Posts Tagged ‘Australien’

Kein Weg führt an Australiens „No Way“ vorbei

August 5, 2016

In der Türkei gibt es Menschen, die von einem islamistischen Regime politisch verfolgt werden und daher dringend auf Asyl angewiesen wären. Deutschland wäre als Asyl-Land nicht nur geographisch nahe liegend. Leider haben wir es zugelassen, dass Erdogan und Merkel unser Asylsystem mit Migranten vollstopfen, die von ihrer politischen Einstellung besser nach Saudi-Barbarien passen würden.

Immerhin gibt es jedoch noch westliche Länder, die nicht so dumm waren, jeden dahergekommenen Muslimbruder oder Salafisten aufzunehmen:

Österreich drängt darauf, die australische Flüchtlingspolitik zu kopieren – doch die radikale Behandlung von Schutzbedürftigen kann kein Modell für Europa sein.

Funktioniert das Modell?

Rein zahlenmäßig betrachtet: ja. Doch der moralische Preis ist immens. Tatsächlich kommen nach offiziellen Angaben keine Bootsflüchtlinge mehr in Australien an. 2014 und 2015 hat es kein einziges Schiff mit illegalen Einwanderern nach Australien geschafft. 2013 waren noch 20.000 Flüchtlinge über das Meer illegal nach Down Under gelangt, die meisten stammten aus Afghanistan, Iran und Sri Lanka.

(SPON)

Australien hat im Gegensatz zu Deutschland die Kapazitäten, in der Türkei verfolgte Politiker, Militärs, Anwälte, Ärzte, Unternehmer, Ingenieure und Journalisten aufzunehmen.

Selbst wenn Deutschland von den Islamisten verfolgte Türken aufnehmen würde, müssten sich jene Menschen ihre Plätze im Flüchtlingsheim mit ihren Verfolgern teilen (den linken türkischen Journalisten, die stets den selben Mist über Europas grenzenlose Asyl-Pflichten geschrieben haben wie ihre deutschen Kollegen, würde ich so einen Aufenthalt allerdings durchaus gönnen).

Auch wenn es der Spiegel nach wie vor anders sieht, ist Australiens Weg die einzige Lösung, um wieder ein sicheres Asyl-Land für von Barbarei verfolgte Menschen zu werden.

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Kein Weg führt an „No Way“ vorbei

Juni 6, 2016

No Way“ hätte in Europa schon längst genauso gut wie in Australien funktionieren können, wenn ein entsprechender politischer Wille samt medialer Unterstützung vorhanden gewesen wäre.

Aber bis vor kurzem empörte sich selbst die als nicht gerade „gutmenschlich“ geltende Kronen Zeitung über die herzlose Asylpolitik der Australier.

Sebastian Kurz hat als erster Politiker der Gut-Länder (Österreich, Deutschland, Schweden) endlich den Willen, das „Sterben im Meer“ ebenfalls zu beenden (und diesmal ist der Krone Australiens Vorbild auf einmal fein genug).

Schafft man es nicht, wie die „bösen Australier“ die notwendigen Maßnahmen gegen die illegale Zuwanderung zu setzen, werden es die wirklich Bösen sein, die den “guten Europäern” diese Drecksarbeit abnehmen.

Wenn bei uns einmal die Le Pens, Orbans und Straches das Sagen haben, werden wir neidisch auf die zivilisierten Verhältnisse in Australien blicken und uns wundern, warum Extremisten dort keine Chance haben, und es dort immer noch so etwas wie ein Asylsystem für verfolgte Menschen gibt.

„Krieg gegen Flüchtlinge“ oder „No Way“?

Januar 24, 2016

Da Griechenland die Dublin-Verordnung nicht mehr einhalten musste und daher nicht mehr für die Versorgung von Flüchtlingen zuständig war, konnte sich Griechenland bequem zurücklehnen und wie Mazedonien und Serbien sämtliche Flüchtlinge einfach in die „echte EU“ weiterreisen lassen.

Endlich wird das Verhalten der griechischen Schleuser-Regierung in Frage gestellt:

„Wenn die Regierung in Athen nicht endlich mehr für die Sicherung der Außengrenzen unternimmt, dann muss man auch über den vorübergehenden Ausschluss Griechenlands aus dem Schengenraum offen diskutieren dürfen.“

In Griechenland reagiert man  auf den angedrohten Ausschluss erbost. „Wenn wir die Flüchtlinge stoppen wollten, müssten wir Krieg gegen sie führen. Wir müssten sie bombardieren, ihre Boote versenken und die Menschen ertrinken lassen“, wettert  Außenminister Nikos Kotzias.

(Kurier)

Australien hatte die Flüchtlinge gestoppt, ohne sie zu bombardieren, ihre Boote zu versenken und die Menschen ertrinken zu lassen.

No Way“ hätte in Europa genauso gut wie in Australien funktioniert, wenn ein entsprechender politischer Wille vorhanden gewesen wäre.

Die EU hätte genug Macht gehabt, den Beitritts-Kandidaten Türkei zur Rücknahme der vor Europas Küste abgefangenen Flüchtlingsboote zu zwingen, genauso wie Australien das Gleiche von Indonesien verlangt hatte.

Statt Griechenland zum Schutz der Außengrenzen anzuhalten und von der Türkei eine Rücknahme der Flüchtlinge einzufordern, schossen sich Merkel und Faymann auf Ungarn ein.

Wenn Europa das hohe Gut des Flüchtlingsschutzes behalten will, führt jedoch kein Weg an Australiens „No Way“ vorbei.

Registrierung ist kein Grenzschutz

Januar 2, 2016

Was die EU von Griechenland verlangt und notfalls mit Frontex selbst umsetzen will, ist lediglich eine bessere Registrierung, was natürlich niemanden von der Einreise nach Europa abhalten wird.

Echter Grenzschutz würde bedeuten, dass sämtliche Personen ohne Einreise-Erlaubnis von einer Einreise in den Schengenraum abgehalten und sofort in den türkischen Seeraum zurückgeleitet werden.

Australien hat bereits vorgezeigt, wie so etwas funktioniert:

Würde die EU die 3 Milliarden Euro statt an die Türkei an Griechenlands Grenzpolizei bezahlen – mit dem klaren Auftrag, Grenzschutz und nicht bloß Registrierung zu betreiben – wäre das Geld wesentlich besser investiert.

Die Türkei ist für Syrer ein sicheres Land. Erdogan hat selbst verkündet, dass die türkischen Grenzen seinen syrischen „Brüdern“ offen stünden.

Für wen die Türkei bald kein sicheres Land mehr sein könnte, sind die Kurden.

Jene müssten sich jedoch trotz akuter Verfolgungsgefahr hinten anstellen, da Europas Asylsystem allen offen steht, die unter dem Vorwand der Antragstellung illegal in die EU einreisen.

Europa muss sein Asylsystem dahingehend reformieren, dass es nicht mehr zur Legalisierung der illegalen Einreise missbraucht werden darf und dadurch wieder jenen zur Verfügung gestellt werden kann, die Europas Schutz wirklich brauchen.

Willkommens-Medien werden kleinlaut

November 20, 2015

Ein Holzboot mit Flüchtlingen an Bord ist von der australischen Marine wieder ins Meer gezogen worden, bevor es an Land anlegen konnte. Das berichteten australische Medien heute.

(ORF)

Vor wenigen Monaten wäre so eine Meldung noch mit schwersten Vorwürfen gespickt gewesen und zwar nicht nur im ORF. Auch Österreichs Bild-Version empörte sich damals noch über die bösen Australier.

Heute berichtet selbst das öffentlich-rechtliche Schlachtschiff der Willkommenskultur kleinlaut nüchtern.

Und auch Merkels Beharren auf grenzenlose Zuwanderung löst nicht mehr das geringste Hurra aus:

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt in der Flüchtlingsfrage hart. Beim CSU-Parteitag in München lehnte sie heute die Forderung der bayerischen Schwesterpartei nach einer Obergrenze für die Aufnahme neuer Flüchtlinge in Deutschland ab.

(ORF)

 

Austrias lächerliche Kritik an Australia

August 13, 2015

„Wir feiern ein Jahr ohne eine einzige erfolgreiche Menschenschmuggler-Aktion – ein bedeutender Erfolg“, frohlockte Einwanderungsminister Peter Dutton erst Anfang August. Dafür hat die konservative Regierung offenbar sogar einen Pakt mit den von ihr verteufelten Schleppern geschlossen.

Und die Zahlen sind eigentlich lächerlich: 20 Boote mit insgesamt 633 Menschen an Bord seien seit Anfang 2014 zur Umkehr gezwungen worden, verkündete Einwanderungsminister Dutton.

(Kronen Zeitung)

Die Zahlen sind nur deswegen so lächerlich, weil Australien so konsequent war.

Wäre Australien so passiv wie Europa geblieben, hätte man ähnlich dramatische Zahlen.

Schafft man es in Europa nicht bald, die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um die illegale Migration einzudämmen, werden es die wirklich Bösen sein, die uns “guten Europäern” diese Drecksarbeit abnehmen.

Wenn bei uns einmal die Le Pens und Straches das Sagen haben, werden wir neidisch auf die zivilisierten Verhältnisse in Australien blicken und uns wundern, warum rechtsextreme Politiker dort keine Chance haben, und Australien immer noch ein funktionierendes Asylsystem hat:

Die Regierung macht aber eine andere Rechnung auf. Sie zählt nicht die vorübergehende Aufnahme von Asylsuchenden, sondern die Zahl der Menschen, die als anerkannte Flüchtlinge ein permanentes neues Zuhause bekommen. Und da ist Australien nach UNO-Statistiken tatsächlich – gemessen an der Bevölkerung – das großzügigste Land der Welt. 2014 landeten elf Prozent der Flüchtlinge, die weltweit in einem anderen Land ein neues Leben starten durften, in Australien – insgesamt 11.750 Menschen.

Australien hat die Nase voll

März 9, 2015

Die Vereinten Nationen haben Australien ein Mal mehr für seine Flüchtlingspolitik scharf kritisiert, was Premierminister Tony Abbott zu einer verärgerten Replik brachte. „Die Australier haben wirklich die Nase voll von den Vorhaltungen der UNO. Wir haben die Boote gestoppt und damit das Sterben auf dem Meer beendet“, sagte der Regierungschef am Montag vor Journalisten. Dass Canberra die Routen für den Menschenschmuggel – insbesondere aus Indonesien – blockiert habe, sei „die humanitärste, ehrbarste und erbarmungsvollste Sache, die wir machen konnten“.

Da in Europa niemand der Böse sein will, wird das Sterben im Mittelmeer hingegen weitergehen.

Schafft man es nicht bald, die notwendigen Maßnahmen zu setzen, um die illegale Migration zu stoppen, werden es die wirklich Bösen sein, die uns “guten Europäern” diese Drecksarbeit abnehmen.

Wenn bei uns einmal die Le Pens und Straches das Sagen haben, werden wir neidisch auf die zivilisierten Verhältnisse in Australien blicken und uns wundern, warum rechtsextreme Politiker dort keine Chance haben.