Posts Tagged ‘Griechenland’

Kein Weg führt an „No Way“ vorbei

März 3, 2016

Da Griechenland die Dublin-Verordnung nicht mehr einhalten musste und daher nicht mehr für die Versorgung von Flüchtlingen zuständig war, konnte sich Griechenland bequem zurücklehnen und wie Mazedonien und Serbien sämtliche Flüchtlinge einfach in die „echte EU“ weiterreisen lassen.

Nachdem Merkel im letzten September ihre Einladung an alle „Syrer“ ausgesprochen hatte, wurde Athen mit einem Mal sein eigenes Migranten-Problem los, da sich dem Flüchtlingsstrom auch sämtliche griechischen illegalen Migranten als „Syrer“ anschlossen.

Griechenland wurde damit endgültig zu einem reinen Transitland, das sich die großzügige „Rettung“ aller illegal Einreisenden leisten konnte, zumal es sich nur um Durchreisende handelte.

Mit dieser bequemen Position ist es für Griechenlands Regierung nun wohl endgültig vorbei.

Kurz bot Griechenland Unterstützung in der Flüchtlingskrise an, bekräftigte aber auch die Kritik an Athen. „Wir Österreicher haben ohne internationale Hilfe 100.000 Leute untergebracht. In ganz Griechenland sind derzeit 25.000 Menschen, obwohl die Bilder anderes suggerieren“, sagte der Außenminister. Daher gebe es in Österreich „ein starkes Bewusstsein dafür, dass die Kritik die Falschen trifft“.

Kurz verteidigte auch die Entscheidung, Athen nicht an der umstrittenen Wiener Westbalkan-Migrationskonferenz zu beteiligen. Der griechische Außenminister habe noch vor drei Wochen bei einem Treffen mit seinen Kollegen der Balkan-Route betont, „er wolle nicht bei einer Konferenz dabei sein, wo es darum geht, den Zustrom zu reduzieren“, sagte der ÖVP-Politiker. „Wir wussten: Wenn wir einen Beschluss zustande bringen wollen, ist es sinnvoll, sich mit den Staaten abzustimmen, die an einem Strang ziehen.“

(ORF)

Australien hatte die Flüchtlinge gestoppt, ohne sie zu bombardieren, ihre Boote zu versenken und die Menschen ertrinken zu lassen.

No Way“ hätte in Europa genauso gut wie in Australien funktioniert, wenn ein entsprechender politischer Wille vorhanden gewesen wäre.

Die EU hätte genug Macht gehabt, den Beitritts-Kandidaten Türkei zur Rücknahme der vor Europas Küste abgefangenen Flüchtlingsboote zu zwingen, genauso wie Australien das Gleiche von Indonesien verlangt hatte.

Statt Griechenland zum Schutz der Außengrenzen anzuhalten und von der Türkei eine Rücknahme der Flüchtlinge einzufordern, schossen sich Merkel und Faymann auf Ungarn ein.

Wenn Europa das hohe Gut des Flüchtlingsschutzes behalten will, führt jedoch kein Weg an Australiens „No Way“ vorbei.

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Das Schicksalsspiel der Griechen

Juni 16, 2012

Werden die Griechen die richtigen Schlüsse aus ihrem Fußballsieg ziehen?

Griechenland hat heute mit dem Trotz eines krassen Außenseiters ein Spiel gewonnen.

Man kann ein Fußballspiel in einer scheinbar aussichtslosen Lage mit verzweifeltem Kampf gewinnen.

Nicht jedoch, wenn man hirnlos und undiszipliniert nach vorne stürmt.

Jene Art von Trotz hätte beim heutigen Spiel unweigerlich in ein Debakel geführt.

Die Griechen müssen wie ihre Fußballer trotzig um ihre Zukunft kämpfen.

Wählen sie aus Trotz die linksradikalen Idioten, haben sie nichts von ihrer siegreichen Mannschaft gelernt.

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Griechische Tragödie

Juni 29, 2011

Schon seit langem erpessen Radikale das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”.

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den „sozialen Frieden“ nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften „sozialen Frieden“ durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können.

Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich jetzt erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…

Die endlose Griechische Tragödie

Mai 15, 2011

In Griechenland erpressen Radikale seit langem das Land mit der Drohung: “Geld her, oder wir fackeln alles nieder”

Die Gewerkschaften nutzten die jederzeit gewaltbereiten Autonomen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen.

Um den „sozialen Frieden“ nicht zu gefährden, gab der Staat den Erpressern stets nach. Das schlechte Gewissen nach der Zeit der Militärdiktatur tat sein übriges.

Solange die EU diesen teuer erkauften „sozialen Frieden“ durch Kredite finanzierte, waren alle glücklich.

Hätte man stattdessen rechtzeitig gehandelt, hätte man sich die tatsächlich brutalen Einschränkungen im allgemeinen Lebensstandard, die nach der drohenden Staatspleite unumgänglich wurden, wohl ersparen können. Die Streiks und gewaltsamen Proteste gehen natürlich erst recht weiter.

Schuld an der griechischen Tragödie seien nämlich die Banken und die EU.

Die gewaltbereiten Linksradikalen glauben, dass sie nichts zu verlieren hätten, da sie ohnehin nichts von Kapitalismus, Euro oder EU halten.

Außerdem rechnen sie sich wohl gute Chancen aus, den maroden Laden am Ende ganz übernehmen zu können.

Dass in der europäische Geschichte nach jedem Staats-Ruin stets Faschisten an die Macht gespült wurden, scheint den linken Chaoten keine Sorgen zu bereiten…