Posts Tagged ‘Erdogan’

Türkischer Asyl-Vorbehalt als Vorbild?

Juli 28, 2015

DER WAHRE FEIND STEHT RECHTS
Liebe Freunde, Rassismus und Rechtsradikalismus sind der Hauptfeind unserer Gesellschaft. Nicht der Islam, wie einige Politiker behaupten. Der braune Mob gefährdet unser gesellschaftliches Grundverständnis. Weil er die Wehrlosesten unter uns angreift. Trotzdem hetzen Politiker gegen “maßlosen Asylmissbrauch”. Sie machen sich zu Komplizen der Rechtsradikalen.

FLÜCHTLINGE ALS OPFER WESTLICHER AUSSENPOLITIK.
Die chaotische Mittel-Ost-Politik des Westens ist eine der Hauptursachen der Flüchtlingskatastrophe. Im Juni kamen 22,3 Prozent der Flüchtlinge aus Syrien (Platz 1), 6,3 Prozent aus Afghanistan (Platz 3) und 6,0 Prozent aus dem Irak (Platz 4).

(Jürgen Todenhöfer)

Von Nigeria bis Pakistan treiben islamische Konflikte Moslems in die Flucht, leider wird der Islam von den Muslimen in die westlichen Aufnahmeländer mitgenommen, zumal nie der Islam, sondern – gemäß Islam-Predigern wie Todenhöfer – stets der Westen und nie der Islam schuld an der Vertreibung sei.

Prediger

So macht der Islam zwar viele Muslime zu Opfern, sorgt jedoch gleichzeitig für seine stetige Weiterverbreitung.

Bush und Blair hatten sich mit dem ambitionierten Projekt eines demokratischen arabischen Vorzeige-Staates im Irak zweifellos übernommen.

Tatsache ist jedoch, dass der IS von Syrien in den Irak einmarschiert ist und nicht umgekehrt.

Die bei seinem Irak-Besuch von 2007 verherrlichten “Zaids” gehörten zur selben Mörderbande, bei der Todenhöfer auch aktuell wieder zu Besuch war.

Durch die Surge-Strategie der Bush-Administration war der Terror jener Mörderbande, der sich zu 90 % gegen die eigene Bevölkerung gerichtet hatte, 2007 entscheidend eingedämmt worden.

In jedem Jahr der Bush-Administration gingen die Asylzahlen nach Europa zurück, beim Friedens-Präsidenten Obama, der Assad alle “Roten Linien” überschreiten ließ, war es dann genau umgekehrt.

Persönlich halte ich Muslime für Menschen, die wie wir letztlich in Freiheit leben wollen, auch wenn sie sich gerade auf einem politischen Horror-Trip befinden.

Auf einem ähnlichen Trip waren wir heute über-humanisierten Deutschen vor gar nicht allzu langer Zeit selbst auch unterwegs.

Daher weigere ich mich wie Todenhöfer zu glauben, dass für Muslime miese Diktaturen die einzige Alternative sind.

Wenn man allerdings Todenhöfers Ansicht folgt, dass Demokratie und Freiheit nichts für Muslime sind, müsste man konsequenterweise auch die Anwesenheit von Muslimen im Westen ablehnen, zumal sie hier keinen Saddam haben, der dafür sorgt, dass der Islam Frieden ist.

Stattdessen ist der große Kritiker des Westens gleichzeitig einer der größten Befürworter der islamischen Zuwanderung, die nach dem Vorbild der Türkei mit mehr Herz betrieben werden müsse:

LÄNDER MIT GRÖSSEREM HERZEN.
Die Türkei nahm mehr Flüchtlinge auf als ganz Europa. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen.
Türkei – 1,59 Millionen Flüchtlinge

In der Türkei halten sich zwar tatsächlich viele Flüchtlinge auf.

Vom Türkischen Staat versorgt werden in einer Kette von Lagern entlang der syrischen Grenze allerdings lediglich etwa 200.000 sunnitische Araber aus Syrien – also die Bürgerkriegs-Partei, die von Erdogan unterstützt wird.

Abgesehen von Erdogans syrischen Islamisten-Kollegen, welche die türkischen Lager als Basen nützen dürfen, müssen alle anderen Flüchtlinge im Land selbst schauen, wie sie über die Runden kommen, weswegen die Türkei für die Flüchtlinge lediglich ein teures Transitland ins europäische Sozial-Mekka ist.

Groteskerweise gewährt ausgerechnet die Türkei durch ihren Vorbehalt zur Genfer Flüchtlingskonvention ausschließlich Europäern ein Recht auf Asyl, was natürlich trotzdem nicht heißt, dass Kosovaren oder Bosnier auf die Idee kämen, in der Türkei einen Asylantrag zu stellen:

Technisch bietet die Türkei den meisten dieser Flüchtlinge gar kein Asyl: Fast als einziges Land der Welt hält die Türkei an dem sogenannten geographischen Vorbehalt fest, den sie bei Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 geltend gemacht hatte und den heute nur noch drei andere Länder auf der Welt haben: Monaco, Madagaskar und Kongo. Der türkische Vorbehalt besagt, dass die Türkei nur Europäern politisches Asyl gewährt, oder genauer: Menschen, die vor Verfolgung in Europa fliehen.

(Tagesspiegel)

In Deutschland wird hingegen jeder, der jemals Asyl beantragt hat, ewig versorgt, egal woher er kommt oder wie das Asylverfahren ausgeht.

Bei der Asylpolitik könnte Europa daher tatsächlich den türkischen Vorbehalt zum Vorbild nehmen.

Erdogan-Obama-Deal

Juli 26, 2015

Als der Islamische Staat im Vormarsch war, sah der Islamist Erdogan keinen Grund zum Einschreiten.

Das NATO-Mitglied Türkei verweigerte der von der USA geführten Koalition sogar die Benützung türkischer Luftwaffenbasen, und so mussten die Lufteinsätze gegen den IS von Jordanien, Irak und Saudi-Arabien aus gestartet werden.

Mittlerweile hat der IS große Gebiete an die Kurden verloren:

IS

Und der IS weiß sich gegen die militärische Überlegenheit der Kurden nur noch durch Terroranschläge zu helfen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist es daher offensichtlich, dass sich Erdogans Angriffe wohl kaum gegen den IS, sondern primär gegen die Kurden richten werden.

Statt die erfolgreichsten Gegner des IS zu fördern, schließt Obama lieber einen Deal mit deren Gegenspielern ab.

Obama lässt wirklich keine Gelegenheit aus, die Feinde Amerikas zu stärken und seine Freunde zu schwächen.

Doppelte Doppelmoral

Juli 21, 2015

Wenn man den IS mitzählt, gibt es bereits 22 arabische Nationalstaaten.

Erdogan fordert bei jeder Gelegenheit, einen weiteren arabischen Nationalstaat ein, der auf dem Staatsgebiet Israels errichtet werden solle.

Einen Kurden-Staat auf dem Gebiet Syriens will Sultan Erdogan hingegen niemals dulden:

Als in der syrischen Grenzstadt Tall Abjad die schwarze Flagge des IS direkt an der Grenze wehte, schaute das türkische Militär tatenlos zu. Als aber kurdische Einheiten den Ort zurückeroberten, schlug Recep Tayyip Erdogan Alarm: Sein Land werde es niemals zulassen, dass sich im Norden Syriens ein autonomes, von Kurden kontrolliertes Gebiet entwickele, sagte der Präsident.

(Spiegel)

Doch Erdogan steht mit seiner Doppelmoral nicht alleine da.

Auch unsere links-progressiven “Nahost-Friedensexperten”, die bei jeder Gelegenheit Solidarität für Palästina bekunden, schweigen auf einmal, wenn es um die nationale Sache der (linken) Kurden geht.

Da es nicht gegen Israel geht, fühlen sich die linken Enkeln der rechten Judenmörder offenbar nicht zuständig, ihren weisen Rat zu erteilen.

Im Gegensatz zur islamistischen Hamas haben die Kurden nicht vor, die Türkei aus ideologischen Gründen zu unterwerfen, sondern sie wollen lediglich ihren eigenen Nationalstaat (die Araber haben davon derzeit 21, die Türken immerhin 6).

Die Kurden scheinen als einziges islamisches Volk gegen die Heilsversprechungen der Islamisten immun zu sein, da sie die islamische Doppelmoral am eigenen Leib erlebt haben.

Die linke Doppelmoral wird den Kurden wohl bald auch ihre linksextremen Illusionen austreiben.

Solange die PKK mit ihrem Terror die im Kalten Krieg strategisch wichtige Türkei destabilisierte, war der kurdische Freiheitskampf für Linke noch eine Herzensangelegenheit.

Seit die Kurden nicht mehr eindeutig der antiimperialistischen Front zuzurechen sind, hat man das Interesse für die kurdische Sache verloren und konzentriert sich lieber voll und ganz auf die Palästinenser.

Während die rechtsextreme Hamas von westlichen Linken hofiert wird, lässt man die linksextreme PKK im Regen stehen.

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an

März 27, 2015

Tatsächlich belegt die aktuelle Studie des Berlin-Instituts, dass türkische Einwanderer sich oft isolieren. Zu einer Vermischung mit der Mehrheitsgesellschaft, die in anderen Zuwanderergruppen stetig voranschreitet, kommt bei den Türken kaum voran. Beleg dafür ist der geringe Anteil bikultureller Ehen: Er liegt nur bei fünf Prozent. Ein Grund dafür dürfte wie bei vielen Menschen aus dem Nahen Osten der muslimische Glaube sein. Auch in der zweiten Generation steigt der Anteil der Ehen mit Deutschen bei türkischstämmigen Migranten nur minimal. Parallelgesellschaften, die einer Angleichung der Lebensverhältnisse im Wege stehen, sind die Folge.

(Die Welt)

Die meisten Deutsch-Türken wählen einen Politiker, der die Gläubigen als seine Soldaten und die Moscheen als seine Kasernen betrachtet.

Welche Integration darf man sich von solchen Leuten erwarten?

Kopftuch

Krim als Tempelberg, Moscheeberg auf Kuba

Dezember 6, 2014

Neulich schwelgte Putin in seiner Ansprache in pathetischem Nationalstolz und erklärt die Krim zum Tempelberg seiner russischen Religion, während Erdogan sich gar mit der islamischen Entdeckung Amerikas brüstete.

Beide schwärmen von ihrer Größe und Unabhängigkeit und sehen sich als Opfer des neidischen Westens, der ihre Großartigkeit nicht anerkennen will.

Weder Putin noch Erdogan sind jedoch dazu bereit, der Ausbreitung des Islamistischen Terrors etwas entgegenzusetzen, zumal sie nur an ihrem eigenen Machtanspruch interessiert sind.

Im Übrigen sind jedoch auf lange Sicht gerade Russland und die Türkei vom Islamistischen Irrsinn selbst bedroht, was sie jedoch aus kurzsichtigen Beweggründen ignorieren.

Elsässers Erweckungserlebnis

Dezember 6, 2014

Das Thema Zuwanderung. Man kann dafür oder dagegen sein, aber man sollte einen Hintergrund nie aus den Augen lassen: Die Amerikaner führen Rohstoffkriege, und die hinterlassen natürlich Spuren, in Afrika, im Nahen Osten, wo auch immer. Diese Schneisen der Verwüstung lösen Flüchtlingsströme aus. Wir schicken Organisationen wie Cap Anamur hin und nehmen die Opfer der amerikanischen Kriege in Massen auf, in ganz Europa: Denen geht es ja so schlecht! Warum geht es denen so schlecht?

Weil die Amerikaner unbedingt dort eine ihrer vielen Revolutionen anzetteln wollten.

(Ulfkotte bei Elsässer)

Dabei war es gerade Jürgen Elsässer, der die arabische Revolution bejubelt hatte (zumindest solange sie sich gegen Verbündete des Westens gerichtet hatte):

Hoch lebe die arabische Revolution

Obama ist genau der schwache amerikanische Präsident, den sich Elsässer und andere Amerika-Hasser gewünscht hatten.

Elässer bezeichnete 9/11 als sein antiamerikanisches Erweckungserlebnis (davor sei er nach eigener Einschätzung ein Mainstream-Linker gewesen).

Ein derartig irrationaler Hass wird durch amerikanische Schwäche natürlich nicht besänftig, sondern sie macht “Appetit auf mehr“.

Putin konnte in Syrien seinen Willen durchsetzen und seinen Bastard Assad an der Macht halten.

Unter Linken wie Elässer und Rechten wie Ulfkotte wird Putin als das neue Vorbild gefeiert, der sich über die Mühen von Demokratie und EU hinwegsetzen könne.

Putins ökonomisches Erfolgsmodell beruht allerdings lediglich auf einem hohen Ölpreis. Ebenso gut könnte man sich auch Länder wie Katar oder Saudi-Arabien zum Vorbild nehmen.

Und es sind Putins geopolitische Erfolge gegen den Westen, die dazu geführt haben, dass Syrien in ein Bürgerkrieg-Chaos versunken ist, das auch auf den Irak übergeschwappt ist, und zur Etablierung eines neuen Taliban-Staates geführt hat.

Subjektiv war die Welt unter Bush im Kriegs-Chaos (laut Elsässer und Ulkotte nur um sich die Rohstoffe zu holen und natürlich nicht um einen miesen Diktator und notorischen Aggressor wie Saddam oder die Taliban-Barbaren abzusetzen).

Objektiv waren die Asylzahlen 2008 am Ende der Bush-Ära jedoch so niedrig wie nie:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/76095/umfrage/asylantraege-insgesamt-in-deutschland-seit-1995/

Um den islamischen Extremismus, der von Nigeria bis nach Indonesien zu Krieg, Terror und Vertreibung führt, in die Schranken zu weisen, sind narzisstische Zaren und Sultane wenig hilfreich. Europa müsste stattdessen selbst Verantwortung übernehmen oder zumindest bei den nächsten US-Wahlen auf einen neuen Sheriff hoffen.

Im Übrigen müssten Putin, Erdogan und die Golfstaaten auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen in die Pflicht genommen werden.

Russland und Katar können sich die Austragung der Fussball-WM leisten, sollen sie gefälligst auch einmal bei humanitären Krisen Verantwortung übernehmen.

Islamische Narrenfreiheit

November 28, 2014

Wegen Verhetzung musste sich am Freitag ein 18-Jähriger vor dem Landesgericht Feldkirch verantworten. Er hat u.a. auf der Facebook-Seite von Außenminister Sebastian Kurz antisemitische Postings veröffentlicht. Der Bregenzer wurde freigsprochen.

Er bereue die Postings (u.a. „Die Scheiß-Israelis sollen für alles büßen, wir wären bereit“) und werde so etwas nie wieder machen, so der 18-Jährige vor Gericht. Er habe sich dazu hinreißen lassen, da er als türkischstämmiger Österreicher viel türkisches Fernsehen schaue und dort die Kriege in Palästina dramatisch dargestellt würden. Ihm hätten die Kriegsopfer, vor allem die Kinder, leid getan.

(ORF)

Verhetzung ist also in Österreich nicht strafbar, wenn sie vom Konsum türkischer Medien herrührt.

Einerseits will man den Verhetzungs-Paragraphen verschärfen, andererseits lässt man sowieso alles durchgehen, wenn es sich um ein kulturbedingtes Phänomen handelt.

Daher wird Erdogan seine “Soldaten” auch weiterhin ungestört verhetzen können:

Istanbul – Der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat eine Brandrede gegen den Westen und prowestliche Türken gehalten: Die Fremden hätten es nur auf das Geld der Muslime abgesehen, zitierte ihn die türkische Zeitung “Hürriyet”. “Glaubt mir, sie mögen uns nicht”, sagte er.

“Sie sehen wie Freunde aus, aber sie wollen uns tot sehen, sie mögen es, unsere Kinder sterben zu sehen”, fügte Erdogan beim Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (COMCEC) in Istanbul hinzu. Die Ausländer hätten es auf Öl, Gold, Diamanten und die billigen Arbeitskräfte in der islamischen Welt abgesehen.

(Spiegel)

Wer auf die islamische Realität hinweist, wird jedoch als islamophober Hetzer die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.

Schließlich hat der IS nichts mit dem Islam zu tun.

Türkische Wechselwähler

August 12, 2014

Bei den türkischen Wahlen wird der Islamist “Islamisch-Konservative” Erdogan gewählt:

Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag die Wahl zum türkischen Präsidenten für sich entschieden. In Wien erhielt er 81,4 Prozent der insgesamt 6.179 gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag österreichweit aber nur bei neun Prozent.

(ORF)

Bei den österreichischen Wahlen wählen die konservativen Türken auf einmal “progressiv”:

Die fortschrittliche SPÖ ist nun einmal die Partei, mit der die islamische Unterwanderung am besten voranschreiten kann.

Die niedrige Wahlbeteiligung lässt sich vielleicht damit erklären, dass viele der in Österreich wahlberechtigten Türken illegal beide Staatsbürgerschaften besitzen:

Doppel-Staatsbürgerschaften sind in Österreich in der Regel nicht erlaubt. Dennoch machen zehntausende Türken von der illegalen Möglichkeit Gebrauch, sich nach der Bewilligung der österreichischen Staatsbürgerschaft die türkische zurückzuholen.

(Presse)

…was dann doch einige davon abgeschreckt haben dürfte, sowohl SPÖ als auch AKP zu wählen.

Muss man Erdogan gratulieren?

August 10, 2014

Mit absoluter Mehrheit haben die Türken Premierminister Erdogan zum neuen Präsidenten gewählt. Auch künftig will er das Land nach seinen islamisch-konservativen Vorstellungen formen.

(Spiegel)

Wie auf Kommando wird der Islamist Erdogan in allen wichtigen deutschsprachigen Medien zum “Islamisch-Konservativen” verharmlost.

Das AKP-Kopftuch mag zwar “gemäßigter” als die Burka oder der Tschador sein – die Ideologie ist allerdings dieselbe.

Bemerkenswert sind auch die Reaktionen im Kommentarbereich:

objektive_betrachtung heute, 20:12 Uhr
Jeder muss den Willen des Volkes akzeptieren. Auch das ist Demokratie. In diesem Sinne, mein Glückwunsch.
3. In Ordnung
rosenrot367 heute, 20:19 Uhr
Wenn jeder zweite Wähler Erdogan wählt, dann ist an diesem Sieg nicht zu rütteln. Wenn 52% der Türken seinen Stil mögen – ist doch voll in Ordnung, dass sie einen Präsidenten Erdogan bekommen! Wir sollten nicht immer von unserem
4.
Mac_Beth heute, 20:22 Uhr
Sehe ich ähnlich. Man sollte die Meinung der Türken respektieren. Mir ist nur wichtig, dass wir unserem eigenen Wertesystem treu bleiben.

Während man in Europa einen permanenten “Kampf gegen Rechts” führen zu müssen glaubt, ruft man dazu auf, die “demokratische Entscheidung” der Türken zu respektieren.

Islamische Doppelmoral

Juli 17, 2014

Der türkische Verein UETD Austria (Vereinigung europäischer demokratischer Türken), der vor Kurzem den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan nach Wien eingeladen hat, sorgt wieder für Aufregung. Am Sonntag ist eine Großdemonstration für Palästina mit 10.000 Aktivisten geplant.

Deren Vertreter, Abdurrahman Karayazili, ist empört: “Antisemitische Aussagen haben bei uns keinen Platz, es geht um den Frieden auf der Welt.” Die Demonstration sei “keine türkische, sondern es werden auch Österreicher, Bosnier oder Araber erwartet, jeder ist willkommen. Uns geht es um die Menschen, die bombardiert werden.”

(Kurier)

Die Erdogan-Fans empören sich über Israel.

Wie würde Erdogan wohl an Israels Stelle reagieren?

Die türkische Armee hat ihre Angriffe auf Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Südosten des Landes und im Nordirak fortgesetzt. Die türkische Armee greife mutmaßliche PKK-Stellungen auf beiden Seiten der Grenze an. Das berichtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben der Tageszeitung “Hürriyet” wurden seit Donnerstag mehr als 50 Kurden-Rebellen getötet.

Mit dem Militäreinsatz reagiert die Türkei auf PKK-Angriffe, bei denen Anfang der Woche in der Provinzhauptstadt Hakkari nahe der Grenze zum Irak 24 türkische Soldaten getötet und 18 weitere verletzt worden waren.

Es waren die zweitschwersten Verluste der türkischen Armee, seitdem die PKK im Jahr 1984 den bewaffneten Kampf gegen Ankara aufgenommen hatte. Staatschef Abdullah Gül hatte daraufhin “schreckliche Rache” angekündigt. Die türkische Armee flog zunächst Luftangriffe. Am Donnerstag begann sie einen Einsatz mit Bodentruppen.

(Die Welt, 22.10.2011)

Wo war die Solidarität mit den “bombardierten Menschen”, als Erdogan Kurdistan bombardieren ließ?

Der “Antizionismus” ist so ziemlich das Einzige, worauf sich Islamisten einigen können.

Wenn sie nicht Israel als gemeinsames Feindbild hätten, müssten sie sich eingestehen, dass Muslime heute in erster Linie von Muslimen im Namen des Islam tyrannisiert werden.

Im Dialüg mit dem Westen wird der eigene Antisemitismus natürlich abgestritten, obwohl er ein grundlegender Bestandteil der eigenen Ideologie ist.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 78 Followern an