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Die Ultrarechten im Ausland

Mai 21, 2012

Beim Thema Außenpolitik formen in Österreich (sowie in den meisten anderen europäischen Ländern) linke Journalisten die öffentliche Meinung und sorgen dafür, dass die Österreicher, ein Volk von Schwarz/Blau/Orange-Wählern, mit empörtem Kopfschütteln auf Bush, Sarkozy, Berlusconi oder Netanjahu blicken.

Auch umgekehrt hatte sich Italiens, Frankreichs oder Israels “öffentliche Meinung” über Österreichs schwarzblaue “Nazi-Regierung” heftig empört.

Wenn es Politiker anderer Länder betrifft, lassen sich eingefleischte Rechte von den Medien gerne was vormachen.

So empört sich auch in den konservativsten Foren niemand darüber, dass unser linker Zivi-Verteidigungsminister einen rechten Politiker eines befreundeten demokratischen Staates beschimpft hat…

…schließlich weiß man aus allen Medien, dass es sich um einen unguten “Ultrarechten” handle.

Die Bezeichnung „konservativ“ wird hingegen verwendet, um Islamisten zu verharmlosen.

Gleichzeitig kann man so auch demokratische konservative Regierungen elegant heruntermachen, indem man sie mit Vertretern von totalitären Gottesstaaten gleichsetzt.

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Zivi Darabos

Mai 20, 2012

Während man als ehemaliger Zivildiener in Österreich nicht zur Polizei darf, braucht man für das Amt des Verteidigungsministers keine militärischen Grundkenntnisse.

Schließlich ist Österreich neutral.

Das hindert den Zivildiener Darabos jedoch nicht daran, den israelischen Außenminister zu attackieren und die Bedrohung durch den Iran zu verharmlosen:

Der Iran ist nicht so weit, diese Bombe bauen zu können. Israels Drohungen sind deshalb entbehrlich.

Ich sehe Verbesserungspotenzial in der Siedlerpolitik. Zudem stellt Israel offenbar Außenfeinde wie den Iran oder auch die Palästinenser in den Vordergrund, um von inneren sozialen Problemen abzulenken. Und wenn Sie mich so offen fragen: Ein Herr Lieberman ist für mich als Mitglied der israelische Regierung unerträglich.

(Die Presse)

Darabos ist als Verteidigungsminister eine Lachnummer.

Um sich trotzdem profilieren zu können, muss er den Schwachsinn, der von den Außenpolitik-Ressorts der österreichischen Leitmedien verbreitet wird, nachplappern.

Darabos beweist mit seinen Äußerungen, dass er von Außenpolitik sogar noch weniger versteht als von seinem eigenen Militär-Ressort.