Posts Tagged ‘Erdogan’

Onkel Erdogans Aischa?

Dezember 22, 2016

Das siebenjährige Twitter-Girl der Dschihadisten von Aleppo ist jetzt beim lieben Onkel Erdogan:

. Der türkische Präsident veröffentlichte am Mittwoch Bilder von dem Treffen mit der siebenjährigen Bana Alabed und ihrer Familie.

So verzückt hat wohl auch Mohammed seine Lieblingsbraut Aischa (6) liebkost.

Daher verwundert es nicht, dass Erdogan die Gesetze zur Kinderehe in der Türkei dem Vorbild des Propheten endlich angepasst hat.

Frau Erdogan wird als fromme Muslima bestimmt Verständnis haben, wenn Erdogan dem Vorbild des Propheten nacheifert und sich eine kleine Braut anschafft.

Die weniger süßen und prominenten Flüchtlinge aus Aleppo wird man hingegen wohl wieder großzügig ins europäische Asyl-Mekka durchschleusen.

Je mehr Flüchtlinge man Richtung Mutti losschickt, desto besser kann man dann wieder Europa erpressen.

Bevor Nord-Zypern europäisch wird, muss die EU islamisch werden

Dezember 12, 2016

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) knöpfte sich kurz darauf seinen 30-jährigen Amtskollegen vor. Es sei leicht, „sofort und flächendeckend“ Beifall zu bekommen, wenn man das Ende der Beitrittsverhandlungen fordere. Dann heiße es: „Endlich sagt mal einer, was jetzt Sache ist.“ Doch zu einer verantwortungsvollen Außenpolitik gehöre auch, „klar zu sagen, was die Folgen sind“.

In diesem Fall gehe es auch um die Verhandlungen über die Wiedervereinigung Zyperns, die sich nach Jahrzehnten in der Endphase befänden.

(SPON)

So als ob die Türken in den letzten Jahren Anstalten gemacht hätten, aus dem von ihnen besetzten Teil wieder abzuziehen. Nord-Zypern wird türkisch bleiben. Erdogan würde höchstens abziehen, wenn die gesamte EU türkisch oder zumindest islamisch geworden ist.

Die Unterwerfungspolitik der Merkel-Regierung hat Erdogan erst stark gemacht. Erdogan hat durch die Schleusung von 2 Millionen Muslimen die Niederlage seiner Muslimbrüder in Syrien in einen Sieg über Europa verwandelt.

Bildergebnis für erdogan zeichen muslimbrüder

(Erdogan mit dem Handzeichen der Muslimbruderschaft)

Merkels fauler Deal hat niemanden von der Reise abgehalten. In die Türkei wurden aufgrund des Deals ja lediglich ein paar Hundert Pakistani zurückgeschickt.

Es war die – von Merkel und Steinmeier heftig kritisierte – Schließung der Balkanroute durch Sebastian Kurz, welche die Überfahrt nach Griechenland unattraktiv gemacht hat.

Die Türkei lässt sich von der EU Milliarden für angeblich in der Türkei versorgte 3 Millionen syrische Flüchtlinge bezahlen. Tatsächlich sind die meisten jener „Flüchtlinge“ lediglich wie durch Griechenland und den Rest der Balkanroute durchgereist, als die Gelegenheit dank Merkel gerade äußerst günstig war (statt 10.000 $ nur noch knapp 1.000 $).

Die EU bezahlt der Türkei nicht nur Milliarden für Flüchtlinge, die sie längst selbst versorgt. Sie lässt sich auch noch unter Deutschlands Regie damit erpressen.

Solange Europa nicht selbst für den Schutz seiner Grenzen sorgt, wird Erdogan immer wieder seine Grenzen öffnen, um Europa mit Muslimen zu fluten und sich so eine gute Verhandlungsposition zu verschaffen.

Gerade wird um freies Geleit für die Dschihadisten von Aleppo zur türkischen Grenze verhandelt.

Assad wird so seine Probleme los, und Erdogan bekommt neue Trümpfe zur Erpressung von Europa in die Hand.

Auch wenn Erdogan seine Muslimbrüder im Kampf um Aleppo im Stich gelassen hat, so ist man ihm doch immer wieder dankbar für die Schleusung ins Asyl-Mekka.

Europas Sozialsysteme zu plündern und dabei den Islam einzuschleppen, ist ohnehin der viel angenehmere Dschihad als der Kampf gegen arabische Diktatoren.

 

Putins Hündchen

November 28, 2016

Bei der EU macht Erdogan auf harter Erpresser.

Bei Putin ist er hingegen unterwürfig wie ein Hund:

Der russische Präsident Wladimir Putin hat zweimal auf Initiative Ankaras mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan telefoniert.

Quellen zufolge hat Wladimir Putin es geschafft, in Telefongesprächen Erdogan davon zu überzeugen, dass weder Moskau, noch Damaskus mit den Luftangriffen auf al-Bab zu tun haben. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Provokation seitens der US-geführten Koalition gehandelt habe, die mit dem Jahrestag der Tragödie der russischen Su-24, die in Syrien durch ein türkisches Flugzeug abgeschossen worden sei, verbunden gewesen sein könnte. „Russland, bei dem sich Erdogan für den Vorfall aus dem Vorjahr entschuldigte, braucht keine Vergeltungsaktionen. Auch das unter seiner Kontrolle stehende Damaskus wird die Situation nicht zuspitzen“, so die Quellen.

(Sputnik)

Dass sich die beiden bösen Hexen zusammentun, ist trotz Erdogans hündischer Unterwürfigkeit schwer vorstellbar. Erdogan war von Anfang an der Hauptgegner von Putins Bastard Assad.

Putins Mimik spricht wohl eher dafür, dass Putin Erdogan um so genussvoller verarscht, je tiefer Erdogan Putin in den Arsch kriecht.

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan und Russlands Präsident Wladimir Putin (Archivbild)

Diktatürk im Dialüg

November 25, 2016

„Wenn Flüchtlinge durchkommen, werden sie Europa überfluten und übernehmen.“

Panikmache der islamophoben deutschen Opposition?

Drohung der islamistischen türkischen Regierung.

Die türkischen Muslimbrüder hatten Europa bereits 2015 mit ihren arabischen Brüdern geflutet, nachdem sich der Krieg in Syrien nicht so entwickelt hatte, wie sich das die Muslimbrüder in ihrer Zentrale in Katar vorgestellt hatten.

Bildergebnis für erdogan mursi hamas

Durch die islamische Invasion von der Türkei nach Europa konnte die Muslimbruderschaft ihre militärische Niederlage in Syrien in einen Sieg über Europa umzuwandeln.

Dank Merkels „Wir schaffen das“ konnte Erdogan 2 Millionen Muslime nach Europa schleusen und wurde dafür von Merkel auch noch zum Wächter über Europas Grenzen ernannt.

Dass Erdogans Flut erst abebbte, als Österreichs Außenminister die Balkanroute schloss, wurde von Merkel und ihren Jubelmedien einfach ignoriert. Denn es hätte bedeutet, sich einzugestehen, dass Merkels Politik doch nicht so alternativlos gewesen wäre.

Europa zahlt Erdogan auf Merkels Betreiben Milliarden für angeblich in der Türkei aufgenommene zwei Millionen Flüchtlinge, die in Wahrheit längst in Europa versorgt werden.

Obwohl Deutschland jährlich 3 Milliarden Euro an Hartz IV-Leistungen an Türken überweist, lässt sich Europa von einem miesen Muslimbruder belügen und erpressen.

Jürgen Todenhöfer, deutsches Sprachrohr der Muslimbruderschaft, verteidigt Erdogans Diktatür und fordert Verständnis für Erdogans Nacht der langen Krummdolche:

Liebe Freunde, es ist nicht ok, wie wir unseren Bündnispartner Türkei behandeln. Das Land macht schwierige Zeiten durch. Gerade dann braucht man Freunde am dringendsten. Haben uns die Türken während der Flüchtlingskrise nicht auch geholfen?

In der Türkei starben beim Putsch des Militärs in einer Nacht über 250 Menschen. Das Schicksal der gesamten türkischen Republik stand auf des Messers Schneide. Dürfen wir Deutsche uns wirklich über die schockartige Reaktion der türkischen Regierung wundern? Dürfen wir die Gefahr einer Militärdiktatur in der Türkei nachträglich so verharmlosen?

(Jürgen Todenhöfer)

Was Erdogan mit seinen Gülisten anstellt, braucht uns tatsächlich nicht groß zu kümmern, wie es mir auch egal ist, was Hitler mit Röhm und seinen Leuten gemacht hatte.

Wenn Erdogan seinen Reichstagsbrand dazu benützt, die kurdische Minderheit zu verfolgen, muss Europa jedoch endlich aufwachen.

Stoppt Europa die islamische Flut in Zukunft nicht selbst, bleibt Europa erpressbar und liefert die Kurden Erdogan ans Messer.

Wenigstens das Assad-Regime stellt sich Erdogans Plänen in den Weg, da es klugerweise nicht zulassen will, dass Erdogan mit Al-Bab die Versorgungsstraße für die Dschihadisten in Ost-Aleppo in die Hände fällt.

Merkel hat Europa so erpressbar gemacht, dass der Putinismus in Syrien eindeutig das geringere Übel darstellt.

Trump als Disaster für Muslimbrüder

November 24, 2016

Donald Trump’s victory in the US elections is a “disaster” for the Arab and Muslim world, a Muslim Brotherhood spokesperson said today.

Mamdouh Al-Muneer, a member of the supreme body of the Freedom and Justice Party, wrote on social media that the results of the elections were a catastrophe as a “racist” has ascended to the White House.

(MEMO)

Wenn etwas für Muslimbrüder ein Disaster ist, dürfte es für den Rest der Menschheit nicht so schlecht sein.

Auch wenn im Moment lediglich der Gaza-Streifen offiziell von Muslimbrüdern regiert wird, ist die Muslimbruderschaft die wohl mächtigste politische Organisation der islamischen Welt.

Bildergebnis für erdogan zeichen muslimbrüder

(Erdogan mit dem Handzeichen der Muslimbruderschaft)

Wie gefürchtet die angeblich „gemäßigten Islamisten“ sind, zeigt sich daran, dass die Bruderschaft in Russland, Syrien, Ägypten und Saudi-Barbarien gleichermaßen verboten ist.

Im Westen ist die Muslimbruderschaft hingegen bis heute legal.

Dabei stellt die Muslimbruderschaft gerade für Aufnahmeländer von muslimischen Flüchtlingen eine besondere Gefahr dar.

Der dezente Schleier der Muslimbruderschaft ist viel besser geeignet, die europäischen Aufnahmegesellschaften nicht wie mit einer grotesken IS-Burka gleich in Panik zu versetzen.

Man kann im schein-gemäßigten Modus des Muslimbrüder temporäre Bündnisse mit europäischen Linken schließen und deren Parteien problemlos unterwandern, denn unsere Progressiven sind unfähig, Reaktionäre zu erkennen, wenn sie nicht weiß und christlich sind.

Der große Diktatürk

November 4, 2016

Erdogan will „alle Landesteile“ (inkl. Syrien) von „Terroristen“ befreien.

Mit „Terroristen“ meint Erdogan natürlich nicht den IS, sondern die kurdische Minderheit.

Es wäre nicht das erste Mal in der türkischen Geschichte, dass an einer Minderheit ein Völkermord verübt wird.

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Und es wäre auch nicht das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass ein türkischer Völkermord von einer deutschen Regierung gedeckt wird.

Im Ersten Weltkrieg hatte die Türkei immerhin auf Seiten Deutschlands gekämpft.

Was hat die heutige Türkei hingegen für Deutschland geleistet?

Die Türkei hatte zuerst sunnitische Extremisten im Syrischen Bürgerkrieg unterstützt und danach Millionen von ihnen nach Europa geschleust.

Weil sich die edle Willkommens-Kanzlerin bei der Verteidigung von Europas Grenzen gegen die islamischen Invasoren nicht die Hände schmutzig machen wollte, ließ sie sich lieber vom Schleuser Erdogan erpressen.

Den höchsten Preis für die Erpressung müssen jedoch die Kurden bezahlen.

Der deutsche Außenminister hat zwar Erdogans Diktatür nun verurteilt.

Das konnte sich Steinmeier jedoch nur erlauben, weil der österreichische Außenminister zuvor die Balkanroute geschlossen hatte.

Die EU finanziert den türkischen Diktatür jedoch weiterhin auf Deutschlands Betreiben mit Milliarden, weil in der Türkei angeblich 2,5 Millionen Syrer versorgt werden.

Vor der „Flüchtlingskrise“ hielten sich in der Türkei jedoch lediglich 400.000 Flüchtlinge auf:

Tatsächlich sind die 2,5 Millionen wohl lediglich durchgereist, und die EU zahlt Erdogan daher für Flüchtlinge, die sich längst in Europa aufhalten.

Dabei hätte gerade Deutschland alle Möglichkeiten in der Hand, selbst Druck auf Erdogan auszuüben.

Jährlich werden Hartz IV-Leistungen in der Höhe von 3 Milliarden Euro an deutsch-türkische Erdogan-Wähler ausbezahlt:

In Deutschland wohnende Ausländer haben 2013 Hartz-IV-Leistungen in Höhe von rund 6,7 Milliarden Euro bezogen.

Auf die rund 900.000 Ausländer aus Nicht-EU-Staaten – unter ihnen Türken, Iraker und Russen – entfielen fünf Milliarden Euro.

Empfänger, die nicht aus EU-Staaten kommen, sind vor allem Türken (348.263 Personen), Iraker (51.963) und Russen (42.516).

(SPON)

Muslimbrüder: integriert oder intrigant?

September 20, 2016

Muslimbrüder präsentieren sich als dezent verschleierte „gemäßigte“ Islamisten, die auch gerne den Demokratie-Zug benützen, um an ihre Ziele zu gelangen.

Statt wie die Salafisten ihrer Aufnahmegesellschaft gleich den Dschihad zu erklären, integrieren sich Muslimbrüder scheinbar in die westliche Demokratie.

Bildergebnis für erdogan zeichen muslimbrüder

(Erdogan mit dem Handzeichen der Muslimbruderschaft)

Auch Mohammed musste sich in seiner Anfangszeit in Mekka von seiner angenehmeren Seite zeigen. Hätte er sich gleich wie später in Medina benommen, wäre er wohl mit einem nassen Fetzen aus der Stadt gejagt worden. Solange man sich nicht in einer offenen kriegerischen Konfrontation wie Mohammed in Medina oder heute die Sunniten in Syrien befindet, bietet der gemäßigte Mekka-Modus den Muslimbrüdern wesentliche Vorteile.

Man kann in Mekka-Modus Bündnisse mit europäischen Linken schließen und deren sozialdemokratische Parteien problemlos unterwandern. Überhaupt ist der dezente Verschleierung viel besser geeignet, die Aufnahmegesellschaften nicht wie mit einer Burka gleich in Panik zu versetzen.

Muslimbrüder distanzieren sich zwar vom „unislamischen IS“, faktisch ergreifen sie jedoch stets Partei für ihre Brüder im Kampf-Modus, die nach der Narrative der Muslimbrüder immer das Opfer „westlicher Angriffe gegen Muslime“ seien. Genauso wird auch die Burka von den dezent verschleierten Schwestern stets verteidigt.

Trotz aller äußeren Unterschiede zwischen Muslimbrüdern und Salafisten gibt es nämlich nur einen Islam.

Egal wie lange Islamisten im gemäßigten Mekka-Modus bleiben, so endet der Koran immer in Medina. In der Türkei findet gerade der Übergang vom Mekka-Islam zum Medina-Islam statt, und auch in Ägypten wäre die Demokratie für die Muslimbrüder lediglich eine Station auf dem Weg zu einem islamischen Staat gewesen.

Erdogans Doppelmoral

August 25, 2016

Dass Erdogan einen Terrorangriff des IS auf eine kurdische Hochzeit in der Türkei als Anlass für seinen Einmarsch nach Syrien genommen hat, ist besonders frech, da der IS militärisch von den Kurden gerade erfolgreich bekämpft wird, während Erdogan nie daran dachte, den IS zu bekämpfen, als es vielleicht notwendig gewesen wäre. Worum es Erdogan in Wahrheit geht, hat er oft genug selbst verkündet:

Als in der syrischen Grenzstadt Tall Abjad die schwarze Flagge des IS direkt an der Grenze wehte, schaute das türkische Militär tatenlos zu. Als aber kurdische Einheiten den Ort zurückeroberten, schlug Recep Tayyip Erdogan Alarm: Sein Land werde es niemals zulassen, dass sich im Norden Syriens ein autonomes, von Kurden kontrolliertes Gebiet entwickele, sagte der Präsident.

(SPON)

Wenn man den IS und Palästina mitzählt, gibt es bereits 22 arabische Nationalstaaten. Erdogan fordert bei jeder Gelegenheit, die Anerkennung eines weiteren arabischen Nationalstaates ein, der auf dem Staatsgebiet Israels errichtet werden solle. Einen Kurden-Staat auf dem Staatsgebiet Syriens will Sultan Erdogan hingegen niemals dulden.

Doch Erdogan steht mit seiner Doppelmoral nicht alleine da. Auch unsere links-progressiven „Nahost-Friedensexperten“, die bei jeder Gelegenheit Solidarität für Palästina bekunden, schweigen auf einmal, wenn es um die nationale Sache der (linken) Kurden geht. Da es nicht gegen Israel geht, fühlen sich die linken Enkeln der rechten Judenmörder offenbar nicht zuständig, ihren weisen Rat zu erteilen.

Im Gegensatz zur islamistischen Hamas haben die Kurden nicht vor, die Türkei aus ideologischen Gründen zu unterwerfen, sondern sie wollen lediglich ihren eigenen Nationalstaat (die Araber haben davon derzeit 21, die Türken immerhin 6).

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Die Kurden scheinen als einziges islamisches Volk gegen die Heilsversprechungen der Islamisten immun zu sein, da sie die islamische Doppelmoral am eigenen Leib erlebt haben. Die linke Doppelmoral wird den Kurden wohl bald auch ihre linksextremen Illusionen austreiben. Solange die PKK mit ihrem Terror die im Kalten Krieg strategisch wichtige Türkei destabilisierte, war der kurdische Freiheitskampf für Linke noch eine Herzensangelegenheit.

Seit die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich lieber voll und ganz auf die Palästinenser. Während die rechtsextreme Hamas von westlichen Linken hofiert wird, lässt man die linksextreme PKK im Regen stehen.

Erdogans Reichstagsbrand

Juli 19, 2016

Noch ist nicht geklärt, ob es sich beim Putsch um eine Inszenierung Erdogans oder um eine Verzweiflungstat seiner Gegner handelte.

Die Frage der Urheberschaft des ohnehin aussichtslosen Unterfangens spielt letztlich keine große Rolle.

Auch der Reichstagsbrand wurde tatsächlich von einem Kommunisten gelegt.

Entscheidend war jedoch nicht der Brand des Parlaments-Gebäudes, sondern was die Nazis daraus machten: sie nahmen die sinnlose Tat zum Anlass, die deutsche Demokratie vollständig abzuschaffen und ihre politischen Gegner zu eliminieren.

Reichstagsbrand.jpg

Auf „Ergenekon“ folgt „Geschenk Allahs“

Juli 17, 2016

Schon die Aufdeckung des angeblichen „Ergenekon-Putsches“ diente Erdogan als Vorwand, um gegen den „tiefen Staat“ (säkulare Generäle, Richter, Anwälte, Journalisten,…) vorzugehen.

Der neue Phantom-Putsch, der wohl in erster Linie Erdogans Herrschaft der Straße (auch in Deutschland) manifestieren sollte, führte gleich am nächsten Tag zur Entlassung von 3000 Richtern.

Die Armee-Spitze war hingegen schon längst gesäubert worden. Spätestens mit der Aufdeckung der angeblichen „Ergenekon“-Verschwörung waren Erdogan-Generäle an alle Schlüsselstellen befördert worden.

In Ägypten hatte der Muslimbruder Mursi nicht genug Zeit gehabt, um sich bei der Etablierung seines islamischen Staates vor einem Sturz durch die Armee abzusichern.

In der Türkei ist nach 13 Jahren islamistischer Herrschaft der Zug für einen säkularen Putsch längst abgefahren:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Der Putsch, der von Erdogan selbst als „Geschenk Allahs“ bezeichnet wurde, war daher wohl lediglich eine weitere Station bei der Errichtung eines islamischen Staates.