Posts Tagged ‘Antiimperialisten’

„Hoch lebe die arabische Reaktion!“

Juli 13, 2012

Hoch lebe die arabische Revolution“ skandierten die sogenannten Antiimperialisten noch unlängst.

Doch wenn es um den Antiimperialisten-Kollegen Assad geht, verwandeln sich die Revolutionäre schnell in die größten Reaktionäre.

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Die „Helden“ des „Antiimperialismus“

August 26, 2011

 

Die sogenannten „Antiimperialisten“ sind selbst die glühendsten Anhänger der größten Imperialisten des letzten Jahrhunderts.

Halb-Europa war unter Stalins imperialer Kontrolle.

Und Gaddafi hatte seine Vasallen im Tschad, in Tansania, in Burkina Faso, in der Zentralafrikanischen Republik und in Liberia:

Gaddafi ran a school near Benghazi called the World Revolutionary Center (WRC), where he gave military training to foreign leaders who shared ideological similarities with him.[92] Blaise Compaoré of Burkina Faso and Idriss Déby of Chad were graduates of this school, and are currently in power in their respective countries.[93] Gaddafi trained and supported Charles Taylor of Liberia, Foday Sankoh, the founder of Revolutionary United Front, Jean-Bédel Bokassa, the Emperor of the Central African Empire.,[94][95] and Mengistu Haile Mariam of Ethiopia.[95] Gaddafi intervened militarily in the Central African Republic in 2001 to protect his ally Ange-Félix Patassé from overthrow. Patassé signed a deal giving Libya a 99-year lease to exploit all of that country’s natural resources, including uranium, copper, diamonds, and oil.[92] He also sent troops to fight against Tanzania on behalf of Idi Amin and lost 600 Libyan soldiers defending Amin’s collapsing regime.[94]

Die „Che Guevaras des Westens“

Januar 10, 2010

Niemand strahlt mehr revolutionären Chic aus als der Comandante.

Das Che Guevara T-Shirt gehört zur Grundausstatung jedes jungen oder junggebliebenen Rebellen.

Von Hollywood bis Wien wurden dem Held der kubanischen Revolution Denkmäler errichtet.

Die „westlichen Che Guevaras“ wissen zwar selten, wofür sie sind, sie wissen aber immer wogegen sie sind:

Man ist gegen die Globalisierung und den Kapitalismus. Und sie alle würden gerne wie Luke Skywalker oder Avatar als Rebellen gegen ein technisch hochgerüstetes, finsteres Imperium in die Schlacht ziehen.

Deswegen empfindet man für den Kampf der rebellischen Taliban oder der islamistischen Widerstandskämpfer im Irak große Sympathien.

Wofür das finstere Imperium und wofür die Rebellen inhaltlich stehen, kann erfolgreich ausgeblendet werden.

Argwöhnisch betrachtet werden Rebellionen nur dann, wenn sie sich nicht gegen den imperialistischen Feind richten.

Sind Sie auch ein Opfer des US Imperialismus?

August 3, 2008

willi1

Von Kindheit an wurden Ihnen ungesundes Coca Cola, geschmackloses McDonalds Essen, blöde Hollywood Filme und schlechte TV Serien aufgezwungen.

Sie wissen, was ein Leben unter der Knute des US Imperialismus bedeutet: daher ihre Solidarität mit dem irakischen Widerstand.

Dass der Widerstand (bestehend aus nationalsozialistischen Baathisten, sunnitischen Jihadisten und schiitischen Martyrern, wenn er den gewünschten Erfolg gegen die US Besatzung gehabt hätte, sich anschließend wahrscheinlich über Jahre gegenseitig bekämpft hätte, macht nix.

Millionen von Opfern nicht nur im Irak wären in einem derartigen Krieg wohl wahrscheinlich gewesen. Die Empörung und das Mitgefühl für die Opfer hätten sich aber in Grenzen gehalten – Hauptsache die imperialistische Besatzung wäre beseitigt und die Amis auf die arrogante Schnauze gefallen.