Posts Tagged ‘Asyl’

Erdogans getürkte Flüchtlingszahlen

Dezember 11, 2017

Die EU-Kommission gibt 700 Millionen Euro für humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in der Türkei frei. Der Großteil – 650 Millionen Euro – geht an ein soziales Sicherheitsnetz (ESSN), das vom UNO-Welternährungsprogramm betrieben wird.

Erdogan ließ zwar ab Sommer 2015 alle muslimischen Migranten großzügig einreisen und offiziell als „Syrer“ registrieren. Als Konventionsflüchtlinge wurden sie jedoch nie versorgt, sondern sie mussten sich ihren Aufenthalt in der Türkei, welcher ohnehin lediglich der Durchreise nach Europa diente, selbst finanzieren.

Daher sind die 3 Millionen „Syrer“, für die Erdogan Milliarden von der EU kassiert und mit denen er Europa erpresst, lediglich durch die Türkei durchgereist (wie durch die anderen Transitländer Griechenland, Mazedonien, Serbien).

Die EU zahlt für Flüchtlinge, die sich ohnehin schon längst in Österreich, Deutschland und Schweden aufhalten, und die Europäer lassen sich von der Türkei mit Flüchtlingen erpressen, die sie längst selbst versorgen.

Die UNO macht bei Erdogans Lügen mit, weil sie mitkassiert. Ein Großteil des Budget geht an die UNO (die damit allerdings immerhin etwa 260.000 Bewohner von Flüchtlingslagern an der syrischen Grenze versorgt).

Die Flüchtlingskrise wurde nicht durch Erdogans miesen Deal mit Merkel, sondern durch die Schließung der Balkanroute beendet bzw. unterbrochen.

Aufgrund des Merkel-Erdogan-Deals wurden lediglich eine Handvoll Pakistaner und Bangladeschis von Griechenland in die Türkei zurückgeschickt. Für „Syrer“ (worunter auch Iraker, Afghanen fielen) war dies keine Abschreckung.

Was „Syrer“ davon abgehalten hatte, weiter nach Griechenland einzureisen, war die Aussicht, in Griechenland nach der Schließung der Balkanroute stecken zu bleiben.

Deswegen wird von der Asyl-Lobby alles unternommen, um eine Wiedereröffnung der Balkanroute zu erreichen.

Solange die Balkanroute geschlossen bleibt, hat Erdogan in Wahrheit überhaupt nichts in der Hand, um Europa zu erpressen, und die Türkei hat selbst ein Interesse daran, ihre Grenzen möglichst geschlossen zu halten, weil sie sonst womöglich wirklich auch selbst längerfristig auf Flüchtlingen sitzen bleiben könnte.

Erdogan könnte jedoch trotzdem noch einmal versuchen, seine syrischen Muslimbrüder aus Syrien nach Europa durchzuschleusen, falls sie ihre letzte starke Provinz Idlib verlieren sollten. Dazu werden bereits völlig übertriebene Horrorzahlen lanciert (900.000 Flüchtlinge laut einem Reuters-Artikel), womit Europa erneut ein „moralischer Imperativ“ aufgeschwatzt werden könnte.

Erdogans Poker, Europa mit Muslimen zu fluten, ist aufgrund einer schwachen europäischen Führung (Schulz und Merkel) schon einmal aufgegangen.

Dass die Deutschen so dumm waren, solche Politiker wieder zu wählen, könnte Erdogan zu einem weiteren Spiel verleiten.

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Hat uns CNN libyschen Sklavenmarkt oder Arbeitsstrich gezeigt?

Dezember 7, 2017

Seit die Libyer mit der italienischen Küstenwache zusammenarbeiten, konnten die Überfahren über die Mittelmeerroute drastisch reduziert werden, was dem Spiegel natürlich ganz und gar nicht gefiel.

Um für die Wiedereröffnung der Mittelmeerroute Stimmung zu machen, dürfen selbst die für den Spiegel sonst so heiligen Araber zu ewigen Rassisten abgestempelt werden:

Das Erbe des arabischen Rassismus

Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein Eldorado für Menschenhändler. Auf nächtlichen Sklavenmärkten werden internierte afrikanische Migranten wie Vieh verkauft. Ein Grund: Hass auf Dunkelhäutige.

(SPON)

Die berühmte CNN-Reportage über Libyens Sklavenmärkte ist die einzige Quelle, die gespiegelt wird. Eigene Recherchen fehlen völlig.

Was der CNN produziert hatte, wurde allerdings nicht nur vom Spiegel völlig unkritisch übernommen. Sämtliche Medien und Politiker wie Juncker, Merkel und Macron hatten sich über die barbarischen Sklavenhalter Libyens empört.

Was immer in dem Video auch zu sehen sein mag, so handelt es sich dabei wohl kaum um Sklaverei.

Eine komplette Inszenierung wäre aufgrund der wenigen beteiligten Personen zwar nicht einmal besonders schwierig. Am wahrscheinlichsten handelt es sich jedoch einfach um Männer, die wie auch in vielen europäischen Ländern ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsstrich anbieten.

Auch bei den Internierungslagern handelt es sich nach meiner Meinung um moderne Schauermärchen.

Die Bedingungen in den von den Schleppern zur Verfügung gestellten Lagern, in denen die Afrikaner in Libyen auf ihre Überfahrt warten, sind mit Sicherheit miserabel. Niemand wird jedoch dort festgehalten, sondern es handelt sich um einen provisorischen Aufenthalt, für den weder die libyschen Schlepper noch die geschleppten Afrikaner viel Geld investieren wollen.

Dauert der Aufenthalt ungeplant länger, steigt natürlich auch der Druck, während des Aufenthaltes Geld zu verdienen. Hier kommen wir wieder zu den aktuellen Filmaufnahmen von den am „Sklavenmarkt“ bzw. Arbeitsmarkt angebotenen Afrikanern.

So wie miese Schlepperunterkünfte keine Internierungslager sind, handelt es sich bei Tagelöhnern nicht um Sklaven, auch wenn in der Leidenschaft des Agenda-Journalismus solche feinen Unterschiede leicht verschwinden.

Auch die Zahl von einer Million Afrikanern, die angeblich in Libyen interniert sind, ist  völlig aus der Luft gegriffen.

Die Schlepperbanden haben wohl lediglich Kapazitäten für ein paar Tausend Kunden. Staatliche Lager für Flüchtlinge gibt es in Libyen sicher auch nur in sehr geringen Dimensionen.

Aber die getürkten Flüchtlingszahlen sind nicht nur in Libyen ein ganz eigenes Thema, dem ich schon viele Beiträge gewidmet habe.

Die Libyer betätigen sich für die Afrikaner als Schlepper. Sie tun das mit Sicherheit nicht aus Altruismus, aber sie befriedigen eine Nachfrage der Geschleppten.

Während die Schlepper dämonisiert werden, werden die Geschleppten von Spiegel & Co. zu Opfern von Sklaverei erklärt, die man natürlich wieder direkt von der libyschen Sklavenküste abholen sollte.

Asyl-Afghanen als Irans fünfte Kolonne

November 26, 2017

Bei den afghanischen Hazara handelt es sich zwar ethnisch um keine Iraner, sondern um ein Turk-Volk, das sich mit den Iranern jedoch eine gemeinsame Sprache (Dari/ Farsi) und die schiitische Religion teilt.

Fast alle Afghanen, die in den letzten Jahren nach Österreich kamen, hatten zuvor im Iran gelebt, wie ein Dolmetscher vom Asylamt bestätigt:

Seit drei Jahrzehnten lebt Ahmad Saba (Name geändert) in Österreich. Der 52-Jährige kam als Student aus dem Iran nach Wien. Heute übersetzt er unter anderem für das Bundesasylamt.

„95 Prozent der Afghanen, die nach Österreich kommen, haben bereits jahrelang im Iran gelebt“, so Ahmad Saba.

Was den gebürtigen Iraner noch stört: „Österreichische Frauen werden von diesen Männern als minderwertig angesehen, ihre eigenen als Gebärmaschinen, damit das Geld stimmt.“

(Kronen Zeitung)

Jene Afghanen behaupten vor den Asylbehördern, wegen angeblicher Diskriminierung den Iran verlassen zu haben. Hier besuchen sie allerdings iranische Moscheen und gehen für das Mullah-Regime auf die Straße

Der Iran fördert ganz bewusst das Entstehen einer fünften Kolonne in Europa, indem er die Afghanen aktiv bei ihrer Flucht nach Europa unterstützt.

Für unsere Asyl- und Sozialleistungen sind die Hazara nicht uns, sondern ihren schiitischen Glaubensbrüdern, die sie zu uns weitergeschickt haben, dankbar.

Den blutigen schiitischen Fanatismus, den man sonst nur aus dem Nahen Osten kennt, kann man mittlerweile auch mitten in Wien finden:

 

 

Linke Medien agitieren für ihre Asyl-Helden

November 9, 2017

Die Flüchtlingsströme fließen nicht mehr wie vom Spiegel gewünscht. Um für eine neuerliche Öffnung Europas zu agitieren, hat sich der Spiegel mit fünf weiteren linken europäischen Medienhäusern zusammengeschlossen:

Irgendetwas ist passiert im Mittelmeer im Sommer 2017. Die Flüchtlinge kommen nicht mehr, zumindest nicht mehr in so großer Zahl wie noch im Vorjahr.

Das ist kein Zufall, sondern das Resultat europäischer Politik.

Gelöst ist das Problem keineswegs. Es wird nur verlagert, gerät aus den Augen. Auch in den Medien flaut das Interesse ab.

Um dem entgegenzuwirken, haben sich sechs europäische Medienhäuser zusammengetan. Reporter wurden ausgesandt, um eine Woche lang aus der Region zu berichten: Von Gefangenenlagern in Libyen, über entvölkerte Dörfer in Westafrika, bis zu den überfüllten Flüchtlingscamps in Griechenland.

„Politiken“ (Dänemark) – Reportage aus Gambia
„Le Monde“ (Frankreich) – Reportage aus Algerien
„El País“ (Spanien) – Reportage aus Spanien
„La Stampa“ (Italien) – Reportage aus Libyen
„The Guardian“ (Großbritannien) – Reportage aus Marokko
„DER SPIEGEL“ (Deutschland) – Reportage aus Griechenland

(SPON)

Als kleine Fleißaufgabe hat der Spiegel heute gleich auch die „Schande von Manus“ angeprangert. Der Artikel stellt ein klassisches Lehrstück für Asyl-Journalismus dar, bei dem jede Behauptung der Asyl-Helden völlig unkritisch und ungeprüft wiedergegeben wird:

„Ich will überall auf der Welt hin, Hauptsache, ich bin frei. Es ist mir egal, ob das in Australien, Kanada oder den USA ist. Aber ich habe keine Hoffnung mehr. Australien hat mir meine Träume gestohlen.“

Flüchtling Aziz im Gespräch mit dem SPIEGEL

Abdul Aziz Muhamat, 25, erinnert sich noch daran, mit welcher Hoffnung er einst sein Heimatland verließ. Er kommt aus Darfur, er hatte Ärger mit dem sudanesischen Regime, viel mehr will er dazu nicht sagen. Am 14. Juli 2013 stieg er in Khartum in ein Flugzeug, Yemenia Airways Flug 632, er reiste über Sanaa und Dubai nach Jakarta. Von dort sollte es per Boot weiter nach Australien gehen. Ein erster Versuch scheiterte, Aziz und die rund 50 anderen Menschen an Bord kehrten nach zwölf Stunden um. Fünf Menschen ertranken. Beim zweiten Anlauf griff die australische Marine das Boot und seine Insassen auf. Das war im Oktober 2013.

Die Flüchtlinge wurden erst in ein Lager auf der Weihnachtsinsel gebracht. Dann, so berichtet es Aziz, sagte ihnen ein Mitarbeiter der australischen Einwanderungsbehörde, sie würden nach Manus geflogen, „ein sehr gefährlicher Ort voll ansteckender Krankheiten – desinfiziert euch, wenn ihr einen der Bewohner berührt“, soll der Offizielle gesagt haben. Das ist jetzt vier Jahre her.

(SPON)

Abdul Aziz, der Asyl-Held des Spiegels, reiste über Dubai und Jakarta, würde sich aber nur in Australien, Kanada und den USA „sicher fühlen“.

In den islamischen Bruderstaaten müsste er nämlich für sich selbst sorgen, während er im Westen seinen islamischen Lebensstil auf Kosten der Aufnahmegesellschaft ausleben könnte.

Wie ein Ölscheich in Dubai müsste er als Asylant im Westen keinen Finger für seinen Lebensunterhalt rühren.

Bildergebnis für dubai

Bremen: Top bei Asyl-Quoten, Flop bei Schulnoten

Oktober 13, 2017

Bei den Asylgewährungen ist das rotgrüne Bremen absolute Spitze:

Die Anerkennungsquoten für Asylsuchende fallen von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich aus: So war die Schutzquote von Flüchtlingen aus dem Irak in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Bremen mit 96,4 Prozent fast doppelt so hoch wie in Berlin (50,3 Prozent).

Auch bei den Entscheidungen über die Anträge von Afghanen und Iranern zeigten sich demnach große Unterschiede. So lag die Spannbreite der positiven Asylbescheide bei Antragstellern aus Afghanistan zwischen 30,9 Prozent (Brandenburg) und 65 Prozent (Bremen).

Bei Asylbewerbern aus Iran lag die Schutzquote zwischen 37,6 Prozent (Bayern) und 85 Prozent (Bremen).

(SPON, 13.10.2017)

Um in Deutschland Asylmeister zu werden, sind wohl keine tieferen Kenntnisse im Lesen und Rechnen erforderlich:

Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Bundesland erheblich. Positiv stechen Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein bei den Kompetenzen Lesen und Zuhören hervor, Bayern und Saarland in der Orthografie. Schlusslicht in allen drei Bereichen ist Bremen.

Spitzenreiter ist wie bereits im Fach Deutsch auch in der Mathematik Bayern, gefolgt von Sachsen und Sachsen-Anhalt. Am Tabellenende stehen Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bremen.

(SPON, 13.10.2017)

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Wiener Mord-WM zwischen Grosny und Kabul

Mai 31, 2017

Bei einer Rauferei zwischen fünf Männern in Favoriten erlitt ein 26-Jähriger einen Stich in den Bauchbereich, die Täter flüchteten.

Ein 24-jähriger Österreicher wurde vorläufig festgenommen. Gegenüber den Beamten gab er an, dass die übrigen Männer bereits in einem Zug der U1 in Streit geraten waren. Er selbst sei von einer Plastikflasche im Genick getroffen worden, woraufhin er in die Rauferei geriet. Am Keplerplatz stiegen die Männer aus, dort soll einer der später geflüchteten Afghanen auf den 26-Jährigen eingestochen haben.

(Kronen Zeitung)

Favoriten gehörte in den letzten Jahren zum Revier von tschetschenischen Banden wie den „Wölfen“.

Wenn es gegen österreichische Schafe geht, sind die tschetschenischen Wölfe bereits wegen Nichtigkeiten in ihrer „Ehre“ gekränkt, die sie durch exzessive Gewalt wiederherstellen müssen.

Dabei reicht bereits „ein blöder Blick“ bzw. eine „von den Lippen abgelesene“ Beleidigung der Mutter oder der Religion aus:

Wie erst jetzt bekannt wurde, spazierte eine Wienerin (23) am 5. April gegen 14 Uhr durch den Josef-Strauß-Park, als sie auf eine Tsche­tschenin (16) traf. Provokant soll die Muslima gefragt haben: „Was schaust du so?“ Die 23-Jährige soll flapsig „Ich kann schauen, wie ich will“ geantwortet und „Scheiß-Muslima“ gezischt haben.

Das dürfte für den verschleierten Teenager ausgereicht haben, um auf die Frau loszugehen. Bewaffnet mit einem kleinen Küchenmesser fügte sie ihrem Opfer drei Stiche in den Oberkörper zu. Einer ging in die Lunge und verletzte die 23-Jährige lebensgefährlich.

(oe24)

Treffen die Tschetschenen jedoch auf ein Rudel, dass sich genauso unzivilisiert benimmt, werden die Wölfe zu friedlichen Lämmchen, die statt ihre Ehre zu verteidigen um „Frieden“ betteln.

Afghanen sind wehrhaft genug, um Tschetschenen mitten in ihrem Territorium anzugreifen, ohne dafür Konsequenzen befürchten zu müssen.

Für ihre Abschiebung nach Kabul sind sie hingegen viel zu „traumatisiert“.

Stattdessen dürfen sie in Wien eine Mord-WM austragen. Kabul ist gerade dabei, Grosny den Titel abzujagen.

Österreichischer Staat finanziert IS

April 1, 2017

Fast 300 Dschihadisten, die sich in Österreich aufhalten, haben die Beamten vom Staatsschutz derzeit im Visier. Zu diesen Personen liegen Hinweise vor, dass sie in die Konfliktgebiete Syrien und Irak gereist sind oder dorthin reisen wollten, um sich einer kämpfenden Gruppe anzuschließen.

(Krone)

Von diesen 300 österreichischen Dschihadisten haben nicht einmal 10 % die österreichische Staatsbürgerschaft.

Über 90 % der Gefährder halten sich als Asylanten in Österreich auf.

Die Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung stellt jedoch einen klaren Grund für die Aberkennung des Asylstatus dar.

Mindestens 90 % der Dschihadisten bräuchte man daher nicht weiter zu beobachten, sondern sie wären einfach abzuschieben.

Obwohl die Identitäten der zumeist aus Tschetschenien stammenden Gefährder bereits seit Jahren bekannt sind, können sie sich trotzdem weiter unbehelligt in Österreich aufhalten. Dank ihrer Großfamilien kassieren werden sie üppig mit Sozial-Leistungen versorgt, und haben einen islamischen Staat im Staat errichtet.

Dank des österreichischen Sozialstaates sind IS-Anhänger nicht einmal auf die Kohle von irgendwelchen Ölscheichs angewiesen, um ihre IS-Zweigstelle zu betreiben.

Bildergebnis für tschetschenen demonstration

(Tschetschenen-Demonstration für die Boston-Terroristen in Wien)

Ein unwahrer Kern

März 28, 2017

Als die ÖVP die Obergrenze von 35.000 auf 17.500 senken wollte, war Kern strikt dagegen. Illegal dürfen daher weiter Zehntausende nach Österreich einreisen.

Wenn Österreich aufgrund von EU-Vereinbarungen, denen Kern persönlich zugestimmt hatte, 50 Asylwerber legal einreisen lassen soll, legt sich Kern plötzlich quer, weil „Österreich schon genug getan hätte“.

Wäre der Vorschlag zur Nichteinhaltung der EU-Vereinbarungen von einem ÖVP-Minister gekommen, hätte ihn Kern selbstverständlich empört abgeschmettert, so wie er gerade die Forderungen von Außenminister Kurz zur Eindämmung der NGO-Schleppertätigkeit vor Libyens Küste zurückgewiesen hatte.

Bildergebnis für kern pinocchio

Erdogans getürkte Asylzahlen

März 21, 2017

Ein Jahr nach Abschluss des EU-Türkei-Flüchtlingspakts droht Ankara einmal mehr mit dessen Aufkündigung: „Wenn ihr wollt, schicken wir euch die 15.000 Flüchtlinge, die wir jeden Monat zurückhalten“, sagte der türkische Innenminister Süleyman Söylu am Donnerstagabend an die Adresse der EU-Staaten gerichtet.

(Kleine Zeitung)

Die Türkei hält überhaupt niemanden vor einer Überfahrt nach Europa zurück. Was Flüchtlinge abhält, ist die Aussicht in Griechenland stecken zu bleiben und nicht mehr in einen nördlichen Wohlfahrtsstaat durchgeschleust zu werden.

Die EU finanziert den Diktatürk trotzdem mit Milliarden, weil in der Türkei angeblich 2,5 Millionen Syrer versorgt werden.

Asyl kann nach türkischer Rechtslage allerdings kein einziger Syrer bekommen, da die Türkei die Genfer Flüchtlingskonvention nur unter dem Vorbehalt unterzeichnet hat, dass nur Europäer Asylstatus in der Türkei erhalten können (die europäischen Kosovaren, Bosnier und Tschetschenen bevorzugen trotzdem Deutschland, Österreich und Schweden als Asyl-Mekka).

Erdogan ließ zwar ab Sommer 2015 alle Syrer großzügig einreisen und offiziell als Flüchtlinge registrieren. Als Konventionsflüchtlinge wurden sie jedoch nicht versorgt, sondern sie mussten sich ihren Aufenthalt in der Türkei selbst finanzieren.

Daher sind die 2,5 Millionen, für die Erdogan kassiert und mit denen er Europa erpresst, lediglich durch die Türkei durchgereist (wie durch die anderen Transitländer Griechenland, Mazedonien, Serbien), und die EU zahlt daher für Flüchtlinge, die sich ohnehin schon längst in Österreich, Deutschland und Schweden aufhalten.

Die Europäer lassen sich also von der Türkei mit Flüchtlingen erpressen, die sie ohnehin schon längst selbst versorgen.

Die 2,5 Millionen sind genau jene Flüchtlinge, die ab Sommer 2015 bis zur Schließung der Balkanroute im März 2016 über die Türkei nach Europa eingereist waren.

Solange die Balkanroute geschlossen bleibt, hat Erdogan in Wahrheit überhaupt nichts in der Hand, um Europa zu erpressen, und die Türkei hat selbst ein Interesse daran, ihre Grenzen möglichst geschlossen zu halten, weil sie sonst womöglich wirklich auch selbst längerfristig auf Flüchtlingen sitzen bleiben könnte.

Erdogan könnte jedoch trotzdem noch einmal versuchen, seine Muslimbrüder aus Syrien nach Europa durchzuschleusen, falls sie ihre letzte starke Provinz Idlib verlieren sollten. Dazu werden bereits völlig übertriebene Horrorzahlen lanciert (900.000 Flüchtlinge laut einem Reuters-Artikel), womit Europa erneut ein „moralischer Imperativ“ aufgeschwatzt werden könnte.

Erdogans Poker, Europa mit Muslimen zu fluten, ist aufgrund einer schwachen europäischen Führung (Schulz und Merkel) schon einmal aufgegangen.

Falls die Deutschen so dumm sind, solche Politiker wieder zu wählen, könnte Erdogan zu einem weiteren Spiel verleitet werden.

Ähnliches Foto

Die Fata Morgana der syrischen Herzchirurgen

Februar 19, 2017

Syrien war immer eine Diktatur. Wer zur Elite gehören wollte, musste sich mit der Diktatur arrangieren.

Als es zu Beginn der syrischen Revolution schlecht für das Assad-Regime aussah, kam auch der eine oder andere Hochgebildete aus der syrischen Elite als Flüchtling in Europa an. Über solche Fälle wurde in den Willkommens-Medien euphorisch berichtet.

Es entstand dadurch die Illusion, dass wie nach der iranischen Revolution die Ankunft einer westlich orientierten gebildeten Elite zu erwarten gewesen wäre. Diese Hoffnung entpuppte sich als Fata Morgana.

Die in den Medien präsentierten Herzchirurgen waren die absoluten Ausnahmen. Syrien war auch schon vor dem Bürgerkrieg ein armes Land mit hoher Arbeitslosigkeit (über 20 %) und schlechtem Bildungsniveau, das man nicht mit dem Iran unter dem Schah, sondern mit anderen bevölkerungsreichen arabischen Staaten ohne große Bodenschätze (Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten) vergleichen kann.

Die Mehrheit der Syrer sind Sunniten, schlecht gebildet und politisch den islamistischen Muslimbrüdern zuzurechnen. Erdogan unterstützte seine syrischen Islamisten-Brüder, die bei demokratischen Wahlen wohl auch die Mehrheit erreicht hätten, weshalb sie zu Beginn der Revolution Oberwasser hatten und auch von den USA als zukünftige Sieger angesehen wurden.

Die schlecht gebildeten sunnitischen Durchschnittssyrer stellten sich jedoch im Laufe der Zeit als die großen Verlierer des syrischen Bürgerkriegs heraus. Assad konnte sein Regime mit russischer und iranischer Hilfe festigen, und in den Sunniten-Gebieten setzten sich importierte salafistische Dschihad-Profis gegen die einheimischen Muslimbrüder durch. Obama hatte zwar stets den Sturz des Assad-Regimes eingefordert, ohne jedoch die Bereitschaft zu haben, entscheidend einzugreifen und mit den Durchschnittssyrern neue Verhältnisse zu schaffen.

Für die Durchschnittssyrer tat sich jedoch 2015 durch die Etablierung der Balkanroute eine andere attraktive Option auf. Nun verließen nicht mehr nur Syrer aus umkämpften Gebieten ihre Wohnorte, sondern alle, die mit einer Flucht in die europäischen Wohlfahrtsstaaten auf eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen rechnen durften.

Hätten die Durchschnitts-Marokkaner, -Algerier, -Tunesier oder -Ägypter einen freien Zugang in die europäischen Wohlfahrtsstaaten gehabt, hätten viele die Gelegenheit auch ohne Krieg oder sonstige Asylgründe sofort genützt.

Daher schlossen sich viele von ihnen den Syrern an, als 2015 ein unkontrollierter Flüchtlingsstrom von der Türkei bis Schweden in Gang gesetzt wurde.

Durch die Etablierung der Balkanroute und die Einladungspolitik Merkels wurde die Behauptung, aus Syrien geflüchtet zu sein, zum „Sesam öffne dich“ für die arabischen Massen, die zwar schlecht für den europäischen Arbeitsmarkt quaifiziert sind, aber dafür mit ihren kinderreichen Familien perfekt mit dem Sozialstaat harmonieren.