Posts Tagged ‘Augstein’

Gegen den IS, aber für die IS-Burka

August 19, 2016

Über 99% der deutschen Muslime lehnen den IS ab. Sie sind unsere besten Verbündeten.

(Jürgen Todenhöfer)

Muslimbrüder distanzieren sich zwar vom IS, gleichzeitig machen sie der IS-Burka in Deutschland stets die Mauer.

Ein Burka-Verbot sei „kontraproduktiv“ lautet die Losung der Muslimbrüder, die man gerne von dezent verschleierten Schwestern in den Medien verkünden lässt:

Dudu Kücükgöl…

„Aktivistin: Burka-Verbot ist rein populistisch“ (Kurier)

Auch der CDU-Mann Todenhöfer, der sich stets streng nach der Parteilinie (der Muslimbrüder) richtet, hält ein Burka-Verbot für geradezu „lächerlich“:

Er ergänzt seine chaotische und auch feige Bombardierungs-Strategie nicht nur in Deutschland durch lächerliche Diskussionen über ein Burka-Verbot, über die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht bei Terrorverdacht oder über die Aufhebung der doppelten Staatsangehörigkeit

Die linken nützlichen Idioten wie Augstein machen sich natürlich auch für das neue Proletariat und seine revolutionären Uniformen stark:

Verbot der Vollverschleierung! Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft! Aufweichen der ärztlichen Schweigepflicht! Wenn es nicht so traurig wäre, über einige der Maßnahmen müsste man lachen, die da in den Sicherheitskreisen der Union überlegt werden.

Wenn die Vollverschleierung etwas mit dem Terrorismus zu tun hätte, wäre Frankreich ein sicheres Land. Dort gibt es ein solches Verbot seit 2011.

(Jakob Augstein – SPON)

Schuld an den islamischen Konflikten seien die Bomben des Westens (und ein bisschen jene Russlands).

Indem Todenhöfer die islamische Welt als Opfer westlicher Angriffe darstellt, rechtfertigt der angebliche IS-Feind natürlich auch die Gewalt des IS als Gegenwehr.

EUdSSR vs. BREXIT

Juni 24, 2016

Merkel hat auf Augsteins Zuruf schon die tollsten Sprünge gewagt und Europa dabei schwer destabilisiert.

Eigentlich hätte sie sich dafür schon längst ihren politischen Hals brechen müssen.

Statt Merkel muss jedoch ausgerechnet Cameron, einer der wenigen vernünftigen Politiker Europas, büßen.

Merkel & Schulz sitzen hingegen noch im Sattel und können sich von Augstein & Co. weiter beraten lassen.

In Augsteins EU-Vision bräuchte Merkel so etwas „Populistisches“ wie Wahlen nicht mehr zu fürchten.

Ein Wächterrat würde wie im Iran darüber bestimmen, wer europäisch und sozialistisch genug wäre, um überhaupt zu Wahlen antreten zu dürfen.

EU-Kritiker und Marktliberale wären als „Verfassungsfeinde“ des „Sozialen Europas“ vom politischen Leben ausgeschlossen.

Das soziale Europa hätte natürlich offene Grenzen. Binnen weniger Monate würde man das Migrationsproblem trotzdem lösen.

Denn Augsteins EU wäre sehr rasch eine Mischung aus Nordkorea und Syrien, wo es Migranten ebenfalls wenig hinzieht.

Ob sich in den Trümmern jener Vision die autochtonen Russisten durchsetzen würden oder die frei zugewanderten Islamisten, wäre nicht ganz klar.

Hauptsache der Kapitalismus wäre in Europa endlich besiegt.

Den „großen Sprung“ zur EUdSSR wagen!

Juni 23, 2016

Was tun gegen den Brexit?

Mehr EUdSSR wagen!

Ein neues Versprechen tut Not. Die EU wurde auf den Trümmern des Faschismus errichtet. Heute muss sie auf den Trümmern des Kapitalismus neu errichtet werden.

Das Ziel ist klar. Man muss es gar nicht die „Vereinigte Staaten von Europa“ nennen. Eine Föderation der Nationalstaaten genügt. Die ersten Schritte sind die gemeinsame Haushaltspolitik, die koordinierte Steuerpolitik, die Stärkung des Europäischen Parlaments und der Kommission. Später eine Brüsseler Regierung, deren Kopf vom Parlament gewählt wird; eine zweite Kammer daneben, als Vertretung der Staaten.

In der Eurokrise gab es die „Chance für den großen Sprung“. Der Europapolitiker Javier Solana hat das 2011 so formuliert. Angela Merkel hat sie nicht genutzt.

(Jakob Augstein – SPON)

Spring Angela, Spring!

Wir schaffen das!

Dank Merkels Sprünge der vergangenen Jahre sind rechte Russisten überall auf dem Vormarsch.

Aber so etwas lässt wahre Linke nicht zweifeln, denn Putin ist immerhin der legitime Nachfolger des antiimperialistischen Imperiums und der wahre Klassenfeind ist immer noch der ausbeuterische rassistische Westen.

Smarties und Schnittlauch

Mai 26, 2016

Sonst könnte sich am Ende herausstellen, dass ganz viele Deutsche in Wahrheit wie Smarties sind: außen bunt, aber innen ganz braun.

(Jakob Augstein – SPON)

Der Smartie-Vergleich passt perfekt zu Augstein. Der ist außen auch ganz rot, findet sich aber regelmäßig im Ranking der prominentesten Antisemiten wieder.

Wir Österreicher sind jetzt hingegen eher wie Schnittlauch: außen grün, aber innen ganz hohl.

Augsteins Niveau

Mai 10, 2016

„Dumm und dauergeil, so ist er, der Muslim.“

(Jakob Augstein – SPON)

Ist dieses Zitat aus dem Zusammenhang gerissen?

Ja, das ist es – aber es ist genau das gleiche, was Jakob Augstein im selben Artikel auch mit einem Zitat von Necla Kelek gemacht hat.

Nicht jeder Muslim ist dumm und dauergeil, aber der Islam unterstellt dies allen Männern und schreibt daher die Verschleierung der Frauen vor.

Islamische Männer sind von Natur aus nicht dümmer und dauergeiler als andere Männer, sie werden jedoch vom Islam zu jenem Rollenbild erzogen.

Necla Keleks Kritik richtet sich nicht gegen Muslime, sondern gegen die islamische Verschleierung.

Die islamische Verschleierung ist keine Rasse. Kritik an der islamischen Verschleierung ist daher auch kein Rassismus.

Warum greift ein deutscher Linker eine progressive deutsche Muslimin, die sich gegen die reaktionäre Praxis der Verschleierung ausspricht, als Rassistin an?

Linke Vordenker wie Augstein sind vom deutschen Proletariat enttäuscht und daher stets auf der Suche nach einem neuen Proletariat, das sich vielleicht zur Weltrevolution anstiften lässt.

Beim eingewanderten Proletariat nehmen einheimische Linke auch die reaktionärsten Auswüchse wie Antisemitismus und Geschlechterapartheid billigend in Kauf, solange die davon träumen dürfen, mit dem neuen Proletariat den alten Klassenfeind zu besiegen.

Am Ende ist immer die AfD der Depp

April 4, 2016

Früher parkten die Reichen dieser Welt ihr Geld steuerschonend in der Schweiz.

Heute ist es eben Panama.

Dass sich auch enge Gefährten Putins in jenem Skandal wiederfinden, ist höchstens für Leute, die Putin als „letztes Bollwerk gegen den internationalen Finanzkapitalismus“ ansehen, eine Überraschung.

Nur Diktatoren, die keinen Plan B haben, sondern wie Hitler Vabanque spielen, sorgen sich nicht um eine Existenz nach ihrer Herrschaft.

Hätte Putin sich tatsächlich selbst ein wenig Geld zur Seite geschafft, würde das sogar für seine Vernunft und Berechenbarkeit sprechen.

Besonders heftig empört sich natürlich Augstein über seine reichen Genossen, die mit ihrem Geld vor der Steuer flüchten.

Und dann gibt es die Wirklichkeit der Reichen. Die verborgene Welt. Versteckt hinter Zäunen und Hecken und Mauern. Nehmen Sie den Hubschrauber, dann können Sie diese Welt von oben sehen, die Pools, die Parks, die Terrassen. Aber Sie nehmen ja nicht den Hubschrauber. Sie nehmen die staubigen Straßen.

Sie stehen im Stau. Sie zahlen Steuern. Wie dumm von Ihnen.

In der „verborgenen Welt“ der Reichen kennt sich Augstein natürlich gut aus.

Der Staat bekommt jedoch auch von Augstein nichts, zumal er sein Vermögen in den Freitag investiert, der wiederum garantiert keine zu versteuernden Gewinne produziert  (eine wirklich besonders elegante Art, Steuern zu sparen).

Noch eleganter ist seine Schluss-Pointe:

die glatten Damen und Herren von der AfD, die mit ihren kalten Parolen die Parlamente erobern – sie sind alle die nützlichen Deppen dieses Systems.

(Augstein – SPON)

Egal worum es geht, ist am Ende immer die AfD der Depp.

 

Wie hell ist Merkel?

März 9, 2016

Weil Angela ein Engel sein wollte, sind die Sachsen jetzt der Satan.

Angela ist das helle Yang, die Sachsen sind ihr dunkles Yin.

So einfach sehen es zwar Merkels Jubelmedien, die Merkel dem „Dunkeldeutschland“ gegenüberstellen.

Tatsächlich stellt das Yin-Yang-Symbol ein Gleichgewicht zwischen dem Hellen und dem Dunklen dar.

Eine Regierungs-Chefin ist nicht Leiterin einer christlichen Asyl-NGO, die sich ganz dem Hellen hingeben kann, sondern muss in ihrem Amt auch herzlose Entscheidungen treffen, um die Harmonie der Gemeinschaft zu bewahren.

Das Yin-Yang der deutschen Demokratie ist durch Merkels Fixierung auf die helle Seite aus dem Gleichgewicht geraten.

Die Reaktion ist ein Erstarken der dunklen Seite, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

“Nun gut, wer bist du denn?” / Mephistopheles. “Ein Teil von jener Kraft, / Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.”

Demokratien haben jedoch ein sehr sensibles Gleichgewicht.

Leicht kann aus einer berechtigten Alternative zu Merkel eine Alternative zur Demokratie werden.

Die Feinde der Demokratie sitzen aber nicht nur auf der bösen rechten Seite, sondern auch unsere guten Linken wittern ihre Chance, ihre „Alternative zum Kapitalismus“ zu etablieren, wenn die Demokratie aus dem Gleichgewicht gerät:

Die AfD überrollt Deutschland. Wir erleben eine Revolution. Und wie jede Revolution hat auch diese ihre Berechtigung: Der Kapitalismus ist krank. Irgendjemand muss ihn heilen. Medien und Politik tun sich schwer, das zu erkennen. Sie müssten ihr eigenes Verschulden zugeben: Jahrzehntelang klatschten sie Beifall, während der Neoliberalismus unsere Gesellschaften vergiftet hat.

(Jakob Augstein – SPON)

Je schwächer die Demokratie wird, und je stärker sich die rechte Alternative entwickelt, desto eher kann man sich selbst als linker Retter der Demokratie verkaufen, auch wenn man den Kapitalismus durch eine linke Utopie ersetzen will.

Antikapitalistische Ideologien haben jedoch noch nie zu Demokratie geführt, egal ob sie von links oder von rechts kamen.

Willkommen Afghanen! Tod den Sachsen!

Februar 27, 2016

Die 15, 16 und 17 Jahre alten Mädchen wurden laut Polizei zuerst in einem Restaurant von zwei Afghanen beobachtet, verfolgt und mit Handys fotografiert oder gefilmt. Wenig später fanden sich 20 bis 30 weitere Personen mit Migrationshintergrund ein und belästigten die Mädchen, wie es in einer Polizeimitteilung heißt.

(SPON)

Aber was sind schon drei von Afghanen belästigte Frauen gegen einen von Sachsen beschimpften Bus?

Der unvergleichliche Jakob Augstein vergleicht die Ereignisse von Köln mit denen von Clausnitz und kommt zu dem Ergebnis, Clausnitz sei schlimmer gewesen.

(Henryk M. Broder – Die Achse des Guten)

Augsteins Realitätsverlust

Februar 16, 2016

Eine unheimliche Atmosphäre der Verunsicherung macht sich breit, ein Fin-de-Siècle-Gefühl. Wir sehen uns umgeben von Spionen und Agenten.

Überall Anarchisten, Agitatoren, Terroristen – und Russen. Wir lesen unsere Gegenwart wie einen Roman aus dem viktorianischen Zeitalter: hier das helle Europa, das vernünftig regiert wird – dort das dunkle Russland, das der Gewalt, der Willkür und den Leidenschaften ausgeliefert ist, und das nach unserem Verderben trachtet.

(Jakob Augstein – SPON)

Dass Putin weite Teile der neuen rechten Bewegungen, Parteien und Medien fördert bzw. unterwandert hat, ist kein Roman, sondern die Realität.

Es sind Medien wie Augsteins Spiegel, welche die Voraussetzungen für das (berechtigte) Misstrauen in die „Lügenpresse“ geschaffen haben, das von Putins Medien geschickt aufgegriffen wird.

In Deutschland ist es keineswegs unüblich, dass Taten von den Medien politisch-korrekt verschwiegen werden, wenn sie womöglich ein schiefes Licht auf eine „gute Agenda“ werfen könnten.

Dass sich im Einzelfall die Geschichte eines derartigen Übergriffs tatsächlich als falsch herausstellen kann, ändert nichts an jener deutschen Realität.

Tatsächlich ist es irre, wenn der Außenminister des russischen Großreichs, das nicht weniger als elf Zeitzonen umfasst, sich persönlich in den „Fall“ eines 13-jährigen Mädchens – einer Deutschrussin – aus Marzahn einmischt, die Stress mit ihren Eltern hatte und darum nachts nicht nach Hause kam. Auf die Idee muss man erst mal kommen.

Es ist „irre“ und ein trauriges Zeichen für den Zustand der deutschen Medien, dass (aus guten Gründen) viele Deutsche russische Propaganda-Medien als vertrauenswürdigere Berichterstatter über Migrantenkriminalität in ihrem eigenen Land wahrnehmen.

Den falschen Alarm, den die russischen Medien im Fall der 13-Jährigen geschlagen hatten,  mit dem seriösen britischen Bericht zur Ermordung Litwinenkos durch Putins Gemeimdienst gleichzusetzen, zeugt jedoch erst recht von Augsteins Realitätsverlust.

Andererseits muss man – wie die Briten – auch erst mal auf die Idee kommen, einen 329-Seiten-starken Bericht zu veröffentlichen, in dem es heißt, Putin habe „wahrscheinlich“ die Ermordung des früheren russischen Agenten Litwinenko gebilligt. Es finden sich darin keine Beweise dafür – stattdessen aber Litwinenkos Behauptung, Putin hatte Sex mit kleinen Jungen.

Egal in welchem System handeln Geheimdienste nie eigenständig, sondern befolgen die Befehle ihrer Regierungen.

Zwar muss Obama nicht jede Abhöraktion persönlich genehmigen, die Tötung Osamas fiel jedoch wohl unbestreitbar in Obamas Kompetenz.

Auch wenn der Mossad einen Hamas-Terroristen ausschaltet, geschieht dies stets im Auftrag der israelischen Regierung.

Litwinenko war jedoch kein Terrorist, sondern lediglich ein Überläufer wie Snowden.

In diversen Romanen und Hollywood-Filmen mag es zwar zahlreiche Snowdens gegeben haben, die von der bösen CIA ermordet wurden, in der Realität waren es jedoch Geheimdienste wie der KGB, die Gegner ihrer Regime im Auftrag ihrer Regime ermordeten.

Litwinenkos Behauptungen, dass Putin die Terroranschläge vor dem Tschetschenien-Einmarsch selbst inszeniert hätte, waren sein Todesurteil.

Augsteins Putinismus

Februar 16, 2016

Wer nicht für Merkels hirnlose Asylpolitik ist, wird in Augsteins Kolumne fast jede Woche als „Rassist“ und „Nazi“ beschimpft.

Solche Rundumschläge gegen das gemeine Volk kommen vielleicht in seinem nobel-linken „Freitag“ gut an, zwischen dem Spiegel-Prinzen und dem gemeinen Volk im Spiegel-Forum herrscht jedoch meistens dicke Luft.

Zum Glück gibt es jedoch auch Formen von Populismus, auf die man auch als abgehobener linker Schnösel zurückgreifen kann.

Wenn Augstein Putin versteht, gegen die USA hetzt und Israel kritisiert, klopft ihm das Spiegel-Forum anerkennend auf die Schulter und zwischen dem linken Prinzen und seinem oft als „hässlich“ geschmähten Volk kommt auf einmal Nähe auf.

Diese Nähe kann jedoch für Augstein auch ziemlich peinlich sein, wenn dadurch die geistigen Ähnlichkeiten zwischen ihm und dem hässlichen Volk offenbart werden.


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