Posts Tagged ‘IGGiÖ’

Fatwa zur Verschleierung in Österreich

März 6, 2017

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) hat eine Fatwa zur islamischen Verschleierung in Österreich erlassen:

Eine an Klarheit nicht zu überbietende Aussage von der islamischen Glaubensgemeinschaft: Gute Muslima tragen Kopftuch! Mehr noch – Eltern müssen schon VOR der „religiösen Verantwortung“ ihrer Kinder diese an die spätere Glaubenspraxis heranführen – und wenn ein Kind „freiwillig“ schon in der Volksschule ein Kopftuch tragen will, ist das „positiv zu begleiten“; eine Unterdrückung dieses Wunsches ist gar untersagt („darf nicht unterdrückt werden“ ). Also selbst wenn die Eltern eigentlich gemäßigt wären, die Kinder aber nach dem Besuch des Kindergartens Al-Andalus aber plötzlich den Wunsche haben, „religiöser Praxis“ nachzugehen, darf derartiger Unfug „nicht unterdrückt“ werden.

(Grummelbart – Fisch+Fleisch)

Die IGGÖ ist wie die MJÖ eine Vorfeld-Organisation der Muslimbruderschaft.

Trump hat völlig recht, wenn er die Mutterorganisation des politischen Islam verbieten will, auch wenn die Bezeichnung als „Terrororganisation“ nicht ganz präzise ist (Terror ist lediglich ein Mittel zum Zweck, das nicht unbedingt typisch für die Muslimbruderschaft sein muss).

Entscheidender als ihre „Mittel“ ist der „Zweck“ der Muslimbruderschaft.

Tatsächlich handelt es sich bei den Islamisten der Muslimbruderschaft wie bei Nazis und Kommunisten um Antidemokraten, denen man verbieten darf und muss, sich politisch zu organisieren, da sie die demokratischen Rechte letztlich nur dazu nützen, die Demokratie abzuschaffen und ihr diktatorisches System zu etablieren.

In der Türkei ist es gerade so weit und die „gemäßigten“ Islamisten servieren gerade (wie schon vor vielen Jahren selbst angekündigt) die Demokratie ab, die nur ein „Zug“ war, den man genommen hat, um ans Ziel zu gelangen.

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Muslimbrüder machen Salafisten die Mauer

Dezember 12, 2015

Mit seiner Studie über islamische Kindergärten in Wien trat der Leiter des Instituts für Islamische Studien an der Universität Wien, Ednan Aslan, vergangene Woche eine lebhafte Politdebatte rund um konfessionelle Kindergärten los.

Baghajati bezeichnete Aslans Studie im Ö1-Morgenjournal am Freitag jedoch als unwissenschaftlich.

Was durch die „Vorstudie“ vom Institut für Islamische Studien an Rufschädigung entstanden sei, müsse erst einmal wieder aufgefangen werden, so Baghajati.

Carla Amina Baghajati

(ORF)

Wieder einmal stellen sich die „gemäßigten“ Muslimbrüder von der IGGiÖ schützend vor ihre radikalen Salafisten-Brüder und attackieren stattdessen den Verfasser der kritischen Studie.

In der Islamischen Welt bekämpfen sich Salafisten und Muslimbrüder (wie die Baghajatis) gegenseitig.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, jedoch vorübergehend eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Wenn es darauf ankommt, setzten sich „gemäßigte“ Muslimbrüder daher immer für die radikale Burka-Konkurrenz ein – schließlich gehören alle zur Umma.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des “guten Islam”, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

Wer unterdrückt die Muslime?

November 20, 2015

Die Presse: Wo bleibt das Lichtermeer der Muslime in Österreich und Europa, um sich von den Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat zu distanzieren?

Fuat Sanac: Die Muslime sind so unterdrückt, dass sie es nicht einmal wagen, auf die Straße zu gehen. Wir können 1000 Mal sagen, dass diese Verrückten nichts mit dem Islam zu tun haben, dennoch müssen wir uns andauernd verteidigen und rechtfertigen. Das macht uns fertig und gleichzeitig wütend.

(Die Presse)

Für ihren Sultan oder gegen Israel gehen Österreichs Muslime jedoch trotz ihrer furchtbaren Unterdrückung in Massen auf die Straße.

Wären Muslime in Europa wirklich so unterdrückt, würden sie sich wohl kaum zu Millionen auf den Weg hierher machen.

Wenn Muslime heute unterdrückt werden, so sind die Unterdrücker fast immer ebenfalls Muslime.

Muslimbrüder, Salafisten, Mullahs, Scheichs, Emire und Kalifen versuchen einander mit ihrer Form von Islam zu unterwerfen.

Von Nigeria bis Pakistan treiben diese islamischen Konflikte Muslime in die Flucht.

Der Islam macht zwar Muslime zu Opfern, er sorgt jedoch damit auch für seine eigene Weiterverbreitung.

Zwar distanzierten sich Muslimbrüder wie Sanac vom Terror des IS, der angeblich nichts mit ihrem Islam zu tun habe. Wenn es darauf ankommt, setzt man sich jedoch für die Burka-Konkurrenz ein, da schließlich alle zur Umma gehören.

Solange man in der Minderheit ist, werden die Zwistigkeiten, die in der Islamischen Welt zu Krieg und Vertreibung geführt hatten, eingestellt, um gemeinsam die Islamisierung Europas voranzutreiben.

Muslimbrüder spielen dann die Rolle des „guten Islam“, der nichts mit Terror zu tun habe, während die Salafisten das Einschüchtern übernehmen.

Obwohl seine Erdogan-Türkei im Syrien-Konflikt selbst kräftig mitgemischt hatte, bedient sich Sanac schamlos der typisch linken Rhetorik, wonach fremde Einmischung schuld an allen Problemen der Islamischen Welt sei:

Ich spreche von den USA über Russland bis hin zu Frankreich usw. Diesen Ländern ging es nie um Demokratie, sondern darum, die Bodenschätze in Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak zu kontrollieren. Das Gerede von Demokratie war nur eine Betäubung für die dortige Bevölkerung. Die Terroristen wurden jahrelang unterstützt und mit Waffen versorgt.

Kein Staatsführer hat sich aktiver für den Sturz des syrischen Diktators stark gemacht als Erdogan.

Dabei ist Erdogan selbst ein Diktator, der die Demokratie lediglich als Zug benützt, um aus der Türkei einen Islamischen Staat zu formen.

Sein Islamischer Staat ist zwar nicht der gleiche wie der IS. Aus taktischen Gründen arbeitet Erdogan jedoch nach wie vor mit dem IS zusammen, um den Kurden ihre Souveränität zu verweigern.