Der IS-Stinkefinger

Juli 20, 2015

Ein tschetschenischer Mörder zeigt der österreichischen Justiz den IS-Finger:

IS-Finger

Bestimmt nur ein Lausbubenstreich des 54jährigen. Man sollte schließlich wissen, dass es sich bei den vielen westlichen IS-Fans nur um arme, diskriminierte muslimische Jugendliche handelt – wie die beiden bosnischen IS-Madln aus Wien:

IS-Finger

Die Islamische Zeitung klärt uns außerdem darüber auf, dass diese Geste in Wahrheit natürlich nichts mit dem IS zu tun habe:

Nach den Axel-Springer-Medien haben nun auch das ARD-Magazin “Report München” und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” laut Tagesschau den gehobenen Zeigefinger auf Fotos als Indiz für eine Sympathie mit der Terrorgruppe IS identifiziert. Ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes unterstützt diese These mit der abstrakten Behauptung, es handle sich um ein „politisches Symbol“.

Wird hier eine falsche Assoziation provoziert? Der Autor Ahmet Seynurt spricht in seinem Bericht von “Recherchen”. Von journalistisch-handwerklicher Begabung zeugt es jedoch nicht, wenn man nicht einmal herausfindet, dass jeder Muslim den Finger täglich mehrere Male während der fünf Gebete hebt. Dafür hätte man einfach eine Moschee betreten müssen oder mit Muslimen sprechen müssen.

(Islamische Zeitung)

Vielleicht hatte der fromme Moslem den Gerichtssaal also einfach nur mit einer Moschee verwechselt?

Es lebe Obamas Deal! Tod den USA!

Juli 19, 2015

Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Khamenei, zeigt sich von dem Atom-Deal mit den USA unbeeindruckt: Die Beziehungen mit den USA würden sich dadurch nicht entspannen, an der iranischen Haltung werde sich nichts ändern, sagte Khamenei in einer Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. In Bezug auf die Nahost-Politik werde Iran weiter im Konflikt mit den USA stehen. Der Regierung in Washington warf er Arroganz vor.

Demonstranten, die in dieser Woche “Tod für Amerika” und “Tod für Israel” skandierten, würden zeigen, wie die Iraner denken.

(Spiegel)

Obama hat stets zielsicher die Feinde Amerikas gefördert und seine Freunde geschwächt.

Antiamerikaner bleiben allerdings trotzdem Antiamerikaner, nur verliert Amerika unter Obama auch noch die Proamerikaner.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er seine Feinde dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

Obama Deal

AKP gräbt SPÖ das Wasser ab

Juli 18, 2015

SPÖ

Die SPÖ möchte also den eigenen Wählerschwund durch die Schaffung neuer “Integrationsfakten” kompensieren:

Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, lässt man eben das Wasser wählen.

(Zitat: Dieter Zakel)

Dabei hat es die progressive SPÖ traditionell besonders auf die Stimmen der islamisch-konservativen Türken abgesehen:

Wechselwähler

Die AKP will jetzt allerdings selbst antreten, um einen “Rechtsruck” zu verhindern:

Der Entschluss, mit einer eigenen Liste anzutreten, begründet Taşkiran mit „dem Rechtsruck und der steigenden Fremdenfeindlichkeit in Österreich“. Keine Partei würde FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mehr die Stirn bieten. Auch nicht mehr die SPÖ, die im Burgenland eine Koalition mit der FPÖ eingegangen sei. Dazu komme: „In einem so reichen Land wie Österreich müssen Asylwerber im Freien schlafen, weil es keine Betten gibt. Das wollen wir ändern.“ Viele (Migranten-)Vereine seien mit derartigen Zuständen äußerst unzufrieden.

(Die Presse)

Die AKP ist zwar in der Türkei mindestens genauso rechts wie die FPÖ in Österreich – und die Türkei gibt trotz Wirtschaftswunder für Flüchtlinge nur einen Bruchteil von europäischen Staaten aus.

Aber in Europa verwandeln sich die Islamisch-Konservativen plötzlich in progressive Kräfte – mit oder ohne SPÖ.

Wo das Verständnis eines IS-Verstehers endet

Juli 18, 2015

Jürgen Todenhöfer hat für alle Bösewichte dieser Welt furchtbar viel Verständnis.

Er war schon bei Diktatoren, Taliban, Mullahs und selbstverständlich war es ihm auch ein besonders großes Anliegen, die Befindlichkeiten der IS-Terroristen persönlich zu erkunden.

Doch bei Netanyahu hört sich die Freundschaft auf:

Der große Verlierer heißt nicht Israel, sondern Netanjahu. Er ist ein “one trick pony”, ein Zirkuspony, das nur einen Trick beherrscht. Er kann nur Krieg. Immer wenn im Mittleren Osten Frieden möglich erscheint, grätscht er dazwischen. Eigentlich könnte sein Herz ja lachen: Im Irak, in Afghanistan, Syrien, Libyen, Jemen, überall herrscht Krieg. Die arabischen Länder zerbrechen. Nur Iran kriegt er nicht zu packen. Netanjahu würde Iran so gerne bombardieren. Zumindest hat er das mehrfach gesagt.

Netanjahu glaubt, Israel könne nur überleben, wenn alle seine Gegner durch Krieg und Terrorismus zusammenbrechen und sich in ihre Einzelteile auflösen.

Iran

Wenn so ein Deal von einem Todenhöfer bejubelt wird, ist es ein sicheres Zeichen, dass es sich um einen sehr schlechten Deal handelt:

Obama

Todenhöfer ist zwar nicht wirklich Mainstream, seine Ignoranz gegenüber der Bedrohung, die eine iranische Bombe für Israel darstellt, teilen allerdings viele Deutsche.

Ausgerechnet eine Nation von Atomhysterikern, die wegen eines Erdbebens in Japan auf eine Form von Energiegewinnung (auf die sie dringend angewiesen wäre) verzichten will, hat mit dem iranischen Atomprogramm kein Problem, obwohl der Iran in einem Erdbebengebiet liegt und nicht im Geringsten auf Atomenergie angewiesen ist.

Alle wissen ganz genau, dass es bei Irans Atomprogramm eben nicht um Energiegewinnung, sondern um etwas ganz Anderes geht.

Auch Todenhöfer verzichtet nicht, darauf hinzuweisen, dass sich Israel schließlich auch Atombomben zugelegt hätte.

Bei den Verstehern des iranischen Atmoprogramms wird der Bedrohte zum Aggressor gemacht: Nicht die Mullahs würden Israel aus ideologischen Gründen vernichten wollen, sondern Israel sei aus ideologischen Gründen gegen den “gemäßigten Iran”, weswegen sich die Iraner mit einer Atombombe vor einem Regime-Wechsel schützen müssten.

Ein demokratischer Iran wäre zwar tatsächlich wünschenswert – besonders für die Iraner.

Gerade Israel würde jedoch jedes iranische Regime akzeptieren, das bereit wäre, in Frieden mit Israel zu leben.

Nicht die Israelis haben eine Anti-Iran-Obsession, sondern die Mullahs hegen eine Anti-Israel-Obsession.

Würden die Mullahs die Vernichtung Israels aus ihrer Staatsdoktrin streichen, würde dies der “Israel-Lobby” als “Regime-Wechsel“ wohl völlig ausreichen.

Sputnik und die Rakete von Zion

Juli 17, 2015

Wenn es darum geht, die eigenen Eroberungszüge zu rechtfertigen, stilisiert Russland seine Gegner zu Nazi-Faschisten aus dem 2. Weltkrieg.

Allerdings scheuen die großen Antifaschisten nicht davor zurück, “Israelische Raketen” als Sündenböcke für die eigenen Taten zu präsentieren:

MH17-Abschluss: Es war eine israelische Rakete – inoffizielle Ermittlung

Ein Jahr nach der Katastrophe der Boeing Flug MH17 über der Ost-Ukraine hat eine Gruppe von Luftfahrtexperten im Internet ihren eigenen Ermittlungsbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die malaysische Verkehrsmaschine mit 298 Insassen mit einer israelischen Luft-Luft-Rakete abgeschossen worden sein konnte.

(Sputnik)

Der KGB-Mann Putin knüpft dabei an russische Traditionen an, die noch älter als das Sowjet-Imperium sind:

Auch die “Die Protokolle der Weisen von Zion”, welche den jungen Hitler sehr inspiriert hatten, waren ursprünglich von der Zaristischen Geheimpolizei Ochrana in Umlauf gebracht worden.

TheProtocols_by_Nilus

(Deckblatt einer 1912 von Sergej Nilus publizierten Ausgabe der Protokolle)

Al-Jazeera und das Asyl-Thema

Juli 17, 2015

Die Kritik an der herzlosen Asylpolitik des Westens ist ein sehr beliebtes Thema bei Al-Jazeera:

Merkel reduces teenage Palestinian refugee to tears

Trotz der angeprangerten Zustände ist Asyl in Katar allerdings kein Thema.

Katar kann sich zwar 400 Millionen im Jahr für Al-Jazeera, eine Fußball-WM und eine aktive Rolle im syrischen Bürgerkrieg (auf Seiten der Muslimbrüder) leisten.

Für die materielle Versorgung der einsamen Brüder soll trotzdem der islamophobe Westen zuständig bleiben:

Refugee: Safe but lonely, seeking asylum in Germany

Die Golfstaaten sorgen jedoch mit ihren islamistischen Medien, Moscheen und Dialüg-Zentren, dass sich die Brüder nicht in ihre islamophoben Aufnahmeländer, sondern in die Umma integrieren.

Ramadan-Party im Asyl-Mekka

Juli 17, 2015

Türkische Ramadan-Party im österreichischen Asyl-Versorgungs-Mekka:

Traiskirchen, Austria – Breaking bread, breaches all religious and cultural differences in Traiskirchen, Austria during the Iftar – evening meal to end the Ramadan fast organised by the Turkish Islamic Cultural Association.

Every day more than 2,500 people come here for a meal. They are mostly refugees from over 20 countries, including Mongolia, Ukraine, Syria, Afghanistan, Somalia and Libya who live in the nearby refugee camp.

“We have been organising this Iftar for the past 14 years,” Erdal Kaymaz, president of the Turkish Islamic Cultural Association told Al Jazeera.

(Al-Jazeera)

Obamas Hinterlassenschaft

Juli 15, 2015

Die einzige noch bestehende echte Diktatur des amerikanischen Kontinents konnte sich in den letzten Jahren nur durch die Petrodollars von Hugo Chavez über Wasser halten.

Nun ist Chavez gestorben und der Ölpreis gefallen, aber ausgerechnet der amerikanische Präsident sorgt dafür, dass das antiamerikanische Regime in Havanna trotzdem noch ein wenig weitermachen darf.

Dass die Mullahs permanent gegen den “großen Satan” wettern und den “kleinen Satan” nach wie vor vernichten wollen, hat Obama ebenfalls nicht davon abgehalten, auf all ihre Wünsche einzugehen.

Die “roten Linien”, die Obama gezogen hatte, wurden (zu Recht) nie ernst genommen.

Dabei wäre Assad Jr. im Gegensatz zu Saddam oder Gaddafi wahrscheinlich am liebsten rasch ins Exil gegangen, statt sich einen Bürgerkrieg gegen die sunnitische Bevölkerungsmehrheit anzutun.

Leider war es für Putin und die Mullahs sehr leicht, Assad von der Schwäche Obamas und so zum Weitermachen zu überzeugen.

Der jahrelange Konflikt in Syrien hat zu einer Etablierung eines neuen Talibanstaates geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist.

Obamas Nachfolger wird den Terrorstaat in seiner Verlassenschaft übernehmen, so wie Bush auch den afghanischen Talibanstaat zuvor von Bill Clinton geerbt hatte.

Obama

Bush und Blair hatten sich mit dem ambitionierten Projekt eines demokratischen arabischen Vorzeige-Staates im Irak zweifellos übernommen.

Trotzdem wurde Obama ein geordnetes Land übergeben, nachdem Bush (gegen die Stimmen der Demokraten) den Terror 2007 durch die Surge-Strategie erfolgreich eingedämmt hatte.

Idioten wie Todenhöfer, die Bush für den Terror-Staat von heute verantwortlich machen wollen, hatten den Terror von damals übrigens als edlen “Widerstand gegen die fremden Besatzer” beschrieben, obwohl sich der Terror zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung richtete.

Todenhöfers edle “Zaids” von damals gehörten zur selben Mörderbande, bei der Todenhöfer auch aktuell wieder zu Besuch war.

Obama vollendet Carters Werk

Juli 14, 2015

Die Golfstaaten – das sind die sechs Länder des Golf-Kooperationsrats (GCC): Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Oman, Vereinigte Arabische Emirate. Allesamt Erzfeinde Irans. Schon haben etwa die Saudis mit atomarer Aufrüstung gedroht. Obamas Atom-Deal werten sie nicht als Verhinderung der iranischen Bombe, sondern als deren Ermöglichung.

(Spiegel)

Dank Obama dürfte das atomare Wettrüsten zwischen den Ölscheichs und den Gas-Mullahs endgültig begonnen haben.

An den Ölscheichs gibt es vieles auszusetzen.

Sie verbreiten mit ihren Moscheen und Dialügzentren den wahabistisch geprägten Islam in der Welt, halten sich jedoch im eigenen Land islamische Flüchtlinge vom Leibe.

Die Saudis stehen daher zu Recht oft im Zentrum der Kritik.

Trotzdem kann man die Saudis nicht einfach mit Al-Qaida und dem IS gleichsetzen.

Die sunnitischen Golfstaaten gehören sogar zu den unmittelbar vom sunnitischen IS bedrohten Staaten.

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudis die Moralaposteln.

Obama scheint wirklich in die Fußstapfen von Jimmy Carter treten zu wollen, der auf Zuruf der Intelligenzija den bösen Schah fallen ließ und die Mullahs erntete.

Wie die Dankbarkeit für den amerikanischen Verrat aussah, konnte man bald sehen.

Obama will jedoch trotzdem Carter nacheifern, indem er die Mullahs rehabilitiert und dafür die Scheichs wie den Schah fallen lässt.

Man darf gespannt sein, wie die Dankbarkeit der nunmehr zwei Islamischen Staaten (IS und Iran) diesmal aussehen wird.

Carter Obama

Obamas Bejubler

Juli 14, 2015

Der amerikanische Präsident wird heute wieder einmal heftig bejubelt.

Obama

Trotzdem ist Amerika heute sogar noch unbeliebter als unter Bush.

Antiamerikaner bleiben Antiamerikaner, aber unter Obama verliert Amerika auch die Proamerikaner.

Je schwächer Obama sich zeigt, desto mehr stachelt er seine Feinde dazu an, alle “roten Linien” zu überschreiten.

Putins Stärke und Obamas Schwäche haben zu einem jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien geführt, der mittlerweile auch auf den Irak übergeschwappt ist und zur Etablierung eines neuen Terrorstaates beigetragen hat.

Die endgültigen Sieger dieses Konflikts stehen noch nicht fest, die Verlierer allerdings schon.

Nämlich die Syrer und Iraker, die vor der Gewalt flüchten mussten, und wir Europäer, die für die Versorgung der Flüchtlinge aufkommen sollen.

Subjektiv befand sich die Welt in der Bush-Ära im Kriegs-Chaos.

Objektiv war es jedoch eine Ära der Stabilität, was man an den rückläufigen Flüchtlingsströmen nach Europa messen konnte:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-deutschland-seit-1995/

2001___________118.306

2002_________91.471

2003______67.848

2004_____50.152

2005____42.908

2006___30.100

2007___30.303

2008__28.018

Ab Obamas Amtsantritt verlief die Entwicklung genau in die entgegengesetzte Richtung:

2009___33.033

2010____48.589

2011_____53.347

2012_______77.651

Und seit Putin laut Forbes-Liste endlich „mächtigster Mann der Welt“ wurde, schossen die Asylzahlen endgültig durch die Decke:

2013____________127.023

2014____________________202.834


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