Posts Tagged ‘Hamed Abdel-Samad’

Der Kampf gegen den „Mein Kampf“ von gestern

März 16, 2016

Hamed Abdel-Samads Bücher sind die beste Waffe gegen die faschistische Ideologie des Islam.

Wer seine Bücher gelesen hat, dürfte immun gegen den islamischen “Mein Kampf” sein.

Doch die deutsche Justiz ergreift Partei für den islamischen “Mein Kampf”, weil sie zu faul ist, sich mit dem Koran und Hamed Abdel-Samads Büchern inhaltlich auseinanderzusetzen.

Obwohl islamischer Extremismus ein weltweites Phänomen ist, das auch Deutschland mit seinen Millionen Zuwanderern aus der islamischen Welt betrifft, will man sich ausschließlich mit der eigenen Ideologie von gestern beschäftigen.

Hitlers Ideologie hätte man seinerzeit mutig bekämpfen müssen, so wie es Hamed Abdel-Samad heute mit dem Koran tut.

Was man damals verabsäumt hat, macht man nicht gut, indem man die Faschismus-Kritiker von heute bekämpft.

Deutsche Justiz verfolgt arabischen Islamkritiker

März 13, 2016

Irgendjemand, den ich nicht kenne, hat eine Anzeige gegen mich wegen Volksverhetzung erstattet. Die Staatsanwaltschaft Berlin nimmt die Anzeige offensichtlich ernst. Also wurde ich geladen und vernommen.

Es geht um mein Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“, genauer gesagt um die Aussage, dass Mohamed ein „Massenmörder und krankhafter Tyrann“ war.

Wie kann man eigentlich Volksverhetzung messen? Zählt man die Köpfe, die wegen meines Buches abgetrennt wurden, kommt man auf die Zahl Null. Auch wurden deshalb keine Menschen vertrieben oder von ihrer Arbeit entlassen. Wie viele Menschen sind aber seit dem Erscheinen meines Buches Im Namen von Mohamed und dem Koran getötet worden? Wie viele Menschen wurden vertrieben, versklavt oder vergewaltigt? Wer klagt hier wen an?

Dass ein Schriftsteller im 21. Jahrhundert eine historische Figur aus dem 7. Jahrhundert nicht kritisieren darf, andere Religionsgründer und historische Figuren aber durch den Kakau gezogen werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Dass dies auch noch mitten im Europa über 220 Jahre nach Kant und Voltaire geschieht, ist kein Zeichen von Fortschritt!

Islamkritiker in der islamischen Welt müssen mit Todesstrafe, Gefängnis oder Auspeitschung rechnen. Auch in Europa werden sie von radikalen Islamisten bedroht. Politikern halten sie sie für „nicht hilfreich“. Von Linken und Dialog-Profis werden sie ausgegrenzt, diffamiert und schikaniert.

Dass auch die deutsche Justiz sich an solchen Sanktionen beteiligt, ist für mich ein Skandal!

(Hamed Abdel-Samad)

Für mich auch!

Jürgen Todenhöfer hatte die deutsche Justiz übrigens bereits 2014 dazu aufgerufen, Hamed Abdel-Samal wegen Volksverhetzung strafrechtlich zu verfolgen:

Der Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad nennt in seinem neuen Buch den Islam „Faschismus“. Schon klingelt die Kasse. Eigentlich ist das Volksverhetzung nach §130 Strafgesetzbuch. Aber welcher Richter schützt heute noch die Würde einer Religion?

Samad ist (im besten Fall) kein wirklicher Islamkenner.

(Jürgen Todenhöfer)

Was weiß ein arabischer Sohn eines Imams schon vom Islam?

Bei der Verbreitung seiner IS-Propaganda wurde Todenhöfer von der deutschen Justiz niemals behelligt.

Kritik am Islam wird jedoch ganz nach Wunsch des selbst ernannten deutschen Islamkenners verfolgt.

Islam ist keine Rasse, Islamkritik kein Rassismus

Januar 16, 2016

Wenn ich die Berichterstattung über die Silvester-Übergriffe sehe bzw. lese, merke ich dass man ungerne von „Muslimen“ spricht, aber kein Problem damit hat, von „Nordafrikanern“ oder „Arabern“ zu sprechen. Das gilt auch für seriöse Medien.

Warum ist die Benachteiligung der Frauen plötzlich ein arabisches Problem, kein islamisches, wenn wir wissen, dass Frauen auch in Afghanistan, dem Iran, in Pakistan, und sogar in den Musterstaaten Indonesien und der Türkei unter den gleichen Phänomenen leiden?

Sucht man einen gemeinsamen Nenner zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Ägypten, ist er leider nur der Islam. Zwischen dem östlichen Indonesien und dem westlichen Marokko? Auch der Islam. Zwischen dem armen Afghanistan und dem reichen Saudi Arabien? Auch der Islam.

(Hamed Abdel-Samad)

Der Islam ist zwar keine Rasse, sondern eine Ideologie.

Trotzdem steht er unter dem Schutz der selbst erklärten „Antirassisten“.

Bevor man dem Islam die Schuld an islamischen Problemen gibt, macht man daraus lieber noch ein „arabisches Problem“.

Augstein prangert stets den “Rassismus” der „Islamophoben“ an:

Es darf kein neuer Rassismus im Schatten der Sorgen erblühen, die sich der Westen über das Scheitern der arabischen Welt macht. Denn wir erleben ja das schmerzhafte Zerbrechen der postkolonialen Staaten.

(Augstein)

Zwei Sätze weiter will er aus dem “Islam-Problem” ein “Araber-Problem” machen:

Die meisten Muslime aber leben in Indonesien, Pakistan, Indien und Bangladesch. Die Probleme des arabischen Islam sind nicht unbedingt ihre.

Wer ist also der Rassist?

Aus einem Ideologie-Problem ein Rassen-Problem zu machen, ist in Deutschland nichts Neues.

Deutschland hatte nach dem Ersten Weltkrieg ein reales Kommunismus-Problem.

Hitler hat daraus ein Judenproblem gemacht.

Am Ende waren Millionen Juden ausgerottet und halb Europa kommunistisch.

Noch ist der Islam der Islam

Dezember 23, 2015

Die liberale Muslimin Lamya Kaddor rechnet in der Zeit mit Hamed Abdel-Samad und anderen Islamkritikern ab:

Ein Beispiel: Niemand von geringstem Sachverstand hat jemals und würde jemals die Gewalt im frühen Islam und die Gewalt, die vom Propheten Mohammed ausging oder von ihm gutgeheißen wurde, verleugnen. Um auf die Existenz dieser Gewalt hinzuweisen braucht es keine „Islamkritiker“.

(Die Zeit)

Ob jene Gewalt geleugnet wird oder auch nicht, so wird der gesamte Koran von vielen Muslimen immer noch ohne Einschränkungen als göttliche Anleitung gesehen.

Diese Realität wird von Gegnern der Islamkritik geleugnet, was beweist, wie notwendig die Islamkritik ist.

Der IS ist keine religiöse Bewegung, sondern eine politische. Eine Bewegung, die von Männern geführt wird, die einst von der politischen Macht im Irak verdrängt wurden.

Nicht nur der IS, sondern auch der Islam ist eine politische Bewegung.

Die Aufgabe der Islamkritik ist es, den Islam tatsächlich zu einer religiösen Bewegung zu reduzieren.

Stattdessen wird jedoch von Frau Kaddor so getan, als ob diese Reformation des Islam zu einer reinen spirituellen Religion bereits stattgefunden hätte, und sie stellt sich schützend vor den eben noch nicht reformierten, sondern immer noch politischen Islam.

Bildergebnis für lamya kaddor

Der Unterschied zwischen vom Islam Verfolgten und durch den Islam Vertriebenen

August 9, 2015

Echte politische Flüchtlinge sind dankbar für den Schutz, den sie im Westen erhalten:

Der Autor Hamed Abdel-Samad wurde mit dem Tod bedroht. Deshalb musste er seine Heimat verlassen. Ein Interview von Evelyn Finger

(Die Zeit)

Viele verlassen ihre Heimat jedoch nicht aus politischen Gründen, sondern flüchten vor Bürgerkrieg und Elend (was übrigens keine Fluchtgründe nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind).

Der Islam macht zwar in erster Linie Muslime zu Opfern von Vertreibung.

Er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Die durch die islamischen Konflikte Vertriebenen nehmen zwar westliches Asyl in Anspruch, da sie im Westen besser versorgt werden als bei ihren (oft sehr wohlhabenden) Glaubensbrüdern, sie lehnen jedoch westliche Werte ab und nehmen ihre Ideologie, die verantwortlich für das Elend ihrer alten Heimat war, in die neue Heimat mit.

Und bedrohen dort echte politische Flüchtlinge, die für westliche Werte eintreten:

Ich werde auch hier auf der Straße bedroht und beschimpft, seit der Fatwa lebe ich mit Personenschutz. Aber ich stehe zu meiner Entscheidung, den Islam öffentlich zu kritisieren. Ich bin nach Europa gekommen, um zu sagen, was ich denke. Das ist mir sehr viel wert.

Ich könnte auch Politikberatung machen und der Kanzlerin einreden, dass der Islam zu Deutschland gehört. Wer beschwichtigt, der macht Karriere. Ich kann das aber nicht. Ich nehme die Freiheit sehr ernst.

Mohamed überwinden

März 18, 2015

Deutschlands wichtigste und leider wohl auch gefährdetste Stimme zum Islam:

Solange die liberalen Muslime aber die Göttlichkeit des Koran nicht infrage stellen und nur die Rosinen aus dem Kuchen holen, teilen sie den gleichen Boden mit den Radikalen und liefern ihnen sogar Argumente für ihren Kampf, denn sie verzichten gerne auf die Rosinen, solange ihnen der ganze Kuchen gehört.

Der Prophet war zunächst schwach und predigte Frieden, dann hatte er eine Armee, überfiel Handelskarawanen und und führte Eroberungskriege. Zwischendurch schloss er ein paar Friedensverträge, rüstete dabei für den nächsten Krieg auf. Er hatte Schwäche für schöne Frauen und gute Parfüms. Alles ganz menschlich und für die damalige Zeit völlig normal.

Was wäre denn der Mehrwert, wenn wir den Islam so lesen würden?

Das Ergebnis wird sein, dass wir erkennen werden, dass der Koran aus heutiger Sicht entweder schädlich oder bestenfalls nutzlos ist, denn seine gewaltverherrlichende Passagen relativieren sein Friedenspotential. Wir werden erkennen dass der Prophet für die heutige Zeit weder als moralisches noch als politisches Vorbild taugt. Heute werden die Inhalte des Koran nicht wegen ihres moralischen und philosophischen Gehaltes hochgeschätzt, sondern wegen der Vermutung, dass seine Worte direkt von Gott stammen.

Mohamed wird heute nicht wegen seines Tuns geachtet, sondern wegen der Vermutung dass er der Verkünder der Botschaft Gottes war.

Man kann den Koran deshalb weder reformieren noch Mohameds Werk durch eine Neuinterpretation beschönigen. Aber man kann Mohamed und seinen Koran überwinden!

(Hamed Abdel-Samad)