Posts Tagged ‘Antisemitismus’

Italiens judenfreier Befreiungstag

April 8, 2015

Italiens Kommunisten haben nun mit Hilfe ihrer palästinensischen Lieblinge die Juden aus der Befreiungstag-Feier rausgeekelt:

ANED, the national association of former Italian political deportees from Nazi concentration camps, said Monday it will not attend the April 25 march because of the ban on the Jewish Brigade, a past parade participant. The Jewish Brigade was a group of 5,000 Jewish volunteers in the British army who served in Europe during World War II.

(Haaretz)

So können Italiens Kommunisten die eigenen angeblichen Heldentaten ungestörter feiern, auch wenn Mussolini und Hitler tatsächlich von den Alliierten besiegt worden waren (was Italiens Linke den USA nie verzeihen konnten).

Dass die Palästinenser im Zweiten Weltkrieg fest an der Seite Hitlers standen, interessiert die großen Antifaschisten natürlich nicht:

Mufti Himmler

Besonders gern spielt sich Italiens Linke auch als das große Terror-Opfer auf.

Ein ungeklärter Anschlag auf eine Bank, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen, wird schon seit über 45 Jahren dazu genützt, eine rechte Verschwörung von Staat/Faschisten/CIA/Nato/Gladio gegen die arme Linke anzuprangern.

Selbstverständlich wurde danach jeder Anschlag ohne eindeutige Urheberschaft stets einer rechten Verschwörung zugeschrieben.

Wenn man über Italiens “Bleierne Jahre” liest, findet man endlose Beiträge über jene rechte “Strategie der Spannung” (auch wenn die “Roten Brigaden” tatsächlich die eindeutige Nummer eins unter Italiens Terroristen waren und während der schmutzigen Auseinandersetzung zwischen dem Staat und den linken Terroristen die saubere PCI Wahl um Wahl gewinnen konnte).

Waren jedoch Juden die eindeutigen Opfer des Terrors und die linken Palästinenser die Täter, wurde der Terror unter den Teppich gekehrt.

Ein Anschlag, der 34 Menschen das Leben gekostet hatte, ist im kollektiven Gedächtnis der Italiener praktisch nicht vorhanden:

http://en.wikipedia.org/wiki/1973_Rome_airport_attacks_and_hijacking

Dass es zu diesem Terroranschlag nicht einmal eine deutsche Übersetzung gibt, zeigt welchen Wert das Leben von Juden bei den linken angeblichen “Antifaschisten” hat.

Der Antisemitismus des Latino-Populismus

Februar 20, 2015

Wie erwartet, enthüllt das Absinken des Ölpreises das undemokratische Antlitz des Chavismo:

Caracas – Agenten des venezolanischen Geheimdienstes Sebin haben den oppositionellen Oberbürgermeister der Hauptstadt Caracs, Antonio Ledezma, festgenommen. “Sie haben ihn geschlagen”, twitterte Ledezmas Ehefrau Mitzy über den offiziellen Account ihres Mannes.

(Spiegel)

Argentiniens Peronisten sind bereits eine Stufe tiefer gesunken.

Dort ermordet man sogar die eigenen Staatsanwälte, um nicht auf gute Geschäfte mit Terroristen verzichten zu müssen.

Die Täter stellen sich dabei auch noch als Opfer (der jüdischen Weltverschwörung) dar.

In Andreottis Italien lief es ähnlich: um nicht auf Gaddafis Spezialkonditionen verzichten zu müssen, wurde der Terrorist Gaddafi bedingungslos gedeckt. Die Verantwortung für den Terror ließ man stattdessen den eigenen Verbündeten in die Schuhe schieben, als deren Köpfe vom “Popolo” die USA und Israel angesehen wurden.

Wie in Südamerika ist auch in Italien ein linker Antisemitismus auf dem Vormarsch.

Dabei hat Italien eigentlich keine antisemitische Tradition, wohl weil es in Italien lediglich eine kleine und völlig unproblematische jüdische Minderheit gab.

Aber das war in Hitlers Deutschland ja auch nicht viel anders: Hitlers Antisemitismus knüpfte nicht am traditionellen Antisemitismus, wie es ihn in Luegers Wien oder im Zaristischen Russland gab, an, sondern beruhte auf modernen Weltverschwörungstheorien.

Im heutigen Italien ist es ähnlich: der Hass auf Israel ist eine relativ neue linke Domäne, die ihre Wurzeln in der “antiimperialistischen Solidarität” zu den Palästinensern hat und danach durch zahllose linke Verschwörungstheorien gespeist wurde.

Juden wird von modernen Antisemiten nicht ihr Mangel an Integration vorgeworfen, sondern ihr Erfolg geneidet.

Kein glühender Antisemit, sondern Aufdecker der Jüdischen Weltverschwörung

Dezember 10, 2014

München (dpa/lby) – Die Autorin Jutta Ditfurth (63) darf den Polit-Aktivisten Jürgen Elsässer nicht als Antisemiten bezeichnen. Das Landgericht München verbot der ehemaligen Grünen-Politikerin bei Androhung eines Ordnungsgeldes von 250 000 Euro oder sechs Monaten Haft, Elsässer einen «glühenden Antisemit» zu nennen. Das hatte sie am 14. April in einem Interview der «Kulturzeit» auf 3sat getan. Das Urteil (Az. 25 O 14197/14) ist noch nicht rechtskräftig.

Elsässer ist natürlich kein “glühender Antisemit”, sondern er klärt die Deutschen lediglich darüber auf, wer hinter allem Bösen auf der Welt steckt:

Wer unterstützt den IS?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/12/08/skandal-israel-unterstutzt-die-is-terrormiliz/

Wer steckt hinter 9/11?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/07/02/inside-911-das-erste-video-zu-unserer-911-konferenz-und-zum-neuen-911-buch/

Wer steckt hinter MH17 und MH370?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/08/09/die-geheimdienstspur-mh370-und-mh17-wolfgang-eggert-bei-compact/

Wer hat Möllemann und Barschel ermordet?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/11/21/mossad-und-der-barschel-mord/

Wer steckt hinter dem NSU?

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/03/28/nsu-morde-zschape-wars-nicht/

Als Jürgen Elsässer eine Deutsche Weltverschwörung gegen Jugoslawien witterte, durfte der selbsternannte “Antideutsche” jahrelang für die “Jüdische Allgemeine” schreiben.

Von der Deutschen Weltverschwörung war es allerdings nur ein kurzer Schritt zur Jüdischen Weltverschwörung.

Das Phänomen Jürgen Elsässer sollte uns allen eine Lehre sein, spektakuläre Behauptungen stets kritisch zu hinterfragen, auch wenn einem die politische Stoßrichtung gerade gefällt.

Die gängigen Konventionen für Judenhass

Oktober 9, 2014

Wer heute in Deutschland einen Antisemiten als Antisemiten bezeichnet, muss damit rechnen, vom ihm erfolgreich verklagt zu werden:

Er trat als Redner bei den kürzlich entstandenen Montagsdemonstrationen auf, bei denen Politiker als „Vasallen der Rothschilds“ bezeichnet werden. „Ich finde, dass man einen solchen Mann in der politischen Auseinandersetzung als Antisemiten bezeichnen kann“, sagt Ditfurth.

Doch die Richterin deutet eine andere Meinung an. Es handele sich zwar eindeutig um eine Meinungsäußerung, auch sei diese nicht persönlich, sondern zur Sache gewesen, trotzdem ist Ditfurth in ihren Augen „den einen Schritt zu weit“ gegangen. Der Antisemitismusvorwurf sei ein „Totschlagargument“.

(taz)

Doch wer ist in Deutschland heutzutage noch ein “glühender Antisemit” oder “Nazi”?

Selbst Hitler würde heute kein Bärtchen mehr tragen und sich an die gängigen Konventionen für Judenhass halten.

Seinen Hass gegen Amerika könnte Hitler nach wie vor offen ausleben, bei der jüdischen Weltverschwörung müsste er leichte Abstriche machen, dafür könnte er Israel um so leidenschaftlicher kritisieren.

Jürgen Elässer sinnierte mit Ken Jebsen darüber, ob die NPD eine Nazi-Partei wäre. Er kam dabei zu dem Schluss, dass die NPD keine Nazi-Partei sei, da sie im Gegensatz zu Netanjahu kein Groß-Israel errichten wolle:

(ab 0:54:00)

Nazi” ist für den Joseph Goebbels von heute ein Schimpfwort, das er verwendet, um seine politischen Feinde zu diffamieren (und am liebsten setzt er es gegen Juden ein).

Keine Vorurteile gegen Juden?

September 4, 2014

Wie schlecht Sinti und Roma in Deutschland gelitten sind, belegt eine andere Zahl aus der Studie. Demnach ist die soziale Distanz zu dieser Minderheit mit 20 Prozent stärker als gegenüber jeder anderen. Es folgen Asylbewerber (15 %), Muslime (13 %), Osteuropäer (8 %), Juden (3 %) und Schwarze (2 %).

(DW)

Juden scheint es gemäß dieser Umfrage in Europa heute toll zu gehen.

Tatsächlich ist die Lage seit dem 2. Weltkrieg noch nie so schlimm gewesen.

Solange sie in der Minderheit sind, stellen sich Muslime als die “neuen Juden” dar, die von der islamophoben Mehrheit verfolgt werden.

Wenn sie jedoch in der Mehrheit sind, lassen sie ihrem Antisemitismus freien Lauf, und es gibt in Europa wieder Viertel, wo sich Juden besser nicht hinwagen.

(more…)

Empfehlung an Europas Juden

August 8, 2014

Etwa zur gleichen Zeit, da Graumann fragte, warum man “uns” so hängen lässt, gab Charlotte Knobloch, in einem Interview mit dem “Kölner Stadt-Anzeiger” den Juden den Rat, sich “nicht als Jude erkennbar zu machen”.

(Henryk M. Broder)

Mit dieser Masche ist auch Peter Scholl-Latour toll gefahren.

Durch die konsequente Verleugnung seiner jüdischen Herkunft, konnte er zum großen Versteher der islamischen Welt und sogar zum größten deutschen Welterklärer aufsteigen.

Der Joseph Goebbels von heute

Mai 30, 2014

In dem Rechtsstreit Elsässer, Jürgen (…) gegen Ditfurth, Jutta (…) erlässt das Landgericht München I (…) ohne mündliche Verhandlung wegen Dringlichkeit (…) folgenden Beschluss:

1. Der Antragsgegnerin wird im Wege der einstweiligen Verfügung unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu zweihundertfünfzigtausend Euro oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten – Ordnungshaft auch für den Fall, dass das Ordnungsgeld nicht beigetrieben werden kann – wegen jeder Zuwiderhandlung

untersagt,

den Antragsteller als “glühenden Antisemiten” zu bezeichnen.

(Jürgen Elsässer)

Auch Augstein hätte vom Gericht wohl jederzeit so eine einstweilige Verfügung gegen Broder erhalten.

Doch wer ist in Deutschland heutzutage noch ein “glühender Antisemit” oder “Nazi”?

Selbst Hitler würde heute kein Bärtchen mehr tragen und sich an die gängigen Konventionen für Judenhass halten.

Seinen Hass gegen Amerika könnte Hitler nach wie vor offen ausleben, bei der jüdischen Weltverschwörung müsste er leichte Abstriche machen, dafür könnte er Israel um so leidenschaftlicher kritisieren.

Jürgen Elässer sinnierte mit Ken Jebsen darüber, ob die NPD eine Nazi-Partei wäre. Er kam dabei zu dem Schluss, dass die NPD keine Nazi-Partei sei, da sie im Gegensatz zu Netanjahu kein Groß-Israel errichten wolle:

(ab 0:54:00)

Nazi” ist für den Joseph Goebbels von heute ein Schimpfwort, das er verwendet, um seine politischen Feinde zu diffamieren (und am liebsten setzt er es gegen Juden ein).

Motiv weiter offen?

Mai 25, 2014

Nach dem Massaker in Brüssels Jüdischem Museum rätselt der ORF über das Motiv:

Nach den tödlichen Schüssen im Jüdischen Museum in Brüssel hat die Polizei noch keinerlei Hinweise auf einen terroristischen oder antisemitischen Hintergrund. Entsprechende Mutmaßungen könnten nicht bestätigt werden, es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft heute.

(ORF)

Wahrscheinlich war es “kein Antisemit”, sondern ein “Israelkritiker”.

Im Ergebnis kommt es allerdings aufs Gleiche hinaus.

Hinter der Fassade des “Antizionismus”

Februar 28, 2013

Wien – Beim Wiener Gipfel der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen (UNAOC) hielt der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan heute eine Rede über die Rolle der Religionen. Der Islam sei eine friedliche Religion, und die Interpretation des Krieges in Mali als “religiöse Gewalt” sei falsch. Hass gegen Religionen sei zu ächten. “Darum sollten wir, ebenso wie Faschismus, Zionismus und Antisemitismus, auch Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachten”, sagte Erdogan.

Der “Antizionismus” ist so ziemlich das einzige, worauf sich Islamisten einigen können.

Wenn sie nicht Israel als Ausrede hätten, müssten sie sich eingestehen, dass Muslime heute in erster Linie von Muslimen im Namen des Islam tyrannisiert werden.

Obwohl die Türkei einen Wirtschafts-Boom erlebt, und die Golfstaaten in Petro-Dollars schwimmen, bevorzugen es Muslime trotz aller beklagten “Islamophobie”, sich in Europa humanitär versorgen zu lassen.

Solidarisch ist man in der islamischen Welt nur beim Antizionismus und bei der Verbreitung der islamistischen Ideologie.

Im Dialüg mit dem Westen verurteilt man den “Antisemitismus”, der genauso schlimm wie die “Islamophobie” sei, weil es dabei hilft, die eigene antisemitische Ideologie ungestört nach Europa zu verbreiten.

Chavez und der Saujud

Oktober 4, 2012

Nicht einmal Hitlers Jugend-Idol hätte es geschafft, seinen Judenhass noch primitiver auszudrücken:

„Eine meiner Aufgaben, Minderwertiger, Entschuldigung, Herr Minderwertiger, ist, deine Maske wegzunehmen. Denn wie auch immer du dich maskieren magst, Minderwertiger, hast du einen Schweineschwanz, Schweineohren… Du schnarchst wie ein Schwein… Du bist ein Schwein… Maskier dich nicht, Minderwertiger… Je mehr du dich maskierst, desto öfter wirst du mir begegnen, jeden Tag dieser Welt, du wirst mich nicht vermeiden können… Du wirst die Konfrontation mit Chávez nicht vermeiden können, denn es ist die Konfrontation mit den Patrioten, mit dem Vaterland, mit der nationalen Würde.“

http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/16/hugo-chavez-opposition-low-life-pig


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