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Was ist ein Onkel-Tom-Türke?

Juni 20, 2017

Wer sich als Moslem vom islamischen Terror distanziere, sei ein „Onkel-Tom-Türke“.

So etwas konnte nur einem Jakob Augstein einfallen:

10.000 Demonstranten wurden erwartet. Gekommen waren aber viel weniger, vielleicht 2000. So viele Onkel-Tom-Türken gibt es offenbar in Köln und Umgebung nicht. Das ist ein gutes Zeichen. Was ist ein Onkel-Tom-Türke?

Einer, der immer macht, was man von ihm erwartet. Früher hieß es: Ali, mach das Klo sauber. Aische, wisch Opa den Arsch ab. Heute heißt es: Ali und Aische, ab auf die Anti-Terror-Demo.

Zur Kölner Anti-Terror-Demo hatte unter anderem die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor eingeladen.

Muslimen wird von Augstein selbst die Todsünde des Konservatismus vergeben, solange sie sich nicht zu Onkel-Tom-Moslems (wie Lamya Kaddor) weichkochen lassen:

Ditib mag sonst ein konservativer, von Erdogan ferngesteuerter Haufen sein – aber hier hatte der Islamverband einfach recht: Solche Demonstrationen „stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen.“

Wer ausdrücklich die Muslime in Deutschland zur Demonstration gegen den Terrorismus aufruft, sieht sie offenbar im Rechtfertigungsdruck. Aber Terrorismus ist ein politisches und soziales Phänomen – kein religiöses.

Wäre der Islam bloß eine Religion mit einer klaren Abgrenzung zum politischen Islam, würde ihn Augstein gar nicht erst verteidigen.

Augstein schätzt den Islam natürlich nicht als Religion, sondern als politische Ideologie, die den gemeinsamen Feind herausfordert und deren Anhänger sich nicht im Geringsten von ihrer Ideologie abgrenzen.

So ein Proletariat, das mit der Avantgarde auch beim schlimmsten Terror durch dick und dünn geht, hätten sich Linke schon immer gewünscht. Islamisten sind keine Onkel-Tom-Proletarier wie die eigenen Proleten.

Selbst wenn Linke wissen, dass jenes Proletariat nicht ihnen, sondern ihren eigenen „konservativen“ Führern folgen wird, schwärmen sie für so ein Proletariat.

Bildergebnis für augstein meinhof

Augsteins Religion und Mohammeds Ideologie

April 6, 2017

Endlich erfahren wir, welches das „schlimmste antiislamische Ressentiment“ sei:

Das Perfide an Spahns Plänen ist, dass sie dem schlimmsten antiislamischen Ressentiment Vorschub leisten: dass der Islam gar keine Religion sei, sondern eine Ideologie. AfD-Politiker wie Alexander Gauland oder Beatrix von Storch haben das gesagt.

Aber die These hat ihren Weg auch schon in einen „Bild“-Kommentar gefunden, dort wurden die Rechtspopulisten in Schutz genommen: „Nicht die AfD hat den Islam zur Ideologie erklärt, wie es nun heißt. Der Islam ist de facto (auch) eine Ideologie.“

(SPON)

Wird so etwas Perfides wirklich nur von den Unmenschen von der AfD, CSU und BILD behauptet?

https://www.profil.at/oesterreich/islam-theologe-ednan-aslan-wir-ideologie-fruechte-378114

http://www.zeit.de/2015/03/kulturkampf-islam-gewalt-ideologie

http://www.taz.de/!5166212/

http://www.spiegel.de/spiegel/a-716958.html

Augstein findet es „abwegig“ zu glauben, Millionen von Muslime würden gerne nach den mittelalterlichen Regeln der Scharia leben:

„Überall in Europa ist unser Verhältnis zum Islam eine der größten gesellschaftlichen Zukunftsfragen.“ Mit solchen Sätzen schürt Spahn die Angst vor dem Islam, die Fantasie, Millionen von Muslimen in der Diaspora wollten nach irgendwelchen mittelalterlichen Regeln der Scharia leben. Das ist abwegig.

In Saudi-Barbarien, dem Iran und dem IS ist die mittelalterliche Scharia bittere Realität:

Und der politische Islam befindet sich in vielen weiteren Ländern wie der Türkei, die gerade ihre Metamorphose zur islamischen Diktatur durchmacht, auf dem Vormarsch.

Klar hätte es sein können, dass die Muslime in der westlichen Diasopra ein anderes Islam-Verständnis entwickeln. War aber nicht so.

Wie alle Wahlergebnisse zeigen, sind unsere Türken in der Regel islamistischer als die Türken in der Heimat. Gleiches gilt auch für die Tunesier und für die wenigen anderen Länder der islamischen Welt, in denen überhaupt Wahlen abgehalten werden dürfen.

Bassam Tibi, der einen Euro-Islam mit klarer Abgrenzung zum politischen Islam verbreiten wollte, musste sich sein totales Scheitern eingestehen. Laut seiner Einschätzung bekennen sich höchstens 10 % zu einem solchen Islam.

Doch wäre der Euro-Islam ein Erfolg gewesen und der Islam hätte sich zu einer Religion mit einer klaren Abgrenzung zum politischen Islam entwickelt, würde ihn Augstein gar nicht erst verteidigen.

Augstein schätzt den Islam als Religion, genauso wie er ist: eine antiwestliche, kämpferische Ideologie.

Antisemiten aller Länder, vereinigt euch!

Dezember 10, 2016

Deutsche Proleten lesen lieber die Bild als den Spiegel oder gar den Freitag.

Linke Vordenker wie Augstein sind daher vom deutschen Proletariat enttäuscht und stets auf der Suche nach einem neuen Proletariat, das sich vielleicht zur Weltrevolution anstiften ließe.

Ausgerechnet ein CDU-Mann hat, was Linke wie Augstein heiß begehren: ein eigenes deutsches, aber gleichzeitig doch wunderbar exotisches Proletariat.

Augstein: Ich finde es paradox, dass jemand wie Todenhöfer – 76 Jahre alt, Politiker unter Kohl gewesen – so eine riesige Fangemeinde im Internet hat.

taz: Knapp 700.000 Fans hat er bei Facebook. Erhoffen Sie sich auch, unter denen neue Leser zu gewinnen?

Augstein: Natürlich. Dem Freitag geht es zwar gut, wir wachsen. Trotzdem ist Todenhöfer für uns ein Gewinn.

(taz)

Der linke Augstein spitzt schon seit langem auf das islamische Proletariat. Dank der Vereinigung mit dem CDU-Islamisten Todenhöfer könnte ihm endlich der Zugriff gelingen.

Todenhöfer hat so viele islamische Proletarier als Fans, weil er ihnen eine Rolle als Opfer des Westens im Allgemeinen und der Juden im Besonderen bescheinigt.

Besonders gut kann Todenhöfer bei seinen Fans mit Bildern von Gaza-Kindern für Stimmung sorgen:

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Selbst die Einnahmen aus seiner IS-Propaganda gehen laut seinen eigenen Angaben an die Kinder von Gaza (als Opfer der ewigen Juden).

Entsprechend ist die Stimmung gegen Juden auf Todenhöfers Seite aufgeheizt.

Da Muslime für Augstein jedoch ohnehin „die Juden von heute“ sind, ist es nicht so wichtig, was sie über die echten Juden so denken:

Wer starke Nerven hat, sollte sich im Netz umhören. Es ist wie ein Streifzug durch die Spelunken, Clubs und Kontore der Dreißigerjahre. Was man damals über die Juden zu wissen glaubte, weiß man heute über die Muslime. Der Muslim ist alles, was der Europäer nicht ist: fanatisch, lüstern, brutal und intolerant. Der „Andere“, das war früher der Jude.

Heute ist es der Muslim. Jede Berichterstattung über muslimische Migranten sollte das berücksichtigen.

(Jakob Augstein – SPON)

Augsteins neuer Antisemit

Dezember 8, 2016

Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber des Freitag

Der Publizist Jürgen Todenhöfer übernimmt ab Jahresbeginn 2017 die Herausgeberschaft der Wochenzeitung Der Freitag. „Todenhöfer ist ein streitbarer Geist, und ein unabhängiger Kopf“, sagt Jakob Augstein, Verleger und Chefredakteur des Freitag.

Augstein möchte wohl neben dem eher begrenzten linken antisemitischen Segment nun auch die islamischen Antisemiten stärker ansprechen. Todenhöfer ist als Lieblings-Deutscher der muslimischen Facebook-Community natürlich die Idealbesetzung für den antisemitischen Hoffnungsmarkt.

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Vor seiner Konversion zu Pegida und AfD war ein anderer Jürgen der Liebling der deutschen Muslime.

Deutschlands prominentester Verschwörungstheoretiker Jürgen Elässer schrieb damals für die „Islamische Zeitung“ und Augsteins Freitag.

Im Zweifel für Trump

November 5, 2016

Trump will sich mit Putin arrangieren. Das ist zwar nicht sehr moralisch, aber sinnvoller als einen destabilisierenden Krieg in Syrien fortzusetzen, bei dem man im Moment die Interessen von Parteien vertritt, die unsere Zivilisation hassen.

Ohne die Bereitschaft, selbst gegen Assad einzugreifen, hatte die hochmoralische westliche Forderung nach der Absetzung Assads fatale Folgen. Die Initiative wurde dadurch fragwürdigen Verbündeten wie den Golfstaaten und der Türkei überlassen.

Herausgekommen ist dabei ein von Dschihadisten geführter Bürgerkrieg, der die Opferzahlen des (zur Schadenfreude vieler) gescheiterten Demokratie-Abenteuers von Bush bei Weitem übertroffen hat, und zur Etablierung eines neuen Taliban-Staates in Syrien und dem Irak geführt hat.

In der Kombination mit Merkels Mutti-Theresa-Syndrom ist Europa dadurch in eine epochale Flüchtlingskrise geraten. Unter dem „dummen“ Bush und dem „unmoralischen“ Schröder waren die Asylzahlen hingegen stetig zurückgegangen.

Dass auch Linksradikale wie Augstein Trump für die bessere Wahl halten, ist für mich einer der wenigen Gründe, die vielleicht doch für Clinton sprechen.

Im Ernst zeigt es jedoch lediglich, was hinter großen Linken wie Augstein wirklich steckt.

Auch wenn Putins Russland außer Putins KGB-Vergangenheit nichts mehr mit linker Ideologie zu tun hat, sondern für typisch rechte Eigenschaften steht, ist „Frieden“ für echte Linksradikale immer noch das, was von Moskau vorgegeben wird.

„Im Zweifel“ würde Augstein auch für Petry gegen Merkel schreiben, wenn dies „im Sinne des Friedens“ bzw. Moskaus wäre.

Linke geben sich zwar als unschuldige Trotzkisten aus – nur so kann man die Gesellschaft immer wieder zu linkem Blödsinn (wie Merkels Asylpolitik) anstiften – am Ende zählt jedoch Stalins rechte Linie.

Pathetisch, pathologisch, putinistisch

September 23, 2016

Der Film, den Oliver Stone über Edward Snowden gedreht hat und der jetzt in die Kinos kommt, ist pathetisch. Gut so. Pathos ist das Fach von Hollywood. Aber auch die Geschichte von Snowden ist pathetisch. Edward Snowden hat sich geopfert. Für uns alle. Buchstäblich für jeden einzelnen von uns.

Denn jeder einzelne ist ein Objekt des amerikanischen Daten-Imperialismus.

(Augstein – SPON)

Stone ist pathetisch, Augstein ist pathologisch und Snowden ist beim Putin.

Deutsche Antiimperialisten würden mit der Wahl Trumps allerdings ein schlimmes Dilemma beschert bekommen.

Wenn auch die USA von einem Putinisten regiert werden, kann man dann noch zu Putin halten?

Schon allein deswegen drücke ich für Trump die Daumen. Mal sehen, ob er dann seine Ankündigungen umsetzt und gegen Snowden Putin-Methoden anwendet. Assange sollte ebenfalls aufpassen, was er sich wünscht, denn es könnte auch bei ihm in Erfüllung gehen.

Putin würde wohl vollstes Verständnis für Trump haben. Wenn im Weißen Haus ohnehin ein Putinist sitzt, braucht er Verräter wie Snowden oder Assange nicht mehr.

Was geschieht, wenn diese Macht in die „falschen“ Händen gerät? Gibt es „richtige“ Hände für eine solche Macht? Jeder mag sich überlegen, was aus der Demokratie wird, wenn Leute wie Donald Trump oder Marine Le Pen über die Instrumente der totalen digitalen Kontrolle verfügen.

Wenn man die Demokratie abschaffen will und einen totalitären Staat einführen will, braucht man nur die Methoden der real existierenden sozialistischen Diktaturen anwenden. In Kuba oder Nordkorea gibt es kein Internet, in China ist es stark eingeschränkt.

Justizminister Maas betätigt sich allerdings auch schon jetzt als Säuberer der sozialen Medien, und Augstein denunziert in seinen Kolumnen regelmäßig die „Nazis“, die man ausschalten muss.

Enteignet Augstein

September 15, 2016

Wenn man einen Heuchler wie Augstein als „Heuchler“ bezeichnet, wird man schnell zum „Hitler“:

Da rief ein Mann im Saal „Heuchler“, und plötzlich skandierte ein Chor immer wieder dieses Wort: „Heuchler.“

Zwei Reihen im Publikum erhoben sich, Schilder wurden gereckt, Fäuste geballt, Parolen gebrüllt. Aber das waren lauter nett aussehende, adrette junge Leute. Sie hielten ordentlich ihre Schilder. Sie brüllten ordentlich. Und als man sie des Saales verwies, gingen sie ordentlich davon. Darf ich vorstellen: die „Identitäre Bewegung“, unsere neuen Nazis.

(Jakob Augstein – SPON)

Die neuen Nazis ließen sich also ordentlich des Saales verweisen, ohne ihren politischen Gegnern gleich die Gesichter zu brechen.

Erdige linke Nazis halten sich hingegen an die traditionellen braunen Methoden:

Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionschef Uwe Junge muss nach einem Angriff vor rund zwei Wochen am Gesicht operiert werden. Eine Jochbeinfraktur sei erst bei einer zweiten Untersuchung im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz festgestellt worden.

Laut Polizei schlug ihm ein Angreifer mit der Faust ins Gesicht und trat nach ihm. Junge erlitt je ein Hämatom (Bluterguss) unter einem Auge und an einem Schienbein.

(Focus)

Augstein fühlt sich als verfolgtes Opfer, weil seine Medienmacht in einem Essay kritisiert worden war und seine Radio-Sendung durch einen friedlichen Protest gestört worden war.

Margot Käßmann und ich selbst waren nicht durch Zufall das Ziel der Aktion.

Am Ende aber läuft es schlicht auf die Ausschaltung des Gegners hinaus – vor allem die Ausschaltung der unabhängigen Medien.

Wie war das noch schnell bei Springer?

Nachdem der Versuch, die Redaktionen im Hochhaus zu stürmen, gescheitert ist, beginnen Demonstranten, Steine auf die gläserne Fassade der Eingangshalle sowie die Fenster der unteren Stockwerke zu werfen. Schnell sind die stabilen Scheiben zertrümmert. Einige Dutzend Demonstranten schmeißen mit den Pflastersteinen, andere reichen ihnen weitere „Munition“ zu.

Während an der Eingangshalle das Glas splittert und die Springer-Angestellten hinter Gästesesseln Schutz suchen, verlagert sich das Interesse der Demonstranten auf die andere Seite des großen Verlagsgebäudes: die Druckerei. Heute darf keine Springer-Zeitung ausgeliefert werden, lautet die Parole, die nun von Mund zu Mund weiter gegeben wird. Michael Müller sieht, wie ein Demonstrant mit wutverzerrtem Gesicht eine Fensterscheibe im Druckereigebäude eintritt; wenig später fliegen Steine und brennende Fackeln hinein. Mehrfach müssen Drucker in dieser Nacht mit Feuerlöschern verhindern, dass die gewaltigen Papierrollen, die hier liegen, in Flammen aufgehen. Eine Brandfackel fliegt in einen offenen Behälter mit petroleumgetränkten Putzlappen. Geistesgegenwärtig greift ein Arbeiter sofort ein – und verhindert damit eine verheerende Explosion.

(Die Welt)

 

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Gegen den IS, aber für die IS-Burka

August 19, 2016

Über 99% der deutschen Muslime lehnen den IS ab. Sie sind unsere besten Verbündeten.

(Jürgen Todenhöfer)

Muslimbrüder distanzieren sich zwar vom IS, gleichzeitig machen sie der IS-Burka in Deutschland stets die Mauer.

Ein Burka-Verbot sei „kontraproduktiv“ lautet die Losung der Muslimbrüder, die man gerne von dezent verschleierten Schwestern in den Medien verkünden lässt:

Dudu Kücükgöl…

„Aktivistin: Burka-Verbot ist rein populistisch“ (Kurier)

Auch der CDU-Mann Todenhöfer, der sich stets streng nach der Parteilinie (der Muslimbrüder) richtet, hält ein Burka-Verbot für geradezu „lächerlich“:

Er ergänzt seine chaotische und auch feige Bombardierungs-Strategie nicht nur in Deutschland durch lächerliche Diskussionen über ein Burka-Verbot, über die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht bei Terrorverdacht oder über die Aufhebung der doppelten Staatsangehörigkeit

Die linken nützlichen Idioten wie Augstein machen sich natürlich auch für das neue Proletariat und seine revolutionären Uniformen stark:

Verbot der Vollverschleierung! Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft! Aufweichen der ärztlichen Schweigepflicht! Wenn es nicht so traurig wäre, über einige der Maßnahmen müsste man lachen, die da in den Sicherheitskreisen der Union überlegt werden.

Wenn die Vollverschleierung etwas mit dem Terrorismus zu tun hätte, wäre Frankreich ein sicheres Land. Dort gibt es ein solches Verbot seit 2011.

(Jakob Augstein – SPON)

Schuld an den islamischen Konflikten seien die Bomben des Westens (und ein bisschen jene Russlands).

Indem Todenhöfer die islamische Welt als Opfer westlicher Angriffe darstellt, rechtfertigt der angebliche IS-Feind natürlich auch die Gewalt des IS als „Gegenwehr“.

EUdSSR vs. BREXIT

Juni 24, 2016

Merkel hat auf Augsteins Zuruf schon die tollsten Sprünge gewagt und Europa dabei schwer destabilisiert.

Eigentlich hätte sie sich dafür schon längst ihren politischen Hals brechen müssen.

Statt Merkel muss jedoch ausgerechnet Cameron, einer der wenigen vernünftigen Politiker Europas, büßen.

Merkel & Schulz sitzen hingegen noch im Sattel und können sich von Augstein & Co. weiter beraten lassen.

In Augsteins EU-Vision bräuchte Merkel so etwas „Populistisches“ wie Wahlen nicht mehr zu fürchten.

Ein Wächterrat würde wie im Iran darüber bestimmen, wer europäisch und sozialistisch genug wäre, um überhaupt zu Wahlen antreten zu dürfen.

EU-Kritiker und Marktliberale wären als „Verfassungsfeinde“ des „Sozialen Europas“ vom politischen Leben ausgeschlossen.

Das soziale Europa hätte natürlich offene Grenzen. Binnen weniger Monate würde man das Migrationsproblem trotzdem lösen.

Denn Augsteins EU wäre sehr rasch eine Mischung aus Nordkorea und Syrien, wo es Migranten ebenfalls wenig hinzieht.

Ob sich in den Trümmern jener Vision die autochtonen Russisten durchsetzen würden oder die frei zugewanderten Islamisten, wäre nicht ganz klar.

Hauptsache der Kapitalismus wäre in Europa endlich besiegt.

Den „großen Sprung“ zur EUdSSR wagen!

Juni 23, 2016

Was tun gegen den Brexit?

Mehr EUdSSR wagen!

Ein neues Versprechen tut Not. Die EU wurde auf den Trümmern des Faschismus errichtet. Heute muss sie auf den Trümmern des Kapitalismus neu errichtet werden.

Das Ziel ist klar. Man muss es gar nicht die „Vereinigte Staaten von Europa“ nennen. Eine Föderation der Nationalstaaten genügt. Die ersten Schritte sind die gemeinsame Haushaltspolitik, die koordinierte Steuerpolitik, die Stärkung des Europäischen Parlaments und der Kommission. Später eine Brüsseler Regierung, deren Kopf vom Parlament gewählt wird; eine zweite Kammer daneben, als Vertretung der Staaten.

In der Eurokrise gab es die „Chance für den großen Sprung“. Der Europapolitiker Javier Solana hat das 2011 so formuliert. Angela Merkel hat sie nicht genutzt.

(Jakob Augstein – SPON)

Spring Angela, Spring!

Wir schaffen das!

Dank Merkels Sprünge der vergangenen Jahre sind rechte Russisten überall auf dem Vormarsch.

Aber so etwas lässt wahre Linke nicht zweifeln, denn Putin ist immerhin der legitime Nachfolger des antiimperialistischen Imperiums und der wahre Klassenfeind ist immer noch der ausbeuterische rassistische Westen.