Nazis von heute und Alternativen von gestern

September 18, 2016

Ich habe die „Identitären“ Nazis genannt. Man muss mit dem Wort vorsichtig sein. Es sind nicht alle, die eine andere Meinung haben, Nazis. Aber hier trifft es zu. Diese Leute predigen weder Eroberungskrieg noch Judenmord. Ihre Ideologie heißt „Ethnopluralismus“. Jedes Volk hat ein Recht auf seinen eigenen Raum – und soll da auch bitte bleiben.

(Jakob Augstein, 2016)

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden“. Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. „Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.“

(Helmut Schmidt, 2005)

Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wir ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.

(Angela Merkel, 2003)

Rundfunk bleibt Rotfunk

September 17, 2016

Werner Reichel hat wieder einmal einen sehr bissigen und sehr treffenden Beitrag über den österreichischen Rotfunk verfasst:

Ein guter Tag für den Rotfunk

Armin Wolf kommentiert via Twitter die Bestellung der neuen ORF-Direktoren:

Die ÖVP „beansprucht“ im ORF die Kompetenzen für Personal? (…)  Die Septemberhitze ist offenbar doch ein Problem.“ 

Huch, die ÖVP! Sobald ein Posten im Staatsfunk mit einem Halb- oder Nichtlinken besetzt werden könnte, bekommt Wolf offenbar Hitzewallungen. Unabhängigkeit bedeutet für ihn und seine Genossen die linke Vorherrschaft in den Chefetagen und Redaktionen der staatlichen Rundfunkanstalt. Die Bewohner und Hüter dieser linken Meinungswüste reagieren auf jedes noch so kleine bürgerliche oder konservative Pflänzchen allergisch, was zu kuriosen und verwirrten Äußerungen führen kann:

„Jeden Tag beweisen ORF-JournalistInnen mit ihrer Arbeit ihre Unabhängigkeit. Aber diese Kuhhändel an der Spitze ruinieren das Image“, zwitschert Wolf. Humor hat er zumindest. Der ORF steht ungefähr so für Unabhängigkeit und ausgewogene Berichterstattung, wie C&A für Haute Couture oder Möbelix für elegantes Design. Wirklich niemand in Österreich – außer vielleicht die von ihrem volkspädagogischen Auftrag beseelten ORF-Journalisten – glaubt ernsthaft, dass der Staatsfunk mit Ausnahme der Wettervorschau ausgewogen und neutral berichtet.

Schuld am grottigen ORF-Image sind nicht die mutigen und stets um Objektivität bemühten Journalisten á la Wolf, nein:

Diese politische Feilscherei rund um dieses großartige Unternehmen ist derart unwürdig, dass man alle fünf Jahre verzweifeln möchte.“

Alle fünf Jahre könnte eventuell ein Nichtlinker ins ORF-Direktorium gewählt werden. Es ist zum Verzweifeln. Und was in Österreich schon alles als „Unternehmen“ durchgeht. Aber okay, auch Bundeskanzler Christian Kern gilt ja beim ORF als Mann der „Wirtschaft“.

Doch die Aufregung bei Wolf hat sich schnell wieder gelegt. Die Befürchtung, ein bürgerlicher Fremdkörper könnte die linke Harmonie im ORF stören, hat sich als unbegründet erwiesen. Die SPÖ hat bei den politischen Feilschereien wie so oft die ÖVP über den Tisch gezogen. Das ORF-Direktorium ist sogar noch weiter nach links gerückt, die „Unabhängigkeit“ bleibt damit gewahrt.

Die Werktätigen in der Rundfunk-Kolchose können aufatmen. „Doch kein so übler Tag für den ORF“, schreibt Wolf zufrieden. Jetzt kann er trotz spätsommerlicher Hitze wieder beruhigt schlafen. Im Gegensatz zu den düpierten ÖVP-Leuten. Einige von ihnen sinnen nun auf Rache. Sie wollen den Rotfunk auf einen einzigen öffentlich-rechtlichen Kanal zusammenschrumpfen und die Rundfunkgebühren senken. Auch wenn das Motiv fragwürdig ist, die Idee ist ausgezeichnet. Im digitalen Zeitalter braucht außer Sozialisten und Gutmenschen ohnehin niemand mehr solche ideologisch kontaminierten Rundfunkdinosaurier. Aber wie so oft wird es bei der ÖVP bei einer Ankündigung bleiben.

(Werner Reichel – ORF-Watch)

Ohne Daʿwa kein IS

September 16, 2016

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudi-Barbaren die Moralaposteln.

Besonders gerne werden unsere Waffenverkäufe an die Saudi-Barbaren angeprangert, so als ob der IS oder andere Dschihadisten mit deutschen Panzern herumfahren würden.

Was man hingegen viel zu wenig anprangert, ist die saudische Finanzierung von Daʿwa, ein Hobby, das die Saudis den Wahabiten zugestehen, damit sie im eigenen Land Ruhe geben und stattdessen andere Länder terrorisieren:

Heiliger Sankt Florian / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!

Das ist zwar mies von den Saudis, wir sind allerdings selbst schuld, wenn wir dem Treiben der Salafisten im Namen der Religionsfreiheit tatenlos zusehen.

Es läge an uns, Burkaverbote und andere Maßnahmen gegen die Salafisten zu erlassen.

Wer den IS in Syrien bekämpfen will, sollte damit zuerst vor der eigenen Haustüre beginnen.

Dabei ist es nicht einmal die Saudische Regierung, die sich für die Burka in Europa stark macht, sondern es sind die europäischen Progressiven, die Reaktionäre nicht erkennen können, wenn sie nicht weiß und christlich sind.

Neben unseren eigenen Linken setzen sich aber auch die schein-gemäßigten Islamisten von der Muslimbruderschaft stets für die Burka ein, weil sie die bösen Burka-Salafisten brauchen, um Europa als „die guten Muslime“ islamisieren zu können.

Es ist natürlich auch mies von den Saudi-Barbaren, keine Flüchtlinge aus der arabischen Welt aufzunehmen.

Trotzdem hatte Riad Merkel keinen Befehl zur Aufnahme von Millionen Moslems erteilt.

Nicht Riad, sondern Merkel und Mekka sind das Problem:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

(Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, Imam der heiligen Moschee von Mekka, 2015)

Da der Islam im säkularen Europa jedoch heilig ist und „zu Deutschland gehört“, darf immer nur Riad und nie das heilige Mekka kritisiert werden.

Enteignet Augstein

September 15, 2016

Wenn man einen Heuchler wie Augstein als „Heuchler“ bezeichnet, wird man schnell zum „Hitler“:

Da rief ein Mann im Saal „Heuchler“, und plötzlich skandierte ein Chor immer wieder dieses Wort: „Heuchler.“

Zwei Reihen im Publikum erhoben sich, Schilder wurden gereckt, Fäuste geballt, Parolen gebrüllt. Aber das waren lauter nett aussehende, adrette junge Leute. Sie hielten ordentlich ihre Schilder. Sie brüllten ordentlich. Und als man sie des Saales verwies, gingen sie ordentlich davon. Darf ich vorstellen: die „Identitäre Bewegung“, unsere neuen Nazis.

(Jakob Augstein – SPON)

Die neuen Nazis ließen sich also ordentlich des Saales verweisen, ohne ihren politischen Gegnern gleich die Gesichter zu brechen.

Erdige linke Nazis halten sich hingegen an die traditionellen braunen Methoden:

Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionschef Uwe Junge muss nach einem Angriff vor rund zwei Wochen am Gesicht operiert werden. Eine Jochbeinfraktur sei erst bei einer zweiten Untersuchung im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz festgestellt worden.

Laut Polizei schlug ihm ein Angreifer mit der Faust ins Gesicht und trat nach ihm. Junge erlitt je ein Hämatom (Bluterguss) unter einem Auge und an einem Schienbein.

(Focus)

Augstein fühlt sich als verfolgtes Opfer, weil seine Medienmacht in einem Essay kritisiert worden war und seine Radio-Sendung durch einen friedlichen Protest gestört worden war.

Margot Käßmann und ich selbst waren nicht durch Zufall das Ziel der Aktion.

Am Ende aber läuft es schlicht auf die Ausschaltung des Gegners hinaus – vor allem die Ausschaltung der unabhängigen Medien.

Wie war das noch schnell bei Springer?

Nachdem der Versuch, die Redaktionen im Hochhaus zu stürmen, gescheitert ist, beginnen Demonstranten, Steine auf die gläserne Fassade der Eingangshalle sowie die Fenster der unteren Stockwerke zu werfen. Schnell sind die stabilen Scheiben zertrümmert. Einige Dutzend Demonstranten schmeißen mit den Pflastersteinen, andere reichen ihnen weitere „Munition“ zu.

Während an der Eingangshalle das Glas splittert und die Springer-Angestellten hinter Gästesesseln Schutz suchen, verlagert sich das Interesse der Demonstranten auf die andere Seite des großen Verlagsgebäudes: die Druckerei. Heute darf keine Springer-Zeitung ausgeliefert werden, lautet die Parole, die nun von Mund zu Mund weiter gegeben wird. Michael Müller sieht, wie ein Demonstrant mit wutverzerrtem Gesicht eine Fensterscheibe im Druckereigebäude eintritt; wenig später fliegen Steine und brennende Fackeln hinein. Mehrfach müssen Drucker in dieser Nacht mit Feuerlöschern verhindern, dass die gewaltigen Papierrollen, die hier liegen, in Flammen aufgehen. Eine Brandfackel fliegt in einen offenen Behälter mit petroleumgetränkten Putzlappen. Geistesgegenwärtig greift ein Arbeiter sofort ein – und verhindert damit eine verheerende Explosion.

(Die Welt)

 

Bildergebnis für springer verlag feuer

 

Die Haddsch und der Dschihad

September 15, 2016

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an und nirgendwo stinkt es schlimmer als in Mekka:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

(Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, Imam der heiligen Moschee von Mekka, 2015)

Europa ist das Asyl-Mekka der muslimischen Flüchtlinge, obwohl ihnen über 50 muslimische Bruderländer zur Verfügung stünden.

Versorgen lässt man sich von den Kafir. Ideologisch richtet man sich jedoch auch in Europa weiter nach dem echten Mekka aus.

Nach der Asyl-Anerkennung geht die erste Reise oft nach Mekka, um Allah für die empfangenen Wohltaten zu danken.

Mich würde die Haddsch der europäischen Asylanten nicht stören, wenn sie danach in Mekka blieben. Platz genug gäbe es dafür:

Bildergebnis für mekka zelte

Muttikulti

September 14, 2016

Die Deutschen wollen eigentlich keine Alternativen, sondern eine verlässliche, stinknormale Mitte-Rechts-Politik, wie man sie von einer CDU-geführten Regierung eigentlich hätte erwarten dürfen:

Ein Beispiel: Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungsdiskussion in die rechtsextreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit der Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit, und eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wir ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern.

(Angela Merkel, 2003)

Damals war Merkel noch nicht „Mutti“, sondern eine normale CDU-Politikerin.

Merkel ist heute keine normale CDU-Politikerin mehr. Mutter ist sie inzwischen allerdings auch nicht geworden. Eine echte Mutter wüsste, dass man sein Handeln nicht nach Kindertränen ausrichten darf:

Eine gestandene Frau würde sich auch nicht von verwöhnten Söhnen Honig ums Maul schmieren lassen, sondern würde merken, dass sie von arroganten Schnöseln wie Augstein nur verarscht wird.

Mauerblümchen Merkel hat sich ihre Rolle als Mutti aufschwatzen lassen und dabei die linke Multikulti-Agenda ihrer vermeintlichen Kinder übernommen.

Trotzdem glaubt die CDU ihre einzige Stärke beruhe auf Merkel und nicht auf der verlässlichen, konservativen Ausrichtung ihrer Partei. Die Deutschen stehen jedoch nicht wegen Merkel, sondern trotz Merkel immer noch hinter der CDU.

Obwohl Merkels Politik in der Asylfrage linksgrüner ist, als jene der letzten echten rotgrünen Regierung war, traut man der CDU immer noch eine vernünftigere Politik als den deklarierten Links- und Grünparteien zu.

Dieser Vertrauensvorschuss wird jedoch nicht ewig halten, und egal wie unsympathisch die „Alternative für Deutschland“ ist, wird sie irgendwann als einzige Alternative zu einer linksgrünen Multikulti-Politik angesehen und gewählt werden, wenn Merkel so weitermachen darf.

Islamische Unterdrückung als Asylgrund für islamische Unterdrücker

September 14, 2016

Tunesien ist wohl eines der zivilisiertesten Länder der islamischen Welt. Es ist das einzige Land, in dem der „Arabische Frühling“ nicht in einen blutigen Bürgerkrieg (Syrien, Libyen) mündete bzw. zur raschen Rückkehr einer klassischen arabischen Diktatur (Ägypten) führte.

Trotz aller Fortschritte bleibt Tunesien allerdings ein islamisches Land mit den typischen Islam-Problemen, die man überall in der islamischen Welt finden kann. Auf solche Zustände hinzuweisen, gilt beim Spiegel normalerweise als islamophober Rassismus.

Wenn es jedoch dazu dient, die Asylschiene offen zu halten, darf die islamische Realität offen beschrieben werden:

Maghreb-Staaten: Sichere Herkunftsländer? Sicher nicht.

Frauen werden aber noch immer kaum gegen sexuelle Gewalt geschützt. So können Männer, die Minderjährige vergewaltigen, einer Strafe entgehen, wenn sie ihr Opfer heiraten. Lesben, Schwule und Bisexuelle werden diskriminiert. Homosexuelle Beziehungen werden mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft.

(SPON)

Weil islamische Männer ihre Frauen unterdrücken, darf Tunesien kein „sicheres Herkunftsland“ sein, und alle Tunesier bräuchten daher weiter Zugang zum deutschen Asylsystem.

Zumal das Asyl-Mekka jedoch im sündigen Westen liegt, schicken die Tunesier lieber ihre Jungs statt ihre Mädels zu uns rüber. Die islamischen Jungs verhalten sich Frauen gegenüber so, wie sie es in ihrer islamischen Kultur (Unverschleierte=Hure) gelernt haben. Dieses Verhalten zu kritisieren, wäre jedoch wiederum „rassistisch und islamophob“.

Werden dann später doch auch die Mädels nachgeholt, werden sie mindestens genauso streng unterdrückt wie daheim in der islamischen Welt – tunesische Frauen werden bei uns sogar öfter verschleiert als in Tunesien.

Obwohl die Unterdrückung der Frau zuvor als Argument für die „Unsicherheit“ Tunesiens angeführt worden war, werden nicht die unterdrückten verschleierten Frauen, sondern die Kultur der Unterdrücker geschützt.

Die meisten deutschen Feministinnen spielen bei diesem Spiel, welches die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt nicht beendet, sondern in unsere Welt einschleppt, aufgrund ihrer linken Verblendung willig mit.

Polizei jagt kleinen Fisch

September 12, 2016

Der ehemalige Stasi-Spitzel und Abgeordnete der Linken Diether Dehm ist mit seinem Gewissen im Reinen, nachdem er sich als Schleuser betätigt hat:

Auf BILD am SONNTAG-Anfrage sagte Dehm: „Ja, ich habe einen jungen Halbwaisen aus Afrika von Italien aus über die Grenze nach Deutschland zu seinem Vater gebracht. Die Grenzbeamten haben ihn nicht registriert.“

Allerdings hatte er tatsächlich lediglich einen einzigen Afrikaner in seinem Auto nach Deutschland eingeschleust. Vielleicht hätte Stasi-Diether trotz seiner eigenen Stasi-Spitzelei in einzelnen Fällen auch DDR-Bürger mit reinem Gewissen aus der DDR geschleust.

Gegen Angela Merkel ist Stasi-Diether auf jeden Fall nur ein kleiner Fisch.

DPolG-Chef Rainer Wendt sagte BILD: „Der Fall zeigt auf erschreckende Weise, wie ein gewählter Parlamentarier die Rechtsordnung verachtet. Das Vorgehen erfüllt vermutlich den Straftatbestand der Schleusung und muss entsprechend mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Flüchtlingen ist mit solchen Aktionen gar nicht geholfen.“

Merkels rechtswidrige Befehle zur Schleusung von Millionen hatte die Polizei widerspruchslos vollstreckt, und die BILD-Zeitung hatte die deutsche Kanzlerin dafür bejubelt.

Merkels Vater war freiwillig ins „bessere Deutschland“ gezogen. Die Versuchung wäre groß, die deutsche Kanzlerin als bösartige DDR-Agentin zu entlarven, die es der BRD endlich heimzahlen wolle.

Bildergebnis für merkel honecker kohl

Die Wahrheit ist jedoch wohl viel banaler. Auch die „böse BILD“ war früher ein Korrektiv zu den links-liberalen Medien. Wenn sämtliche Medien – inklusive der bösen BILD – einem zujubeln, verlieren mittelmäßige konservative Politiker wie Merkel leicht ihre Orientierung.

Aleppo und Stalingrad

September 8, 2016

Beim Kampf um Aleppo gibt es keine Guten. Das geringere Übel ist wohl Assad, so wie es bei Stalingrad Stalin war.

Bildergebnis für stalingrad

Freilich hätte es für Syrien bessere Lösungen mit weniger Toten und weniger Flüchtlingen geben können. Die USA hätten als immer noch stärkste Militärmacht der Welt mit einem entschiedenen Einschreiten am Anfang des Konflikts wohl erfolgreich sein können.

Das hätte allerdings bedeutet, dass die Muslimbrüder bei demokratischen Wahlen an die Macht gekommen wären. Gedankt hätten es die hochmütigen Muslimbrüder den USA wohl kaum – sowie auch die Schiiten im Irak antiwestlich eingestellt blieben.  Russland wäre wegen Assad noch beleidigter gewesen als bei Saddam – und Obama hätte die Friedens-Agenda seiner linken Wähler verraten.

Letztlich musste es daher so kommen, wie es kommen musste. Wenn man nicht bereit ist, den Undank der Welt auszuhalten, obwohl man das Richtige täte und daher lieber nichts tut, sollte man allerdings auch aufhören, hehre Ziele zu postulieren und sich stattdessen mit dem geringeren Übel (Assad und Putin) abfinden, um das wesentlich schlimmere Übel zu bekämpfen. Das sind in Syrien die Dschihadisten (nicht nur der IS) und der islamistische Sultan in der Türkei.

Vergossene Milch

September 8, 2016

Ungarn mit der EU zu drohen, ist natürlich ein Fehler und obendrein lächerlich.

Auch Österreichs geplante Notverordnung verstößt mit Sicherheit gegen die hehren EU-Richtlinien (die ohnehin  von niemandem mehr eingehalten werden).

Ausgerechnet die CSU sollte sich beim Ätzen jedoch besser zurückhalten:

Die geplante Asylnotverordnung und die damit verbundene Ankündigung einer österreichischen EU-Klage gegen Ungarn könnte zum Bumerang werden: Die bayrische CSU fordert von Österreich nun die Rücknahme von Flüchtlingen. Man habe „noch gut die vielen Busse aus Österreich an der deutschen Grenze vor Augen“ – und wenn Österreich nun erfreulicherweise „wieder zu Recht und Ordnung in Europa zurückkehren“ wolle, müsse es sich wohl zu allererst selbst daran halten.

(ORF)

Für die Invasion vom letzten Herbst war eindeutig Angela Merkel verantwortlich, auch wenn es statt ihr den dümmlichen österreichischen Kanzler das politische Amt gekostet hat. Solange die CSU Merkel nicht die Gefolgschaft aufkündigt, steht es der CSU nicht zu, über andere her zu ziehen.

Die Schließung der Balkan-Route haben wir Österreichs Außenminister und nicht der CSU zu verdanken.

Die CSU sollte heilfroh sein, dass die österreichische Regierung im Gegensatz zur Regierung, welcher die CSU selbst nach wie vor angehört, jetzt endgültig auf die Stopp-Taste drücken will, was ebenfalls Deutschland sehr zugute kommen würde.

Die Meldungen der CSU sind daher fast noch dümmer als jene des österreichischen Innenministers (Außenminister Kurz hatte sich im Gegensatz zu den beiden SPÖ-Kanzlern nie zu blöden Meldungen gegen Ungarn hinreißen lassen).

Ungarn hatte letzen Sommer recht – und wir Österreicher hatten unrecht, als wir glaubten bei Merkels Einlandungs-Drama „Jausenstation“ spielen zu können.

Die bereits eingereisten Asylanten vom letzen Jahr sind vergossene Milch. Selbstverständlich wird Ungarn keine von Merkel eingeladenen Flüchtlinge aus Österreich zurücknehmen, genauso wie auch Österreich keine Flüchtlinge aus Deutschland zurücknehmen wird.

Statt um vergossene Milch zu streiten, sollten Österreichs Politiker mit Ungarn respektvoll und ohne EU-Drohungen zusammenarbeiten und die CSU muss endlich mit Merkel brechen.