Posts Tagged ‘Ahmadinejad’

„Atom-Tauben“ und „Abrüstungs-Falken“

November 22, 2009

Gudrun Harrer kritisiert zwar den neokonservativen iranischen Präsidenten und wünscht sich Reformen. Damit verharmlost sie das Mullah-Regime zu einem System, dem wie der US-Demokratie lediglich ein bisschen Change fehle.

Gegen Sanktionen, die das Mullah-Regime real erschüttern könnten, wird hingegen mit aller Argumentationskunst angeschrieben:

Keine Atom-Tauben im Iran – Oppositionelle Kräfte gegen nuklearen Deal und „Ausverkauf der Interessen“

Nachgiebigkeit im Atomstreit sei gegen die „nationalen Interessen“ und daher gäbe es im Iran auch keine „Atom-Tauben“. Ein Embargo gegen die Atombestrebungen des Mullahstaates führe lediglich zu einer „Verhärtung der Strategie“ und damit statt der „vollausgebauten Atomoption“, welche dem Iran „nach Ansicht der Mehrzahl der Analysten“ im Moment voll genüge, erst „zu Waffen“.

Das Mullah-Regime kann mit Frau Harrer durchaus zufrieden sein.

Durch die Veröffentlichung diverser Hardliner-Postings europäischer Abrüstungs-Falken, die barsch das Recht auf die iranische Verteidigungs-Bombe einfordern und Frau Harrer als zu wenig antiimperialistisch kritisieren, kann sogar noch der Anschein einer ausgewogenen, dem Mullah-Regime „kritisch“ gegenüberstehenden Berichterstattung gewahrt werden:

Brücke:

Sg. Fr. Harrer ,
etwa 20 000 real existierende Atombomben beherrschen und bedrohen die Erde .

Dieses künstlich medial gepushte
vielleicht-möglich Herumgetue um eine
iranische Atombombe bedient us/nato und israelische , z.T auch saudiarabische Machtinteressen im Nahen Osten .

Abrüstung kann nur in einer auf Konsens basierenden internationalen Abrüstung stattfinden .
Unter gegenwärtigen Bedingungen fühlen sich Staaten zurecht bedroht . Die Konsequenz ist eine Spirale der Aufrüstung .

 

Werbeanzeigen

Holocaust-leugnende Gas-Lieferanten

September 24, 2009

„Die österreichische Außenpolitik verzichtet offensichtlich selbst auf kleine symbolische Gesten des Protestes gegenüber dem iranischen Regime, um ja nicht die weiterhin hervorragenden Geschäftsbeziehungen österreichischer Firmen mit dem Iran zu gefährden. Es sind diese Geschäfte und es ist auch die österreichische Politik, die das antisemitische Regime in Teheran samt seinem Atomprogramm mit am Leben erhalten.“

(IKG-Präsident Ariel Muzicant bei der gestrigen Kundgebung von STOP THE BOMB)

Sowie uns das Mullah-Regime dank unserer Neutralität mit Gas beliefern soll, wird die österreichische Politik von unseren Qualitäts-Medien mit moralischen Rechtfertigungen für dieses miese Verhalten beliefert:

Livia Klingl, Außenpolitik-Chefin Kurier

Gudrun Harrer, Außenpolitik-Chefin Standard

Georg Hoffmann-Ostenhof , Außenpolitik-Chef Profil

„Heimliche Zufriedenheit“

Juni 13, 2009

Ahmadinejad hat scheinbar – anders als von unseren Iran-ExpertInnen (Livia Klingl/ Kurier, Gudrun Harrer/ Standard, Georg Hoffmann-Ostenhof/ Profil) versprochen – die iranische Präsidentschafts-Wahl gewonnen.

Kurier und  Standard glauben jedoch zu wissen, wer sich heimlich darüber freut, dass ein Holocaust-Leugner, der Israel „von den Seiten der Geschichte löschen“ möchte, weiterhin das Mullah-Regime repräsentieren darf:

Heimliche Zufriedenheit herrscht hingegen in Israel: Ihm bleibt sein polternder Lieblingsfeind erhalten, von dessen Gefährlichkeit die Welt leichter zu überzeugen ist als im Fall Moussavis. Mit ihrer Wahl haben die Iraner unbewusst die Weichen auf Konfrontation gestellt.

(Stefan Galoppi – Kurier)

Würde man Umweltschützern vorwerfen, sich über eine Katastrophe wie Tschernobyl gefreut zu haben? Würde man Ärzten vorwerfen, sich über den Ausbruch einer Pandemie zu freuen?

Bei den „ultranationalistischen“ Israelis verlieren die Redakteure Österreichs größter Qualitäts-Tageszeitung alle Hemmungen.

Ähnliches spielt sich leider auch in anderen europäischen „Qualitätsmedien“ ab.

Keine Angst vor der Bombe!

Juni 8, 2009

232406_i

Was ist eigentlich das Gefährliche an der Leugnung des Kapitalverbrechens der jüngeren Menschheitsgeschichte?

Durch die Holocaustleugnung – aber auch durch die Relativierung – wird der moralische Kilometer-Zähler wieder zurückgedreht. Wenn er wieder auf Null steht, und es keinen Holocaust gegeben hat, gibt es auch weniger Bereitschaft, zukünftige Verbrechen ähnlicher Art zu verhindern.

Eine wesentliche Grundvoraussetzung, die totalitäre Regime für die Umsetzung eines neuen Holocausts bräuchten.

Die Strafbarkeit der Holocaust-Leugnung ist in Österreich ein praktisches Mittel, um Ewiggestrige zu überführen.

Als selbternannte Entnazifizierer Deutschlands und Österreichs befürworten 68er wie Georg Hoffmann-Ostenhof die strenge Bestrafung.

Wenn der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad den Holocaust leugnet, bleibt der 68er-Nazi-Jäger hingegen ganz cool.

Stattdessen wittert Georg Hoffmann-Ostenhof eine ganz andere Gefahr.

Durch die „Dämonisierung, die von den Neocons und George W. Bush in Gang gesetzt wurde und von den israelischen Regierungen dankbar aufgegriffen“ wurde, leiden wir an der „Angst vor Persern“.

„Profil“ will uns mit 10 Thesen von unserer Persophobie heilen:

1) Iran will gar nicht die Atombombe

Begründung:

  • Der CIA-Bericht wonach man 2003 das Programm (warum auch immer) eingestellt habe. (der CIA irrt bekanntlich nie – wie man an Saddams MVW gesehen hat)
  • Die Atombombe sei laut höchsten Führer des Landes Ali Khamenei unislamisch (na dann…)

2) Selbst wenn der Iran die Bombe bauen wollte, wäre das nicht unverständlich.

Begründung:

  • Logik der gegenseitigen atomaren Abschreckung (Israel sollte am besten mit Gelassenheit und ohne Hysterie ausprobieren, ob diese vielleicht auch für zutiefst unlogische Regime gilt)

3) Die persische Bombe ist noch lange nicht da

Begründung:

  • Dauert mindestens 8 Jahre (der Iran sei schließlich keine hoch entwickelte Zivilisation wie Nordkorea)

4) Der Iran ist traditionell keine Angreifernation

Begründung:

  • Der Irak habe mit tatkräftiger Unterstützung des Westens (wer genau – Jimmy Carter?) den Iran überfallen – ansonsten seien Perser seit 270 Jahren friedlich gewesen. (Krieg ist unpersisch und natürlich unislamisch – ich vergaß)

5) Der Iran ist nicht unberechenbar

  • Dass man sich gegen das irakische US-Marionetten-Regime engagiert habe, hatte nicht ideologische, sondern rationale Gründe. Anders als von Bush behauptet, unterstützte man die moderaten Schiiten und nicht die radikalen Militanten. (…dieser Bush!)

6) Israel ist nicht in Gefahr

  • siehe Punkt 2

7) Die radikalen Nahostgruppen Hamas und Hisbollah sind keine Marionetten Teherans

Begründung:

  • Für deren Anhänger seien es keine Terroristen (auch Al Qaida Anhänger sehen die Israel und die USA als die wahren Terroristen an), sondern die politischen Vetreter ihrer Interessen. Weder die Hamas noch die Hisbollah würden vom Iran Befehle entgegennehmen, die im Gegensatz zum Interesse ihrer Bevölkerung stünden. (wie immer beruhigend, dass politische Vetreter immer das Richtige für die Interessen ihrer Bevölkerung tun)
  • („Marionette“ ist außerdem ein Ausdruck, der korrekterweise nur gegen US-freundliche Regierungen verwendet werden darf.)

8)  Die iranische Theokratie ist ein unterdrückerisches Regime aber keine Diktatur.

Begründung:

  • Nach der Türkei und Indonesien sei der Iran das Land, in dessen politischem System demokratische Elemente am stärksten präsent seien. (Demokratische Marionetten-Regime wie der Irak zählen für einen revolutionären Marxisten natürlich nicht)
  • (Die meisten islamischen Staaten sind – aus verschieden Gründen – siehe Algerien – autoritäre Staaten. Durch die islamische Revolution ist der Iran zu einem totalitären Staat geworden – aber für romantische 68er-Totalitarismus-Fans war auch die „Deutsche Demokratische Republik“ die wahre deutsche Demokratie.)

9. Die Frauen werden furchtbar unterdrückt, jetzt sind sie aber im Kommen.

Begründung:

  • Frauen dürften studieren (sie dürfen das allerdings schon seit der Weißen Revolution – die Umsetzung der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau war ein Hauptgrund für den Hass der Mullahs gegen den Schah)

10. Trotz Herrschaft der Mullahs – der Iran hat eine hochentwickelte Gesellschaft.

  • Diese hatten die Deutschen auch.

Steigt der Ölpreis, steigt der Testosteronspiegel

Juni 3, 2009

chavez_ahmadinejad

Woran merkt man, dass der Ölpreis gestiegen ist?

Mahmud Ahmadinejad bezeichnet den Holocaust als großen Betrug (auch wenn uns die Übersetzungsexperten der Süddeutschen Zeitung bestimmt noch aufklären werden, was er in Wirklichkeit gemeint hat…)

Hugo Chavez will einem CIA-Mordkomplott gegen seine Person auf die Schliche gekommen sein (die klassische Diktatoren-Legitimation, um politische Gegner ungeniert verfolgen zu können).

Eindeutige Worte

März 29, 2009

Zum rechtsextremen Regime in Teheran hat Georg Hoffmann-Ostenhof ein sehr ambivalentes Verhältnis.

Auch die Hamas wird von ihm recht leidenschaftslos als „politische Formation“ betitelt.

Eindeutigere Worte findet er hingegen für Israels rechtsextreme Politiker:

Avigdor Lieberman sei ein „araberhassender Rassist“ und fanatischer Gegner einer 2-Staatenlösung.

Zumindest der zweite Vorwurf hätte durch eine wenig Recherche-Arbeit entkräftet werden können – Avigdor Lieberman lehnt im Gegensatz zur Hamas eine 2-Staatenlösung nicht kategorisch ab – aber wenn man gegen die „furchtbaren“ rechten Israelis anschreibt, ist man immer im Recht, und Fakten sind zweitrangig.

Georg Hoffmann-Ostenhof ist jedoch nicht ganz ohne Hoffnung: Obamas Berater haben ein neues Strategie-Papier entwickelt, das einen „grundlegenden Kurswechsel“ gegenüber der zwar „radikal-islamischen“ (aber bestimmt nicht „rassistischen“ oder „judenhassenden“) Hamas einleiten soll.

Opec Konferenz in Wien

März 15, 2009

chavez-ahmadinejad1

Der Iran und Venezuela haben am lautesten nach einer weiteren Kürzung der Fördermenge geschrien, obwohl sich die beiden Länder selbst am wenigsten an die Förder-Vereinbarungen halten.

Genauso wie unsere Wirtschaft vom Öl abhängig ist, sind die Ölstaaten von unserer Wirtschaft abhängig.

Daher funktioniert die gewohnte Preistreiberei nur, solange die Wirtschaft wächst, und das verfügbare Öl durch die steigende Nachfrage immer knapper wird.

Saudi Arabien ist nicht mehr bereit, einen weiteren Zusammenbruch der Weltwirtschaft und damit mittelfristige schwere Verluste zu riskieren, nur damit Chavez und Ahmadinejad kurzfristig ihre Kassen füllen können, um ihren Petrodollar-Sozialismus bzw. Petrodollar-Islamismus weiter zu finanzieren.

Say Sorry, Uncle Sam?

Februar 17, 2009

Sag Sorry, Uncle Sam! fordert Georg Hoffmann-Ostenhof frei nach Ahmadinejad in seiner Profil-Kolumne ein, um den kalten Krieg zwischen Teheran und Washington zu beenden.

Der alte 68er erinnert sich an die fröhlichen Tage der iranischen Revolution zurück, als er vor der besetzten US Botschaft ein Uncle Sam Püppchen erstanden hatte, das, wenn man es am Rücken zog, kapitulierend die Arme erhob.

Schließlich sei der damit begonnene globale Aufstieg des Islamismus „nicht die ganze Wahrheit“ jener Zeit gewesen, die man frei nach Herrn Karl nicht missen möchte: es war eine „demokratische Volksrevolution all jener, die in den Folterkellern des Schah-Geheimdienstes hatten schmachten müssen“.

„So frei wie nach der Revolution war der Iran noch nie gewesen“ versicherte ihm ein liberaler, in Oxford ausgebildeter persischer Freund – wenn auch ein wenig über die Zukunft besorgt, die ihm dann tatsächlich Jahre im Gefängnis der neuen Herrscher bescheren sollte.

Den Antiamerikanismus konnte Georg Hoffmann-Ostenhof (damals Mitglied der Gruppe Revolutionärer Marxisten) auf jeden Fall nachvollziehen.

Nun folgt ein Mossadegh-Exkurs – die ultimative Lieblingsrechtfertigung für alle totalitären Streiche, die das revolutionäre Regime seitdem ausgeheckt hat.

Würde man die Geschichte des zweiten Weltkriegs aus Hoffmann-Ostenhofs Iran Perspektive erzählen, käme den Deutschen als Opfer der ungerechten Versailler Friedensverträge keinerlei Verantwortung für ihr späteres Handeln zu.

Auch an Saddams Überfall waren natürlich die USA schuld (wer eigentlich genau? – Jimmy Carter?)

Von Uncle Sam fordert Hoffmann-Ostenhof jetzt eine Entschuldigung für das begangene Unrecht an den Persern ein – der Schah war schließlich „einer der ruchlosesten Diktatoren seiner Zeit“.

Eine Aufarbeitung der eigenen (68er) Rolle bei der Revolution, mit der man geholfen hatte, ein mittlerweile seit über 30 Jahren währendes, die Ruchlosigkeit des Schahs in jeder Hinsicht übertreffendes und entgegen der Verharmlosungspropaganda von Gudrun Harrer und Livia Klingl nach wie vor höchst gefährliches Regime zu installieren, darf man sich von Hoffmann Ostenhof freilich nicht erwarten

So frei wie noch nie war der Iran wohl eher zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Revolution – aber anstatt sich für eine Demokratie einzusetzen, machte man lieber gleich bei einer richtigen antiimperialistischen Revolution mit.

War der jungen iranischen Intelligenzija von den befreundeten westeuropäischen 68er Gesinnungsgenossen wie Georg Hoffmann-Ostenhof nicht die letzten 10 Jahre von so einer Möglichkeit vorgeschwärmt worden? – wer hätte sich schon so eine Chance entgehen lassen?

Khomeini hatte Third Word/Ethno Charme – und ganz ernst zu nehmen brauchte man ihn wohl auch nicht – das war sogar noch viel besser als sich mit dem verkrusteten Realsozialismus verbünden zu müssen.

Dass es dann nicht so lief – Pech! – wer hätte auch denken können, dass der alte, bärtige Mann so zäh sein würde – aber schuld ist und bleibt Uncle Sam – also, wo bleibt die Entschuldigung?

 

unclesam_middle_finger12

Wünsche dem Mullah Regime zum 30er

Februar 11, 2009

dass es bald von den Seiten der Geschichte entfernt werden möge.

Im Gegensatz zu Ahmadinejad meine ich damit aber wirklich nur das Regime und nicht den Nationalstaat und schon gar nicht das iranische Volk.

sheepy_birthday_2

Neocon Bashing und Change

Februar 10, 2009

0s1020133376400-small1

Iran: Dorniger Weg für Khatami

Ahmadi-Nejad hat die Islamische Republik in seiner Amtszeit gehörig umgefärbt

Was laut Umfragen wie eine gemähte Wiese aussieht, könnte sich für Mohammed Khatami als dorniger und steiler Weg erweisen. Nicht umsonst hat es sich der beliebteste gescheiterte iranische Präsident, der von 1997 bis 2005 zwei Amtsperioden absolvierte, so lange überlegt, bevor er seine dritte Kandidatur bekanntgab. Es sieht beinahe wie ein Antreten wider Willen aus.

Dabei sollten es die Reformisten unter seiner Führung nicht allzu schwer haben: Präsident Mahmud Ahmadi-Nejad ist unbeliebt. Es ist jedoch die Frage, ob er wirklich unbeliebt genug ist, damit die Menschen in Massen zu den Urnen gehen – um einen zu wählen, den sie zwar mögen, aber in seinen acht Jahren zu oft als schwach erlebt haben. Für diejenigen Gesellschaftsschichten, die sich einen echten Wandel wünschen, ist Khatami ohnehin nichts anderes als ein Systemerhalter mit freundlichem Gesicht.

Für andere – die iranischen Neocons, die jetzt an der Macht sind – ist er dennoch ein Zersetzer, den man wütend bekämpfen wird, vor und nach den Wahlen. Ahmadi-Nejad hat die Islamische Republik in seiner Amtszeit gehörig umgefärbt, seine Leute sitzen überall, auch in der Wirtschaft. Die religiöse Führung steht noch immer hinter ihm, zumindest ist bisher nichts Gegenteiliges bekannt.

Als 2005 ein Expräsident, Ali Akbar Hashemi Rafsandjani, zu den Präsidentschaftswahlen antrat, galt er als Favorit, genauso wie jetzt laut den Umfragen Khatami. Die Wähler entschieden sich damals anders. Ob sie das „Andere“ schon nach vier Jahren wieder loswerden, bleibt zu sehen.

(Gudrun Harrer/DER STANDARD, Printausgabe, 10.2.2009)’

Bis jetzt war Neocon ein häufig zitiertes Schmähwort für gerissene Finsterlinge, die die Naivität besaßen, zu glauben, man könne edle Wilde wie die Araber in eine Demokratie zwingen.

Nun verwendet Gudrun Harrer den lieb gewonnenen Ausdruck, um einen gefährlichen Irren und ein totalitäres Regime zu verharmlosen: der islamischen Republik fehle ledigleich ein Kandidat des Wandels, um wie die USA den Change zu vollziehen und dem dunklen Neocon-Kapitel ein Ende zu bereiten.

Khatami riecht ein bißchen zu sehr nach altem System (ähnlich wie Hillary) – und kann die trägen Wähler daher nicht so sehr begeistern, aber vielleicht sind die Iraner – wie Livia Klingl, die Experten-Kollegin vom Kurier versichert – ohnehin auf keinen so revolutionären Change aus.

Der ideale Kandidat könnte daher so ähnlich ausschauen:

hillary_obama_photoshop


Vertreter der islamischen Revolution schütteln sich wahrscheinlich vor Lachen, wenn sie Harrers oder Klingls Analysen lesen.