Hodentöter und die Judenverfolgung

April 6, 2015

Hodentöter setzt wieder einmal heutige Moslems mit von Hitler verfolgten Juden gleich:

Liebe Freunde,

Sarrazin, Rechtsradikalismus und Pegida sind eine schlimme Pest. Sie kämpfen nicht gegen den Untergang des Abendlands. Sie sind sein Untergang.

Damals demonstrierten die Rechtsradikalen gegen Juden, heute gegen Flüchtlinge, Ausländer, Muslime. Und wieder gegen Juden.

95 Prozent aller antisemitischem Übergriffe kommen von Rechtsextremen.

Die behaupteten 95 % entbehren jeglicher faktischen Grundlage.

Tatsächlich fanden 2014 die meisten Übergriffe im Rahmen von Anti-Israel-Kundgebungen statt, welche regelmäßig zu Pogromen gegen Juden ausarteten:

25. April Berlin: Ein junger Israeli wird in Kreuzberg von sechs Palästinensern angegriffen und krankenhausreif geschlagen.

12. Juli Frankfurt am Main: Pro-palästinensische Aktivisten rufen bei einer Demonstration antisemitische Parolen wie „Kindermörder Israel“ über den Lautsprecher der Polizei aus.
Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, München: Bei Demonstrationen ist der Ruf „Kindermörder Israel“ oder „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ zu hören.

17. Juli 2014 Berlin: „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein“, rufen pro-palästinensische Demonstranten in Berlin. In den folgenden Tagen kommt es zu mehreren Vorfällen in der Hauptstadt. Ein Mann wird angegriffen, weil er eine Kippa trägt. Ein Imam predigt in einer Neuköllner Moschee: “Oh Allah, vernichte die zionistischen Juden.” Der Zentralrat der Juden u.a. erstatten Anzeige wegen Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

18. Juli: Essen: Im Anschluss an eine pro-palästinensische Demonstration der Linksjugend Solid Ruhr greifen deren Teilnehmer eine pro-israelische Kundgebung mit Flaschen, Steinen und Böllern an. Sie rufen „Scheiß Jude, brenn“. Am selben Tag gibt es 14 Festnahmen wegen des Verdachts auf Aktionen gegen die Alte Synagoge Essen. Inzwischen hat die Polizei 66 Ermittlungsverfahren eingeleitet.

19./20. Juli Berlin: Bei einer pro-palästinensischen Demonstration wird ein isarelisches Ehepaar, das zufällig den Weg kreuzt, massiv bedroht und muss von der Polizei geschützt werden. Die Demonstranten rufen: „Nazimörder Israel!“, „Scheiß Juden, wir kriegen Euch!“ und „Wir bringen euch um!“

24. Juli Berlin: Ein 19-Jähriger wird auf dem Weg zur Synagoge in der Passauer Straße von einem Unbekannten mit der Faust geschlagen. Seine Brille fällt zu Boden und geht kaputt. Das Opfer trug eine Kippa.

25. Juli Berlin: Auf der Demo zum Al Quds Tag rufen pro-palästinensische Demonstranten die Parole „Israel vergasen“, auch „Sieg Heil“-Rufe werden vernommen.

29. Juli Wuppertal: Molotow Cocktails werden auf die Barmer Synagoge geworfen. Mittlerweile sitzen drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Frankfurt a. M.: Ein Unbekannter droht am Telefon damit, 30 Frankfurter Juden zu ermorden, sollte seiner Familie in Gaza etwas passieren.

(Zentralrat der Juden)

Die Teilnehmer solcher Veranstaltungen sind genau die Leute, die auch Hodentöters antisemitischen Mist, der als “Sorge um Gaza” verbrämt wird, konsumieren:

Gaza Hodentöter

Hodentöter fordert eine strenge Bestrafung der Täter:

Es kann nach Artikel 8 Absatz 2 “auf Grund von Gesetzen eingeschränkt werden.” ‘Volksverhetzung’ und ‘Gotteslästerung’ sind solche Anlässe. In Paragraph 130 unseres Strafgesetzbuches heißt es unter anderem: “Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, gegen eine nationale, rassische, religiöse Gruppe zum Hass aufstachelt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.” Warum, verdammt nochmal, geschieht das nicht?

Würde man den Paragraphen ernst nehmen, wäre Hodentöter der erste, den man für seine Hetztiraden gegen Israel, die zu gewaltsamen Übergriffen gegen Juden führen, verurteilen müsste.

Noch kein glühender Antisemitismus?

April 5, 2015

Der “nicht glühende Antisemit” deckt wieder einmal eine jüdische Weltverschwörung auf:

Die Aggressoren lassen die Maske fallen: Saudi-Arabien und Israel haben eine “Achse des Bösen” gebildet, um den Vormarsch des Islamischen Staates und verbündter Terrormilizen zu stützen.

Während alle Welt gegen IS mobil macht und entsetzt ist über dessen Verbrechen, haben sich wahabitische Saudis und Zionisten in einer Front zur Unterstützung von IS verbündet. Sie werden geeint durch den Hass auf Iran, aber nehmen auch billigend in Kauf, dass der IS und Al Qaida mit ihrem Flankenschutz Christen massakrieren.

(Jürgen Elsässer)

Israel und Saudi-Arabien haben zwar den Iran als gemeinsamen Feind.

Dasselbe gilt jedoch bezüglich des IS auch für den Iran und Saudi-Arabien: der IS wurde durch Luftschläge der Koalition von sunnitischen arabischen Staaten entscheidend geschwächt, auch wenn es der schiitischen irakischen Regierung nützte.

Wenn der IS von wem als nützlicher Idiot behandelt wird, dann ist es das mit dem Iran verbündete Assad-Regime.

Ohne IS wäre Assad von der Staatengemeinschaft wohl längst zum Einlenken gezwungen worden.

Gerade für Israel ist ein islamistischer Terrorstaat eine massive Bedrohung, zumal fanatischer Antisemitismus ein wesentlicher Bestandteil der islamistischen Ideologie ist, wie man am islamistischen Gottesstaat Iran sieht.

Elsässer Iran

(Elsässer zu Besuch im antisemitischen Gottesstaat Iran)

Um aus der gemeinsamen Ablehnung einer iranischen Atombombe durch Israel und Saudi-Arabien die Unterstützung des IS durch Israel herzuleiten, muss man wohl schon ein ziemlicher Antisemit sein.

Wahrscheinlich sogar ein Glühender, auch wenn das deutsche Gerichte vielleicht wieder anders sehen würden.

Wo das Verständnis eines IS-Verstehers endet

April 3, 2015

Jürgen Todenhöfer hat für alle Bösewichte dieser Welt furchtbar viel Verständnis.

Er war schon bei Diktatoren, Taliban, Mullahs und selbstverständlich war es ihm auch ein besonders großes Anliegen, die Befindlichkeiten der IS-Terroristen persönlich zu erkunden.

Doch bei Netanyahu hört sich die Freundschaft auf:

Der Kernsatz des vom obersten iranischen Führer Ali Chamenei abgesegneten Verhandlungs-Vorschlags lautete: “Iran will Frieden mit den USA.” Irgendwann gab es dann erste Geheimgespräche. In Oman. Und jetzt hoffentlich Frieden. Das ist 1000mal besser als jeder verdammte Krieg, Herr Netanjahu! Euer JT

PS: Israel hat sich in den letzten Jahrzehnten heimlich hunderte Atomwaffen zugelegt. Dass jetzt ausgerechnet Netanjahu am lautesten gegen die Einigung von Lausanne schießt, zeigt, dass einigen westlichen Politikern auch die letzten Reste politischer Moral abhanden gekommen sind.

Hodi

Wenn so ein Deal von einem Todenhöfer bejubelt wird, ist es ein sicheres Zeichen, dass es sich um einen sehr gefährlichen Deal für Israel handelt.

Todenhöfer ist zwar nicht wirklich Mainstream, seine Ignoranz gegenüber der Bedrohung, die eine iranische Bombe für Israel darstellt, teilen allerdings viele Deutsche.

Ausgerechnet eine Nation von Atomhysterikern, die wegen eines Erdbebens in Japan auf eine Form von Energiegewinnung (auf die sie dringend angewiesen wäre) verzichten will, hat mit dem iranischen Atomprogramm kein Problem, obwohl der Iran in einem Erdbebengebiet liegt und nicht im Geringsten auf Atomenergie angewiesen ist.

Alle wissen ganz genau, dass es bei Irans Atomprogramm eben nicht um Energiegewinnung, sondern um etwas ganz Anderes geht.

Auch Todenhöfer verzichtet nicht, darauf hinzuweisen, dass sich Israel schließlich auch Atombomben zugelegt habe.

Bei den Verstehern des iranischen Atmoprogramms wird der Bedrohte zum Aggressor gemacht: Nicht die Mullahs würden Israel aus ideologischen Gründen vernichten wollen, sondern Israel sei aus ideologischen Gründen gegen den “gemäßigten Iran”, weswegen sich die Iraner mit einer Atombombe vor einem Regime-Wechsel schützen müssten.

Ein demokratischer Iran wäre zwar tatsächlich wünschenswert – besonders für die Iraner.

Gerade Israel würde jedoch jedes iranische Regime akzeptieren, das bereit wäre, in Frieden mit Israel zu leben.

Nicht die Israelis haben eine Anti-Iran-Obsession, sondern die Mullahs hegen eine Anti-Israel-Obsession.

Würden die Mullahs die Vernichtung Israels aus ihrer Staatsdoktrin streichen, würde dies der “Israel-Lobby” als “Regime-Wechsel“ wohl völlig ausreichen.

Islamische Dankbarkeit

April 3, 2015

147 Tote zählte Kenias Armee am Ende des Donnerstags. Bis zuletzt versuchten die vier Terroristen, so viele Leute wie möglich umzubringen. Als sie von den Soldaten umkreist waren, zündeten sie ihre Sprengstoffwesten, mehrere Sicherheitskräfte wurden von herumfliegenden Splittern verletzt.

Die Attentäter von Garissa machten am Gründonnerstag gezielt Jagd auf christliche Studenten. Laut Augenzeugen zwangen sie ihre Opfer mit vorgehaltener Waffe, Koranverse zu rezitieren. Wer das nicht konnte, wurde erschossen.

So sieht der islamische Dank für die Aufnahme von über 450.000 muslimischen Flüchtlingen in einem mehrheitlich christlichen Land aus.

Deutsches Vorrecht auf Hitler-Werbung

April 3, 2015

Der Tagesspiegel empört sich über eine “islamfeindliche Werbung” mit Adolf Hitler:

US-Organisation wirbt mit Adolf Hitler

Hitler Amin

Deutsche Zeitungen würden natürlich nie auf die Idee kommen, mit Hitler auf ihren Titelseiten zu werben:

Hiler Spiegel

Der Rote Terror meldet sich zurück

April 1, 2015

Am Dienstag waren zwei bewaffnete Linksextremisten in Istanbul in ein Gerichtsgebäude gestürmt und hatten einen Staatsanwalt als Geisel genommen. Beide Täter wurden bei der Befreiungsaktion am Abend von der Polizei erschossen, der Staatsanwalt erlag in der Nacht im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Staatsanwalt Türkei

In den 70ern stürzten diese von den Sowjets geförderten Irren die Türkei mit ihrem Terror in einen regelrechten Bürgerkrieg.

Dass es in der Türkei und in anderen Ländern der westlichen Peripherie nicht zur Etablierung eines linken Systems, sondern zur Errichtung einer rechten Militärdiktatur kam, stellte für die Sowjetunion keineswegs eine Niederlage, sondern ein Minimalziel dar: denn jede rechte Militärdiktatur enthüllte zumindest das “wahre Gesicht” der freien Welt.

Die vom roten Terror (Rote Brigaden, RAF) bzw. nationalistischen Terror (IRA, ETA, PFLP, PKK) destabilisierten Staaten konnten von der Ostblock-Propaganda dann als “faschistisch” und “reaktionär” angeprangert werden.

Trotz der relativen Stärke der kommunistischen Partei hätte man auch in Italien kaum mehr als jenes Minimalziel erreichen können.

In West-Berlin hatte man hingegen das Maximalziel vor Augen, zumal durch die Insel-Lage der Stadt eine realistische Chance auf die Übernahme bestand.

Der angebliche DDR-Flüchtling Dutschke wollte ja ausgerechnet im vom Ostblock umzingelten West-Berlin eine freie Räte-Republik gründen.

Wie lange die dann frei geblieben wäre, kann man sich leicht ausrechnen, wenn man auf die Ereignisse des Prager Frühlings von 1968 blickt.

Bei vollem Bewusstsein, dass es sich bei Heinz Kurras um ihren eigenen Mann handelte, benützte die Stasi den Tod Benno Ohnesorgs für eine Strategie der Spannung.

Kein Wunder, dass man bei der Anprangerung einer angeblichen “Strategie der Spannung” durch westliche Geheimdienste stets so viel Phantasie zeigte. Schließlich hatte man damit selbst genug praktische Erfahrungen.

Der Unterschied zwischen Wilders und Strache

März 30, 2015

Der niederländische Anti-Islam-Kämpfer Geert Wilders präsentierte in Wien zwei interessante wie richtige Vorschläge. Erstens, Europa solle Dschihadisten nicht an der Ausreise in den Syrien/Irak-Krieg, sondern nur an der Rückkehr hindern. Und zweitens: Europa solle intensiv Israel unterstützen.

Das zeigt den fundamentalen Unterschied zwischen dem Niederländer und der Strache-Partei: Wilders ist ein eindeutig prowestlicher Islamkritiker; die derzeitige FPÖ hingegen ist eindeutig eine Partei antiwestlicher (und prorussischer) Islamkritiker. Diesen gravierenden Unterschied kann auch noch so lauter FPÖ-Jubel für den charismatischen Wilders nicht übertönen.

(Andreas Unterberger)

Wilders verzichtet auf Verschwörungstheorien: am Islam ist der Islam schuld und nicht die EU, die Freimaurer, George W. oder Putin.

Genau das unterscheidet ihn von Putin-Fans wie Strache.

Todenhöfer mischt sich ein

März 29, 2015

Todenhöfer prangert wieder einmal den Westen an und fordert die Nichteinmischung im Nahen Osten, selber möchte er jedoch mit einem “7-Punkte-Plan” ganz groß mitmischen:

1. Langzeit- Friedens- und Sicherheitskonferenz der muslimischen Staaten zur Beilegung ihrer zwischenstaatlichen Konflikte (Middle-East-KSZE). Auch zwischen sunnitischen und schiitischen Ländern. Einige Regierungen des Mittleren Ostens sind am Chaos der Region und ihrer Länder kräftig mitschuldig. Für viele ist soziale Gerechtigkeit ein Fremdwort.
2. Abbau aller westlichen Militärstützpunkte in der muslimischen Welt. Sie sind demütigende Überbleibsel des Kolonialismus, die niemand braucht. Wir haben auch keine Militärstützpunkte in China. Ami go home!
3. Verzicht auf Kriege des Westens gegen die muslimische Welt. Die westlichen Kriege haben die Zahl der internationalen Terroristen seit 9/11 von 1000 auf über 100.000 explodieren lassen. Der Mittlere Osten versinkt in Terrorismus. Wir haben ihn selbst gezüchtet.
4. Strikte Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder (Kant). Das gilt auch für Saudi-Arabien und Iran. Die muslimischen Länder müssen ihre Konflikte selbst lösen. Selbst den IS-Konflikt.

(JT)

Wenn man die edlen, wilden Muslime ihre Konflikte selbst lösen lässt, hat dies leider auch auf Europa gewisse Auswirkungen.

Während in der Bush-Ära die Asylzahlen ständig zurückgingen, stiegen sie unter dem Friedens-Präsidenten Obama, der nicht den Sheriff spielen wollte, jährlich an.

5. Der Westen sollte die muslimische Welt genauso großzügig und fair behandeln wie Israel.

Würde man die islamischen Länder nach ähnlichen Maßstäben wie Israel behandeln, müsste man gegen fast jedes Land täglich mindestens 10 UN-Resolutionen beschließen.

Erdogan müsste wegen seiner Verweigerung einer Zweistaatenlösung mit den Kurden am Pranger stehen, und Öcalan hätte schon längst den Friedensnobelpreis erhalten müssen.

6. Beendigung der rassistischen und religiösen Diskriminierung der Muslime in den Ländern der westlichen Welt. Bestrafung der Beleidigung von Religionen und religiösen Gruppen (Volksverhetzung) – wie in den Paragraphen 166 und 130 des deutschen Strafgesetzbuchs ausdrücklich gefordert. Unsere Richter haben nicht das Recht, bestimmte Paragraphen einfach nicht anzuwenden. Das ist strafbare (!) Rechtsbeugung.

Seltsam, dass sich muslimische Flüchtlinge trotz der rassistischen und religiösen Diskriminierung lieber im Westen versorgen lassen, statt in einem von über 40 islamischen Ländern.

7. Bekämpfung aller Arten des Terrorismus der Welt — egal, ob linksextremistisch, rechtsextremistisch separatistisch, religiös oder sonstwie motiviert — mit den klassischen polizeilichen (!) Mitteln des Antiterrorkampfes: Unterwanderung, Überwachung, Geld, Spezialkommandos etc. Aber nicht mit dem gescheiterten Terrorzuchtprogramm Krieg.

Mit klassischen polizeilichen Mitteln kann man Terroristen innerhalb des eigenen Staatsgebietes, jedoch nicht einen Terrorstaat bekämpfen.

Hexenprozess endet ohne Hexe

März 27, 2015

Dieses Urteil ist endgültig: Das oberste italienische Gericht hat Amanda Knox und ihren früheren Freund Raffaele Sollecito vom Mord an der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher freigesprochen.

Auf dem Körpers des Opfers wurden nur die DNA-Spuren des Vergewaltigers gefunden.

Dass es sich bei dem Vergewaltiger dann wohl auch um den Mörder handelt, liegt in so einem Fall wohl nahe.

Nicht so in Italien, wo sich ein verbohrter Staatsanwalt bereits auf eine Verschwörungstheorie festgelegt hatte. Dank unkritischer Medien konnte er die Öffentlichkeit (und mich leider auch) zunächst sehr erfolgreich von der Schuldigkeit des “Engels mit Eisaugen” überzeugen.

Mignini

(Staatsanwalt Mignini und sein Team)

Es folgte ein kafkaesker Prozess-Marathon mit Verurteilungen, Freisprüchen, Aufhebung der Freisprüche, Verurteilungen.

In Anbetracht der Unberechenbarkeit der italienischen war das Urteil des Höchstgerichts keineswegs eine Selbstverständlichkeit.

Beim letzten Prozess-Durchgang war es ja ausgerechnet das Höchstgericht gewesen, welches die gut begründeten Freisprüche des Berufungsgerichts wieder aufgehoben hatte.

Eine besonders tragische Rolle spielte die Familie des Opfers, die sich völlig mit der Sache der Staatsanwaltschaft identifiziert zu haben schien.

Man kann sich dies vielleicht damit erklären, dass die Familie das Gefühl hatte, die Staatsanwaltschaft habe sich außerordentlich engagiert, indem sie alles versucht hätte, um ein besonders perfides Mordkomplott gegen die Tochter aufzudecken.

Für dieses bedingungslose Engagement ist man dankbar, auch wenn es wohl kaum zur Aufklärung des Mordfalles beigetragen hatte.

Im Gegenteil:

Aufgrund der Verschwörungstheorie der Staatsanwaltschaft ist der Vergewaltiger und (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) Mörder der Tochter mit einer äußerst milden Strafe von 16 Jahren davongekommen.

Dass der Vergewaltiger unmittelbar vor der Tat wegen mehreren Einbruchsdiebstählen – zweimal davon mit einem Messer bewaffnet – von der Polizei festgenommen worden war, jedoch von der italienischen Justiz wieder laufengelassen worden war, ist ein Aspekt, der in der ganzen Diskussion viel zu wenig vorkam.

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an

März 27, 2015

Tatsächlich belegt die aktuelle Studie des Berlin-Instituts, dass türkische Einwanderer sich oft isolieren. Zu einer Vermischung mit der Mehrheitsgesellschaft, die in anderen Zuwanderergruppen stetig voranschreitet, kommt bei den Türken kaum voran. Beleg dafür ist der geringe Anteil bikultureller Ehen: Er liegt nur bei fünf Prozent. Ein Grund dafür dürfte wie bei vielen Menschen aus dem Nahen Osten der muslimische Glaube sein. Auch in der zweiten Generation steigt der Anteil der Ehen mit Deutschen bei türkischstämmigen Migranten nur minimal. Parallelgesellschaften, die einer Angleichung der Lebensverhältnisse im Wege stehen, sind die Folge.

(Die Welt)

Die meisten Deutsch-Türken wählen einen Politiker, der die Gläubigen als seine Soldaten und die Moscheen als seine Kasernen betrachtet.

Welche Integration darf man sich von solchen Leuten erwarten?

Kopftuch


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