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Ein „Copy-Shop“ für Dschihadisten

September 28, 2011

Eine Gruppe algerischer Dschihadisten, die während des Balkankrieges nach Bosnien eingesickert waren, plante 2001 Anschläge auf britische und amerikanische Einrichtungen.

Die Anschlagspläne waren zwar nicht konkret genug, um in Bosnien ein Gerichtsverfahren durchzuführen, vorsichtshalber wurden sie jedoch im Einvernehmen zwischen den bosnischen und amerikanischen Behörden nach Guantanamo überstellt.

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1001172,00.html

Genau dort gehörten sie als feindliche Kämpfer auch hin.

Seit ihrer Rückkehr finden die Männer keinen Job mehr in Bosnien, was natürlich nicht an der hohen Arbeitslosigkeit, sondern laut Standard an den „hartnäckigen Vorurteilen“ der Bosnier läge:

Warum die beiden keine feste Anstellung finden, obwohl sie gut ausgebildet sind, lasse sich laut Schmidt nicht nur auf die allgemein hohe Arbeitslosigkeit in Bosnien zurückführen, sondern auch auf die Angst der bosnischen Bevölkerung vor radikalen Islamisten. Während des Bosnienkrieges waren  Muhajedin aus dem Nahen Osten und dem Maghreb nach Bosnien gekommen und mit ihnen ein radikalerer islamischer Einfluss, den es vorher in Bosnien nicht gab. Deshalb halte sich in der bosnischen Öffentlichkeit hartnäckig das Vorurteil, „wer in Guantanamo war, muss ja irgendwie ein Taliban sein oder Al-Kaida angehören.“

Um „die Folgen des Kriegs gegen den Terror zu lindern“, will eine österreichische Spendenplattform den Unschuldslämmern einen „Copy Shop“ spendieren.

Wirklich die ideale Propagandazentrale Beschäftigung für ehemalige Dschihadisten Guantanamo-Opfer…