen Regime attackiert werden, offenbar egal.

Wäre hingegen die Nobelpreisgewinnerin Jelinek vom amerikanischen Präsidenten (zu Recht) als Kommunistin kritisiert worden, wäre Sir Van der Bellen hingegen garantiert zur Stelle gewesen, um galant ihre Ehre gegen den Schurken Trump zu verteidigen. Vermutlich hätte er uns wie bei seinem berühmten Kopftuchsager empfohlen, dass wir aus Solidarität alle rote Halstücher tragen sollten.

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Handke hatte zum Balkankrieg eine Gegenposition zum Mainstream eingenommen, welcher damals die Serben als blutrünstige Schlächter verteufelte. Manchmal ist eine Sache so falsch, dass nicht einmal ihr Gegenteil richtig ist. Und so mag Handke im Eifer der Sache teilweise zu einer ebenfalls unangebrachten Idealisierung und Fetischisierung der Serben geneigt haben.

Die Serben waren im Balkankrieg bestimmt keine Heiligen und hatten nach dem Zerfall Jugoslawiens, der durch die vorschnelle Anerkennungspolitik Österreichs und Deutschlands begünstigt worden war, brutal um umstrittene Gebiete gekämpft, die sie als  Teile Serbiens betrachteten.

Würde die Türkei zerfallen und die Kurden in Ost-Anatolien von Russland, Griechenland und Syrien als eigener Staat anerkannt werden, wie es Serbien z.B. mit den Kosovaren passiert war, würde Erdogan die abtrünnigen Kurden wohl mindestens so hart bekämpfen wie es Milosevic mit den Albanern getan hatte.

Erdogan marschierte sogar in sein Nachbarland ein, um die Freiheitsbestrebungen der Kurden bereits im Vorfeld zu unterdrücken. Seine Ziele setzt er mit ethnischen Säuberungen der überfallenen Gebiete um, wo er statt der syrischen Kurden turkmenische Jihadisten aus Zentralasien ansiedeln will.

Insgesamt war Handkes Gegenstimme zum Balkankrieg mehr als gerechtfertigt und Zeichen eines unangepassten Geistes, der nicht mit der Herde mitläuft. Erdogans unreflektierte und doppelmoralische Hetze gegen Handke bestätigt, wie richtig die Vergabe des Preises an Handke war.

 

Täter nicht aus Milieu der Merkel-Gäste?

Dezember 8, 2019

Auch wenn der Totschläger von Augsburg den erwartet bunten kulturellen Hintergrund aufwies, atmete die Augsburger Allgemeine trotzdem erleichtert auf:

Der mutmaßliche Haupttäter hat nach Informationen unserer Redaktion die deutsche, libanesische sowie die türkische Staatsangehörigkeit.

Anders als online vielfach kolportiert, stammt die Gruppe aber wohl nicht aus dem Flüchtlingsmilieu. Beide Festgenommenen seien in Augsburg geboren und aufgewachsen, heißt es.

(Augsburger Allgemeine)

Denn immerhin war der Deutsch-Türk-Libanese in Augsburg aufgewachsen und kein waschechter Merkel-Gast.

Zwar lässt der libanesische Familien-Anteil sehr wohl auf ein (wenn auch alteingesessenes) „Flüchtlingsmilieu“ schließen. Ob die Familienangehörigen des Täters als Flüchtlinge oder Gastarbeiter ins Land gekommen waren, ist jedoch ohnehin zweitrangig.

Was „online“ unterstellt wurde, war nicht der Aufenthaltsstatus, sondern der kulturelle Hintergrund. Dass die islamische Gewaltkultur auch bei in Deutschland geborenen und aufgewachsenen jungen Männern oft prägend bleibt, ist eine Realität.

Das Problem gab es natürlich auch schon vor 2015 und auch schon lange vor Angela Merkels Kanzlerschaft. Allerdings war Merkel mit dem Versprechen angetreten jenes Multikulti-Problem durch eine vernünftige Migrations-Politik zu lindern:

Stattdessen hat sie sich dann leider spontan entschlossen, das lange Zeit von ihr selbst angeprangerte Problem zu verdoppeln.

Auch wenn es diesmal keiner der von ihr persönlich eingeladenen Gäste von 2015 war, so zeigt der in Augsburg augewachsen Libanese/Türke auf wie die deutsche Zukunft mit den Millionen Syrern (die eng verwandten Nachbarn der Libanesen) aussehen dürfte.

Über Sarajevo nach Graz, Wien und Berlin

Dezember 8, 2019

Erdogan legt seinen bosnischen IS-Brüdern die Rutsche für die Rückkehr nach Europa:

Mindestens 31 IS-Rückkehrer aus Syrien werden am Samstag in Bosnien-Herzegowina erwartet. In der Gruppe befinden sich nach Angaben der Tageszeitung „Oslobodjenje“ (Freitagsausgabe) auch neun bosnische IS-Kämpfer, die gleich nach der Landung des Flugzeugs in Sarajevo festgenommen werden sollen.

In der Gruppe seien weiters sieben Frauen und 15 Kinder. Diese würden nach ihrer Ankunft im Asylzentrum Delijas bei Sarajevo untergebracht.

(Kleine Zeitung)

Von Bosnien ist es nur noch ein Katzensprung bis Österreich und Deutschland.

In der Masse der anderen „Schutzsuchenden“, die ebenfalls ihre Dokumente „verloren“ haben, können die bosnischen IS-Terroristen ganz leicht untertauchen, um zu ihren Genossen in Graz, Wien und Berlin zu gelangen, wo sie den IS auf Kosten unserer Sozialstaaten ausleben können.

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Wird Augsburger neuer Amadeu?

Dezember 7, 2019

Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar hatte das spätere Opfer den Christkindlesmarkt besucht und war am Freitagabend um kurz nach halb elf in der Innenstadt unterwegs gewesen, als sie auf eine siebenköpfige Gruppe junger Männer stießen.

Aus noch unbekannten Gründen kam es zum Streit. Einer der jungen Männer schlug dem 49-Jährigen aus dem Landkreis Augsburg daraufhin gegen den Kopf. Er stürzte und blieb am Boden liegen. Auch der 50-jährige Begleiter wurde im Gesicht verletzt.

(Spiegel)

„Verstarb“ nicht auch Amadeu Antonio nach einem „Streit“ mit einer „Männergruppe“?

Wird es für den toten Augsburger wie für Amadeu Antonio auch eine eigene Stiftung geben?

Wird man in 29 Jahren auch für den Augsburger auf die Straße gehen, wie man es für Amadeu Antonio Jahr für Jahr tat?

Etwa 350 Menschen haben nach Angaben von Polizei und Veranstalter am Freitag in Eberswalde mit einem Schweigemarsch an die Ermordung des angolanischen Vertragsarbeiters Amadeu Antonio vor 29 Jahren erinnert.

(rbb)

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Die Ersten werden die Letzten sein?

Dezember 4, 2019

Gestern hatte der ORF die eigene Mittelmäßigkeit gefeiert, heute zieht unser geliebter Staatssender über die unsympathisch „davonziehenden Chinesen“ her:

https://orf.at/stories/3146296/

Dabei wird der Erfolg der Chinesen relativiert und in Zweifel gezogen, was das Zeug hält. Denn die Volksrepublik lasse nur „Sonderzonen mit speziellen Privilegien sowie wohlhabende und wirtschaftlich besonders entwickelte Vorzeigeregionen im Osten des Landes“ an der Studie teilnehmen. Diese seien oft auch „Standort von Kaderschulen“, die für die „Besten der Besten“ reserviert wären. Als „typisch für das gesamte Land“ können die Ergebnisse damit nicht gelten, wie auch die OECD sage.

Auch in anderer Hinsicht wären die Daten schlecht vergleichbar. „Zum Beispiel stellte China keine Daten zu Migrationshintergrund bei Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.“

Ohne Angaben über die migrantische Bereicherung wären die Daten also nichts wert? Dass in China jene Bereicherung (die eben doch kein Naturgesetz ist) einfach nicht existiert, war unseren Sonderschülern unter den Journalisten wohl zu hoch.

Doch selbst wenn man zähneknirschend den Erfolg des auf „Disziplin, Konkurrenz und Leistung bis hin zum Drill aufgebauten Systems“ nicht völlig negieren kann, so ist man rasch bemüht, die Schattenseiten des chinesischen Strebertums aufzuzeigen. Die kleinen Chinesen litten aufgrund des Leistungsdrucks unter „Selbstmord, gesundheitlichen Problemen, Schlafstörungen, Sportmangel und Kurzsichtigkeit“.

Da lobt man sich unser gesundes Mittelmaß. Unsere gemütlichen, sozialen Migranten-Kids würden dankenswerterweise für unsere gestressten Streber-Kinder das System „entschleunigen“. Noch sozialer wäre es allerdings, wenn sich auch unsere Kinder an das gemütliche Niveau anpassen würden, und damit die kränkende Kluft zwischen Ösis und Migranten schließen würden, die der ORF gestern so heftig angeprangert hatte.

Eine Gesamtschule auf Migranten-Niveau würde lauter extrem entspannte junge Leute hervorbringen, die perfekt für Schlaraffen-Ökonomie des „bedingungslosen Grundeinkommens“ qualifiziert wären, wie sie uns von ORF-Schulmeistern angepriesen wird.

Bleibt zu hoffen, dass wir bald auf eine sehr große Erdölquelle stoßen, um uns jenes Schlaraffenland zu finanzieren, ohne es wie unsere Vorfahren oder die Chinesen-Kinder mit harter Arbeit selbst aufbauen zu müssen.

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Die progressiven Versager der Pisa-Studie

Dezember 3, 2019

Die Ergebnisse der Pisa-Studie nutzt der progressive ORF, um Österreich wegen seiner „Leistungsnachteile zulasten von Kindern mit Migrationshintergrund“ anzuprangern:

Mit diesem Abstand gehört Österreich zu jenen Ländern mit den größten Leistungsnachteilen zulasten von Kindern mit Migrationshintergrund.

(ORF)

Die noch größeren Versager waren jedoch ausgerechnet die Länder, die in den letzten Jahrzehnten sowohl beim Bildungssystem als auch bei der Aufnahme von Migranten am progressivsten sein wollten:

Höher ist er in Finnland (92), Schweden (83), Island (74), den Niederlanden (72) und Dänemark (65), gleich groß in Deutschland und Slowenien.

Haben wirklich die Bildungssysteme der progressiven Finnen, Schweden, Dänen und Deutschen versagt oder könnte es einen anderen Grund für das schlechte Abschneiden der Migranten-Kinder geben?

Trotz aller progressiven Bemühungen behalten die Migranten-Kinder konstant das Bildungsniveau ihrer Herkunftsländer. Wenn sich die Familien nicht an den westlichen Lebensstil anpassen müssen und ihre gewohnte Lebensweise auf Kosten der Aufnahmegesellschaften importieren dürfen, so kann man sich auch von den Kindern, die in solchen Familien aufwachsen, nichts anderes erwarten.

Von den Familien der benachteiligten Migranten-Kinder mehr Verantwortung einzufordern, würde jedoch der progressiven Agenda des ORF widersprechen. Für Progressive können die Unzulänglichkeiten der progressiven Bildungssysteme natürlich nur mit noch mehr staatlich verordneter Progressivität behoben werden.

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Demokratie oder Diktatur gegen Rechts?

November 29, 2019

Wenn Rechtsextreme die Demokratie mit einer Nazi-Diktatur ersetzen wollen, sollte sich die Demokratie selbstverständlich dagegen wehren dürfen. Zu Recht gab es in der BRD ein Verbot der verfassungsfeindlichen Kommunisten. Wer wie Erdogan die Demokratie nur als „Zug“ benützen will, um an sein diktatorisches Ziel zu gelangen, sollte ebenfalls vom demokratischen Prozess ausgeschlossen werden.

Wieviel Migration eine Gesellschaft haben will, sollte in einer Demokratie im Rahmen eines fairen, freien Wettbewerbs der Parteien und Meinungen ausgemacht werden. Rechte Positionen zur Migration als rechtsextremen „Hass“ und „Hetze“ zu verbieten, ist in einer Demokratie nicht gerechtfertigt.

Nicht um politische Fragen wie rechte oder linke Positionen zur Zuwanderung ging es ursprünglich bei den Menschenrechten, sondern um Schutz vor willkürlicher Staatsgewalt, faire Verfahren und Meinungsfreiheit.

Obwohl die Migration in der europäischen Menschenrechtskonvention mit keinem einzigen Wort erwähnt wird, drehen sich heute 90% der Verfahren beim EGMR um dieses Thema. Dabei gäbe es mittlerweile nicht nur in Russland oder in der Türkei, sondern auch bei uns zu den tatsächlich in der EMRK vorkommenden Bestimmungen genug zu beanstanden.

Die großen Menschenrechtsorganistionen wie Amnesty haben sich jedoch mit keinem Wort zur politisch motivierten Verfolgung der Identitären geäußert. Auch Prozesse wegen des Besitzes von Liederbüchern oder des Verfassens von Tierfabeln scheinen die Menschenrechtler nicht zu stören, wenn es Menschen trifft, die zur Migration die falschen Ansichten vertreten.

Das in der EMRK nicht vorhandene Menschenrecht auf Migration hat die Menschenrechte derartig überlagert, dass die heutigen Menschenrechtler zumindest im europäischen Kontext die viel zentraleren Menschenrechtsverletzungen nicht mehr erkennen oder jene Verletzungen sogar bewußt in Kauf nehmen, solange das heilige Recht auf Migration dadurch besser geschützt werden kann.

Haben Demokraten über Populisten gesiegt?

November 24, 2019

Wahlergebnis in der Steiermark: Angesichts des Ibiza-Videos, Postenschachers, braunen Liederbüchern, Goldschätzen und Straches von der Justiz eingesackelten Handys, mit dessen Inhalt sämtliche Medien täglich abwechselnd zur Skandalisierung gefüttert wurden, sind 17% immer noch ein recht respektables Ergebnis.

Wenn man gleichzeitig berücksichtigt, wie massiv die Krone für die ÖVP und der ORF für die Grüninnen Stimmung gemacht hatten, sind ihre 36 bzw. 11% gar nicht einmal so beeindruckend.

Die Wahlbeteiligung ist hingegen tatsächlich spektakulär von 68% auf 54% heruntergekracht. Eine bittere Niederlage für die Demokratie, aber Hauptsache die (im Gegensatz zu den guten Demokraten) „populistische“ FPÖ hat nach der Dauer-Kampagne von Medien und Justiz Federn gelassen.

Wenn die frustierten Bürger dann allerdings doch einmal die Gelegenheit bekommen, gegen das Establishment zu stimmen (wie bei Trump oder dem Brexit), ist die Verwunderung des Establishments, woher auf einmal die ganzen „falsch wählenden“ Wähler herkommen, riesengroß.