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Gemäßigte Gegner des Burkaverbotes

November 29, 2015

Seit den Anschlägen in Paris nehmen die Beschwerden aus der Bevölkerung deutlich zu, sagt Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne). Er will nun versuchen, diese Aktionen zu unterbinden: „Angesichts der aktuellen Lage versuche ich, mit Polizei, Verfassungsschutz und MA 46 einen Weg zu finden, wie wir das einstellen.“ Rechtlich ist das schwierig: Grundsätzlich gilt Religionsfreiheit. Die Polizei könnte nur verbieten, wenn strafbares Verhalten oder ein diesbezüglicher Verdacht vorliegt.

(Die Presse)

Ein gesetzliches Verbot von Salafismus ist um nichts schwieriger als das Verbotsgesetz gegen Nazis.

Salafisten sind die Nazis von heute – ein gesetzliches Verbot ist daher auch wesentlich wichtiger als die Verbote gegen die Verfassungsfeinde von gestern.

Doppelzüngig ist wieder einmal die Rolle der „gemäßigten“ Islamisten.

Zwar habe man „keine Freude“ mit den Koranverteilungen:

Freude hat mit den Aktionen aber niemand. Auch die Islamische Glaubensgemeinschaft nicht, die das Ganze zumindest Salafisten-nahe einschätzt.

Verbote lehne man jedoch als „kontraproduktiv“ ab. Schließlich geht Islamisten die „Meinungsfreiheit“ über alles:

Baghajati meint, ein Verbot wäre auch im Sinne der Prävention nicht zielführend. „Die Radikalisierung setzt stark auf die Opferrolle. Sie sagen dann: Meinungsfreiheit gilt nur für andere.

In der Islamischen Welt bekämpfen sich Salafisten und Muslimbrüder wie die Baghajatis gegenseitig.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Wenn es darauf ankommt, setzten sich „gemäßigte“ Muslimbrüder daher immer für die radikale Burka-Konkurrenz ein – schließlich gehören alle zur Umma.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des “guten Islam”, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

 

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