Posts Tagged ‘Augstein’

Augsteins eigene Geister

Mai 23, 2015

Lucke, der brave Volkswirt aus Hamburg, will also mit den Ausländerfeinden und Islamophoben nichts zu tun haben, mit den Deutschnationalen und den Schwulenhassern. Er ist einfach nur gegen den Euro. Aber wie schon so mancher vor ihm mag er jetzt klagen:
Herr, die Not ist groß
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los.

(Augstein, am 21.05.2015 um 14:49)

Am gleichen Abend war Augstein dann allerdings noch bei Maybritt Illner eingeladen:

Fassungslosigkeit in der Runde. Fahimi fällt das Gesicht auf den Tisch. Jakob Augstein leidet sichtlich körperliche Qualen, verzieht und knetet seinen Mund. Bei Illner stürzen Welten ein. “Irgendetwas stimmt hier nicht”, sagt Augstein mit unüberhörbarem Sarkasmus. “Sie sind nicht gegen Moslems und Herr Lucke ist nicht rechts.”

(RP-Online)

Dass der neue Geist der ehemaligen Pegida-Fratze sich weitgehend mit Augsteins eigenem Geist deckt, war Augstein wohl etwas peinlich.

Rechts von Pegida ist Legida – und Legida verwendet erstaunlich viele linke Versatzstücke wie Antiamerikanismus und altlinke Verschwörungstheorien.

Und so spiegelten die Ungeister, die Augstein Lucke zuschreiben wollte, auf einmal den eigenen Ungeist wider.

Augsteins Pegida-Fratze

Mai 22, 2015

Pegida-Fratze

Die ehemalige Pegida-Fratze hat offenbar zu viel Jürgen Elsässer konsumiert:

“Die Nato-Propaganda ist sehr gefährlich, die Nato stürzt mit ihrer Propaganda Menschen in den Krieg. Dadurch kommen viele, viele Streitigkeiten auf, zum Beispiel die über den Islam und den bösen Moslem.”

Es folgen weitere Erkenntnisse Oertels, zusammenhanglos vorgetragen. Seit 9/11 schreibe die Propaganda den Moslems die Schuld zu. Über die wahren Ursachen der Flucht von Tausenden aus Afrika würden dem Volk fortwährend Lügen vorgesetzt: nämlich die unfairen Wirtschaftsbeziehungen mit Europa, das Wiesenhof-Hähnchen in Afrika zu billigeren Preisen verschleudere, als sie ein einheimischer Produzent anbieten könne. Darüber aber würde in Deutschland nie gesprochen.

Fassungslosigkeit in der Runde. Fahimi fällt das Gesicht auf den Tisch. Jakob Augstein leidet sichtlich körperliche Qualen, verzieht und knetet seinen Mund. Bei Illner stürzen Welten ein. “Irgendetwas stimmt hier nicht”, sagt Augstein mit unüberhörbarem Sarkasmus. “Sie sind nicht gegen Moslems und Herr Lucke ist nicht rechts.”

(RP-Online)

Dass das neue Feindbild der ehemaligen Pegida-Fratze sich weitgehend mit dem eigenen Feindbild deckt, war dem feinen Prinz Augstein wohl etwas peinlich.

Augsteins Anomalien

April 9, 2015

Der berühmte amerikanische Politologe Kenneth Waltz, 2013 gestorben, hätte Lausanne als Schritt zur Normalität begrüßt. Als Anfang vom Ende einer Anomalie: Israel wird in absehbarer Zeit nicht mehr die einzige Atommacht im Nahen Osten sein.

Wo Misstrauen herrscht, sorgt die Bombe für Sicherheit. Soll sich nun jeder nuklear bewaffnen? Ägypten? Saudi-Arabien,Feind der Iraner? Die Frage ist berechtigt – aber in Lausanne stellte sie sich nicht. Iran besaß bereits die Fähigkeit, die Bombe zu bauen. Keine Sanktion der Welt hätte sie dem Land mehr nehmen können.

(Augstein)

Wenn die Frage berechtigt ist, wie lautet die Antwort?

Sollte sich auch die Ukraine eine Atombombe zulegen, damit die “Anomalie einer einzigen Atommacht” in Osteuropa endlich beendet wird?

Natürlich kann sich jede Nation die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe zulegen – sogar die zur Ernährung ihrer Untertanen unfähigen Nordkoreaner.

Entschiedene Sanktionen hätten die Mullahs vielleicht trotzdem davon abgehalten, zumal die Iraner trotz Misswirtschaft der Mullahs doch etwas mehr zu verlieren haben als die Nordkoreaner nach 70 Jahren Kommunismus.

Doch leider sitzt im Weißen Haus gerade ein Mann mit ähnlichen Anomalien wie Augstein.

Obama buckelt

Augsteins Beitrag zu Irans Plan

April 9, 2015

Immerhin: Wer im Ost-West-Konflikt an die Logik der Abschreckung geglaubt hat, kann das getrost auch jetzt tun. Iran ist ja nicht die Karikatur, die wir uns malen. Der britische “Economist” schreibt, dass der Westen ein veraltetes und verzerrtes Bild von Iran habe. Es gibt keinen Anlass, die Machthaber von Teheran für verrückter zu halten als ihre Pendants in Washington und Jerusalem.

Schon gar nicht mit Blick auf Benjamin Netanyahu und seine Freunde bei den US-Republikanern.

(Augstein)

Die Israelis sollen gefälligst auf die “Logik der nuklearen Abschreckung” vertrauen, selbst wenn es sich beim Iran um ein zutiefst unlogisches Regime handelt.

Von den Verstehern des iranischen Atomprogramms wird der Aggressor zum Bedrohten erklärt: der Iran müsse sich durch die Bombe vor den verrückten Machthabern in Washington und Jerusalem schützen.

Ein demokratischer Iran wäre zwar tatsächlich wünschenswert – besonders für die Iraner.

Gerade Israel würde jedoch jedes iranische Regime akzeptieren, das bereit wäre, in Frieden mit Israel zu leben.

Nicht die Israelis haben eine Anti-Iran-Obsession, sondern die Mullahs hegen eine Anti-Israel-Obsession.

Würden die Mullahs die Vernichtung Israels aus ihrer Staatsdoktrin streichen, würde dies der “Israel-Lobby” als “Regime-Wechsel“ wohl völlig ausreichen.

Stattdessen veranstaltet das Regime Holocaust-Leugner-Konferenzen und Holocaust-Karikaturen-Wettbewerbe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Holocaust-Karikaturen-Wettbewerb

Warum leugnen Nazis und Mullahs den Holocaust?

Erst wenn der moralische Kilometerzähler zurückgedreht werden kann, wäre die Welt bereit für einen neuen Holocaust, den die Mullahs seit ihrer Machtübernahme anstreben.

Bei jenen Vorbereitungen ist Augstein den Mullahs gerne behilflich.

Wenn die demokratische israelische Regierung Israels in den deutschen Leitmedien mit dem Mullah-Regime auf eine Stufe gestellt wird, ist es vielleicht ein noch bedeutenderer Schritt als die Holocaustleugnung, die in der Islamischen Welt ohnehin schon zum Mainstream gehört.

Augsteins Bärtchen

März 26, 2015

Sie haben, liebe Frau Merkel, Griechenland verwüstet. Im Alleingang. Ich wundere mich nicht, dass die Griechen Sie mit Hitlerbart darstellen.

(Augstein)

Wenn es um die eigene linke Agenda geht, verzichtet Augstein fast nie auf einen Nazi-Vergleich.

Aber wehe, wenn ein deutscher Jude einen notorischen Israel-Hasser wie Augstein als Antisemiten bezeichnet:

Hier entgleisen nicht nur die Worte. Das Gedenken an den Holocaust wird zu niedriger Münze verkauft. Das Traurige ist: Am Ende bleibt nur ein Achselzucken. Inflationärer Gebrauch führt immer zur Entwertung. Das ist eine Katastrophe. Denn der Antisemitismusbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 kommt zu solchen Ergebnissen:

  • Jeder sechste Deutsche stimmt der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in Deutschland.
  • Jeder Achte findet, die Juden trügen eine Mitschuld an ihrer Verfolgung,
  • und vierzig Prozent unterstellen ihnen, aus ihrer Verfolgung in der Vergangenheit Vorteile in der Gegenwart zu ziehen.
  • Insgesamt hat jeder fünfte Deutsche etwas gegen Juden.

(Augstein)

Dass der Antisemitismus in Deutschland wieder aufblühe, könne natürlich nicht an der Hetze gegen Israel, die heute in Europa abgesehen von ein paar alten Nazis vor allem von Islamisten und Linken wie Augstein betrieben wird, liegen…

…sondern verantwortlich sei Broders inflationärer Gebrauch des Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein.

Ohne Bärtchen

Augstein und Feltrinelli

März 20, 2015

Ich bewundere die Contenance, mit der Blome mit dem irren Augstein spricht – der wäre bestimmt ein guter Psychiater geworden:

Augsteins Karriere erinnert an den Terror-Milliardär Feltrinelli.

Feltrinelli war zwar auch erst in Augsteins Alter endgültig durchgedreht und vom linken Verleger zum Organisator des linken Terrors geworden.

Was Augstein jedoch zu einem echten Feltrinelli fehlt, ist ein Ostblock.

Mit Geld allein lässt sich das, was Feltrinelli schuf, nicht wiederholen.

Dazu brauchte es schon die logistische Unterstützung von KGB & Co, die dem vertrottelten Milliardär-Söhnchen gern bei seinem Irrsinn behilflich waren.

Augstein wird daher wohl auf dem Level bleiben, bei dem viele Rechtfertiger von Gewalt vor dem Start des linken Terrors bereits vor 68 waren.

Die Logik, wonach der Terror wegen Vietnam nach Europa getragen werden dürfe, wurde auch schon anlässlich des (nie aufgeklärten) Kaufhausbrandes von Brüssel von Kunzelmann bemüht:

Am 22. Mai 1967 brannte in Brüssel das Kaufhaus À l’innovation. 322 Menschen kamen dabei ums Leben. Dieses Ereignis inspirierte die Berliner Kommune 1 zu Flugblättern, in denen einerseits das menschliche Leid bedauert, andererseits aber auch die Freude an der Zerstörung des kapitalistischen Symbols zum Ausdruck gebracht wurde. Das Leid der Betroffenen wurde mit dem Leid der im Vietnamkrieg mit Napalm bombardierten Menschen verglichen.[2]

Flugblatt Nr. 7 „Warum brennst du, Konsument?
[…] Ein brennendes Kaufhaus mit brennenden Menschen vermittelte zum ersten Mal in einer europäischen Großstadt jenes knisternde Vietnamgefühl (dabei zu sein und mitzubrennen), das wir in Berlin bislang noch missen müssen. […] So sehr wir den Schmerz der Hinterbliebenen in Brüssel mitempfinden: wir, die wir dem Neuen aufgeschlossen sind, können, solange das rechte Maß nicht überschritten wird, dem Kühnen und Unkonventionellen, das, bei aller menschlichen Tragik im Brüsseler Kaufhausbrand steckt, unsere Bewunderung nicht versagen. […]
Kommune I (24.5.1967)“[3]

(Wikipedia)

Raskolnikow und Augstein

März 19, 2015

Rauch über Frankfurt. Vermummte setzen Streifenwagen und Barrikaden in Brand. Steine fliegen auf eine Polizeiwache. Die Europäische Zentralbank eröffnet ihr neues Gebäude. Blockupy demonstriert. Man sei auf Gewalt vorbereitet gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei, aber “mit derartigem Hass und Aggression konnte man nicht rechnen”

Tatsächlich nicht? Wussten die Behörden nicht, dass es einen großen Zorn gibt in Europa? Auf die Banken und ihren Kapitalismus, der sich selbst zu schützen vermag, aber nicht die Menschen.

Aber gibt es eine legitime politische Gewalt, die nicht vom Staate ausgeht?

(Augstein)

Raskolnikow rechtfertigte den Mord an seiner geizigen Pfandleiherin mit der Überlegenheit seiner Existenz.

Augstein ist zwar nicht darauf angewiesen, sich wie der mittellose Raskolnikow selbst die Hände selbst schmutzig zu machen.

Die Absolution, die Augstein den linken Gewalttätern erteilen will, fußt jedoch auf dem gleichen Überlegenheitsdünkel.

Dem einen stört der Kapitalismus, dem anderen die Islamisierung.

Beides gehört zu Deutschland, mit beidem muss man nicht einverstanden sein, und gegen beides sollte man daher auch demonstrieren dürfen.

Sowohl islamische Asylanten als auch Kapitalisten müssen jedoch vom Staat geschützt werden, wenn das Recht auf friedlichen Protest für Gewalt missbraucht wird.

Augstein will weder den Gegnern der Islamisierung ihr Recht auf Versammlungsfreiheit zugestehen, noch will er den Kapitalisten Schutz vor Gewalt zuteil werden lassen:

Damals blitzte die Wahrheit des Systems auf: Es war der Kapitalismus selbst, zu dessen Schutz sich die Polizei berufen sah. Nicht zum Schutz von Staat, Gesellschaft oder Demokratie. Die Bankenstadt war damals der richtige Ort für den Protest und ist es auch heute.

Auch wenn ein Mob ein Asylantenheim attackiert, muss die Polizei ihren Kopf hinhalten, selbst wenn sich die Gewalt nicht gegen “Staat, Gesellschaft oder Demokratie”, sondern wie bei Blockupy gegen ein anderes Feindbild richtet.

Unser System, das Augstein so verachtet, hat die kleinsten Asylanten genauso wie die größten Kapitalisten zu schützen.

Mit der russischen Lüge leben

Februar 13, 2015

Die Lüge ist in Russland zu einem traditionellen Wert geworden, ohne den der Staat nicht existieren kann. Das Fernsehen konstruierte im vergangenen Jahr eine parallele Welt, in der in der Ukraine Faschisten an die Macht gekommen sind, ein russisches Kind von der ukrainischen Armee gekreuzigt und die Malaysia-Airlines-Maschine mit der Flugnummer MH17 von einem ukrainischen Flieger abgeschossen wurde.

Seit dem Zerfall der Sowjetunion sucht Russland nach der eigenen Identität und setzt sie eklektisch aus Elementen zusammen, die einander eigentlich widersprechen. Damit die Zukunft wie eine Reinkarnation der mythischen glorreichen Vergangenheit wirkt.

Die verfälschte Sowjetunion und das verfälschte Zarenrussland existieren nebeneinander in diesem absurden postmodernen Stück. Doch die Folgen dieser Identitätssuche sind real und schrecklich. Denn Waffen existieren nicht nur in Propagandavideos. Aus ihnen schießt man nicht nur in den immer populärer werdenden “militärisch-patriotischen Klubs” scharf. Sie töten wirklich. Der Anführer der Separatisten in der Ostukraine, Igor Strelkow, hatte ein Hobby – er rekonstruierte gerne historische Schlachten. Nun begann seine Einheit einen realen Krieg.

(Die Welt)

Putins widersprüchliche Lügen kommen jedoch nicht nur in Russland bei Rechtsaußen und Linksaußen gut an.

Die Begeisterung von Rechtsaußen ist einerseits nachvollziehbar, da Putin alle Eigenschaften eines rechten Führers aufweist.

Andererseits ist es angesichts der deutschen Geschichte trotzdem bizarr, dass ausgerechnet deutsche Rechte sich einen Putin als neues Idol erwählt haben: Erst wollte man sich von Hitler vor dem Kommunismus beschützen lassen. Nun wirft man sich einem KGB-Agenten, der den Zerfall des Ostblocks als “größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts” bezeichnet hatte, an den Hals.

Die EU mag ihre Schwächen haben. Die ökonomischen Probleme Europas lassen sich jedoch nicht durch Putinismus lösen.

Ebenso gut könnte man die Errichtung eines Öl-Emirates fordern. Das ökonomische Erfolgsgeheimnis ist nämlich das gleiche.

Dass Linksaußen immer noch viel Verständnis für Putin hat, obwohl sich die EU in die gewünschte sozialistische Richtung entwickelt, während Putin sich mit Europas Rechtsaußen verbrüdert, hat sentimentale Gründe.

Für das Weiterführen des Kalten Krieges, den man beim Zusammenbruch des Ostblocks schon verloren geglaubt hatte, ist man Putin dankbar, auch wenn man darüber Besorgnis heuchelt:

Selten hat Angela Merkel sich so verschätzt wie in dieser Krise. Weder Russen noch Amerikaner sind bereit, von der Ukraine zu lassen – und auch die mächtigste Frau Europas kann daran nichts ändern. Was ist aus der Ukraine geworden? Eine Beute der Großmächte. Amerikaner und Russen zerren an dem Land an der Grenze zwischen Ost und West. Sie zerren, bis das Land darüber zerreißt.

(Augstein)

Trotz des linken Obamas und des rechten Putins bleibt die USA eindeutig der Hauptfeind:

Da haben die Deutschen die Rechnung ohne die USA gemacht. Amerika hatte nie vor, die Ukraine in der Blockfreiheit zu belassen.

Die EU als Chance für Tsipras und Augstein

Januar 29, 2015

Angela Merkel – und hier kann man mal einen historischen Prozess an einer einzelnen Figur festmachen – hat Griechenland in eine Rezession gestürzt, die schlimmer ist als die berüchtigte Große Depression der USA. Manche Griechen vergleichen Merkel jetzt sogar mit Hitler.

Im Zweiten Weltkrieg wollten die Deutschen Europa erobern. Das ging schief. Man hat ihnen nach der Niederlage dennoch die Hälfte ihrer Schulden erlassen und beim Wiederaufbau geholfen. Die Griechen, denen man von Korruption bis Schlamperei alles Mögliche vorwerfen kann, sind nicht einmal in die Nähe solcher Schuld geraten. Dennoch wurde ihnen ein Sozialvernichtungsprogramm zugemutet, das keine demokratische Gesellschaft aushalten kann.

(Augstein)

Merkel hat höchstens den Fehler gemacht, Griechenland vor der Pleite zu bewahren, um den heiligen Euro zu retten.

Augstein war übrigens ein absoluter Befürworter dieser Politik.

Dass linksradikale Utopisten wie Augstein heute “überzeugte Europäer” sind, zeigt wie falsch die Richtung ist, in die sich die EU entwickelt hat.

Lange Zeit diente die EU dem wirtschaftlichen Vorteil der europäischen Demokratien.

Heute führt die Politik der undemokratischen EU dazu, dass die Europäer ihren Glauben an die Demokratie verlieren und auf Scharlatane wie Tsipras hereinfallen.

Vielleicht schafft es die EU, auch Deutschlands Wohlstand so zu ruinieren, dass die Massen verzweifelt genug sind, sogar einem Augstein zu folgen.

Im Moment verurteilt Augstein deutsche Rechte (alle, die nicht so linksradikal wie er sind) ohne Gnade.

Sobald sie wie in Griechenland als Koalitionspartner in Frage kommen, hat er selbst mit den bösesten “Rechtspopulisten” kein Problem:

Die Aufregung darüber, dass sich in der neuen griechischen Regierung nun ein Populist von Links mit einem Populisten von Rechts zusammentut, hat darum etwas Wohlfeiles. Was haben wir denn von den griechischen Wählern erwartet?

Augstein ist zwar heute der größte Pegida-Gegner aller Zeiten, trotzdem gibt es bereits jetzt eine klare Schnittmenge:

Mutti Multikulti

Wenn es um den Hass auf Angela Merkel geht, steht ein Jakob Augstein einem Jürgen Elsässer um nichts nach:

Merkel Elsässer

Augsteins Islam-Missverständnis

Januar 16, 2015

Augstein beklagt sich darüber, dass seine “schlichte Wahrheit” über den Islam immer weniger geglaubt wird:

Die schlichte Wahrheit – dass es sich beim radikalen Islamismus um eine Perversion, nicht das Wesen dieser Großreligion handelt, wird zwar andauernd wiederholt, aber immer weniger geglaubt. Der eigentlich wahre und bedenkenswerte Satz: “Das hat nichts mit dem Islam zu tun” wird zum Hohn gebraucht. Am Ende bleibt nur Zynismus. In den Kälteecken der schmuddeligen neu-rechten Netzseiten herrscht er schon lange vor. Jetzt erfasst er auch große Medien.

(Augstein – “Das Islam-Missverständnis“)

Augstein hatte versucht, den Islamismus zu einem rein “arabischen Problem” zu deklarieren, nun erklärt er ihn gerade zum “französischen Problem“:

Die Attacke von Paris war die Niederlage des französischen Staates, nicht der Sieg des Islamismus. Fleury-Mérogis ist das größte Gefängnis Europas, dort hatten sich die Attentäter Chérif Kouachi und Amedy Coulibaly kennengelernt. Gebaut für 2800 Insassen, hausen dort heute etwa 4000 Häftlinge. Und es gibt für sie einen einzigen muslimischen Seelsorger.

Doch selbst den “großen Medien” wird langsam klar, dass es sich beim Islamismus eben doch um ein islamisches Problem handelt.

Von Nigeria bis zu den Philippinen werden Menschen im Namen des Islam terrorisiert.

Zu glauben, dass es sich dabei nur um lauter Missverständnisse handele, ist wohl das größte Missverständnis.


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