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Unabänderlicher Islam

Januar 3, 2016

In der Islamischen Welt bekämpfen sich Sunniten, Schiiten, Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs und Kalifen mit ihrer Form des Islam.

Von Nigeria bis Pakistan treiben islamische Konflikte Muslime in die Flucht.

Der Islam macht zwar Muslime zu Opfern, er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Denn um Asylschutz suchen die Muslime bei der westlichen Zivilisation an, und der Islam wird in die großzügigen Aufnahmegesellschaften eingeschleppt.

Während man sich in der Islamischen Welt noch gegenseitig wegen der unterschiedlichen Ausprägung des Islam bekämpft hatte,  gibt es dann auf einmal nur noch einen unabänderlichen Islam:

Einen „Islam europäischer Prägung“ lehnt Sanac ab: „Das ist weder wissenschaftlich noch theologisch vertretbar. Prägung bedeutet unter anderem auch Änderung. Könnte es sein, dass wir irgendwann das Gebet nicht mehr verrichten, nicht mehr fasten dürfen oder auf Halal verzichten müssen?

(ORF)

Wer unterdrückt die Muslime?

November 20, 2015

Die Presse: Wo bleibt das Lichtermeer der Muslime in Österreich und Europa, um sich von den Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat zu distanzieren?

Fuat Sanac: Die Muslime sind so unterdrückt, dass sie es nicht einmal wagen, auf die Straße zu gehen. Wir können 1000 Mal sagen, dass diese Verrückten nichts mit dem Islam zu tun haben, dennoch müssen wir uns andauernd verteidigen und rechtfertigen. Das macht uns fertig und gleichzeitig wütend.

(Die Presse)

Für ihren Sultan oder gegen Israel gehen Österreichs Muslime jedoch trotz ihrer furchtbaren Unterdrückung in Massen auf die Straße.

Wären Muslime in Europa wirklich so unterdrückt, würden sie sich wohl kaum zu Millionen auf den Weg hierher machen.

Wenn Muslime heute unterdrückt werden, so sind die Unterdrücker fast immer ebenfalls Muslime.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Von Nigeria bis Pakistan treiben diese islamischen Konflikte Muslime in die Flucht.

Der Islam macht zwar Muslime zu Opfern, er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Zwar distanzierten sich Muslimbrüder wie Sanac vom Terror des IS, der angeblich nichts mit ihrem Islam zu tun habe. Wenn es darauf ankommt, setzt man sich jedoch für die Burka-Konkurrenz ein, da schließlich alle zur Umma gehören.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des „guten Islam“, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

Obwohl seine Erdogan-Türkei im Syrien-Konflikt selbst kräftig mitgemischt hatte, bedient sich Sanac schamlos der typisch linken Rhetorik, wonach fremde Einmischung schuld an allen Problemen der Islamischen Welt sei:

Ich spreche von den USA über Russland bis hin zu Frankreich usw. Diesen Ländern ging es nie um Demokratie, sondern darum, die Bodenschätze in Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak zu kontrollieren. Das Gerede von Demokratie war nur eine Betäubung für die dortige Bevölkerung. Die Terroristen wurden jahrelang unterstützt und mit Waffen versorgt.

Kein Staatsführer hat sich aktiver für den Sturz des syrischen Diktators stark gemacht als Erdogan.

Dabei ist Erdogan selbst ein Diktator, der die Demokratie lediglich als Zug benützt, um aus der Türkei einen Islamischen Staat zu formen.

Sein Islamischer Staat ist zwar nicht der gleiche wie der IS. Aus taktischen Gründen arbeitet Erdogan jedoch nach wie vor mit dem IS zusammen, um den Kurden ihre Souveränität zu verweigern.